Beiträge von Klexi

    Wie gesagt, ich habe Lygodactylus williamsi nie aufgezogen oder gehalten. Phelsumen häuten sich direkt nach dem Schlupf. Kann mir also vorstellen, dass es L. williamsi auch tun. :)


    Freut mich total, dass der Birnenmatsch schmeckt. Das krabbelige Futter wird es bestimmt früher oder später auch anrühren. ;)


    Achja, fast vergessen: denk dran, wie auch bei den adulten Tieren, braucht auch das Jungtiere Supplemente. ;)

    Huhu Bunti,


    Ich habe bislang nur Phelsumen aufgezogen, aber ich versuche dir ein bisschen zu helfen bis jemand mit mehr Erfahrung vielleicht was dazu schreibt :)


    Erstmal braucht das Jungtier an Parametern von Wärme, Feuchtigkeit und Licht die selben Werte wie erwachsene Tiere. Als erste Unterkunft kannst du eine hohe Braplastdose nehmen und den Deckel im Gaze versehen (vorne eine kleine Gazeöffnung für den Kamineffekt). Das Plastik lässt sich einfach mit einem Cuttermesser (oder anderem scharfen Messer) zuschneiden. Die Gaze kannst du mit einem Lötkolben in das Plastik schmelzen oder mit Silikon befestigen.


    Als Bodengrund ein bisschen Erde, ein Pflänzen und Stöckchen sind super erste Einrichtungsgegenstände, die du dir meist einfach aus dem Elternterrarium rausholen kannst.


    Als erstes Futter eignen sich Drosos und Bohnenkäfer.


    Vergiss nicht zu sprühen :)


    Ich hoffe, ich habe dir bisschen helfen können. Herzlichen Glückwunsch zum plötzlichen Nachwuchs :love: Erinnert mich an meinen ersten <3


    Nachtrag: Wasser würde ich nur durchs Sprühen geben. Zumindest Phelsumenjungtiere sind meist noch sehr unbeholfen. Ich kann mir vorstellen, dass das auch auf andere Arten zutrifft. Mir wäre das Risiko des Ertrinkens zu groß.

    Ich denke eher, dass das Problem sein wird, dass der Baum Winterruhe benötigt, die du im Terrarium nicht umsetzen kannst. Gerade Apfelbäume würde ich da nicht nehmen. Eher sowas wie Mirabelle oder Zitrusfrüchte, die ohnehin zum überwintern rein müssen. Allerdings musst du dann evtl Dornen abtrennen. Ich habe selbst zitrusbäume im Balkon. Die kommen wenns kalt wird rein. Allerdings überwintern sie bei mir in Raumtemperatur, haben es also nie kühl. Sie verlieren daher auch kein Laub. Schaden tut es ihnen nicht, sie treiben im Frühjahr aus und bilden auch Früchte.

    Sie mögen es grundsätzlich also wärmer als Apfelbäume.

    Absonsten würde ich auf Ficus Benjamini zurückgreifen. Der wird auch als Bonsai gezüchtet, kann also auch gestutzt werden. Das wäre vll ein Ersatzminibaum. Ansonsten wird er ziemlich groß. Meiner hat die Deckenhöhe bereits erreicht und da hilft nur der rückschnitt. Verträgt er aber gut. Und je älter er wird, desto baumiger wird er.

    Ich würde es auch mit dem Balkon versuchen und einer gut isolierten Kiste, Thermostat und Heizmatte. Es gibt auch billige Thermometer, die dir einen Allarm schicken, wenn eine bestimmte Temperatur unterschritten (oder überschritten) wird.

    Schnee sehe ich nicht als großes Problem. Im Gegenteil, es isoliert selbst ebenfalls.

    Aber nass sollte es innen trotzdem nicht werden. Aber mit einer guten, stabilen, isolierten Box dürfte Regen, Wind und Wetter innen keinen Schaden anrichten.

    Ich tendiere zum Weibchen.


