Beiträge von nirby

    Ich hatte mir tatsächlich schon Inkubatoren angeschaut, aber bei vielen Produkten bemängelten Nutzer, dass die Temperaturen sehr stark schwanken. Meine Mutter berichtete mir von ihrem das gleiche.

    Kann natürlich bei den tieferen Temperaturen weniger stark sein.


    Die Kosten sind übrigens kein Problem. Einen Kühlschrank habe ich ebenfalls schon ausgesucht, falls es dieser werden soll. TiHo dann im September.

    Ja, die lieben Temperaturen. Deswegen überlege ich eben auch noch. Andererseits werde ich nächstes Frühjahr 3-4 Wochen unterwegs sein und meine Schlangensitter sollte ich dann nicht auch noch mit der Aufwachphase der Schlange beauftragen. ;)
    Schauen wir mal, von wann bis wann ich das genau mache. Die Beleuchtungsdauer reduziert sich ja eh jeden Tag und Corny reagiert darauf auch schon entsprechend. Er wird immer etwa 30 Minuten vorher munter, das verschiebt sich also auch jeden Tag.


    Was meinst du, kann ich ihn auch einfach auf meiner Terrasse lagern, falls die Temperatur mitspielt? Darauf hatte ich bisher keine Antwort erhalten. Das Becken wird ja Luftlöcher haben und die könnten Insekten nutzen. Da habe ich weniger Lust drauf :(

    Also danke für die weiteren Beiträge. Der Preis den ich nannte war ohne Schrank, nur Terrarium, Schlange, Technik und Innenleben.

    Ich hab Kletteräste und einen Plastikefeu, der sich bei der Schlange an Beliebtheit erfreut um auf den Schutzkorb zu klettern. "Die Schlang hat den High ground, dann hat niemand eine Chance"
    Sie zeigt sich momentan nur Nachts und das eher selten, ich denke das liegt am jungen Alter. Beim rausnehmen wirkt sie immer ruhiger und entspannter.
    Beim Essen bin ich mir momentan unsicher ob ich eine oder zwei Babymäuse geben soll.

    Ja, Kletternattern haben ihren Namen nicht ohne Grund :D

    Schlangen haben aktive Phasen und passive Phasen, deswegen hängt es von der Art und dem Tier ab, wie häufig du Action siehst. Kornnattern sind eben in der Dämmerung und nachts aktiv. Tagsüber ziehen sie nur mal um, falls es zu warm wird (oder anderweitig nicht passt). Das Verhalten bleibt also normal. Am besten wirst du das Tier beobachten können, wenn du dich nach Abschalten der Lichtquellen ruhig vor das Terrarium setzt. Natürlich in einer aktiven Phase.

    Schlange frisst -> Schlange zieht sich in ein Versteck zurück und verdaut -> Schlange guckt mal vorsichtig raus -> Schlange sucht aktiv im Terrarium nach Futter.

    Nimm dein Tier nicht zu oft raus. Wiegen ist auf jeden Fall sinnvoll, um das Wachstum zu prüfen und Gewichtsverlust durch zum Beispiel Krankheit zu erkennen. Aber ansonsten würde ich das Tier in Ruhe lassen. Es liegt in seiner Natur, dass es nicht angefasst wird und es liegt in seiner Natur sich zu verstecken.


    Das Thema Nahrung finde ich sehr unbefriedigend erläutert. Es gibt Empfehlungen und die Ansage, dass man das mit der Zeit leichter erkennt. Es gibt Tabellen als Fütterungsempfehlung, danach würde ich erstmal gehen. Und es gibt die Empfehlung, dass eine Schlange ein Beutetier erhalten sollte, dass maximal 1,5x so dick wie die Schlange an ihrer dicksten Stelle ist.

    https://www.kornnatter-freunde.de/wissenswertes/kornnatter-fütterungstabelle/

    Laut dem Buch von Köhler&Berg sollten zwischen Fütterung und koten etwa 4-5 Tage liegen. Daran kannst du dich ja auch orientieren.

