Beiträge von Mandarian

    Hi Stella,

    rein von deiner Terrariumbeschreibung scheinen die Rahmenbedingungen ja zu stimmen, natürlich gibt es hier und da Streitpunkte (Einzelhaltung, Fliesenboden) aber bist du dir sicher, dass beide nicht fressen? Sprich fütterst, bzw. versuchst du sie mit Pinzette zu füttern?

    Wenn ja, dann gibt es hier mehrere Möglichkeiten, die ich online in diversen Foren, Reddit usw. gelesen habe:


    - kein Appetit weil Nahrung zu "langweilig", was ich aber weniger vermute, da du mindestens drei verschiedene Futtertiere anbietest.

    - Zu extreme Bestäubung eines Futtertiers, das hatte ich zum Beispiel gestern. Zu viel Kalzium/Vitaminpulver, da hat er erstmal nein gesagt. Eine unbestäubte Schabe aber fand er ganz lecker.

    - Evtl. zu hoher Stress weil Futterkonkurrenz, versuche mal die Tiere räumlich zu trennen und dann zu füttern


    Das wären relativ spontane Einfälle und etwaige Ursachen - aber Achtung, bin noch kein Profi und erst im Juli habe ich meinen ein Jahr.


    Mfg

    Nachtrag:

    Meine Tierärztin hat mir heute das Medikament Baycox, dosiert auf das Gewicht meines Geckos mitgegeben. Dies soll ich zwei Mal anwenden, mit einem Abstand von 10 Tagen.


    Ebenso habe ich mich über diverse Seiten (u.A.: reptiliendoktor.com), über einpaar begleitende Maßnahmen informiert und ebenso Bene-Bac mitgeben lassen, die Temperatur im Quarantänebecken leicht erhöht und ich achte auf eine höhere Feuchtigkeit (da erhöhter Flüssigkeitsbedarf). Noch dazu bin ich losgezogen und habe mir eine Dampfente, den Kärcher (Produkt SC1) samt destilliertem Wasser gekauft, mit dem ich das Quarantänebecken gründlich reinige. Die Höhlen und Verstecke (3 Tupperboxen) werden täglich abends für ca. Stunde im Ofen bei ca. 100°C gebacken, das Substrat, Küchenrollenpapier täglich gewechselt..


    So gesehen habe ich nur noch eine Frage, undwzar kann ich hier noch etwas optimieren?


    Wie immer, vorab vielen Dank und ein schönes Wochenende!

    Hallo zusammen,


    die erste Winterruhe ist überstanden (maximal 0,8g Gewichtsverlust - bin stolz - ) und auch schon die erste Kotprobe verschickt - untersuchen lassen und das Ergebnis bekommen.


    Leider einen 3+ gradigen Kokzidienbefall. Ich habe auch schon die Vorgehensweise mit meiner Tierärztin besprochen - nur bin ich etwas irritiert inwiefern mein Gecko sich diese Parasiten einfangen hat können. Vorallem wenn er erst seit 2 Wochen was zu fressen bekommt (und erst mit der ersten großen Mahlzeit die Kotprobe genommen wurde).


    Ist es möglich, sich diese Parasiten über Futtertiere einschleppen zu können? In wiefern kann ich sowas zukünftig verhindern? Gibt es besondere Tipps?


    Bestellen tu ich meine Futtertiere online über zum Beispiel Reptilienkosmos: Argent. Waldschaben und Wachsmaden. Gibt es hier vielleicht andere, "bessere" Futtertierquellen - ich weiß, dort werden die auch wiederrum nur eingekauft, aber dennoch - muss ich da vielleicht einen anderen Ansatz fahren? Sollte ich jetzt meinen derzeitigen Futtertierbestand besser vernichten (um auf Nr. Sicher zu gehen) und neue Futtertiere kaufen? Die Futtertiere werden auch von mir bei Erhalt umgesetzt - in ein größeres Behältnis (was natürlich vorher gereinigt wurde) mit mehr Platz um eig. (meiner Meinung nach) genau sowas eher vorbeugen zu können. Habt ihr hier vielleicht noch andere Tipps? Oder hatte ich hier in diesem Falle einfach großes Pech?


