Beiträge von Yuvon

    Da ich aus Österreich stamme, wo jedes Reptil, ganz egal ob Netzpython oder Leopardgecko, beim örtlichen Amt gemeldet werden muss, bekommt man eigentlich immer irgendeinen Kaufvertrag dazu. Beleg natürlich auch.

    OK, solche Infos wären natürlich im Vorfeld nett. Also nein, mit 100%iger Sicherheit kein Männchen, sofern diese Messung korrekt sein sollte. Obwohl das bisherige Terrarium bei entsprechender Strukturierung auch weiterhin zumindest vertretbar wäre. Bleibt die Frage, wieso Du so sicher warst, es sei ein Männchen, obwohl er/sie/es Dir als Weibchen verkauft wurde?

    Kann's mir auch absolut nicht erklären. Weil ich scheinbar zum einen, ohne Spaß, unfassbar naiv bin, zum anderen weil die letzte abgestreifte Haut niemals 120cm oder sogar länger war. Soweit ich weiß sollte die abgestreifte Haut ja eher länger als die Schlange sein. Ich verstehe absolut, dass das absolut keinen Sinn macht und da irgendwo der Wurm drin ist. Auch wirkte sie auf mich nie so groß, dass ich mir was gedacht hätte. Keine Sorge, ich komm mir auch ohne Kommentare ausreichend blöd vor. :S


    Kann morgen übrigens gern mal aktuelle Bilder von der schönen hier rein stellen.


    Ist den Versuch wert. Ich sollte allerdings nicht von mir auf andere schließen... meine Handynummer ist seit locker über 11 Jahren die selbe, die primär genutzte eMai-Adresse nochmal deutlich länger... mich als Hausschlangenzüchter kann man also Zeit meines Lebens über die ursprünglich mal gewählten Kommunikationswege erreichen.


    Sofern es sich bei "Deinem" Züchter nicht um eine Eintagsfliege handelte, der meinte mit der Zucht zum großen Geld zu kommen, hilft es evtl. auch, Name, Region oder sonstige Infos preiszugeben... die Welt ist ein Dorf, und gewisse Namen sind im Hobby einfach bekannt. Obwohl sowas möglichst nicht in der Öffentlichkeit des Forums stattfinden sollte.

    Sowas macht zumindest Hoffnungen. Hab direkt mal die Papiere rausgesucht und setz mich da morgen mal dran.

    Am sinnvollsten wäre es, den Züchter anzuschreiben und zu fragen, ob der irgendwas zur Herkunft seiner Zuchttiere sagen kann.

    Auch keine schlechte Idee, also grundsätzlich danke:thumbup: Wobei ich keine Hoffnungen habe nach 11 Jahren, an den Typen dranzukommen.


    Tatsächlich ist es das. Ich habe festgestellt, dass mein Augenmaß unfassbar schlecht ist und das Tier um einiges größer als gedacht. In dem von Erdbähr verlinkten Thema kam ja auch schon die Frage auf, ob das Tier wirklich ein Männchen sein kann, und siehe da, ich habs mal mit diesem online verfügbaren Messtool versucht und kam auf gute 1,18m. Also no way ein Männchen, wie es mir damals verkauft wurde. Daher ist das Terrarium, das ursprünglich als Endterrarium geplant war, auch auf Dauer zu klein.

    Naja gut, bei afrikanischen Hausschlangen hat man ja teilweise auch das Problem, dass man beispielsweise die falsche Unterart verkauft bekommt, wenn man es nicht selbst besser weiß, und es würde mich auch nicht wundern, wenn so mancher Züchter einfach kreuz und quer unterschiedliche Unterarten bzw. Tiere aus verschiedenen Regionen verpaart.

    Wenn man jetzt zum Beispiel weite Teile Nigerias hernimmt, sind da Durschnittstemperaturen von 30°+ in den wärmeren Monaten nichts besonderes und die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit liegt auch selten unter 50%. Daher lässt es sich einfach nicht pauschal sagen, dass z.B. die knapp 50% Luftfeuchtigkeit zu viel oder auch die Temperaturen zu hoch sind. Aber jetzt noch rauszufinden, wo das Tier her ist bzw. die Eltern her sind ist einfach nicht möglich. Im Nachhinein ist man natürlich immer schlauer.


    Vor kurzem erst habe ich einen weiteren relativ engen Blumentopf mit trockenem Moos befüllt, und im Terrarium platziert. Der wurde dann probehalber einen Tag genutzt, bevor die Schlange zu ihrem Lieblingsplatz zurückgewandert ist. Tja. Andererseits sehe ich jetzt auch nicht unbedingt ein Problem darin, wenn die Schlange die Wetbox als ihren Lieblingsort auserkoren hat. Um ehrlich zu sein, ist die auch nicht durchgehend feucht, sondern trocknet zwischendurch auch ab, schlicht und ergreifend weil ich nicht jeden dritten Tag, während die Schlange drin sitzt, den Deckel abnehmen und die Schlange "gießen" will. Damit ist ja auch keinem geholfen. Wenn sie in die Häutung geht, achte ich da eher drauf.


