Beiträge von SerivaSenkalora

    Das hat nichts mit dem Geschlecht zu tun und findet sich auch bei Weibchen.


    Auch die Körpergröße ist kein Maßstab, da es bei Kornnattern keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern gibt. Dass Weibchen oftmals kleiner sind, liegt viel mehr daran, dass die zu früh verpaart werden (oft schon mit 18 Monaten) und das Wachstumsdefizit nicht mehr aufholen können. Der Körper stellt sich hormonell um und das Längenwachstum bleibt zugunsten eines Masseaufbaus für Trächtigkeiten zurück.


    Jungtiere kann man poppen, also versuchen die Hemipenes bei Männchen hervorzumassieren. Ältere Tiere sind dafür zu kräftig, hier empfiehlt sich dann eine Sondierung. Beide Methoden sind von erfahrenen Händen ausgeführt ziemlich sicher. Männchen lassen sich mit ersterer Methode 100%ig bestimmen, bei Weibchen bleibt ein Restrisiko.


    LG

    Seriva

    Na da habe ich ja einen sehr wunden Punkt getroffen wie es scheint. :D Da fühlen sich einige offenbar ganz schön getroffen. Interessant, wie ihr hier auf Teufel komm raus versucht, mir meinen "Frevel" heimzuzahlen. Typische Abwehrhaltung, wenn man sich moralisch "erwischt" fühlt. ;)


    Aber ja, der Hinweis auf die Leseholzverordnung des jeweiligen Bundeslandes wäre an dieser Stelle noch zu ergänzen, das stimmt. Die einmalige Entnahme einzelner Holzstücke ist puncto Naturschutz auch eindeutig anders zu bewerten als das literweise Plündern der Bodenstruktur.


    LG

    Seriva

    Geh in den Wald, sammel ein was dir gefällt und fertig. Meine Tiere lieben halbe Rindenstücke - die quetschen sich überall rein. Alternativ habe ich im Ausverkauf mal einen Schwung dieser Steinoptik-Höhlen gekauft, die man überall im Fachhandel findet.


    Auch Kletteräste und sonstige Deko findet sich in der Natur kostenlos zu Genüge. Einzig keine kotverschmutzten Äste nehmen oder direkt am Straßenrand sammeln, wo sich gerne Hunde erleichtern. Stark harzende Äste würde ich auch weglassen. Und natürlich keine Bäume durch absichtlichen Bruch beschädigen!


    LG

    Seriva

    Naja, das ist aber nun eine ziemlich einfach gedachte Variante, oder? Bei alten, nicht mehr erhältlichen Werken mag ich das vielleicht noch verstehen können, dass man diesen Weg anbietet. Warum man bei so frischen und neuen Büchern aber nicht die legale Beschaffungsmöglichkeit promotet, kann ich absolut nicht verstehen.


    Die Seite selbst bezieht die Werke aus irgendwelchen Quellen ohne zu sagen woher, besitzt selbst nichtmal ein Impressum oder ähnliches und dass eine Linksammlung zum kostenlosen Download urheberrechtlich geschützter Werke nicht legal ist, muss ich wohl hoffentlich niemandem mehr erklären? Es ist keine Vermutung, es ist eindeutig ein Fakt. Kino.to und Co. agier(t)en ähnlich und deren Illegalität ist hinreichend bekannt. Kurz: Alles ist geschützt, was ein gewisses Alter nicht erreicht hat (und selbst dann können die Rechteinhaber die Verlängerung des Schutzes erwirken) und das Feilbieten dieser geschützten Inhalte ohne Erlaubnis des Urheberrechtsinhabers ist illegal. Selbst, wenn man dafür Geld nähme übrigens. Leider sind solche Seiten schwer stillzulegen - und wenn, dann tauchen sie unter anderer Endung rasch wieder auf. Schaut einfach mal WAS es da alles gibt - vom aktuellsten King-Beststeller bis zu ganzen Romanreihen ist da alles zu finden. Das ist so legal wie der Osterhase real. ;)

    Wie dem auch sei, ich wollte es mal erwähnt haben, damit jeder User sich bewusst ist, dass er mit dem Download eine Straftat begeht.


    LG

    Seriva

    So schön das ist, wenn man gute Literatur gratis einsammeln kann, es ist und bleibt Diebstahl.

    Diese Seite ist alles andere als legal und ob man das hier so prominent verbreiten muss?


