Beiträge von Ragnar

    Alsooo… ich habe gestern eine normale Schicht Epoxidharz aufgetragen und erwartungsgemäß glänzend bis speckig ist es ausgefallen. Heute habe ich dann die zweite und letzte Schicht mit dem Mattierungsmittel als dritte Komponente beigemischt. Ich muss sagen, dass ich schon überzeugt bin. Man kann auch ein bisschen mit dem Mischverhältnis spielen, um den Mattheitsgrad anzupassen (75 % der Summe Harz/ Härter für seidenmatt und 100% für matt). Ich wollte es nicht ganz matt, weil die Steine schon etwas glänzen sollten (siehe Bild). Aber mit dem Mittel geht es auf jeden Fall noch matter. Im Nachhinein hätte ich noch ein Tick mehr Mittel reingemischt, aber so bin ich schon ganz zufrieden für die erste Rückwand.


    Hinweise zum Verwenden:


    1. Mischt erst Harz und Härter und fügt dann das Mattierungsmittel bei (vermischt sich besser).


    2. Wichtigster Tipp: Tragt den Anstrich wirklich sehr dünn auf. Lasst euch nicht vom Farbton abschrecken, das Gemisch wird wachsweiß. Entsprechend wichtig ist es aber, dass ihr keine Verdickungen habt, das bleibt dann nämlich weiß. Versucht euch am besten zuerst an den untersten 5-10cm, da ist ja später eh das Einstreu. Verwendet am besten einen kleineren Pinsel und tippt nur ins Gemisch.


    3. Rührt kleinere Mengen an! Durch das Mattierungsmittel wird die Topfzeit reduziert, das merkt ihr auch relativ schnell.

    Ich hätte da mal noch eine Frage von der Kategorie "klingt alles logisch bis man es praktisch selbst macht": Habt ihr eure Wärmeregulierung dem simulierten Tageslicht angepasst?


    Beispiel: Wenn ich das Terrarium von 0900 Uhr bis 2100 Uhr beleuchte, habt ihr dann auch direkt daran gekoppelt die Nachtabsenkung ab 2100 Uhr oder setzt die früher/ später ein?

    Hab jetzt auch die Antwort vom Züchter bekommen. Die letzte Fütterung war letzte Woche Mittwoch. Ich werde ihn also am Samstag füttern, um direkt mit dem wöchentlichen Intervall zu beginnen. Beim Züchter hat sie 30g Frostratten bekommen. Das ist ziemlich gut, dass er die Tiere alsbald auf Ratten einstellt. Hab mich entschieden, dass ich ihn erstmal mit Frostfutter versorgen werde, um die Eingewöhnung zu vereinfachen. Nachdem ich 1-2 30g Ratten verfüttert habe, werde ich dann direkt zu 50g übergehen.


    wolveman74


    Hast du Erfahrungen mit dem Frostfutter von Broghammer? Xclusive Snakes, wo ich zukünftig die Tiere beziehen werde, liefert diese Woche leider nicht mehr wegen Himmelfahrt. Broghammer aber schon, deswegen wollte ich mir da ersatzweise einen 5er Pack holen.

    Bartholo


    Danke für deinen Beitrag! Ich bin tatsächlich mittlerweile 2 Schritte weiter vorangeschritten:


    1. Ich hab heute die vierte und letzte Schicht Fliesenkleber, die ich mit Abtönfarbe gemischt habe, aufgetragen. Es trocknet noch, aber scheint leider nicht allzu dunkler geworden sein. Deswegen muss ich wohl morgen nochmal in den Baumarkt und werde die Wand dann wohl einfach anstreichen. Kommt ja eh Epoxidharz drüber.


    2. Ich hab tatsächlich auch gesehen, dass es mittlerweile Mattierungsmittel gibt, das man direkt dem Harz beimischen kann. Das Set kommt morgen an und ich werde das dann auch gleich verarbeiten. Kann dir dann berichten, ob es etwas bringt. Die Vergleichsbilder vom Anbieter machen schonmal einen ganz guten Eindruck.


    https://shop.breddermann-kunst…de/bel81.html?language=de

    So eine Tabelle wirst Du vermutlich nicht finden, und ich würde nach sowas auch gar nicht erst suchen. Es muß nicht alles in irgendwelche vermeintlichen Regeln gepresst werden. Umfang an der dicksten Stelle der Schlange = Umfang des Futtertieres. Mäuse würde ich möglichst vermeiden, sondern so früh es geht auf Ratten umstellen.