    Dass der Züchter nicht einmal eine Vermutung hat finde ich merkwürdig. Männliche P. laticauda benötigen eine deutlich höhere Temperatur während der Inkubation (andernfalls werden es Weibchen). Deshalb sagen viele Züchter, dass ihre Männchen teurer sind, da es aufwändiger sei sie zu inkubieren (und da in der Regel meist Weibchen schlüpfen, Männchen oft gefragt sind).



    Gut, dass du das sagst! Ich hab mir tatsächlich die Cubaris sp. RubberduckyMandarin angeschaut aufgrund ihrer schönen Farbe 🤣😅


    Ich denke ich werde es im ersten Moment dann mit kleinstlebewesen probieren die das Paludarium bevölkern und dann entscheiden ob noch Asseln dazu kommen, oder ob sie nicht evtl doch ein Artbecken bekommen ( gibt ja schon schöne Tierchen 😅)

    Ich habe mittlerweile auch ein paar Asselbecken, u. a. auch die Rubberduckys. Abgesehen davon, dass gerade letztere ein sehr teurer Snack sind, sind sie mitunter am schwierigsten zu halten. Sie brauchen durchgehend recht hohe Temperaturen und vertragen Nachtabsenkungen nur schwer. Außerdem brauchen sie enorm viel Kalk. Und eine hohe Luftfeuchtigkeit. In der Natur kommen sie in Kalkhöhlen vor. Sie sind zwar nachtaktiv und damit erst unterwegs wenn Phelsumen schlafen, aber mir wär das Risiko doch zu groß.


    Cubaris murina sind kosmopolitisch vertreten und entsprechend nicht ganz so empfindlich. Von den Temperaturen her sind sie ideal für ein Phelsumenterrarium. Zudem sind sie sehr genügsam was die Ernährung anbelangt. Ich habe ihnen nie zusätzlich Sepia gegeben, nur am Anfang etwas weißfaules Holz, allerdings habe ich viele tote Blätter am Bodengrund. Das scheint ihnen zu reichen. Die Rubber Duckys würden sofort eingehen unter den Bedingungen. :)

    Es kommt auf die Bodenpolizei an. Weiße Asseln sind so winzig, die werden nicht gefressen. Wenn du aber zeigefreudige kubanische Asseln nimmst, die auch noch schön Orange sind, werden sie diese garantiert fressen. Aber allein aufgrund der hohen Reproduktionsrate der Asseln würde ich sie nicht als Bodenpolizei einsetzen.


    Ich habe bei meinen Phelsumen Cubaris murina reingepackt. Die sind dunkel, scheu und vorallem Nachts aktiv. Ich dachte ehrlich gesagt, sie wären eingegangen, weil ich wirklich nie eine zu Gesicht bekommen habe, beim ausräumen meines alten Terrariums habe ich dann festgestellt, dass sie sich eifrig vermehrt haben und gut am Leben sind :D

    Auch Springschwänze werden von den Phelsumen verschont und an etwaige Würmer oder ähnliches Bodenpolizeigetier gingen die bisher auch nicht, da sie sich nicht blicken lassen.


    Eine Möglichkeit wäre noch ein Terrarium und ein Aquarium übereinander zu platzieren und so einzurichten, dass sie ein Gesamtbild ergeben. So hättest du beides voneinander getrennt und autark und beide Bereiche würden sich nicht in die Quere kommen, optisch aber ein schönes Gesamtbild ergeben.


    Die Gelege werden garantiert inkubiert werden immerhalb des Terrariums und das würde auch bedeuten, dass am Ende Jungtiere daraus schlüpfen. Wenn du keine Nachzuchten möchtest, würde ich von der Paarhaltung absehen. Das schont das Weibchen und du musst nicht das Risiko eingehen, dass sich die Tiere irgendwann nicht mehr vertragen und plötzlich getrennt werden müssen.