    Gott sei Dank ist mein Kleiner aber noch super aktiv und zeigt eigentlich keine Anzeichen von Krankheit - was mich durchaus aufatmen lässt. Also momentan noch alles "halb so schlimm."


    Vorab aber schonmal vielen Dank fürs Lesen und ein schönes Wochenende!

    Hi!

    Ich mache das in Verbindung. Undwzar jeden 2. / 3. Tag zunächst die Beheizung und die Beleuchtung eine Stunde früher / später an, ausgehend von der Mittagssonne. Ich stelle mir das so vor, dass es ja Mittags immer am hellsten und wärmsten ist und von da an jeweils regulieren. Die Beleuchtung jede 2 Wochen um 1 Stunde zu erhöhen wär mir da etwas zu langwierig. Du bräuchtest dann ja 6 Wochen um auf 12 Stunden Leuchtzeit zu kommen.


    Nachtrag: Grießhammer geht sogar noch schneller vor und erhöht die Beleuchtungszeit alle 3 Tage um 2 Stunden.


    Mfg

    Blödsinn, Frösche gingen die Leiter hoch und runter da sie in Menschenhand nichts anderes im viel zu kleinen Glas hatten. Du Wetterwechsel in freiem Habitat die Insekten mal höher oder niedriger fliegen, ähnlich den Schwalben im Sommer. Einen Wetterfrosch hat es nie gegeben. Bei gutem Wetter jagen Schwalben hoch oben, droht schlechtes Wetter ziehen sich Insekten nach unten zurück und die Schwalben müssen tiefer, wie auch Frösche.... Bitte kein Halbwissen raushauen ohne nachzudenken.

    Hi Baumfrosch,

    zunächst ist das erstmal kein Blödsinn, denn es ist wirklich so, dass Frösche besonders sensibel auf einem Wetterumschwung reagieren. Warum? Weil Insekten, die je nach Wetter höher oder tiefer fliegen, ja irgendwie gefressen werden müssen. Dahingehend reagieren Frösche auf das Wetter. Warum reagieren Insekten auf das Wetter? Wegen der Thermik - was bedeutet, dass sie sich von der warmen, aufsteigenden Luft einer Schönwetter-Front in die Höhe treiben lassen. Abfallende Luft, die auf kühlere Temperaturen hindeutet, treibt sie dagegen in Bodennähe. Diese Eigenschaft der Insekten macht sich der Frosch zu nutze. Da ist NICHTS aber auch wirklich GARNICHTS Halbwissen dran. Das Beispiel mit dem Wetterfrosch lässt sich genau auf das oben angerissene Verhalten beziehen. Natürlich kann ein Frosch kein Wetter "vorhersagen", aber er reagiert dennoch auf Wettereinflüsse, um seinen Jagderfolg zu maximieren. Das ist ein innerer Trieb - ähnlich des Triebes der Zugvögel nach Süden zu ziehen oder dass unsere Geckos im Winter eine WInterruhe machen wollen. Von daher verbitte ich mir dieses hohle Angeschnauze, okay?


    Edit: Und ja, "Wetterfrösche" hat es gegeben, zu Hauf sogar. Leider - aber das soll hier nicht das Thema sein.


    Viele Grüße und einen schönen Donnerstag Abend!

    Meine kannten diese Theorie jedenfalls nicht, und haben sich unweigerlich an den Gegebenheiten im Terrarium und des umliegenden Terrarienraumes orientieren müssen. So gingen sie dann in die Winterruhe, wenn ich es wollte.