    Ich bin da immer etwas anders, ein Freund der Systematik^^ Die Regel hatte ich auch im Kopf, da wird eine adulte Maus tatsächlich fast etwas zu wenig. Da ich ein Neuling im Feld der lebenden Futtertiere dieser Größe bin, würde ich ihm erstmal noch 2-3 Mäuse geben. Ratten sind da ja etwas wehrhafter als Mäuse. Da sollte er meines Erachtens vorher schonmal lebende Beute gehabt haben.

    Man sollte sich über jeden Königspython freuen, der Frostfutter akzeptiert. Warum soll lebend gefüttert werden?

    Ich habe sowohl einen guten Anbieter für Frost- als auch Lebendfutter. Für mich gehört das lebendige Füttern irgendwie einfach zur Haltung dazu. Der Schlange bei der Jagd zuzuschauen etc. Ich habe lieber ein paar Tage eine lebende Maus/ Ratte in meinem Unterschrank als tote Tiere im Kühlschrank^^ Wie ist das denn bei deinen unzähligen Schlangen? Gibt es nur ein "entweder oder" oder kann man die Regius so einstellen, dass sie an beides gehen? Da die Schlange für die nächsten Jahre erstmal meine einzige sein wird, ist die Versorgung mit lebenden Mäusen/ Ratten nicht kritisch. Auf der anderen Seite ist das Frostfutter natürlich komfortabler, das stimmt natürlich.

    Gäbe es nur irgendeine Möglichkeit das herauszufinden...

    Auch wenn ich nicht gemeint war... ich habe dem Züchter auch im gleichen Atemzug noch eine Mail geschickt und das erfragt. Allgemein kann ich Xclusive Snakes nur empfehlen, verlief alles sehr reibungslos und das Tier sieht sehr gesund und wohlgenährt aus.

    Moin moin,


    mein neuer Mitbewohner ist heute angekommen. Dabei handelt es sich um einen Banana Het Desert Ghost, 9 Monate jung und ca. 360g schwer. Ich hab ihn direkt nach einer Akklimatisierungsphase in die Quarantäne-Box gesteckt, das Setup von Wärme und Luftfeuchtigkeit stimmt.


    Nun würde mich eure Erfahrung interessieren: wann füttert ihr Neuzügänge das erste Mal? Ich habe häufig gelesen, dass ihn mindestens eine Woche möglichst in Ruhe lässt.


    Ich konnte bisher leider noch keine wirkliche Tabelle finden, wo die Faktoren des Tiers (Gewicht, Länge, Alter, etc.) in Relation zu den Futtertieren gesetzt wird. Daher möchte ich mich hier nochmals rückversichern: Ich würde dem Kleinen eine adulte Maus pro Woche zum Fressen geben. Dabei wieder eine Erfahrungsfrage: das Exemplar ist auf Frostfutter eingestellt, ich würde jedoch gern lebend füttern. Meint ihr, dass ich bei der ersten Fütterung kein Risiko eingehen und business as usual (Frostfutter) durchführen sollte oder lieber früh genug mit der "Umstellung" beginnen?


    Freue mich natürlich auch über jeden weiteren Tipp!


    Vielen Dank schonmal!

    Moin moin,


    ich befinde mich momentan mittendrin in den Vorbereitungen für eine Herberge einer Königspython. Dazu hätte ich zwei Fragen:


    1. Ich bekomme meine Plastikbox, gedacht als Quarantänebox für den ersten Monat, mit meiner Heizmatte leider nicht aufgeheizt. Habe ein Bild beigefügt, damit ihr eine Vorstellung davon habt. Ich habe eine Dragon-Heizmatte von Tropic Shop. Vielleicht liegt es daran, dass die Heizmatte zu schwach ist? Ich habe es bis jetzt versucht, die unter die Box zu legen und auch auf den Deckel. Aber nie bin ich über 24 Grad gekommen. Die Heizmatte läuft über ein Thermostat. Hier ergibt sich für mich noch folgende Frage: wo packt ihr den Fühler für das Thermostat hin? Ich hab es jetzt auf halbe Höhe an eine der Boxseiten installiert. Damit kann ich zwar die Luft messen, aber wenn die Matte drunter liegt, ist der Boden ja deutlich wärmer. Wie löst ihr das Problem? Fühler direkt auf die Matte und dann Oberflächentemperatur messen?


