Beiträge von cham-sitter

    Und warum sollten die Schweizer plötzlich jedes Vieh kaufen wollen, das (primär deutsche) Züchter billig loswerden "müssen"?

    Das eine oder andere Tier würde wohl schon gekauft, da seit Einführung des Sachkundeobligatoriums mangels Nachfrage z.B. Chamäleons in der Schweiz schlicht nicht mehr gezüchtet bzw. eingeführt werden. Aber viele würden das nicht, denn wie geschrieben, den meisten sind ein Tag Kurs à Fr. 300.-, Einholen von Bewilligung und je nach Art evtl. Gutachten zu viel Aufwand.

    So eine Positivliste ist nur für ein Land positiv: Für die Schweiz!


    Alle werden versuchen Ihre Jungtiere loszuwerden und der Markt wird preislich so runtergehen dann können sich die Schweizer schön alles günstig kaufen. :D


    Vielleicht wagt sich cham-sitter dann nochmal an ein Chamäleon, wer weiß :)

    Na ja, was dann nicht auf der Positivliste steht, dürfte vermutlich weitestgehend zu den Tieren zählen, für die es in der Schweiz einen Sachkundenachweis braucht. Und wie es mit der Bereitschaft aussieht, Zeit und Kosten dafür zu investieren, hat sich ja gezeigt. Die Nachfrage ist nach Einführung der obligatorischen Kurse völlig eingebrochen. Dazu kommen die Umtriebe betr. CITES für die Importbewilligung.


    Wenn ich noch fündig geworden wäre, hätte ich mir damals vielleicht tatsächlich nochmal ein Chamäleon geholt…

    Es soll tatsächlich möglich sein, bei einem Terrarium mehr als ein Leuchtmittel einzusetzen. Ebenso wäre es möglich, dieses dann nicht auf „den“ Ast, sondern in die Tiefe zu richten.


    Ausserdem: wie sollen die Pflanzen ohne Licht überleben…?

    "was soll das" hilft dem Skorpion auch nicht weiter. Ich wollte dem Skorpion helfen, obwohl mir bewusst das ich auf dem Gebiet keine Erfahrung habe.

    In dem Fall schreibt man besser nichts und wartet, bis sich jemand meldet, der/die sich auskennt. Den Fragestellern nützt es nämlich gar nichts, zu wissen, was deinem Gecko geholfen hat.
    Wenn du dich nicht auskennst, kannst du auch nicht wissen, ob dein Tipp womöglich schadet - und durch unerfahrene Halter angewendet schlimmstenfalls dem Tier das Leben kostet!

    Hübsch anzusehen, aber was da ausser den paar Asseln und Springschwänzen bioaktiv sein soll, erschliesst sich mir nicht. Die Pflanzen, die noch ein paar Mikroorganismen einbringen könnten, werden gründlich abgewaschen. Der Rest ist "steriles" Material, das schlecht Wasser aufnimmt und keinerlei Nährwert für die Pflanzen enthält.

    Ich hatte gut elf Jahre lang ein Chamäleonterrarium laufen, bei dem der Bodengrund nur einmal wegen einem Umzug erneuert wurde. Das einzige was ich dafür je gekauft habe, war Blähton als Drainage und Blumenerde. Dazu ein Kübel voll Walderde und ein paar unter Steinen und Totholz gefangene Asseln.

    Das kommt meinem Verständnis von "bioaktiv" bedeutend näher und hat dazu noch fast nichts gekostet...

    Ich schliesse mich Harte an. Steck zur Probe mal einen Finger neben einer Pflanze ein paar cm tief in die Erde.
    Am Anfang reicht sprühen alleine nicht, da die eingebrachte Erde meist recht trocken ist. Beim Sprühen wird nur die Oberfläche feucht, welche durch die Lampen dann auch schnell wieder abtrocknet. Die Wurzeln werden vom Wasser gar nie erreicht. Farne die es generell feucht mögen, kippen da schnell. Und mit einem trockenen Boden lässt sich auch die Luftfeuchtigkeit nicht hoch halten.

    Darum würde ich erstmal jede Pflanze einzeln kräftig giessen und zwar bis nach ein paar Tagen der Bodengrund überall durchgehend feucht ist.