    In freier Wildbahn fressen Schlangen, wenn sie Beute erwischen. Und sie fressen, was sie kriegen. Häufiger kleine Futtertiere schafft die Schlange genauso wie seltener größere Tiere.

    Gib das nächste Mal einfach zwei Mäuse und beobachte, wie sie damit klar kommt und sich verhält.

    Es ist leider wirklich so, dass man dabei keine allgemein gültige Empfehlung abgeben kann. Auch, weil Kornnattern futteropportun sind und solange fressen, wie es physisch möglich ist.


    Falls du dir wegen der Aktivität der Schlange unsicher bist, kannst du sie auch per Kamera überwachen. Sehr empfehlen kann ich die Blink mini Kameras von Amazon. Die haben einen starken Nachtmodus und sind preislich erschwinglich.


    Aber ganz ehrlich, frisch umgezogen sind viele Schlangen vorsichtig und ziehen sich lieber zurück. Als Corny bei mir einzog, stand er kurz vor der Häutung und war knapp eine Woche versteckt. Nach der zweiten Fütterung habe ich ihn gestört und er hat sich volle sechs Tage eingebuddelt. Du musst dich an ein Haustier gewöhnen, das durchaus mal Tage "weg" ist.

    Alle Verstecke, die ich hier habe, haben irgendwo ein kleines "Guckloch", durch das ich im richtigen Winkel sehe, ob es Corny gut geht. Kork ist da ein wundervolles Versteck ;)


    Addendum: Wenn du magst, kannst du auch mal ein Foto vom Terrarium teilen. Daran kann man auch viel festmachen und vielleicht Tipps geben.

    Also der Kühlschrank hat innenmaß h:72 cm, B:44.5 cm und tiefe 41. Meine Box, B:41,T:35 und H:16cm.

    So wie erdbähr schon erwähnte, ist die Größe der Box nicht egal aber für meine doch ausreichend gewesen! Das ein versteck herein passte (was sie nicht benutze, da sie sich immer eingegraben hatte) sowie ausreichend Einstreu und eine wasserschale. Bewegt hat sie sich nicht viel, verständlich bei nur 8-10 Grad.


    https://www.expert.de/shop/uns…uPBI7WN921b0aAr-gEALw_wcB dieser müsste es sein.

    Cool, danke.

    Ja, an solche Kühlschränke hatte ich gedacht. Vermutlich werde ich einen ohne Markenaufdruck nehmen, weil die doch im Vergleich unverschämt teuer sind :D


    Meine Box hat ähnliche Maße. Falls es ein Kühlschrank wird, kann ich zur Not auch eine passende Box besorgen. IKEA hat auch schöne Plastikkisten, die mit ein paar Luftlöchern wunderbare (temporäre) Reptilienheime werden können.

    Ich hab zwar keine Korni aber ne lampropeltis californiae. Sie ist auch NZ 21 und hatte sie direkt im Winter in die winterruhe gebracht.

    Im mein Keller ist es von den Temperaturen her auch nicht möglich, somit habe ich extra für ihn ein Kühlschrank gekauft( von Coca-Cola). Hat wunderbar funktioniert! Im Sommer nutze ich ihn für Getränke und im Winter halt für meine Lampropeltis.... Hab aber auch lange gesucht der ein passendes innenmaß hat, damit ich eine adäquate Box rein bekomme. Soll sich ja auch wohl fühlen.

    Magst mir sagen, welche Innenmaße der hat?
    Ich denke, dass ich die schon mal gesehen habe.


    Das war nicht meine Frage. Die Frage ist, wie der Züchter begründet, daß im ersten Lebensjahr keine Winterruhe stattfindet. Was als "warme Winterruhe" bezeichnet wird, ist keine, das ist nur eine längere Futterpause bei reduzierten Temperaturen.