    Aber darum sollte es hier eigentlich nicht gehen, sondern um Messeterrarien 😅

    Jein. Schon klar, dass Bodenfeuchte und Luftfeuchte nicht dasselbe ist, aber ohne Wasser keine Verdunstung und ohne Verdunstung keine Luftfeuchtigkeit. Zumal die Pflanzen ja auch Wasser benötigen und Boaedon fuliginosus zwar trockenere Lebensräume bevorzugt, aber nicht in der Wüste lebt.


    Den Gedanken dass es zu warm sein könnte, hatte ich vor einiger Zeit ebenfalls. Derzeit ist es im Terrarium allerdings durch die sowieso im Winter niedrigere Zimmertemperatur ca. 22-29° warm. Ich habe des öfteren gelesen, dass die Tiere im Winter nichts gehen ein paar Grad weniger haben, daher ändere ich da nichts an der Wattzahl der Lampen. Am Verhalten des Tieres ändert sich aber auch bei den leicht kühleren Temperaturen absolut nichts. Die Schlange haust schon seir mindestens 5 Jahren fast ausschließlich in ihrer Wetbox. Nach mehreren Umgestaltungen des Terrariums, Anbieten anderer Verstecke, Versetzen dieser Verstecke, etc. habe ich es einfach aufgegeben und akzeptiert, dass sie in ihre Wetbox verliebt ist. Sie frisst auch gut, kotet gut, hat nie Häutungsprobleme.


    Woher das Tier genau stammt lässt sich leider nicht nachvollziehen, da es sich um eine Nachzucht handelt. Ich habe auch schon versucht zu recherchieren, ob schwarz gefärbte afrikanische Hausschlangen ein bestimmtes Verbreitungsgebiet haben, wurde da aber auch nicht viel schlauer.

    Eine Wetbox biete ich ebenfalls an, und dass die Schlange ihre meiste Zeit ausgerechnet darin verbringt, obwohl ich mehrere andere, trockene (!) Verstecke anbiete, sagt mir eher, dass ihr die Luftfeuchte nicht zu hoch ist. Daher fällt es mir ein wenig schwer zu glauben, dass es zu feucht ist. Wenn ich den Boden im feuchten Bereich nehme und "ausdrücke", kommt auch kein Wasser raus bzw. bleibt auch nichts an der Hand kleben und nach 2-3 Tagen ist alles wieder abgetrocknet. Ich schütte vielleicht einmal die Woche nen halben Liter Wasser auf 20l Bodengrund um die Pflanzen zu versorgen, das scheint mir so gesehen auch nicht besonders viel. Es kann natürlich sein, dass es noch andere undichte Stellen gibt. Ohne das Terrarium komplett auszuräumen lässt sich das aber schwer feststellen. Das Terrarium ist übrigens eines aus Aluprofilen, in die die Plexiglasplatten eingesteckt wurden, große Löcher bzw. ein Ausbruch der Schlange ist durch Bauweise immerhin ausgeschlossen, dadurch gibt es aber auch mehr als eine Fuge pro Kante und somit mehr potenzielle Schwachstellen.
    Was die zu großen Belüftungsflächen angeht, da Erde gießen in nächster Zeit nicht drin ist um die Luftfeuchtigkeit zu halten, werde ich wohl einfach mal das eine oder andere Brett zurechtsägen, da es hier hauptsächlich um den Deckel geht. Da kann man auch einfach, wo keine Lampen fixiert sind, was drauflegen. Zumindest das lässt sich also schnell lösen.

    Es hat nur direkt nach dem Giessen getropft. Ich verwende in dem Bereich wo sich die Pflanzen befinden derzeit ein Gemisch aus Erde und Rindendekor (die andere Seite bleibt trocken und wird von dem Tier übrigens von dem Tier sehr selten aufgesucht). Der Bodengrund benötigt ein paar Sekunden bis Minuten, um die Feuchtigkeit aufzunehmen. Ich peile eine Luftfeuchte etwas über 50% an, die ich so noch halten kann - das Problem sind beim aktuellen Terrarium auch die Belüftungsflächen, die für den Standort, den das Terrarium derzeit hat, etwas zu groß sind, aber das ist wieder ein anderes Thema, das ich dann auch mit dem neuen Terrarium angehen wollte. Punkt ist, im Terrarium steht kein das Wasser, die Schlange sitzt nicht im Nassen, und die Schwachstelle ist eine undichte Fuge, von der ich vermute, dass sie sich beim Umzug vor nem knappen Jahr gelöst und jetzt endgültig den Geist aufgegeben hat (oder es ist mir vorher einfach nicht aufgefallen). Die undichte Stelle scheint sich auch direkt unter einer der Pflanzen zu befinden, wie ich heute festgestellt habe, was eben absolut ungünstig ist, von daher werde ich wohl erst einmal auf Töpfe umsteigen.