    Ob danach Sprühen alleine reicht, kann ich dir nicht sagen, aber ein regelmässiger „Fingerpieks“ in den Boden wird dir das zeigen.


    PS: ein bioaktives Terrarium bedeutet ein reiches Bodenleben mit eine Menge Asseln, Milben. Bakterien, Würmern, Pilzen und was da so alles kreucht und fleucht. Eine Unmöglichkeit bei trockenem Bodengrund…

    Heute verhält er sich besonders komisch. Er versteckt sich seit mehreren Stunden am Boden des Terrariums unter einem Ast und kommt nicht raus. Er ist braun gefärbt und lässt sich auch nicht mit Futter locken. Machen Jemenchamäleons sowas manchmal einfach?

    PS : Ohne Klärung der obigen Fragen lässt sich genau das nicht beantworten. Es kann normal sein (Eingewöhnungsphase), es kann aber genauso gut an der suboptimalen Haltung liegen (Temperaturen, Versteckmöglichkeiten etc.) oder schlimmstenfalls an einer Erkrankung. Also bitte, beantworte deinem Tier zuliebe die Fragen möglichst genau!

    Hallo


    Erstmal die Frage: hast du dir Literatur beschafft oder nur das Netz konsultiert? Ich vermute mal Letzteres. Die Haltung hört sich nämlich suboptimal an…


    1. ich hoffe mal, du hast dich bereits an die Beschaffung eines grösseren Terrariums gemacht und das Tier sitzt nur noch in dem kleinen Ding, weil du es so vom Vorbesitzer übernommen hast.


    2. Kein Chamäleon lässt sich freiwillig anfassen und das muss respektiert werden. Auch dass er nach nur grad 1,5 Wochen noch „schüchtern“ ist, ist völlig normal. Das ist von Tier zu Tier verschieden und kann einige Wochen dauern oder auch zeitlebens so bleiben.


    3. Mehlwürmer und Zophobas sind ein zu proteinhaltiges Futter, um regelmässig verfüttert zu werden. Höchstens 1-2 Stk. pro Monat oder ganz darauf verzichten. Lass die Larven sich verpuppen und füttere die fertigen Käfer


    Schildere deinem Tier zuliebe deine Haltung ganz genau:

    - Was genau für Lampen hast du montiert (genaue Bezeichnung)? Wo angebracht? Wie schaffst du es bei einem Gazeterrarium mit nur zwei Lampen die Temperatur genügend hoch zu halten? Wie hoch ist die Temperatur am Sonnenplatz?
    - Wie hoch ist die Luftfeuchtigkeit und wie hältst du sie in dem Gazeding?

    - Wie oft fütterst du pro Woche? Was für Futtertiere welcher Grösse? Menge pro Mahlzeit?

    - Wie ist das Terra eingerichtet? Bodengrund, etc.


    Am Besten zeigst du Fotos von Terrarium und Tier.


    Gruss

    cham-sitter

    Dann giesst du vermutlich zu viel. Und hast du den Link, den ich oben gepostet habe, gelesen? Dort schreibt der Verfasser, seit er nur noch 6 Stunden wässere, sei ihm nichts mehr weggegammelt und alle Erbsen würden keimen.
    Ich würde auch versuchen, die Erbsen beim „giessen“ nicht nass zu machen, sondern das Wasser tropfenweise an der Becherwand hinunterlaufen zu lassen.

    Ich kenne mich mit mit Waranen nicht aus, aber für die meisten Reptilien sind Larven (Zophobas, Wachsmaden etc.) das, was für Kinder Schokolade ist. Und solange sie weiterhin Schokolade bekommen, wenn sie herummäkeln, gibt es keinen Grund, den Brokkoli zu essen…


    Sofern du eine Erkrankung oder Haltungsfehler ausschliessen kannst, würde ich keine Larven mehr anbieten und ihn evtl. auch eine Weile „hungern“ lassen.

    Damit Leute mit Varanus-Erfahrung vernünftig antworten können, solltest du die Haltung noch genauer beschreiben (Grösse, Einrichtung des Terrariums), seit wann er bei dir ist etc.