    Hallo Sascha,


    Wenn du dich in der IG Phelsuma umhörst, wirst du öfters lesen, dass Phelsumen auch in einem Paludarium leben können, sofern es sichere Ausstiegsmöglichkeiten gibt, wo sie ihre Haftlamellen nicht verwenden müssen. Allerdings gibt es auch Berichte davon, wie Phelsumen in die "falsche Richtung" geschwommen sind und einen Ausstieg gesucht haben (der auf der anderen Seite war) und verstorben sind. Ich persönlich würde das Risiko nicht eingehen und den Bereich zwischen trocken und nass abtrennen (mit Netze und Glas). Inwiefern Phelsumenkot im Wasser ein Problem für das dortige Gleichgewicht sein könnte, kann ich nicht sagen, ist aber auch manchmal Thema und vielleicht für dich interessant (ich bin kein Aquarianer, ich habe absolut keine Ahnung von diesen Dingen) :)


    Was aber auch nicht gerade unerheblich ist, ist das Klima, das in so einem Paludarium herrscht. Die Luftfeuchtigkeit wird relativ hoch sein, was nicht unbedingt für die Phelsumen geeignet ist. P. klemmeri (und P. laticauda) gelten zwar als "Einsteigertiere" weil sie relativ gut "belastbar" sind und einiges "aushalten", aber eine dauerhaft zu hohe Luftfeuchtigkeit würde ich den Tieren nicht wünschen. Hier müsste man also schauen, wie feucht das ganze tatsächlich ist. Sollte die Luftfeuchtigkeit dauerhaft zu hoch sein und auch die Umgebung nie wirklich trocken werden, wären Phelsumen nicht wirklich ein geeigneter Besatz. Dann würde ich mehr in Richtung Frösche gehen (die mit diesen Parametern besser leben können).


    Was die Vergesellschaftung mit den Tausendfüßler betrifft: Phelsumen sind (meist) scheue Tiere. P. klemmeri gelten zwar als zeigefreudiger, allerdings kannst du auch "Pech" haben und scheue Tiere erwischen. Unter Umständen kann dann ein herumwandernder 13cm Tausendfüßler dazu führen, dass sie sich über die meiste Zeit in irgendeine Bamubsröhre oder hinter einem großen Blatt verstecken. ;)

    Leider kann ich dir zu den anderen Punkten keine Infos geben, da fehlt es mir an Erfahrung. Ich hoffe, dass ich dir trotzdem ein bisschen helfen konnte. Ich persönlich träume von einem Paludarium und würde es spannend finden, wenn du ein Bautagebuch hier führen würdest :)

    Ich dachte mir, ich sollte hier mal wieder schreiben. Auch wenn in der Zwischenzeit nicht ganz so viel passiert ist.
    Der Sommer scheint nun entgültig vorbei zu sein, die Zeit im Gaze-Urlaubs-Terrarium endet also nun. Ehrlich gesagt waren sie diesen Sommer mehr in der Wohnung, als auf Balkonien, aber ich hatte an jedem guten Sonnentag die beiden mit ihrer Behausung rausgestellt (und Abends wieder reingeräumt). Sie haben es sichtlich genossen, wenn die Sonnenstrahlen hier und da durch die Gaze fielen. Obwohl sie wirklich nur begrenzt draußen sein konnten, strahlt das Weibchen deutlich grüner als zuvor. Er scheint das ganze immernoch super unheimlich zu finden und kommt nur selten aus seinem Bambusrohr.

    Das alte Exoterra werde ich nun versuchen auszuräumen um die Pflanzen irgendwie in das dann neue und größere Terrarium umzusetzen. Ich erwische mich dabei immer mal wieder zu überlegen, was ich mit dem alten 45 x 45 x 60er Exoterra dann nun anfangen soll. Ein neuer Besatz, flüstert es mir dann manchmal das Herz, aber ehrlich gesagt wüsste ich beim besten Willen nicht was sich darin wohlfühlen könnte. Ich möchte nichts in ein Mindestmaß setzen, muss aber einsehen, dass 45 x 45 x 60 jetzt wirklich keine riesigen Maße sind. Begeistern könnte ich mich für alles, was nicht unbedingt Spinne, Schlange oder Skorpion bedeutet. Aber ich fürchte, das einzige, was sich dort wohlfühlen könnte, ohne in Mindestmaß eingepfercht zu sein, wären ein wandelndes Blättchen oder ein paar Asseln.

