Beiträge von cham-sitter

    Es macht überhaupt keinen Sinn, diese Frage an diesen Thread anzuhängen! Wenn du dir nicht noch ein weiteres Chamäleon geholt hast, geht es bei dir doch um ein Jemenchamäleon, oder?

    Die benötigen bzw. ertragen völlig andere Temperaturen. Ein Trioceros jacksonii xantholophus würde bei 43 Grad tot vom Ast kippen.


    Naja, es hat sich vor kurzen herausgestellt, das es 2 Männchen und ein Weibchen sind.

    Ich habe mich belesen, die Eier sehen gut aus. Die kleinen vertragen sich auch trotz der ungewöhnlichen Konstellation.

    Wie sicher bist du eigentlich, dass es 2.1 und nicht 1.2 sind? Das anscheinend friedliche Zusammenleben würde eher für Zweiteres sprechen…

    Ich wollte nie einzelhaltung, was dummerweise der Fall sein wird.

    Damit muss man immer rechnen, wenn man mehrere Tiere hält. Auch bei einer reinen Weibchengruppe kann es zu Unverträglichkeiten kommen. Es ist eh schon erstaunlich, dass es unter den beiden Männchen keinen Streit gab, insbesondere da ein Weibchen dabei ist. Was spricht denn gegen eine Einzelhaltung?

    Ich muss ja ehrlich sagen, ich mag das. Das Tüfteln macht echt Spaß, weil man immer neu herausgefordert wird. Immer wenn man denkt, jetzt hat mans, kommt eine neue Herausforderung um die Ecke :D

    Geht mir auch so. Und wenn möglich recycle ich. Das Gestänge meines Exo Terra Flexarium hält nun mit neuem Insektennetz Kohlweisslinge, Blattläuse und Co. von meinen Hochbeet-Erzeugnissen fern :)

    Man findet in Gartencentern stabile Pflanzenrollis, runde wie quadratische, in verschiedenen Grössen, die auch schwere Töpfe tragen. Oder DIY, du bist ja gut im Bauen 😄

    Das Ganze hätte den Vorteil, dass du sie so nur 2x im Jahr umsetzen müsstest.

    Ich denke, die Toleranztemperaturen sind die gleichen wie drinnen. Nur lassen sie sich draussen besser ausreizen. Viele Chamäleons vertragen ja um einiges tiefere (Nacht-)Temperaturen, als man ihnen in einem Wohnraum bieten kann. Ein Jemenchamäleon kann problemlos vom Frühjahr bis in den späteren Herbst draussen gehalten werden, solange die Temperaturen nachts über +/- 7 Grad bleiben und sie sich tagsüber aufwärmen können. Sei‘s an der Sonne oder bei Schlechtwetterperioden unter einem Spot.
    Probleme bereitet bei den heutigen Sommern wohl eher die Höchsttemperatur. Auf einem unüberdeckten Süd-Balkon wird eine dichte Bepflanzung des Terrariums nicht ausreichen. Da braucht es eine zusätzliche Beschattung und genügend hohen, feuchten Bodengrund. Bei montanen Arten wird die Toleranzgrenze definitiv überschritten. Da wird eine Aussenhaltung meistens nur noch im Frühjahr und Herbst möglich sein.

    Gute Idee mit der Heimchenfalle. Ich denke, dass es zum rauslassen genügt, den Deckel der Flasche aufzuschrauben, ohne den umgekehrten Boden wieder heraus zu nehmen. Die sind ja klein und dünn und passen locker durch den Flaschenhals.

    Hallo


    Dazu müsste man wissen, was für Tiere und wieviele du damit füttern willst.

    Bei mir haben sich die Schaben ohne Aufwand und ohne dass es geplant war bei Zimmertemperatur vermehrt. Eine kleine Packung, wie man sie sich für ein einzelnes Tier holt, führte so dazu, dass ich mein Chamäleon über mehrere Jahre damit füttern konnte. Selbstverständlich neben anderen Futtertieren.


    Hast du also nur 1-2 Tiere, die evtl. auch keine adulten Schaben bewältigen können, wäre so eine 100-er Packung viel zu viel. Bei einem Terrarienzimmer voll mit unterschiedlich grossen Tieren wäre es wieder was anderes.

    Der klassische Aufbau wäre Blähtonkugeln - Flies- Bodengrund. Die Blähtonkugeln können im Gegensatz zu Stein überschüssiges Wasser aufnehmen, geben es langsam wieder ab und verhindern so ein Versumpfen des Bodens.