    Ich möchte eigentlich nicht darüber diskutieren, warum viele Züchter mit den Schlüpflingen keine Winterruhe machen. Die Züchter, die ich bisher gesprochen habe, machten alle im ersten Winter keine Winterruhe. Über den Sinn kann man sicherlich streiten. Aber es geht vom Thema weg und ich kann dazu wenig sagen, da ich keinerlei Erfahrung mit Winterruhe habe und nur sehr wenig mit Züchtern. Ich will ja eben, dass meine Schlange eine Winterruhe macht.


    Nur möchte ich auch sichergehen, dass ich alle Punkte korrekt verstanden habe. Das Tier soll nicht wegen meiner Unachtsamkeit leiden.


    Vielen Dank schon einmal für die Tipps und die Einblicke.


    Hat jemand noch einen Tipp zum Becken für die Überwinterung? Gerade die Größe finde ich da spannend. Noch ist Corny klein, wird aber auch irgendwann größer.

    Nein, das entscheidest primär Du, durch Fütterungsmenge und -intervall.

    Ja, klar. Das auch.

    Unmöglich pauschal zu sagen. Ideal wäre es, das ursprüngliche Verbreitungsgebiet zu kennen, denn auch innerhalb der USA schwanken die Temperaturen im Winter stark. Kennt man das nicht, wie bei den meisten Kornnatterhalter der Fall, muß man einen Mittelweg wählen. Die Entscheidung kann einem niemand abnehmen. Ich persönlich bin bei meinen Tieren mit 8-12°C immer gut zurechtgekommen. Kurzfristig höhere oder niedrigere Temperaturen wurden immer toleriert, sofern es nicht über 15°C anstieg, und frostfrei blieb.

    Das klingt gut. Und ja, es ist unmöglich zu sagen, wo seine Vorfahren herkommen. Vermutlich werden wir die Terrasse dann einfach testen, sofern ich ein entsprechendes Becken habe.

    Kann jedem Halter bei jedem Tier passieren, es spricht aber nicht unbedingt für den Züchter, wenn Jungtiere eines ganzen Geleges vor dem ersten Winter bereits von Endoparasiten befallen sind. Ist zu der Zeit eine medikamentöse Behandlung nötig, ist von einer Winterruhe, egal in welchem Temperaturspektrum, generell dringenst abzuraten.

    ...mit welcher Begründung?

    Ich hatte nachgefragt, denn es stand auch im Tagebuch drin. Wenn bei einem Jungtier Parasiten festgestellt werden, behandeln sie prophylaktisch alle. Ist ja auch recht sinnvoll und wie du schon sagst, Parasiten können jedem passieren. Das werde ich auch im Herbst noch abklären lassen, sicher ist sicher.


    Die Begründung für die Winterruhe ist, dass es in freier Wildbahn in praktisch allen Lebensräumen der Tiere gemacht werden muss. Ich möchte meine Kornnatter so artgerecht wie möglich halten und dazu gehört offensichtlich eine Winterruhe.

    Sicherheit vor was?

    Sterben der Jungtiere, wenn mal eine schwächere Schlange dabei ist. Was in der Natur eben wegstirbt, gefressen wird etc. Will man als Züchter ja nicht unbedingt haben.


    Ist eben der Spagat zwischen möglichst naturnaher und artgerechter Haltung und gleichzeitig den Vorteilen in menschlicher Obhut.

    Moin in die Runde.


    Als ich mich vor der Anschaffung meines Corny über die Haltungsbedingungen belesen habe, fiel natürlich überall die Notwendigkeit der Winterruhe. Da mein Keller ein abschließbares Abteil mit Edelstahl-Lochblechen ist und eigener Steckdose ist, ist das ein sehr guter Platz. Auch ausreichend belüftet. Was ich allerdings nicht bedacht hatte war, dass das Haus erst von oben bis unten modernisiert und isoliert wurde. Das ist für menschliche Bewohner sehr gut, denn die Heizkosten sind überschaubar. "Leider" hat auch der Keller dann noch so rund 16°C. Also viel zu warm für eine Winterruhe.

