Beiträge von Klexi

    Hallo Schuetti83,

    Ich wollte schon eher auf deinen Thread posten, aber ich kam nicht eher dazu. Zu Lygodactylus kann ich dir leider keine Fragen beantworten, aber für Phelsuma gern :) Ich schreibe dir direkt in dein Zitat:

    So, doch mehr Text geworden, als gedacht. Ich hoffe, ich habe dir ein bisschen weiterhelfen können :)

    sauromalix  

    Sarina Wunderlich auf ihrer Website. Ich kopiere die Stelle mal:

    Zitat

    Ab 2007 kam es bei einigen UV-Kompaktleuchtofflampen zu starken Verbrennungen bei Reptilien. Diese wurden wohl durch einen Leuchtstoff/Glas ausgelöst, das sehr kurzwellige UVB-Strahlung abstrahlte, die eine hohe biologische Aktivität hat und im Sonnenlicht nicht vorhanden ist (⇒ Schäden durch UVB-Strahlung, Reptilien und UVB). Vermutlich wurden diese Fälle dadurch verstärkt, dass Kompaktleuchtstofflampen der Ruf anhaftet, sie hätten eine sehr schwache UV-Leistung und viele Halter die Lampen daher nur mit einem sehr geringen Abstand zum Tier installiert haben. Da diese Lampen, genau wie Leuchtstoffröhren, wenig sichtbares Licht und auch kaum für Reptilien sichtbare UVA-Strahlung und kaum Wärme abstrahlen, greifen natürliche Schutzmechanismen von Reptilien nicht. Die meisten Hersteller haben ihre Produkte inzwischen überarbeitet, so dass man hoffen darf, diese Probleme nicht mehr auftreten werden.


    Quelle: http://www.licht-im-terrarium.de/roehre/uvcpl

    Ich würde keine von denen verwenden, sondern eine, deren Spektrum ab 350nm beginnt und keine Lücken bis 400nm aufweist.


    Was die Kompaktlampen betrifft: es gibt Fälle in denen Tiere schwere Verbrennungen erlitten haben, nachdem solche Lampen eingesetzt wurden. Ohne den UV Index selbst überprüfen zu können würde ich die nicht verwenden. Abgesehen davon: wie würdest du denn sonst für Wärme sorgen, wenn du so eine verwendest? Was spricht gegen Metalldampfdiodenlampen?


    Nichts für Ungut, aber du solltest dir dringend die von mir verlinkte Seite zum Thema Licht anschauen.

    Auch ein Buch über die Haltung von P. klemmeri wäre gut. Das kostet nicht viel, hilft aber sehr und beinhaltet auch das Thema Terrarium und Technik.

    Hachja, der Aufwand mit dem Gazeterrarium für den Sommeraufenthalt hat sich wirklich gelohnt.


    Nein, im ernst: das Wetter ist diesen Sommer so schlecht, dass sich mein Paar überwiegend Indoor aufhält (natürlich inkl Beleuchtung die es benötigt). Ich bin am überlegen sie wieder in ihr altes Terrarium zu setzen, aber eigentlich hoffe ich ja doch noch, dass sich der Sommer nochmal aus seiner schönen Seite zeigt.


    Naja und weil dieser Sommer nicht so abläuft wie er eigentlich sollte, verhalten sich die Phelsumen auch nicht ganz so, wie ich zuvor von anderen Phelsumenhaltern gewarnt worden bin. Denn die Standartaussage war: Im Außenterrarium gibt es keine Eier mehr zum inkubieren. Sie legen dann eine Pause ein.


