Beiträge von bine_mn

    Hi.

    Anhand dieser Bilder kann ich leider die Geschlechter nicht genau bestimmen.

    Zickereien können allerdings auch bei einem Pärchen oder auch bei mehreren Weibchen vorkommen. Solange es nicht ernst wird oder ein Tier verletzt wird, würde ich es erstmal weiter beobachten.


    LG Sabine

    Guten Abend.

    Das Terrarium ist zu klein als Endterrarium. Die Maße sind keine Katastrophe momentan, aber sollten nicht die letzte Lösung sein.

    Die Korkplatten halte ich für ungeeignet, weil sie viel Licht schlucken und nicht gereinigt werden können. Ältere Tiere klettern sowieso nicht an den Wänden rum, daher war ich mit einer abwaschbaren Oberfläche immer sehr zufrieden. Einmal pro Woche Reinigung und Urin/Kot abwaschen.

    Die Äste sind leider nicht geeignet, weil die Rinde entfernt wurde (warum?). Erstens gammeln Äste ohne Rinde sehr schnell und die Tiere können darauf nicht gut klettern. Man sollte immer frisch geschnittene Äste bzw. frisch gefällte Bäume einbauen. Gut geeignet ist Eiche und Weide.

    Die Beleuchtung kann eigentlich nicht zu den genannten Temperaturen führen. Dafür spricht auch dass die Tiere hauptsächlich unter den Lampen sitzen. Dann ist es vermutlich rundum zu kalt. Vielleicht Mal das Messgerät wechseln!

    Große Palmen und Pflanzen würde ich noch als Sichtschutz reinstellen.


    LG Sabine

    Hi.

    Es gibt viele Blüten, die man füttern kann:

    Kamille, Löwenzahn, Gänseblümchen, Vergissmeinnicht, Rose, Hibiskus, Kapuzinerkresse, Zucchini-Blüten, Kürbis-Blüten, Zaunwinde/Ackerwinde, Schwarzäugige Susanne, Klee.


    Ehrlich gesagt habe ich in 15 Jahren Leguanhaltung nie Mohn verfüttert! Gabs hier wohl nicht.


    Generell lieben Grüne Leguane bunte Leckerli im Futter. Ich würde sie jetzt aber nicht übermäßig mit Mohn füttern. Eine abwechslungsreiche Ernährung ist zu jeder Zeit wichtig.


    LG Sabine

    Hi. Da die Natur von selbst üppig Futterpflanzen bietet, habe ich nie Wildkräuter ausgesät/selbst angebaut. Ich bin mir ziemlich sicher dass in dem Fall Aufwand und Ertrag in schlechtem Verhältnis stehen. Auch benötigt man wirklich große Mengen Futterpflanzen und bräuchte ein wirklich großes Anbaufeld! Ich habe mich beim Anbau auf Nutzpflanzen beschränkt, die man nicht im Wald findet: Hibiskus, Stiefmütterchen, Zucchini, Petersilie, Gurke und Kürbis (für die Blüten). Wenn man seinen privaten Garten ein bisschen verwildern lässt, erhält man dort automatisch eine Vielzahl von brauchbaren Pflanzen. Ich habe bei uns im Garten gelegentlich zugeschlagen, wenn z.b. keine Zeit für eine Tour in den Wald war oder bei sehr schlechtem Wetter. Bei uns wächst im Garten: Giersch, Löwenzahn, Gänseblümchen, Taubnessel, Spitzwegerich, Brombeere, Knoblauchrauke, Klettenlabkraut, Schafgarbe. Ohne Aussaat. Dieses ganzen Kräuter will kein Gärtner haben, kommen aber von selbst!


    LG Sabine

    Hi.

    Sternmieree sieht ganz anders aus als Vogelmiere.

    Ich bin lange Zeit mit den Kosmos Büchern draußen gewesen um die Pflanzen zu bestimmen beim Pflücken.

    Irgendwann kennt man sie alle. Und dann als nächstes lernt man auch die frühen Stadien, wo sie am nahrhaftesten sind.