    Nun rätsele ich schon länger über die passenden Möglichkeiten, um Corny eine adäquate Winterruhe zu ermöglichen. Die Tipps und Tricks aus dem Forum und anderen Seiten sowie Büchern haben zwar gute Ideen gebracht, aber noch bin ich ein wenig unsicher und hätte gerne ein paar Ratschläge der erfahrenen Schlangenpfleger unter euch.

    Corny ist im August 2021 geschlüpft und wiegt jetzt knapp 70Gramm bei ungefähr 60cm Länge. Ich denke mal, dass er im Herbst bei seinem aktuellen Wachstum auf etwa 100 Gramm kommen wird. (Aber das entscheidet ja er, beziehungsweise sein Kreislauf)


    • Becken für die Überwinterung
      Hier gibt es drei Möglichkeiten. Ein kleineres Glasterrarium, eine Plastikkiste mit Luftlöchern oder ein Holzterrarium. Vorteil von Plastik und Glas ist, dass ich sie auch für Quarantäne nutzen kann, falls die mal nötig sein sollte oder ich eine weitere Schlange einziehen lassen will. Das Holzterrarium bietet den Vorteil, dass es deutlich besser isoliert, aber nicht zu 100% desinfiziert werden kann. Zu welchem ratet ihr?
      Und wie groß sollte das Becken im Verhältnis zur Schlange sein?
      Ich nutze eine Transportbox für die Fütterung und als Zwischenquartier, falls ich ungestört im Terrarium arbeiten muss. Diese ist 39x27x23cm (B/H/T). Reicht die schon für die Überwinterung oder ist die viel zu klein?
    • Ort für das Becken
      Da der Keller flach fällt, muss ein neuer Ort mit konstanter Temperatur her. In meiner Wohnung kann ich keinen Raum unter 16°C kühlen, da ich mich in allen Räumen aufhalte. Für den eigentlichen Einstieg wird Corny ins Schlafzimmer kommen. Da kann ich das Fenster öffnen und den Raum kühlen, aber bei 15/16°C ist einfach Schluss, sonst friere ich. Eine Möglichkeit wäre meine Terrasse. Die hat ein wenig Morgensonne, liegt aber sonst eher im Schatten. Bei dem Klimawandel bin ich mir aber nicht sicher, ob wir überhaupt einen kalten Winter haben werden. Hannover ist eh schon sehr warm. Weihnachten bei 10°C sind hier keine Seltenheit. Außerdem habe ich Angst, dass Insekten ebenfalls ins Terrarium krabbeln und das vielleicht für Corny ungünstig ist. Die letzte Alternative wäre ein Weinkühlschrank. Viele Modelle bieten eine Regelung zwischen 8°C und 20°C an und so kann ich das nach und nach runter regeln und wieder hoch, wenn er "aufwachen" soll. Den Kühlschrank kann ich im Sommer auch für Getränke nutzen :D
    • Temperatur für die Überwinterung
      Ich habe unterschiedliche Meinungen und unterschiedliche Angaben gelesen. Sowas kenne ich schon aus der Katzenhaltung, viele Tierhalter, viele Meinungen, und kein allgemein gültiger Konsens, da wissenschaftliche Evidenz mit Anekdoten überlagert wird. Und vermutlich werden Kornnattern ohne Winterruhe auch 12-15 Jahre alt, aber es macht auch was mit dem Tier. Meistens werden 8°C angegeben. Kann ich damit gut arbeiten? Oder lieber etwas weniger oder etwas mehr? Und bezieht sich die Temperatur auf die Außentemperatur oder auf das Versteck, in dem die Schlange liegt? Hier werde ich so oder so noch Thermometer mit Sonden anschaffen, damit ich die Temperatur bei der Schlange sehe.
      Einige fahren wohl ganz gut mit einer warmen Überwinterung bei etwa 16°C und Tageslicht. Es wirkte auf mich aber eher wie Bequemlichkeit als wirklich sinnvolle Haltung.