    Naja, es rennt nicht weg. Und notfalls wird es eben ein großzügiges Aufzuchtterrarium. Aber wenn jemand ne Idee oder so hat, gern her damit :) Ich war sogar schon am überlegen dafür einen Thread zu eröffnen.


    Wer erinnert sich an den Wohnzimmerfund? Nun, ich seh es kaum noch. Ja, auch ein Minischlupfling wird größer und älter - und leider auch scheuer. Hat es sich vor ein paar Monaten noch unbekümmert direkt vor meiner Nase gesonnt, verschwindet es nun sobald ich in der Nähe bin. Man hört dann das rasche drbldrbldrbl, wenn über den Gazedeckel gehechtet wird. Überhaupt habe ich das Gefühl, dieser Gecko lebt überwiegend hinter einem Bambusstöckchen.

    Neulich hatte ich aber das Glück, den Wohnzimmerfund vorne an der Frontgaze zu erwischen, und konnte sogar mal Maß nehmen. Es ist aber von anfang Juli und ich denke seither ist das Schätzchen auch wieder etwas größer geworden.




    In die Terraristik einzusteigen war immernoch die schönste und beste Entscheidung. Ich bereue es keinen Moment lang und bin wirklich neugierig und wissbegierig. Die Threads hier lese ich immer total gerne mit, auch wenn es Tiere betrifft, mit denen ich persönlich nicht viel "anfangen kann". Dennoch finde ich es immer wieder interessant, man lernt so viel neues und das wirklich tolle ist: man lernt nie aus.

    Ich sehs schon kommen, ein paar Jahre mehr und meine Bude ist bis unter der Decke voller Terrarien :D

    Nein, nein, ich möchte den Tieren ja gerecht werden. Und wo bliebe der Reiz, wenn man sich jedes Traumtier direkt erfüllt. Irgendwann verschlägt es mich hoffentlich auch mal auf eine Börse, das würde ich echt gerne mal sehen und erleben. Und wer weiß, vielleicht laufe ich ja dann mal einen von euch über den Weg ;) Das wär doch mal was! ^^

    Ich bin nicht wirklich ein Fan davon, aber vll würde es Breinahrung annehmen? Ist vll weniger schmerzhaft für das Tier und würde vielleicht für den ersten Einstieg irgendwie helfen.


    Bin auch immer wieder entsetzt von diesen Geschichten. Danke, dass du dich dem Tier annimmst und versuchst ihm zu helfen. Das ist nicht selbstverständlich.

    Das ist wirklich traurig zu lesen, ich war bisher nur stille Mitleserin.

    Letztlich kannst nur du das entscheiden. Wenn ich aber nicht das Gefühl hätte, dass das Tier sich stresst oder leidet, würde ich warten und den Dingen ihren Lauf lassen. Das Sterben gehört einfach dazu.


    Von Hunden weiß ich, dass Tierärzte in solchen Fällen auch zu einem nach Hause fahren, damit die Tiere in ihrer gewohnten Umgebung sterben. Evtl würde der Tierarzt das in deinem Fall auch tun, wenn du fragst und den Aufwand zahlst. Das wäre vielleicht noch eine Möglichkeit, wenn du das Gefühl hast, es wäre besser, wenn der Tod schneller eintritt.


    Nach so vielen Jahren kennst du dein Tier sowieso am besten. Ich denke du wirst wissen was das Richtige ist. Ich denke, du allein kannst all das am besten beurteilen und entscheiden.

    Hallo Schuetti83,

    Ich wollte schon eher auf deinen Thread posten, aber ich kam nicht eher dazu. Zu Lygodactylus kann ich dir leider keine Fragen beantworten, aber für Phelsuma gern :) Ich schreibe dir direkt in dein Zitat:

    So, doch mehr Text geworden, als gedacht. Ich hoffe, ich habe dir ein bisschen weiterhelfen können :)