    Sorry, fiel mir letztens schon auf und da ich Mark's Einstellung dazu kenne, wollte ich es mal gesagt haben. Er hatte mal sehr wortreich in einem Gespräch in Houten erzählt, wie sehr er sich über die illegalen PDFs seines zu der Zeit brandneuen Buchs über alle Schlangen dieser Welt ärgern würde.


    So verdienen die Autoren an und mit ihrer Arbeit auch nichts.


    ~

    Seriva

    Hallo und willkommen,


    aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass man sich bez. der LF bei Kornnattern wenig Sorgen machen muss. In einem artgerecht eingerichteten Becken mit vernünftigem Bodengrund (erdiges Gemisch) und echten Pflanzen, pendelt diese sich oft schon in einem für Kornnattern guten Bereich ein. Zur Sicherheit kann man dem Tier eine Wetbox anbieten, also ein mit feuchtem Moos gefülltes Versteck, in dem sie feuchtere Bedingungen vorfinden kann. Ist bei dieser Schlangenart keine Rocket-Science, auch wenn es oft so dargestellt wird. ;)


    UV-Licht nutze ich bei meinen Tieren keines, ich habe nur eine Grundbeleuchtung aus Tageslichtröhren und für die Wärme Halogenspots im Einsatz. Wenn du aber gern UV anbieten möchtest, ist das im Grunde keine schlechte Idee. Hier müssten dir aber andere User weiterhelfen, da man bei UV-Lampen auf ein paar Dinge achten muss. Bezüglich der Temperaturen sind die Grundtemperaturen okay, es braucht aber noch einen Hotspot mit je nach Jahreszeit 30-34°C. Daraus ergibt sich das restliche Gefälle dann auch schön von alleine. Also einen Spotstrahler in der Decke etwas seitlich versetzt auf eine Liegefläche oder einen Ast richten und dort den Wärmeplatz schaffen - am Boden müssen die 30°C nicht erreicht werden.


    Ich empfehle immer gerne das Buch hier, kennst du das schon?

    http://herpeton-verlag.de/shop…/schlangen/32/kornnattern


    LG

    Seriva

    Ich verstehe gerade nicht, warum 5 Häutungen in 12 Monaten ein Problem darstellen?

    Auch, wenn einer vom anderen abgeschrieben hat, dass sich adulte Tiere nur 1-2x im Jahr häuten würden, ist das nicht Stein gemeisselt.


    Häutungen haben viele Gründe, nicht nur Wachstum.

    Hormonell bedingt oder um kaputte Schuppen zu reparieren, etc.


    Als Beispiel: Meine Savus häuten sich auch alle zwei bis drei Monate und kommen so auch auf fünf bis sechs Häutungen im Jahr.

    Mein Weibchen ist 15, der Kerl 8 - also auch beide schon adult und werden ebenfalls alle drei bis vier Wochen gefüttert.


    LG

    Seriva

    Aha, bei mangelhafter Hygiene entstehen *poof* Milben aus dem Nichts?

    Spannend.


    Blutmilben schleppt man sich über kontaminierte Einrichtung oder Futtertiere ein, mit schlechter Hygiene haben die Viecher nichts zu tun. Das erleichert denen zwar die Verbreitung, aber die Ursache ist eine andere.


    Es gibt übrigens etliches an kleinen krabbelnden Sechsbeinern was keine (Blut-)Milbe ist. Und die Reptilienmilben die ich von meinen Schlangen kenne, sind um ein vielfaches kleiner als das Tierchen da. Dazu sind Blutmilben keine Fruchtbrei-Fans, die würdest du eher an den Augen und in Hautfalten deines Tieres finden und nicht in Massen am Brei.


    So ein Terrarium ist mehr als nur ein steriler Raum für den Hauptbewohner. Wer auf natürliche Einrichtung mit lebenden Pflanzen und keinem sterilen Holzschnipselboden setzt, wird immer noch einiges mehr in seinem Terrarium finden. In meinen Natternterrarien tummelt sich im erdigen Boden eine ganze Armee hungriger Destruenten und die machen einen guten Job. Bei den Pythons habe ich sogar einen ~5 cm großen Hundertfüßer entdeckt - der kam wohl über die Gartenerde rein und hängt gerne unter dem Wassernapf ab.


    LG

    Seriva

    Klebeband IM Terrarium gehört eher zu den Dingen, die man vermeiden sollte. Tesafilm ist zwar nun nicht für seine bombige Haftung bekannt, aber um einen kleinen Gecko mehr als nur zu nerven und beim Versuch dieses vom eigenen Körper zu entfernen dann gefressen zu werden, reicht das. Stattdessen würde ich wohl eher ein Stück Blech oder ähnliches mit Heißkleber oder Silikon auf die Stelle kleben.