    Natürlich müssen sich die Tiere (zwangsweise) an den direkten Umgebungsvariablen orientieren. Wärme und Beleuchtungsdauer sind maßgeblich entscheidend und ich mache es ja auch so und entscheide für das Tier, wann mit der Winterruhe wirklich begonnen werden soll. Nichts desto trotz habe ich festgestellt, dass selbst bei normaler Beleuchtungszeit und keinem Temperaturunterschied zur regulären Zeit, mein Gecko sich ab November sehr deutlich anders verhalten hat. Weniger Appetit, eher zurückgezogenen, das Winterruhenverhalten eben. Ob das von der inneren Uhr kommt, weil sie unterbewusst die Tage zählen? Ich weiß nicht, schließlich kontrollieren wir ja auch deren Tag/Nachtrhythmus. Da scheint mir die Theorie mit dem Luftdruck deutlich plausibler. Leider aber scheint es zu diesem Thema keine Studien zu geben - oder ich finde sie leider nicht. Worauf aber genau beziehst du das mit Mythen und Legenden?


    Mfg

    … am Luftdruck …

    Exakt. Der Luftdruck spielt eine große Rolle - früher kannte man das zum Beispiel vom Wetterfrosch. Je nach Wetterlage bzw. Luftdruck springt er eine Leiter hoch oder runter - unabhängig davon ob der Frosch je das Haus, bzw. das Glas verlassen hat. So verhält es sich auch mit den Geckos - auch die können, unabhängig von der herrschenden Temperatur oder Lichtverhätnisse einwandfrei ausmachen, ob wir uns im Sommer oder Winter befinden.

    Was vielleicht noch an Erdbährs Antwort anzufügen ist:


    Sofern ein Parasitenbefall vorliegt, bzw. eine Vermutung besteht, auf jeden Fall den neu abgelegten Kot einpacken und in ein Labor / zum Reptilientierarzt mitnehmen. Über das Fressverhalten würde ich mir aber erstmal keine Sorge machen, denn vielerorts steht, dass Leopardgeckos auch mal eine futterfreie Woche einlegen, oder das derzeit beliebte Futter auf einmal nicht mehr schmeckt und daher das Futter abgelehnt wird. Leopardgeckos können aber - und das sollte dich etwas beruhigen - durchaus einpaar Wochen ohne weiteres, sofern nicht äußerst krank, ohne Futter überleben.


    Wie steht es denn mit dem äußeren Erscheinungsbild deines Tieres? Ist es wohlgenährt, oder macht es einen abgemagerten Eindruck? Hast du den Gecko in letzter Zeit mal gesehen? Bzw. den Deckel der Wetbox aufgemacht, um zu prüfen, wie es mit der Häutung ablief? Letzteres kommt leider nicht ganz aus deiner Schilderung hervor.


    Was aber auch sein kann und wurde auch schon geschrieben: Das Tier könnte sich auch nur wegen den veränderten Witterungsverhältnissen zurückziehen - unsere Schützlinge merken auch ohne unser Zutun, dass draußen Winter ist - von daher kann es natürlich auch sein, dass dein Gecko einfach eine Winterruhe machen möchte. Gewissheit bekommst du aber nur, wenn du eine Kotprobe abgibst - und selbst da kann es sein, dass sie trotz Wurmbefall einfach negativ ist.


    Viele Grüße!

    Blöde Frage, aber welche reguläre Luftfeuchtigkeit hast du im Terrarien-Raum? Ist die Wohnung, bzw. das Terrarienzimmer eher im Keller oder wohnst du direkt unterm Dach? Das alles spielt nämlich auch noch eine große Rolle. Jedoch ist es so, dass ich zum Beispiel, um die Luftfeuchtigkeit zu regeln, gerne auch einen Teil der Lüftung des Terrariums abdecke. Zu geringe Luftfeuchte kann nämlich auch bedeuten, dass du eine zu effektive Lüftung hast und somit auch nichts "aufstauen" kann.

    ... wo genau liegt jetzt die Botschaft?