    Tja, Pause scheint wohl nicht Thema zu sein, denn ich habe (wie aus dem Lehrbuch) ein Gelege in der Blattachse meiner Yucca gefunden:



    Es lässt sich auch problemlos inkubieren und schimmert mittlerweile wunderschön Rosa. ;)


    Ansonsten gibt es gerade leider nicht so viel zu berichten. Ich hoffe, dass ich bald dazu komme das größere Terrarium zu bauen. Vorher würde ich aber gerne nochwas dort im Raum renovieren und das sollte abgeschlossen sein, bis das Terrarium steht. Eeeeeeigentlich dachte ich ja auch, ich könnte mir Zeit lassen, weil das Paar ja ohnehin Urlaub auf Balkonien verbringt. Naja, das Leben ist eben immer für eine Überraschung gut :D

    Ich meine (keine Garantie), dass das Mindestmaß für P. Klemmeri bei 40 x 40 x 50cm liegt (für ein Paar). Ich finde deine Höhe ist ein Traum für die Phelsumen. Die Breite ist ein bisschen knapp.

    Ob die 3 Weibchen miteinander auskommen kann dir niemand garantieren. P. klemmeri ist zwar innerartlich bedingt verträglich und kann daher oft mit mehreren Weibchen in einer Gruppe gehalten werden, Ärger kann es trotzdem jederzeit geben. Auch wenn die Gruppe vorher verträglich war ist das kein Garant dafür, dass das so bleibt. Das solltest du im Hinterkopf behalten. Denn das bedeutet, dass die Tiere unter Umständen recht plötzlich getrennt werden müssen und du daher ein zweites Notfallbecken brauchst (und entsprechende Beleuchtung dafür).


    Deine Lampen kann ich leider in deinem Beitrag nicht sehen. Wichtig ist, dass die Lampen niemals im Becken angebracht werden, sondern außerhalb. Eine Faustformel zur Berechnung der richtigen Lampe gibt es nicht, da einfach zu viele Faktoren hier eine Rolle spielen. Z.B. die Einrichtung des Terrariums, gegebenfalls die Rückwand, die Umgebungstemperatur und die Bauart und Größe des Terrariums selbst. Du musst auch berücksichtigen, dass gerade die Metalldampfdiodenlampen einen Mindestabstand zum höchst erreichbaren Punkt einhalten müssen. Das ist im Fall von Phelsumen der Gazedeckel. Je stärker die Wattzahl, desto größer auch der Mindestabstand.


    Du wist ausprobieren müssen, welche Lampe in welcher Stärke sich für dein Terrarium eignet. Als alleiniges Licht reichen die Metalldampfdiodenlampen leider nicht, da sie nicht hell genug sind. Die Temperatur kannst du mit der Grundbeleuchtung evtl noch etwas beeinflussen, je nachdem auf was du hier zurückgreifst.
    Zwei Metalldampfdiodenlampen finde ich persönlich ganz schön viel bei einer Breite von 45,5cm. Ich würde einfach mehrere Äste anbieten und ein Leuchtmittel verwenden. Mit einem Vollgazedeckel, 2 solcher Lampen und Grundbeleuchtung bleibt nicht mehr ganz so viel freie Gaze übrig und Phelsumen lieben Frischluft (deswegen unbedingt auf ausreichende Frontlüftung achten).

    Ich kann leider meinen Post nicht mehr editieren, würde aber gern noch was hinzufügen:


    Grundsätzlich sollte man die meisten Phelsumen alleine oder als Paar halten. P. Klemmeri sind Taggeckos, bei denen die Haltung von einem Männchen und mehreren Weibchen gelingen kann (aber nicht muss), wenn das Terrarium groß genug ist und es genügend Versteckmöglichkeiten gibt. Phelsuma madagascariensis und P. grandis (bin mir nicht ganz sicher, welche Phelsumen du mit Madagaskar Taggecko meinst) gehören aber nicht zu den Tieren, die in einer Gruppe gehalten werden sollten oder können.