    Und wenn man über 10 Jahre im gleichen Feld und Waldgebiet gepflückt hat (für drei erwachsene Leguane, also Unmengen), dann schafft man es sogar über die Jahre, die Futterpflanzen teilweise auszurotten, indem man alles brauchbare im Frühstadium vor der Blüte/Vermehrung erntet. Das ist dann leider Käse;)


    Mein einziges Glück war, dass hier scheinbar keiner in der Nähe ebenfalls Grüne hält und ernähren muss. So waren meine Quellen in der Umgebung immer noch ausreichend.


    LG Sabine

    Hi.

    Deine Auflistung ist schon sehr üppig. Man nimmt eben das was es saisonal gibt. Es wächst ja nicht alles gleichzeitig.

    Neben Vogelmiere ist auch Sternmiere geeignet. Ist im Frühjahr auch eine der ersten Pflanzen. Wächst hier aktuell überall am Waldrand, bisher noch junge Triebe, blüht später weiß.


    Das Futter sollte ganzjährig mit Calcium und Korvimin angereichert werden. Im Sommer kann man etwas weniger dosieren als im Winter.


    LG Sabine

    Hi.

    Wicke habe ich problemlos gefüttert. Allerdings ist da nicht viel Blatt dran und hier bei uns hat man auch nur wenig Wicke gefunden. Der Anteil dieser Pflanze im Verhältnis der Gesamtmischung war also sehr gering. Platterbse hatte ich nie und Erbsen habe ich generell auch nicht gefüttert. Als Leckerli gab's Mal Zuckerschoten, aber absolute Seltenheit. Es gibt in der Natur so viele ergiebigere Pflanzen, da spielen Wicken oder Erbsen eher keine Rolle.


    LG Sabine

    Hi.

    Schau Mal hier in meine Bau Doku:

    Terrarium-Neubau für Rocky und wie es weitergeht...


    Da haben wir zuerst auch Teichfolie verlegen wollen und sind dann aber davon abgerückt. Der vollflächig verklebte PVC ist bis heute unbeschadet.


    Zu den Ästen:

    Problematisch sind Äste mit Berührung des Bodengrundes oder im Bodengrund. Diese gammeln und schimmeln dann leider schnell.

    Ich habe bei mir keinen einzigen Stamm im Terrarium, der den Boden berührt. Alle wurden oberhalb waagerecht und schräg montiert und sind nur an den Wänden befestigt. Du hast für die Wände zum Innenraum Rigips geplant. Was spricht gegen Siebdruck Platte anstatt Rigips? Da du am Boden auch Siebdruck Platte verwendest, wäre das nicht auch was für die Wände? Das würde dir zumindest die Möglichkeit eröffnen richtig viel Gewicht dranzuhängen. Bei mir hat sich das absolut bewährt mit dem kompletten Bau aus Siebdruck Platte. Ohne viel nachzudenken jagt man da Schrauben rein und kann alles sehr stabil befestigen.


    So, jetzt ist es gleich soweit... Ich mach mich auf den Weg rüber zum Stall und werde meine Pferde und Katzen ins neue Jahr begleiten und beruhigen! Guten Rutsch Euch allen!


    LG Sabine

    Hallo.

    Ein paar Anregungen von mir:

    Teichfolie als einzige Feuchtesperre am Boden reicht nicht aus. Sie hält Leguan Krallen nicht stand. Wenn die Wände gefliest werden, wäre das auch meine Empfehlung für den Boden. Es muss aber unbedingt eine wasserdichte Schicht unter die Fliesen. Hier wurde schon mit Lastogum gearbeitet und dann Fliesen drüber. Bei Fliesen sind die Fugen der Schwachpunkt. Sie lassen Feuchtigkeit durch. Daher muss eine wasserdichte Schicht drunter. Diese muss auch eine gewisse Höhe an den Wänden erreichen.