    Meine Kornnattern machen das auch sehr gerne, daher werde ich die letzten vier Becken dieser Bauart mit der Zeit noch austauschen und bis dahin halt Zewa außen drunter legen. Mit einer Zahnbürste und etwas Wasser lässt sich innen der Rest gut entfernen.


    LG

    Seriva

    Da wir noch Mai haben, müssen die Temperaturen noch nicht hochsommerlich sein. Ich habe bei meinen Tieren über das Jahr hinweg auch schwankende Temperaturen, die sich über zunehmende Außentemperaturen quasi von alleine mit regulieren. Als weit verbreitete Art, sind Kornnattern auch sehr temperaturtolerant und kommen meiner Erfahrung nach mit einem sehr breiten Spektrum problemlos zurecht. Zwischen Südflorida und South Carolina sind halt auch enorme Unterschiede.


    Ich habe mal in meinen Terrarien die Stellen gemessen, an denen sich meine Tiere aktuell bevorzugt aufhalten:

    Nach dem Füttern wird stundenweise der Hotspot aufgesucht, der im Moment bei rund 30°C liegt. Den Großteil des Tages bevorzugen sie die Verstecke im mittleren Temperaturbereich von 26-28°C und die kühlste Ecke hat aktuell 23°C. Ein paar der leider trächtigen Weibchen liegen länger im warmen Bereich, während die Männchen naturgemäß zur Zeit ziemlich rastlos sind und nirgendwo wirklich lange verweilen. Nachts sinkt meine Raumtemperatur aufgrund der guten Isolierung des Hauses auch bei geöffnetem Fenster derzeit nicht unter 18/19°C.


    Das ist nur eine Momentaufnahme von heute und gestern. Als es die letzten Tage hier in der Voreifel nachts noch etwas kälter war, waren die Temperaturen natürlich niedriger. Jungtiere halte ich in kleineren Terrarien, da ist das Gefälle nicht so stark, die sind aber mehr in den wärmeren Bereichen zu finden - habe nun aber auch nicht alle ausgegraben, die verstecken sich insgesamt noch etwas mehr als die großen.


    Heizt du nachts dein Terrarium zu oder sind die 21°C Raumtemperatur?

    Eine Nachtheizung brauchen Kornnattern in den allermeisten Fällen nicht.


    Ansonsten stimme ich den anderen hier zu:

    Quarantäne wäre wichtig gewesen und Untersuchungen sind notwendig und sollten zeitnah gemacht werden.


    Ein verstecktes Verhalten in der Eingewöhnungsphase ist auch absolut normal. Auch eine Häutung kann zu stark verstecktem Verhalten führen und manche Tiere ziehen es auch vor, nach einer Fütterung mehrere Tage zu verschwinden.


    An der Höhe des Terrariums solltest Du noch was tun. Bei einem Holzterrarium ist eine recht einfachte Methode, ein zweites Terrarium dieser Größe zu besorgen und oben drauf zu stellen. Um die zu verbinden einfach Deckel und Boden großzügig ausschneiden - oder direkt ganz weglassen (erfordert etwas Geschick beim Verbinden der Seitenwände mittels Holzdübeln etc., sieht dann aber am Ende besser aus). Bei einem Glasterrarium hilft leider nur ein Neubau/Neukauf, die lassen sich sehr schlecht erweitern. Als Quarantäneterrarium kann man das aber erstmal gut nutzen. :)


    LG

    Seriva

    Als Bodengrund habe ich aktuell noch Pinienrinde, hatte aber auch daran gedacht Terrariensand mit Lehmanteil zu besorgen, damit er besser wühlen kann. Gibts da denn günstigere Optionen als den Zoofachhandel?

    Der eigene Garten oder ein Baumarkt sind auf jeden Fall günstigere Anlaufstellen für sowas. :)


    Waldboden wird auch gern genommen, hier halte ich aber aus Gründen des Waldschutzes wenig von - ein kleiner Eimer um ein paar Nützlinge einzusammeln wird nicht schaden, aber bitte nicht säckeweise.


    LG

    Seriva

    Wenn der Freund von "Handyverbot" betroffen ist, handelt es sich dabei wohl noch um ein Kind.

    Hoffen wir mal, dass die Eltern auch ein Interesse an den Tieren haben.


    LG

    Seriva