    Tut man es doch, entsteht eine starke Stresssituation für die Tiere. Denn die Phelsumen werden versuchen ihr Territorium zu verteidigen, welches sie für sich abgesteckt haben. Man sagt zwar meist eher den Männchen ein territoriales Verhalten nach, aber Weibchen können ihnen da in nichts nachstehen. Wenn du also alle Tiere in einem Terrarium hälst, ist es schon fast erstaunlich, dass nur ein Tier solchen Stress zeigt, und es nicht mehr Ärger, Beißereien und Verluste gibt. Der ungewollte "Eindringling" kann übrigens nicht nur seinen Schwanz abwerfen, sondern bei solchen territorialen Streitigkeiten auch lebensgefährlich verletzt werden.

    Sollten die Tiere wirklich alle zusammen gehalten werden, solltest du sie voneinander trennen. Mehr als eine 1.1 Haltung (also Paarhaltung) ist da nicht drin und selbst bei Paaren gibt es nie die Sicherheit, dass es auch wirklich klappt. Selbst in großzügigen Terrarien, guter Strukturierung und vielen Versteckmöglichkeiten, kann es jederzeit Stress geben und die Tiere müssen getrennt werden. Ich würde also die Tiere voneinander trennen.


    Ich hoffe, dass ich dir ein bisschen besser helfen konnte und dass sich dein Phelsumenmännchen schnell wieder erholt.

    So, jetzt komme ich wieder dazu zu schreiben ;)


    Der Herr ist tatsächlich am gleichen Abend umgezogen. Er steckte plötzlich unerwartet im vorher deponierten Bambusrohr, sodass er ganz einfach umziehen konnte. Naja... einfach. Er war so dermaßen panisch, dass er einer Rakete gleich aus dem Rohr geschossen kam, mir sogar im Bogen entgegen. Zum Glück hatte ich die Tür des Gazeterrariums nur so weit offen wie nötig. Das war ein Adrenalinkick, sag ich euch. =O


    Der Urlaub scheint ihm nicht zu gefallen. Während ich ihn im normalen Terrarium immer leuchtend grün herumspazieren sehe, ist er permanent in der hintersten Ecke des Gaze-Terrariums versteckt. Ich glaube, das war alles ein bisschen zu viel für den armen Kerl. Er leuchtet nicht, sondern ist dunkel, versucht sich ständig zu verstecken. Die Dame scheint hingegen alles interessant zu finden. Sie streift umher, jagt ihr Futter, nascht am Brei, sonnt sich, und leuchtend wunderschön Grün. Sonst bekomme ich sie im normalen Terrarium kaum zu sehen. :S



    Gestern war dann auch das erste Unwetter angekündigt und die Temperatur sollte auf 19°C wieder fallen. Ich habe eine warme Decke über das Terrarium gepackt, so waren sie windgeschützt. Das war ganz praktisch, denn die Temperatur fiel laut Thermometer nicht unter 20°C. Allerdings soll es jetzt deutlich kühler werden. Meine Wetterapp sagt tagsüber zwischen 23 und 21 Grad voraus, in der Nacht 12°C. Ich werde sie morgen in die Wohnung holen (mitsamt Urlaubsterrarium) und die Brightsun und die Grundbeleuchtung oben drauf packen. Die Woche drauf solls dann wieder besser aussehen, dann gehts wieder mit Domizil nach draußen. :D


    Ich hoffe, dass er sich noch an die Situation gewöhnt. Im Moment scheint ihm das alles wirklich gar nicht zu gefallen. Bin mir auch nicht sicher, wie gut er dieses in die Wohnung schieben und rausschieben verträgt. Sollte er weiter so schrecklich verschreckt sein, werde ich mir irgendetwas überlegen müssen. Auch wenn wohl der Frischluftaufenthalt gut tun soll, so will ich das nicht auf Biegen und Brechen durchziehen. Vielleicht braucht er einfach noch mehr Eingewöhnungszeit. Es ist ja schon etwas anderes, mit Luftbewegung, Vogelgezwitscher und völlig neuer Einrichtung. Armer Kerl.