    Interessant für euch dürfte sein, dass Corny seinen ersten Winter auch mit einer warmen Überwinterung verbracht hat. Das macht der Züchter bei Schlüpflingen immer aus Sicherheitsgründen. Und im Fall von Cornys Gelege auch wegen einer Wurmkur. Ab Jahr 2 machen die Tiere eine kalte Winterruhe und der Züchter hat mir das auch ausdrücklich empfohlen.

    Damit die Überwinterung nicht einfach so aus dem Nichts kommt, habe ich für die Wärmelampe eine Zeitschaltuhr, die sich nach Sonnenauf- und -untergang richtet. Nachts wird der Raum bei gekippten Fenstern belüftet. Falls also das Wetter mitspielt, wird es sowieso nach und nach kühler.


    Vielen Dank im Voraus.

    2. Was für Pflanzen würdet ihr Empfehlen, bei einem KN Terrarium, die mit dem Klima klar kommen?

    Ich hatte die Pflanzen ganz vergessen.

    Sehr hilfreich fand ich die Liste auf dieser Seite:

    https://www.kornnatter-freunde.de/wissenswertes/


    Hier werden folgende Pflanzen angegeben:

    Efeutute, Purpurtute, Baumfreund (Philodendron), Grünlilie, Katzengras, Elefantenfuß, Tillandsien, Bromelie (Neoregelia), Schönpolster (Callisia), Bogenhanf (Sansevieria), Monstera, Hasenpfotenfarn (Davallia), Birkenfeige (Ficus Benjaminia), Kletterfeige (Ficus Pumila), Drachenbaum (Dracaena)


    Es lohnt sich, wenn du Pflanzen im Topf lässt, weil sie dann weniger wuchern. Außerdem graben Kornnattern ja sehr gerne und es ist einfacher, wenn man den Topf einfach wieder einbuddelt :)


    Übrigens steht auf der Seite, dass Kornnattern einen Sonnenplatz mir 32°C bis 35°C benötigen. Mein Züchter hatte mir davon abgeraten und meinte, man solle es auf 30°C begrenzen. Aber dazu bin ich keine Expertin, ich kann nur wiedergeben, was mir empfohlen wurde.

    Magst du vielleicht ein paar mehr Details geben?


    Von welchem Zeitraum geht ihr bisher aus?

    Wie alt sind die Tiere?

    Welche Terrarien bewohnen sie derzeit und werden die Terrarien mitgegeben?

    Könnt ihr den Transport bewerkstelligen oder müssten sie abgeholt werden?


    Ich komme zwar selbst aus Hannover, habe aber nach Duisburg und Düsseldorf einige Kontakte.

    Mist, ich habe tatsächlich an alles mögliche gedacht, aber nicht daran, dass die Pflanze ja auch viele Insekten braucht.

    Tatsächlich ist meine Sorge eher, dass es nicht gut für die Natter ist.


    Ich werde mal fragen, ob es auch stabilere Pflanzen gibt.


    Danke für die Buchempfehlung. Wird sich sicherlich langfristig lohnen.


    :rolleyes:

    Wenn es so viele Fliegen wären, stellt sich nicht die Frage nach einer Pflanze, sondern eher danach, wo die Dinger herkommen. Da hätte ich eher nach einem passenden Reinigungsmittel gefragt. :S

    Es gibt sehr viele unterschiedliche fleischfressende Pflanzen. Eine Gattung habe ich darin eben auf den ersten Blick erkannt.


    Beratung würde ich nicht im Zooladen suchen, der davon lebt Dir etwas zu verkaufen. Über die Haltungsbedingungen aller gängigen Pflanzen kann man sich auch online informieren, oder über u.a. das von mir verlinkte Buch. Obwohl mich diese Pflanzen nicht interessieren, war ich trotzdem schon mehrfach mit der Haltung konfrontiert, auch über längere Zeit. Auch wenn man das bei der Vielzahl der Karnivoren kaum pauschalisieren kann, halte ich den Hinweis von sauromalix doch für angebracht.