    2. Ich habe ein OSB-Terrarium und erstelle gerade meine Rückwand aus Styropor, Fliesenkleber und Epoxidharz. Der Fliesenkleber ist ja relativ hell. Wie dunkelt ihr die Wand ab: gebt ihr dem Fliesenkleber Farbe dazu oder später beim Epoxidharz? Ich hab für das Epoxidharz jetzt keine Pigmente, lässt sich das mit Abtönfarbe mischen oder gibt es da Probleme? Kennt ihr noch gute Tricks, um unterschiedliche Farbverläufe (hell/ dunkel, Grünschleier) reinzubekommen, damit es nicht so eintönig aussieht?


    Danke euch!


    Wäre vielleicht ein Heizkabel besser?

    Erdbähr


    Danke für die Tipps! Dann werde ich nochmal die Anschaffung eines zweiten Spots überdenken, da ist dann wohl noch ein zweites Thermostat fällig.


    Vielleicht noch eine andere Frage: voraussichtlich kommt mein neuer Mitbewohner in etwa 2-3 Wochen. Und ist mit 9 Monaten jünger als ich eigentlich wollte, aber wenn man sich in das Tier verguckt hat, dann spielt das auch keine Rolle mehr^^ Ich werde ihn erstmal in Quarantäne stecken in eine präparierte Plastikbox. Dafür plane ich die Beheizung... du regelst das ja über die Raumtemperatur. Welche Möglichkeiten gibt es da noch? Hab geplant, dass ich eine Heizmatte entweder auf den Deckel klebe oder unter die Box. Spricht da was dagegen?

    Erdbähr


    Ich habe mich aus Kostengründen für ein OSB-Terrarium entschieden. Das von mir verlinkte Terrarium erschien mir bei genauerer Betrachtung doch etwas überteuert, zumal die 55€ Versandkosten dann für mich doch etwas zu viel für die Qualität waren. Ich werde es selbst furnieren.


    Ich habe jetzt folgende Kombination geplant/ bestellt (kann natürlich noch geändert werden): 2 Neonröhren T5 für Tagesbeleuchtung Terrarium jeweils vorn und hinten, Heat Panel oben leicht versetzt links und ein Spotstrahler, der auf den Sonnenplatz gerichtet ist. Letzteren würde ich nur für etwa 3-4h zuschalten in der Mittagszeit, um die Mittagssonne zu simulieren. Ansonsten über Nacht das Heat Panel weiter laufen lassen über niedrige Leistung. Alles gekoppelt an ein Thermostat. Was sagst du dazu?


    Finde ich eigentlich ganz sinnig, wobei ich noch etwas Bauchschmerzen dabei habe, das Heat Panel fast dauerhaft in Betrieb zu haben. Das reduziert mit Sicherheit die Langlebigkeit. Vielleicht sollte ich mal darüber nachdenken statt Spotstrahler dann eher links und rechts vom Panel je 1 Halogenspot zu installieren

    Ich bin momentan auch gerade im Planungsprozess zur Erstellung einer Rückwand. Da der Boden und die Dekoelemente schon recht dunkel sind, würde ich die Steinfront gern etwas heller halten (helleres Grau mit dunkleren Elementen). Ich plane Styropor, Silikon, Fliesenkleber und Epoxidharz zu verwenden. Welche Pigmente/ Sand empfehlt ihr mir erfahrungsgemäß für den gewollten Farbton?


    Danke schonmal:)

    Ich würde 120x60x80 nehmen, immer mit der Option auf etwas größeres in der Zukunft. Wo ist denn das Problem bei 80cm Höhe? Man kann den Boden entsprechend gestalten. In so einer Holzkiste wird die Beleuchtung wohl innen angebracht, mit Schutzkörben etc. nimmt man nochmal nutzbares Volumen. Sooo viel bleibt von 80cm Höhe Aussenmaß also gar nicht über.