    Naja, wie gesagt. Blumentöpfe für die Pflanzen, Sprühen und erstmal abwarten ob's nen Ausweichtermin gibt wäre vermutlich die günstigste Version. Wenn hier aber wer sagt, dass ein gutes Terrarium in Hamm trotzdem noch 150-200€ kostet, kann ich mir das auch sparen. Auf die 50€ mehr oder weniger kommts mir dann auch nicht an. Ich bin allerdings Studentin, von daher wäge ich Kosten schon gerne mal ab. Wäre halt daher interessant zu wissen, welche Erfahrungen andere mit Terrarien von der Messe in Hamm bereits gemacht haben, da ich noch nie dort war.


    Neu silikonieren war mein erster Gedanke, aber da ich derzeit kein Ausweichterrarium für das Tier habe und 2 Tage in einer Transportkiste will ich dem armen Viech nicht antun und wäre eben auch eigentlich die Mühe nicht wirklich wert.


    Dankbar wäre ich ansonsten auch über Tipps falls wer nen günstigen und guten Hersteller für Terrarien in NRW kennt, gern auch per PN.


    Edit: Und ja, geht um die Boaedon fuliginosus.

    Hello hello,


    ich hatte vor bei der - vor kurzem abgesagten - Terraristika ein neues Terrarium zu kaufen (B120 × T50 × H60 cm), da ich von relativ günstigen Preisen auf der Messe gelesen habe. Jetzt findet die natürlich nicht statt, und, was noch viel schlimmer ist, das alte ist seit gestern undicht und sifft aufs 70 Jahre alte Parkett. Da ich die Pflanzen direkt im Substrat stehen habe und auch für die Luftfeuchte eigentlich regelmäßig den Boden gießen muss, ist das denkbar ungünstig. Nun spiele ich also mit dem Gedanken, welche Optionen sinnvoll sind. Auf die nächste Messe warten, die Pflanzen in Töpfe umziehen und zig mal Sprühen? Neues Terrarium sonst irgendwo kaufen? Wie günstig sind die Messedinger überhaupt (Eintritt muss ja auch bezahlt werden, also 30€, denn allein bekäme ich das gar nicht transportiert) und welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht? Die Arbeit mit komplett neu silikonieren möchte ich mir eigentlich nicht antun, da das neue Terrarium trotzdem nötig wäre, zumal ich aktuell kein geeignetes Übergangsbecken habe. :rolleyes:

    Hey, wie schnell deine Schlange wachsen wird, kann ich dir hier leider nicht sagen, da das stark vom Tier und der Fütterung abhängt. Zudem wachsen Schlangen im Prinzip ihr Leben lang, wobei Jungtiere natürlich schneller wachsen als ältere. Meiner Meinung nach kannst du aber problemlos erstmal das etwas kleinere Terrarium für die junge Schlange einrichten und dich später um das größere kümmern, da solltest du auf jeden Fall Zeit haben. Die junge Schlange wird ja auch nicht ins absolute Mindestmaß für die Länge des Tieres gesetzt (das Mindestmaß wird über die Länge der Schlange berechnet). Python Regius und Kornatter sind von der Optik, Aktivität, was das Terrarium betrifft usw. doch ein bisschen unterschiedlich. Falls du bei der Entscheidung noch Unterstützung brauchst, kann dir hier sicher geholfen werden 🙂

    Warum sollte die Größe einer Schlange der entscheidende Faktor sein, ob sie TK (natürlich erwärmt) oder lebend frisst? In der Natur verkommt auch nichts, da werden auch bereits tote Tiere gefressen.

    "Frostmäuse" bezog sich auf die Aussage von Nanas Exoten, dass gefrohrene Mäuse eine Option wären, nicht darauf dass die Schlange von Natur aus gefrostete Mäuse frisst. Aber gut dass wir das geklärt haben. :rolleyes:


    Gruppenhaltung bin ich soweit bei dir. Wie gesagt, bei geeignetem Platzangebot kann das durchaus funktionieren (auch wenn ich es selbst nicht praktiziere). Ich persönlich sehe darin einfach nicht viel Sinn, aber jedem das seine, solange die Tiere happy sind.

    Erdbähr Bei der Ernährung stimme ich dir teilweise zu. Insekten fressende Schlangen wie Zwergnattern hatte ich selbst bereits erwähnt. Ich wüsste allerdings von keiner Art unter 40cm, die Frostmäuse frisst? Ich behaupte natürlich nicht, auch nur annähernd alles zu wissen. Offenbar sollte ich mich da selbst nochmal informieren, und lernen korrekt zu zitieren. :thumbup:

    Gruppen- bzw. Paarhaltung ist so ein Thema. Ich habe noch nie gelesen, dass irgendwo die Haltung mehrerer Schlangen in einem Terrarium empfohlen wird, von Paarungen mal abgesehen. Möglich ist es natürlich, aber dann muss auch ausreichend Platz dafür da sein, in der Natur ist eine Schlange ja auch nicht allein auf der Welt. Aber Fakt ist doch, Schlangen sind Einzelgänger und zwei oder mehr Tiere in einem Terrarium, erst recht wenn dieses bezüglich Größe nicht darauf ausgelegt ist, können Stress und/oder Verletzungen bedeuten, zumal es für die Schlangen auch keinen Mehrwert bringt, in einer Gruppe gehalten zu werden. Korrigier mich hier gerne, aber das wäre mein Wissen zu dem Thema.