Beiträge von Andreas Pridzun

    Meine Frage zum Bauschaum hast Du gelesen?

    Das interessiert mich brennend, da ich dazu schon so unterschiedliche Aussagen gelesen habe. (Mal wird behauptet, dass alle PU-Schaumsysteme absolut wasserresistent seien, dann wieder berichtet jemand, dass seine Rückwand nach einigen Jahren Dauerfeuchte in sich zusammengefallen - ob komplett aufgelöst oder "zusammengefallen" wurde glaube ich nicht erwähnt.)


    Ja, hab ich gelesen, aber vergessen. 🙈

    Ich hab sie direkt auf dem Bauschaum gesetzt, allerdings nicht geklebt, sondern mit Edelstahlnägeln gepinnt. Hält besser.

    Zur Feuchtigkeitsbeständigkeit gilt folgendes. Bauschaum ist Polyurethan, welches durch Aufnahme von Feuchtigkeit aus der Luft reagiert und aushärtet. Bei dieser Reaktion entstehen Gase, die für das Aufschäumen verantwortlich sind, nur die Oberfläche selbst ist eine homogene, geschlossene Fläche.

    Bei geringsten Beschädigungen der Oberfläche und vor allem beim schneiden wird die innere Struktur zugänglich und nimmt Feuchtigkeit auf.

    Besonders stark bei sogenannten 1K (Einkompomentig). Wesentlich besser, allerdings auch teurer ist das bei 2k (Zweikomponentig) Schaum. Dieser hat eine deutlich geringere Aufschäumung und wird dadurch viel dichter in der Struktur.

    Langfristig wasserundurchlässig ist keiner. Aber für viele Jahre verwendbar.

    Genau das ist der Punkt, wenn sich dann Bakterien bilden gelangen diese ganz einfach in die Lunge der Tiere. Was ich dir sehr empfehlen kann ist folgende Beregnungsanlagen :)


    Und da scheiden sich unsere Geister. Der Vernebler steht in keinem Gefäß und erwärmt und verwurstet nicht permanent die gleiche Suppe, sondern ist in einen laufenden Wasserkreislauf integriert, welcher permanent gefiltert wird. Desweiteren wird das gesamte Wasser regelmäßig kplt ausgetauscht und alles gereinigt.

    Guten Morgen Claudia,


    also erstmal vielen Dank für die ausführlichen Antworten und Deine Geduld.

    Die Mantiden sind ne tolle Idee, da hab ich noch gar nicht dran gedacht. Werde ich mich mal einlesen.

    Ganz kurz zum Vernebler, ist wie Du schon sagtest ein heiß diskutiertes Thema, ich hatte immer nur gute Erfahrungen damit. Allerdings finde ich auch, daß sie nicht ganz ohne sind, allerdings aus anderen Gründen als die Tröpfchengröße. Wenn man die Vernebler einfach in ein Gefäß gibt, indem kein Wasseraustausch stattfindet und das Wasser nicht regelmäßig und peinlich genau gewechselt und das Gefäß gereinigt wird bilden sich Bakterien, die dann lustig mit der Vernebelung im ganzen Terra verteilt werden.

    Bzgl der Tröpfchengröße werde ich mich aber definitiv mal versuchen schlau zu machen, ist ein interessanter Punkt.


    Für das Moos kann ich Dir vlt aber noch einen Top geben. Meiner Erfahrung nach ist tatsächlich das Wasser sehr wichtig und darf keinesfalls zu hart sein, aber genauso wichtig ist es, darauf zu achten, daß möglichst viel Substrat an dem Moos ist.

    Beim selber sammeln im Wald wird meist zuwenig mit abgeschält und das im Terraladen käufliche sogut gereinigt, das auch nix mehr übrig bleibt.

    Ich suche meist Moos in Rasenflächen und nimm mind 1,5 cm Bodengrund mit ab, oder ich kaufe es bei unserem Blumenhändler auf dem Wochenmarkt, der es vom Boden seiner Baumschule schält.


    Einrn schönen Wochenstart

    Andy.

    Hallo Geckie,


    erstmal vielen Dank für Deine ausführliche Antwort, auf dem Terrarium steht kein weiteres, die Lüftung ist kplt frei. Die Beleichtung ist aber tatsächlich innen im Terrarium verbaut.

    Wegen der Beleuchtung im Hinblick auf die Pflanzen, mache ich mir keine Sorgen, da sind jetzt ganz normale 40W Zimmerlampen-Leuchtmitllel drin. Da ist nahezu jedes Terrarienleuchtmittel besser geeignet. Ausserdem sind 2 Fassungen verbaut, sodaß ich auch verschiedene Leuchtmittel kombinieren kann. Und wegen dem Moos mache ich mir auch keine Sorgen, seit ich ausschließlich Regenwasser zum sprühen und gießen benutze, wächst Moos bei mir hervoragend. Mache ich bei meinen Vogelspinnen schon lange und musste noch kein Moos ersetzen, ist immer noch alles saftig grün und wird sogar dicker und dichter, nur flächig wachsen ist sogut wie nicht vorhanden.


    Die effektive Größe ist geschätzt Breite hinten 30cm, vorne 40cm Tiefe 35cm und Höhe 60cm


    Wenn Du Zeit und Lust hast, kannst Du hier ganz genau sehen, wie das Terra aufgebaut ist. Dauert rund 3 Minuten.


    Falls überhaupt Tiere einziehen (definitiv nur, wenn ich sicher bin, daß diese sich auch wohlfühlen) kämen entweder Dendrobaten oder Anolis in die engere Wahl, wobei ich mir vorstellen kann, daß das Terra für Anolis nicht ausreichend Bewegungsraum hat.


    Grüße

    Andy.

    Hallo,

    lieben Dank für die Antwort.

    Kurz die Daten:

    Terrarium 40*40*60 cm

    Temperatur: Boden 22°, Mitte 25°, Oben 28°

    Luftfeuchte: ca 75 %

    Beleuchtung: z. Zt. 2 x 40W Standartleuchtmittel, wird dann entsprechend der Bedürfnisse eventl Tiere angepasst.

    Einrichtung: Hinten ist ein Wasserlauf mit ner kleinen Pumpe, die das Wasser nach oben in eine Auffangschale pumpt. Darin ist ein Ultraschallvetnebler.


    Hier sieht man so ziemlich den gesamten Aufbau: https://www.instagram.com/p/B9…uso/?igshid=1ii2cunvfi8kl


    Liebe Grüße, Andy.

    Guten Morgen zusammen,

    zunächst einmal möchte ich mich kurz sagen, daß ich froh bin hier zu sein.


    Nun zu meiner Frage, ich habe mir die letzten Tage ein kleines Terrarium mit den Maßen 40*40*60 cm als Tropenterrarium eingerichtet.

    Mein Fokus lag bei der Einrichtung ganz klar auf dem gestalterischen Aspekt, trotzdem würde ich auch gerne kleine Echsen oder Lurche einsetzen, wenn das Terrarium in einigen Wochen eingefahren ist.

    Dabei ist das Wichtigste, daß die Tiere sich optimal wohl fühlen und für einen erst semierfahrehenen Halter geeignet sind.

    Für alle Tips und Ratschläge bin ich sehr dankbar.


    Liebe Grüße, Andreas.