Beiträge von Deumb

    Da bei den Caridina cf. cantonensis/ Golden Tiger Zwerggarnelen im Paludarium offensichtlich mehr zugefüttert werden muss als bei den Neocaridinas in den anderen Becken, habe ich heute mal eine Futterschüssel reingestellt. Das darin gereichte Mahl wurde dankend angenommen.


    Im Paludarium sind einige Caridina cf. cantonensis/ Golden Tiger Zwerggarnelen eingezogen, das ist die gute Nachricht.

    Die schlechte Nachricht ist, dass die Hitze der letzten Wochen dem emersen Teil des Hygrophila pinnatifida sehr zugesetzt hat, wie man auf den letzten beiden Fotos gut sehen kann.




    Heute sind die beiden Wingeihybridenmännchen, die ich im Mai (nach dem Totalverlust der Sulawesi Inlandsgarnelen/ Caridina pareparensis parvidentata) zum austesten ins Paludarium gesetzt hatte wieder zurück in ihr Ursprungsbecken gekommen. Ich denke ein Zeitraum von 3 1/2 Monaten reicht aus um festzustellen ob irgendwelche Giftstoffe im Wasser sein könnten. Sicher sind P. wingei anders in ihren Ansprüchen als Sulawesi Inlandsgarnelen, aber dennoch hätten sie diesem recht langem Zeitraum ja irgendeine Auffälligkeit zeigen müssen, wäre etwas im Wasser. Sie waren aber die ganze Zeit über sehr aktiv und haben keinerlei Verhaltensauffälligkeiten gezeigt. Sie scheint nicht einmal das geringe Wasservolumen gestört zu haben. Jedenfalls haben sie sich so verhalten, wie ihre Artgenossen im techniklosen 45er oder seinerzeit im 120 Liter Kübel.


    In einigen Wochen werden Caridina cf. cantonensis/Golden Tiger Zwerggarnelen einziehen.

    Hier Vergleichsbilder der Entwicklung meines Paludariums, natürlich mit dem Schwerpunkt auf die Pflanzenentwicklung. Das Moos auf dem "Felsen" und die Bromelie sind zwar eingegangen, aber der "Rest" macht sich bisher wirklich sehr gut. Bisher bin ich recht zufrieden, die Efeutute muss ich wohl bald zurückschneiden. Ich sprühe jetzt nur noch 1 - 2 mal am Tage etwas Wasser auf die Pflanzen, das scheint ihnen aber gut zu bekommen.


    Nun die Vergleichsfotos, immer in der Reihenfolge März - Juni




    Die Bromelie ist leider eingegangen, aber das war ja zu erwarten. Alle anderen Pflanzen wachsen aber gut und machen auf mich einen guten Eindruck.

    Ich habe (vorübergehend!) zwei Endlers Guppymännchen als Tester für das Wasser eingesetzt, nachdem meine Sulawesiinlandsgarnelen/ Caridina pareparensis parvidentata sich von jetzt auch gleich in Nichts aufgelöst haben und ich bisher keinen Grund dafür finden konnte. Die Wasserwerte waren und sind jedenfalls unauffällig. Den Poecilia geht es bisher sehr gut.

    Das Paludarium wurde heute einer kleinen Pflegemaßnahme/ einem Wassserwechsel unterzogen, obwohl das kaum nötig war. Alles Pflanzen wachsen und gedeihen - in verschiedenem Ausmaß. Bei der Bromelie bin ich mir allerdings nicht sicher. Das Moos auf dem Stein hat von jetzt auf gleich seinen Geist aufgegeben, sowohl in seiner emersen als auch seiner submersen Form - sehr schade. Mal sehen was ich daraus mache, das Ganze hat ja keine Eile.

    Hier nur der Wasserbereich, in dem die Pflanzen auch schön wachsen, hier muss ich wohl bald auslichten.

    Also dass 19 Liter Wassermenge, bei einem Gruppenfisch den man schon mit wenigstens 10 Tieren halten sollte, nichts aussagen, ist schon mal im Ansatz unrichtig.


    Du schreibst dass es nicht auf die Größe (des Wasserbereichs) ankäme, relativierst Deine Behauptung jedoch schon im selben Post in dem Du feststellst „von der am Ende abhängt wie viel Platz den Tieren bleibt“. Es geht also doch um den verfügbaren Wasserbereich. Natürlich sind in erster Linie für die erforderliche Größe des Wasserbereiches bei Fischen deren Bewegungsansprüche ausschlaggebend. Und Boraras sind mit Sicherheit keine Langstreckenschwimmer. Aber selbst diese können mit 10 Tieren in diesem Wasservolumen kaum ausreichend Bewegungsraum vorfinden (ich halte übrigens B. brigittae und B. naevus). Von Wasserwerten (insbesondere Nitrit- und Nitratbelastungen durch Fütterung und Ausscheidungen der o.g. Anzahl der Tiere) wollen wir gar nicht erst reden.