    Das Bild ist, vor allem ohne weitere Angaben, einfach nicht geeignet ...

    Meine Botschaften:

    - Es ist vermutlich ein Weibchen.

    - Vermutlich, weil unter Umständen noch zu jung, daher nur eine Schätzung.

    - Ab 10-15g Körpergewicht kann man eine gute fundierte Aussage treffen. Sozusagen als Anstoss, mal die Waage auszupacken. Wenn das Tier das Gewicht noch nicht hat, kann eine Geschlechtsbestimmung nicht 100% "richtig" sein.

    Hallo Geckofan,


    wie schwer ist denn dein Neuankömmling? Ab ca.10-15g müsste man ein Geschlecht gut bestimmen können. Ich vermute jetzt einfach mal, dass es ein Weibchen ist, denn die Präanalporen sind kaum bis gar nicht sichtbar.


    Es kann natürlich auch sein, dass das Tier eventuell noch zu jung ist, um das Geschlecht einwandfrei bestimmen zu können.


    Mfg

    [...]

    Im Endeffekt also: moderate Temperaturen am Tag (zwischen 21-28°C), dann sollte sich die LF auch gut einpegeln. Parallel dazu kann man auch Echtpflanzen integrieren, die auch noochmal LF halten. Und für die Dämmerungszeit/Nacht dann warme Steine anbieten. Finde ich insgesamt alles sehr schlüssig, und die Erfolge sprechen auch für sich.

    Hi Zhunami,


    was mir in diesem Interview fehlt ist der Kontext zu dem ganzen: 21 bis 28°C wo genau? 28°C die heißeste Stelle? Was ist dann mit dem überall "propagiertem" Basking-Spot mit ca. 35°C Mindesttemperatur? Den einfach weglassen und stattdessen eine Schieferplatte auf ca. 30°C aufwärmen lassen?


    Das müsste man sich alles, meiner Meinung nach, genauer anschauen und auch in den "korrekten" Kontext setzen. Das mit der Luftfeuchtigkeit ansich aber ist auch meiner Meinung nach vollkommen richtig. Stabile Temperaturen erzeugen stabile Luftfeuchtigkeit - Was vielleicht auch noch helfen kann ist, eine größere Wasserschale zu verwenden bzw. diese eher Richtung Zentrum, also näher an der Wärmequelle zu platzieren - was auch zu mehr Verdampfung führt. Hier aber Achtung, mehr Verdampfung heißt auch, höhere Bakteriengefahr, daher vielleicht die Wasserschale nach 2-3 Tagen gründlich auswaschen.


    Mfg

    Hallo Gucki und Debby,


    bezüglich Luftfeuchtigkeit und generelle Leopardgecko-Haltung kann ich folge Seite empfehlen, die für mich bisher immer ein guter Ratgeber war (hier direkt auf Luftfeuchtigkeit verwiesen):


    https://www.der-leopardgecko.d…euchtigkeit-h%C3%A4utung/


    Wie du siehst ist Pakistan nicht sooo trocken, dass man durchgängig 30-40% hat. Vermutlich ist eine durchschnittliche Luftfeuchtigkeit von 35-55% wohl der beste Wert, wobei auch ausreissser wie 30% und vorallem 60% (Nachts!) nicht der Seltenheit angehören.


    Generell, so scheint es der internationale Konsens zu sein, bewegt man sich meißt zwischen 35-65%. Aber, wenn es regnet hat es natürlich auch mal 70%. Oder wenn ein arge Trockenperiode über das Land zieht, auch mal gerne weniger als 35%.


    Du musst verstehen, wir Halter versuchen unter klinischen Bedingungen eine ganze Klimazone darzustellen. Das klappt natürlich nur bedingt und dementsprechend unterliegen unsere Tiere natürlich deutlich stärkeren Schwankungen, was Temperatur, Licht und Luftfeuchtigkeit angeht.


    Mfg