Beiträge von gg7

    Hallo Kahtüüü,


    schade das du dich nicht vor Anschaffung des Tieres über Haltung und Bedingungen informiert hast.
    Aber jetzt ist das Tier ja nun mal in deinen Händen.


    Das Becken mit den von dir angegebenen Maßen ist für ein einzelnes Tier bereits das absolute Minimum. Solltest du dir noch mehrere Tiere zulegen wollen solltest du ein größeres Becken nehmen. (60x30x30 ist gerade mal mein Aufzuchtbecken).
    Wenn du keine Glasscheibe einkleben möchtest dann kannst du auch mit Steinen und Wurzeln die aus dem Wasser ragen einen Landteil bilden. Versteckmöglichkeiten im Wasser solltest du deinem Molch durch Höhlen, Wurzeln und Pflanzen geben. Hier kannst du Naturalien verwenden, Gegenstände aus dem Baumarkt oder aus der Aquaristikabteilung. Das ist Geschmackssache. Der Wasserteil sollte zudem "Gut durchkrautet" sein. D.h. nicht zu viele und nicht zu wenig Wasserpflanzen. Ich habe meinen Tieren eine Ecke mit einem Wasserpflanzendschungel eingerichtet und dann noch Pflanzen einzeln verteilt. Als Bodengrund nimmst du einfach Aquarienkies oder -sand. Bitte verwende keinen Pflanzendünger oder andere aus der Aquaristik bekannten Wasserbehandler. Diese sind für den Molch mitunter nicht verträglich.
    Desweiteren reicht ein Filter aus wenn du genügend Pflanzen und Schnecken in deinem Becken hast. Aber Achtung: Molche mögen keine Strömung. Bringe den Filter so an, das die Strömung dein Tier nicht stört. Am besten geht das wenn der Wasserstrahl gegen eine Scheibe, Stein oder nur auf der Wasseroberfläche ist.
    Als Beleuchtung kannst du eine ganz normale Aquarienneonröhre nehmen.
    Füttern kannst du das Tier z. B. mit: Im Wasser: Tubifex, Mückenlarven, Enchytraen, Regenwürmern
    An Land: Heimchen, Asseln


    Solltest du dir in naher Zukunft noch weitere Tiere zulegen wollen kaufe diese bitte nicht im Zoohandel sondern bei einem Züchter. Die Tiere aus dem Handel sind in der Regel Wildfänge und durch Parasitenbefall, Stress und evtl. Krankheiten vorbelastet.


    Grüße
    gg7

    Hallo,


    habe deine Beiträge jetzt ein bisschen verfolgt. Grundsätzlich ist bei dir ja seither alles in Ordnung.


    Da das Tier sich momentan nur an Land befindet (was es auch noch einige Monate tun wird) ist es unnötig Futter in die Wasserschale zu tun. Füttere vorwiegend Futtertiere die an Land leben. Persönlich habe ich sehr gute Erfahrungen mit Microheimchen, Blattläusen und jungen Asseln gemacht. Alternativ kannst du auch auf einem Stück feuchtes Küchenpapier Tubifex oder Mückenlarven anbieten. (Was in der ersten Zeit an Land wesentlich öfter gefressen wird, da sie den Geruch schon kennen).
    Sorge einfach dafür das dein Landteil eine gewisse Feuchtigkeit bietet, aber bitte nicht zu nass.
    Das der Molch sich wenig bewegt liegt in der Natur dieser Tiere. Jungtiere sind in der Natur grundsätzlich sehr vielen Fressfeinden ausgesetzt. Daher werden sie erst aktiv wenn es dunkel ist. Biete das Futter erst in den Abendstunden an, dann wirst du schnell sehen können das er frisst.

    Hallo,


    habe deine Beiträge jetzt ein bisschen verfolgt. Grundsätzlich ist bei dir ja seither alles in Ordnung.


    Da das Tier sich momentan nur an Land befindet (was es auch noch einige Monate tun wird) ist es unnötig Futter in die Wasserschale zu tun. Füttere vorwiegend Futtertiere die an Land leben. Persönlich habe ich sehr gute Erfahrungen mit Microheimchen, Blattläusen und jungen Asseln gemacht. Alternativ kannst du auch auf einem Stück feuchtes Küchenpapier Tubifex oder Mückenlarven anbieten. (Was in der ersten Zeit an Land wesentlich öfter gefressen wird, da sie den Geruch schon kennen).
    Sorge einfach dafür das dein Landteil eine gewisse Feuchtigkeit bietet, aber bitte nicht zu nass.
    Das der Molch sich wenig bewegt liegt in der Natur dieser Tiere. Jungtiere sind in der Natur grundsätzlich sehr vielen Fressfeinden ausgesetzt. Daher werden sie erst aktiv wenn es dunkel ist. Biete das Futter erst in den Abendstunden an, dann wirst du schnell sehen können das er frisst.