    Check, sehe ich ähnlich. Tendiere auch dazu... danke dir!


    Erdbähr


    Hast du noch Tipps für die Beleuchtung? Sehe gerade nicht so ganz durch, was notwendig ist und was einfach nur überteuert ist. Ich würde gern Röhren zur Tagesbeleuchtung nehmen. Reicht da eine oder würdest du eher zwei empfehlen für die Größe? Kannst du da vielleicht ein Komplettset empfehlen?

    Vielen Dank an alle für die Antworten. Hab mich jetzt letztlich für ein großes Terrarium entschieden, jedoch habe ich dazu noch eine Rückfrage:


    Ich möchte mir gern dieses Terrarium kaufen: https://www.reptilienkosmos.de…P7a29RwQGCUgaAmI0EALw_wcB


    Mein Problem ist jetzt nur, dass es meine Wunschgröße (120x60x60) nicht gibt. Ich habe nur die Wahl zwischen 120x50x50 und 120x60x80. Welches würdet ihr mir empfehlen? Das zweite Terrarium ist schon etwas zu hoch, aber das andere dafür einen Tick zu klein in der Breite und Höhe. Was sagt ihr?

    Gast   Janka


    Ihr habt tatsächlich stichhaltige Argumente, die ich auch teile. Durchaus kann ich mir vorstellen, dass die Zuchtschlangen aufgrund der Art und Weise der Zucht einfach an kleinere Lebensflächen gewohnt sind. Den Punkt hatte ich bei meiner Argumentation nicht ganz zu Ende gedacht und finde das schon plausibel. Stellt sich für mich nur die Frage, ob eine Umgewöhnung in dem Falle immer von Erfolg geprägt ist oder die Zuchtbedingungen zu den "natürlichen" Bedingungen der Schlange geworden sind. Das geht aber zu sehr in die Empirie, dazu kann ich keine validen Aussagen treffen. Danke jedenfalls für eure Beiträge!


    Nachtrag: Das ist dann letztlich ein Produkt der kapitalistischen Ausrichtung, dass die Zucht aufgrund der Vielzahl der Tiere oft nur in Racksystemen oder sehr kleinen Terrarien stattfindet.

    Kann ich ausschliessen, daß Python regius in großen Terrarien so lange das Futter verweigert, daß es letztendlich zum Tod führt? Kann ich nicht.

    Kannst Du mit 100%iger Sicherheit sagen, daß die Ursache unweigerlich das "zu große" Terrarium war, und keiner der anderen von mir bereits genannten Ansätze?

    Das auf jeden Fall nicht, da gebe ich dir Recht.

    Hatte ich nicht schon im Verlauf erwähnt, daß es inzwischen Gerichtsurteile gegen die Rackhaltung adulter P. regius gibt? Händler und ggf. Züchter mögen ein Rack rechtfertigen können, wenn es nicht zur dauerhaften Haltung dient. Bei einem privaten Halter, bei dem es für gewöhnlich um dauerhafte Haltung geht, fällt das schwer.

    Also ich spreche hier nicht von privater Rackhaltung, sondern entweder im Rahmen der Zucht oder aber private Haltung in kleineren Terrarien.

    Wer mit "ein kleines Terrarium ist aber einfacher für mich" argumentiert, MUSS UNBEDINGT die Finger von jeglicher Tierhaltung lassen! Solltest Du diesen Standpunkt nun allen ernstes verteidigen oder vertreten wollen, bin ich hier raus.

    Da verstehst du mich falsch... es geht hier nicht darum, ob es einfacher ist. Sondern vielmehr, was besser und sicherer umsetzbar ist.

    Ich muß gleich noch Tiere versorgen und bin später erst wieder am PC. Welche Fragen sind denn noch offen?

    Ich hatte dich noch gefragt gehabt, wie du die Quarantäne direkt nach der Anschaffung handhabst. Dazu konnte ich in der einschlägigen Literatur eher weniger finden. Und zum anderen würde ich gern wissen, vor dem Hintergrund der Vielzahl deiner kriechenden Mitbewohner, ob du 2-3 Hinweise hast, die man so nicht häufig liest, du aber bei deiner ersten Königspython gern gewusst hättest.