    Ich glaube dass ich nach Jahrzehnten als Aquarianer (auch in der Nanoaquaristik) derzeit mit Aquarien zwischen 130 Litern und 3 Litern da durchaus mit einigen Erfahrungen und etwas Wissen hätte dienen können. Aber ich werde mich hier ab sofort heraushalten und Dir nicht weiter widersprechen (Du hast ja schon geschrieben "Man kann über diese Thematik "ab wann Fische in ein Becken dürfen" ewig diskutieren, dass führt aber zu nichts. ") um den Thread nicht zuzumüllen.


    Du kannst hier also weiter unwidersprochen mit Deinem Wissen agieren.


    Nebenbei bemerkt war ich zu keinem Zeitpunkt ausfallend, diese Bemerkung war etwas lächerlich.

    Hallo,

    An Fischen würde ich Boraras brigittae oder Danio margaritatus überlegen, filtern über einen kleinen Luftheber.

    Gruß

    Entschuldige die Frage, aber willst Du ernsthaft vorschlagen einen Gruppen-/ Schwarmfisch wie B. brigittae in einem 19 Liter Wasserteil (Angaben des TE in #1) zu halten? Oder gar die superaktiven D. margaritatus?

    Das kannst Du nicht ernst meinen!

    Auch H. formosa gehören nicht da hinein! Ich bin seit Jahren Anhänger der Nanoaquaristik, aber (ohne Dir zu nahe treten zu wollen) Deine Vorschläge für die Fischhaltung sind absolut inakzeptabel für eine artgerechte Haltung!

    Der emerse Teil des Hygrophila pinnatifida/ Fiederspaltiger Wasserfreund ist ca. 12 cm groß. Ich habe ich aber auch so gepflanzt, das praktisch nur die Wurzeln und die 2 cm der Pflanzestängel unter Wasser stehen (Pflanzkorb). Derzeit habe ich 50-60% Luftfeuchtigkeit, 23°C Lufttemperatur und 23°C Wasssertemperatur. Das dürfte Zimmertemperatur sein, oder? Ob er eine wesentlich niedrigere Luftfeuchtigkeit aushält weis ich nicht, ich vermute dass er dann oft besprüht werden müsste.


    Dazu habe ich auch nur sehr, sehr wenig gefunden, wie dieses oder dieses.

    Nach nunmehr 2 Wochen scheint es mir das es bisher im Paludarium gut läuft.

    Hier einige "Übersichts"bilder des Zwerges

    Es hat sich eine leichte Kahmhaut gebildet, die auf den Fotos allerdings schlimmer aussieht als im Original. Die Bucephalandras, die Anubia und der hygrophila pinnatifida, die mit dem Riccia fluitans submers und gleichzeitig emers im Paludarium leben machen bisher einen guten Eindruck. Bei den Bucephalandras scheinen sich sogar neue Blätter zu bilden.


    Hier noch einige Einblicke in den submersen Bereich


    Damit wünsche ich noch einen Sonntag.:)

    Schau mal hier im Forum bei Deumb rein - der hat gerade sein Palu aufgesetzt und wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht Hygrophila pinnatifida im Einsatz. Aber auch viele andere kommen in Frage - Voraussetzung ist häufig eine hohe Luftfeuchtigeit, manche sind aber auch recht genügsam.

    Aber da solltest Du besser in einem Aquariumforum nachschauen.

    Stimmt, ich habe diese Pflanzen eingesetzt:

    Aquatische Pflanzen

    • Bucephalandra sp. "Theia" (das ist die etwas dunklere Bucephalandra)
    • Bucephalandra pygmaea "Bukit Kelam / Sintang"(das ist die etwas heller Bucephalandra)
    • Riccia fluitans Teichlebermoos
    • Hygrophila pinnatifida Fiederspaltiger Wasserfreund
    • Hydrocotyle leucocephala Brasilianischer Wassernabel
    • Taxiphyllum barbieri "Javamoos"
    • Salvinia minima/ Kleiner Büschelfarn

    andere Pflanzen

    • Bromelie (leider weiß ich nicht mehr zu der Pflanze)
    • Grünlilie/ Chlorophytum comosum
    • Efeutute/ Epipremnum pinnatum
    • Sphagnum Moos
    • Epidendrum porpax (die Überreste davon)