    Sicherlich sind Fliegen aus Wohnungen kaum herauszuhalten. Bei mir sind sie oft und gehäuft in meiner recht umfangreichen Nagerzucht zu finden, bzw. in dem Raum, in dem diese untergebracht ist. In meine Terrarien hat sich sicherlich auch mal die eine oder andere verirrt, aber ein Befall im Terrarium? Auch hier ist der Hinweis von sauromalix absolut angebracht.

    Wieso denn jetzt Zoogeschäft?


    Es geht um ein Fachgeschäft für immergrüne Pflanzen. oO


    Wie gesagt, es ist kein Fliegenbefall. Es geht um die einzelnen Fliegen, die sich da mal verirren. Mich stören sie. Ich will eh noch Pflanzen kaufen. Warum nicht schauen, ob es eine passende Pflanze gibt?


    Und meine Frage ist nicht "Kann man fleischfressende Pflanzen in einem Terrarium halten?"

    Meine Frage ist:

    Also, welche Pflanzen könnt ihr für eine Kornnatter empfehlen? Welche fleischfressenden Pflanzen können das ständige Gestupse einer Kornnatter ab und sind harmlos für das Tier?


    Wenn die Antwort ist "gar keine, alle sind zu empfindlich" wäre das ja okay. Aber gleich vom Thema ablenken finde ich schon ziemlich anstrengend.

    Ich mag die Hängepflanzen einfach sehr gerne. Fand die optisch schicker, als die von zum Beispiel Trixie.


    Es sollte lediglich als Beispiel dienen, da der Hersteller fast überall verkauft wird, ein großes Sortiment hat und auf Messen verkauft. Da lassen sich gut Preise vergleichen.


    Am Ende soll einem das Terrarium ja auch gefallen. Die Natter möchte sich verstecken und die Natter möchte klettern. Das geht logischerweise völlig ohne grün. Es stört sie aber auch nicht, wenn es für Menschen schick aussieht.

    Deswegen sollte man sich nicht ärgern, wenn der Anfang etwas teurer als gedacht war. Langfristig einen anderen Händler suchen und sich am Tier erfreuen.

    Hm... dann mache ich wohl seit langer Zeit irgendwas verkehrt.


    Zum weitläufigen Thema Terrarienbepflanzung sei Dir dieses Standardwerk ans Herz gelegt.

    Ich wohne im Erdgeschoss. Da sind einfach auch immer mal Insekten in der Wohnung und einige finden dan Weg ins Terrarium.


    Weißt du, ob das Werk auch auf fleischfressende Pflanzen eingeht? Denn Informationen zur Bepflanzung im Allgemeinen habe ich. Sogar schon eine Liste mit interessanten Pflanzen. Da wollte ich nächste Woche im Urlaub mal im Fachgeschäft schauen, was mich auch live noch anspricht.


    Die haben auch fleischfressende Pflanzen. Aber sie wissen einfach eher, ob die Bedingungen im Terrarium zur Pflanze passen. Ob Schlange und Pflanze sich vertragen, wird man sehen.

    kannst Du diesen Stuss mal erklären?

    (oder arbeitest Du in der Werbeabteilung von ExoTerra?)

    Eine Kornnatter hat bei korrekter Haltung eine Lebenserwartung von etwa 15-20 Jahren.

    Selbst, wenn man später nochmal ein anderes Terrarium kauft/baut (was ja notwenig ist, wenn man wie ich das Ding von Exo-Terra hat, weil es irgendwann zu klein ist) sind die Kosten auf das Leben des Tieres gesehen doch überschaubar. Hunde und Katzen kosten in der gleichen Zeit viel mehr. ;)

    Ein Terrarium kriegt man nicht zu 100% fliegenfrei. Die mögen die Wärmelampe und die Luftfeuchtigkeit und kommen durch die Lüftungsgitter des Terrariums.

    Es sind ja auch nicht viele Fliegen. Es sind immer mal ein oder zwei.


    Warum sollte das absurd sein, da eine karnivore Pflanze reinzusetzen? Ich will sichergehen, dass die Pflanzen der Kornnatter nicht schaden, danach würde ich schauen, welche überhaupt passen können.