    Deine zwei Favoriten sind sehr verschieden und benötigen gänzlich verschiedene Terrarien.

    Wie viel Platz hättest du denn zur Verfügung? Eublepharis macularius leben eher in besonders langen Terrarien, Phelsumen benötigen vorallem Höhe. Auch die Herkunftsgebiete und Biotope sind komplett verschieden. Was dich von den beiden mehr reizt und für welche Art du am besten Platz und Möglichkeiten hast, kannst nur du entscheiden.


    Phelsuma grandis gehört zu den Kulturfolgern unter den Phelsumen (ebenso Phelsuma laticauda). Sie sind dadurch nicht ganz so empfindlich und werden dadurch als "Anfängertiere" oft empfohlen. Tatsächlich ist es aber so, dass alle Terrarientiere ihre Parameter benötigen und der Halter diese auch immer gewährleisten muss. Stimmen diese nicht, werden die Tiere krank und/oder entwickeln sich schlecht - auch sogenannte Anfängertiere. Deswegen ist dieses "Label" der Anfängertiere oft Quatsch. Beispiel: stimmt die Beleuchtung nicht und/oder die Versorgung mit Supplemente und Futter(tiere) droht Rachtis. Und zwar bei "Anfängertieren" ebenso wie jene, die nicht so deklariert sind :)


    Edit: Janka war schneller ;)

    Madame ist erfolgreich ins Gazeterrarium auf Balkonien gezogen. Der Versuch mit der Flasche war leider gescheitert. Ich hatte ihnen ihre Leibspeise (Soldatenfliegen) hinein gegeben. Das Ende vom Lied: sie haben über Stunden von allen Seiten versucht an die Viecher ran zu kommen, nur nicht durch den Eingang :D

    Am Ende habe ich nen langen Becher (Kinderkinobecher aus Plastik) reingestellt, mit ein paar kubanische Asseln darin. 10min später ist Madame hinein. Schnell Becher oben abgedeckt, fertig ist der Umzugshelfer ;)


    Sie hat ziemlich schnell die Yucca und die Bambusröhren bestaunt, die neben dem Gewürzlorbeer im Gazeterrarium stehen. Sie war sofort schrill grün, wie sie schon lang nicht mehr geleuchtet hat. Ich glaube es gefällt ihr richtig gut.


    Er ist seitdem komplett versteckt. Dabei ist sonst er derjenige, den man immer herumstreunern sieht. Heute darf er noch etwas hungern, morgen biete ich ihm nochmal so nen Becher an. Ich denke, auf die Weise bekomm ich ihn gut rüber transportiert.


    Bilder folgen demnächst :whistling:

    Das Gestänge meines Exo Terra Flexarium hält nun mit neuem Insektennetz Kohlweisslinge, Blattläuse und Co. von meinen Hochbeet-Erzeugnissen fern

    Gewusst wie :D
    Ich find das total klasse und versuche das auch möglichst umzusetzen :) Meine Phelsumen-Sommerresidenz habe ich Second Hand geholt, die Gelege werden in ausrangierten Drosobechern und ausgespülten Marmeladengläser inkubiert und die Aufzuchtbecken haben die Bambusstäbe meiner Pflanzenkletterhilfe bekommen ^^ Macht schon echt Spaß das Tüfteln ;) Langweilig wird einem so definitiv nie :D

    cham-sitter


    Ich dödel hab mir extra nen Tisch gekauft gehabt um das Terrarium drauf zu stellen. :D

    Aber ich glaube ich bau mir aus nem Pflanzenroller und nen Aufbau etwas. Dann stell ich das Terrarium noch auf eine extra Platte. So kann ich es vom Tisch auf den Roll"container" schieben und dann rein in die Wohnung rollen. :/

    Muss nur schauen, wie ich nen stabilen Aufbau auf den Roller bekomm.



    So stehts momentan. Nur eben ohne Einrichtung (noch).