    Hi, wie wäre es mit Zagros-Molchen. Wunderschöne Tiere und wenn man Molcherfahrung hat kann man sie auch sehr gut halten.


    Zu deinen Cynops: eine Wassertemperatur von 18-19 Grad ist absolut ok. Wenn du keinen Winterschlaf haben möchtest (was die Tiere nicht zwingend brauchen) solltest du die Temperatur nicht unter 14 Grad fallen lassen. Allerdings auch nicht die 19 Grad überschreiten. Im Sommer liegt die maximale Temperatur bei 26 Grad. Ich halte seit einigen Jahren diese Molche und habe im Winter eine Temperatur von 17 Grad und habe jedes Jahr Nachwuchs.

    Bitte die Tiere in keinem Fall aussetzen!


    Du weißt nicht um welche (Unter)art es sich handelt und wo die Tiere ursprünglich herkommen. Um das festzustellen gehe mit den Beiden zu einen Amphibienkundigen Tierarzt. Als nächstes kannst du dich an einen Tierschutzverein oder das in deinem Raum zuständige Veterinäramt wenden. Dort wird man dir sicherlich weiterhelfen können im Bezug auf Papiere bzw. wie weiter mit den Tieren vorzugehen ist. Versuche soviel wie möglich über die Herkunft der Tiere herauszufinden. Solange Gesundheitszustand, Herkunft und Art der Tiere nicht geklärt sind, ist ein Aussetzen in die Natur absolut fahrlässig und strafbar.

    Hallo Mitglieder,


    wir sind zwei Reptilien-/Amphibienhalter die aus Ihrem Hobby Ihren Beruf machen wollen und sich mit einem reinen Nachzuchtenhandel selbständig machen möchten. Ich selbst halte Cynops Orientalis und Notophtalmus Viridescens. Um unser Projekt verwirklichen zu können, sind wir auf der Suche nach Amphibienzüchtern die mit uns zusammenarbeiten möchten. Bei Interesse einfach per PN bei mir melden.

    Ja, es ist schon erstaunlich wieviele DNZ von 2009 gerade wieder im Handel sind. Schöne, große Tiere. Voll auqatil und ausgewachsen. Und darauf verlässt sich der Kunde. Leider. Noch nicht mal die restlichen Jungtiere meiner Nachzucht von 2007 sind voll ausgewachsen bzw. komplett aquatil. Vereinzelt haben sie dieses Jahr schon das erste mal gelaicht. Aber niemals sind die Tiere, die jetzt im Handel sind DNZ 2009.

    Hallo Juhulu,


    tja wenn du die Süsswasserpolypen (Hydra´s) loswerden willst, bleibt dir nur eine Möglichkeit. Chemie oder neues Becken, mit neuem Inhalt.


    Diese "Lästlinge" sind sehr zäh. Abwaschen wird wenig bringen und eine Woche nicht füttern ist auch sinnlos. Sie können sich selbst regenerieren, kommen Monate ohne Nahrung aus und betäuben ihr Futter mit Gift.


    Letztendlich müsstest du den kompletten Inhalt deines Beckens entsorgen und das Becken chemisch reinigen. Alleine mit Schnecken wirst du das Problem eher weniger in den Griff bekommen.

    Hallo Exxe,


    ich züchte selbst Cynops orientalis und habe auch mitunter Kontakt zu anderen Züchter und ich kann dir sagen das kein Züchter seine Tiere für unter 10 euro abgibt. Schon gar nicht wenn sie die Metamorphose hinter sich haben.
    Bei 5,70 musst du bedenken das der Händler ja noch Kosten bei diesem Preis draufgeschlagen hat. Also Gewinnspann, Strom, Futter etc. Dann dürfte eine Summe von unter 2,50 Euro übrig bleiben. Und für dieses Geld verkauft kein Züchter seine Tiere.
    Ein seriöser Züchter würde seine Tiere auch nciht im Zoohandel abgeben, da die Haltungsbedingungen dort bekannt sind.


    Und wenn bereits ein totes Tier im Becken lag stimmt da schon dreimal was nicht.


    Also lieber Finger weg und suche dir einen Züchter. An solchen Tieren wirst du definitiv mehr Freude haben.