    Bei Fliesen an den Wänden und ansonsten Recht viel Glas, sehe ich das Problem der Montage von Baumstämmen an den Wänden. Diese benötigen wirklich große Schwerlast Winkel und dementsprechend eine feste Wand zum anschrauben. Wie soll das realisiert werden?


    Die ausgesuchte Beregnungsanlage ist gut. Die Pumpe habe ich auch. Ist einwandfrei. Ob man neun Düsen braucht... Bei mir haben drei gereicht. Mein Terrarium hat ein Volumen von zirka 15 Kubikmeter. Vielleicht kannst du Geld sparen wenn du wirklich nur die Komponenten einzeln bestellst, die du wirklich brauchst. Ich habe meine Wasserleitung auf dem Dach des Terrariums liegen und als Ring angelegt. Dann verteilt sich der Wasserdruck besser als bei einer langen Linie.


    Beleuchtung:

    1 Vitalux reicht. Brenndauer kann dafür mehrere Stunden sein. Bei mir brannte sie 7 Stunden täglich.

    2 HQI 150W finde ich okay.

    Wärmelampen würde ich deutlich mehr einplanen. Ich hatte 5 x 120 W Wärmelampen.

    Zusätzlich hätte ich noch einen Heizkörper im Terrarium integriert, der quasi durchgängig heizte um die Grundwärme überhaupt zu erreichen.

    Große Glasflächen und Fenster (habe ich auch) sind natürlich Flächen für Wärmeverlust.

    Mein Fenster ist Südseite. Trotzdem hatte ich nie Probleme mit Hitze im Sommer. Man kann zur Not auch Mal die eine oder andere Wärmelampe rausdrehen.


    Zum Projekt Wasserfall:

    Auch wenn es reizvoll ist... Lass es. Ich habe hier viele Wasserfall Projekte erlebt und keines "ÜBERLEBTE".

    Man hat mit dem Bau sehr viel Arbeit und es klappt später doch nicht. Vor allem muss man dann während dem Betrieb den ganzen Mist wieder rausreißen und umbauen, was am Ende noch ätzender ist als direkt ein normales Wasserbecken zu bauen. Nutze hierzu gerne die Suchfunktion. Ich kann dir wirklich nur davon abraten. Konzentrier dich auf eine großes stabiles Teichbecken und eine überdimensionierte Filteranlage. Bei mir war der Filter nahezu von gleichem Volumen wie der Teich und das braucht es auch ( eine detaillierte Doku von mir gibt es hier im Forum). Der Teich ist in den meisten Fällen die Toilette der Tiere.


    Einbauten aus Styropor und Fliesenkleber würde ich weglassen. Lässt sich nicht gut reinigen oder abwaschen. Meine Liegebretter waren sehr beliebt und waren aus Siebdruck Platte gebaut. Diese ist wasserfest und abwaschbar. Bei allen Komponenten sollte dieser Aspekt im Vordergrund stehen. Einfache und gründliche regelmäßige Reinigung ist ein zwingendes Muss, sonst hat man nicht lange Spaß an der Anlage.

    Unterschätze nicht die Menge Urin und die Agressivität des Ammoniak. Alle Materialien sollten dem standhalten oder abwaschbar sein.


    Noch ein paar Frage zum Schluss:

    Warum ein Einzeltier? Welches Geschlecht? Wie lange habt ihr den Leguan schon? Alter des Tieres?


    LG Sabine

    Hallo!

    Um hier helfen zu können müsste man sämtliche Umstände der Haltung erfahren.

    Woher kommt das Tier?

    Beleuchtung im Terrarium: welche Lampen?

    Welche Temperaturen werden angeboten?

    Was wird gefüttert? Salat und Gemüse Sorten aufzählen?

    Wie viel Luftfeuchtigkeit ist im Terrarium?

    Standort des Terrariums? Wohnraum, Keller, andere Haustiere?


    Wurde das Tier einem reptilienkundigen Tierarzt vorgestellt?


    Der Leguan hat massiv Hautprobleme. Ebenso ist er stark unterernährt. War der Zustand bei Übergabe des Tieres bereits so schlecht?


    LG Sabine