    Hallo,


    ich halte meine Cynops auch in einem AQ. Das mit dem Luftaustausch hatte ich anfangs auch. Ich habe dann einfach Gaze über die Futterluken getan. So ist ein Luftaustausch gewährt und die Molche können auch nicht raus. (Ich denke das wäre auch eine Möglichkeit wegen der Katzen).
    Das mit der Beleuchtung kommt mir auch bekannt vor. Da die Molche keine spezielle UV Strahlung benötigen, habe ich mir einfach im Baumarkt eine gelbe Hülle für Neonröhren gekauft und diese über eine der zwei Lampen getan und die zweite Lampe nur über dem Wasserteil gelb gemacht. Dadurch ist das Licht jetzt nicht mehr so grell, sondern natürlich und die Temperatur bleibt auch konstant.
    Zum Filter: Ich habe die Fluvalfilter (Fluval eins im 50 x 30 x 30 Becken und Fluval2 im 80 x x40 x 40 Becken) drin. Die Filter sind bei mir in einer Ecke kurz unter der Wasseröberfläche und die Strömung geht gegen die Beckenwand. Für meine Molche war das die beste Lösung, da die Bewegung der Strömung gehemmt wird und in erster Linie im oberen Teil des Wassers stattfindet. Meine Molche sitzen manchmal sogar auf oder unter dem Filter.
    Wöchentliche Wasserwechsel bedeuten für die Tiere nur Stress und es kann sich auch kein natürliches "Biotop" im Becken entwickeln.


    Grüße
    Diana

    Hallo Basti,


    das der Molch weg möchte kann verschiedenen Ursachen haben. In der Regel ist das ein Zeichen dafür das etwas in dem Becken nicht stimmt bzw. den Molch stört.


    Du solltest den anderen Nutzern eine genauere Beschreibung liefern. Wie ist das Becken aufgeteilt, hast du einen Filter, wenn ja wie ist dieser angebracht, wie ist die Wassertemperatur, wie hoch der Wasserstand, was meinst du mit Rückwand (Glas oder was anderes) etc.


    Erst dann können wir dir weiterhelfen. Du musst auf jeden Fall dafür sorgen das der Kleine nicht rauskommt.


    Gruß
    Diana

    Hallo Flo,


    wie bereits erwähnt ist dein Landteil einfach zu groß.
    1/3 Land und 2/3 Wasserteil sind optimal.
    Auch die Wassertemperatur sollte im Sommer 26° maximum nicht übersteigen.


    Ich würde dir empfehlen den Wasserteil definitiv größer zu gestalten und dann einen kleinen Filter reinsetzten (z. B. Fluval 1 von eheim). Diesen solltest du dann so anbringen das die strömung die Molche wenig stört, am besten wenn der Wasserstrahl gegen einen Stein oder die Scheibe gerichtet ist.
    Ein wöchentlicher Wasserwechsel bleibt dir somit erspart. Und das wiederum erspart den Tieren unnötigen Stress.


    Zum Thema Futter:
    Molche habe ein ausgezeichnetes Riechorgan. So das sie das Futter riechen und orten bevor sie es überhaupt sehen und sich dann auf die Jagd machen. Egal wo das Futter ist, sie werden es finden und fressen.
    Das Risiko das sie das Lebendfutter nicht auffressen ist sehr gering und wenn ist es nicht tragisch weil es lebt ja und wird dann eben später gefressen. Anders bei Frostfutter. Da dieses ja bereits tot ist bewegt es sich nicht mehr und "riecht" denke ich auch nicht besonders gut.


    Dann solltest du dir in jedem Fall noch ein paar Schnecken anschaffen. Diese fressen Futterreste und andere Reste der Molche und halten somit das Becken sauber. Auch dienen sie wenn sie ganz klein sind als Molchfutter. Ich habe in meinem 80er Becken ca. 15 Schnecken die Regelmäßig laichen, nur erhöht sich nicht deren Bestand da meine Molche die kleinen Schnecken einfach verputzen.


    Den abgemagerten Molch würde ich jetzt mit lebenden Enchytraen füttern, da dies sehr fetthaltig und Nahrhaft ist. Wenn er sich nur an Land aufhält ist der Landteil für ihn alleine definitiv zu groß. Vor allem wenn du dann Lebendfutter wie Heimchen oder so fütterst ist die Chance für ihn einen Jagderfolg zu haben sehr geriing, da sich das Futter auf einer zu großen Fläche verteilt.
    Auf jeden Fall eine Kotprobe untersuchen lassen.
    Wenn er nicht ins Wasser will kann es sein das der Wasserteil für ihn einfach nicht optimal ist, also solltest du es ändern.


    Fazit: Nur Lebendfutter füttern, Wasserteil vergrößer, gut durchkrauten, Versteckmöglichkeiten bieten, Wasserfilter und mehr Schnecken.


    Gruß
    Diana