Beiträge von Janka

    Was meinst du mit Maden? Mehlwürmer oder wirklich Maden? Ich würde nicht ganz so oft bestäuben.

    Ich weiß nicht, wie es von innen aussieht, aber ich würde in die untere Front die Belüftung einbauen. Geckos raus, mit einem Lochaufsatz auf der Bohrmaschine zwei bis drei Löcher rein und dann solche runden Lüftungsdinger rein, wie auf deinem Bild in Beitrag 11.

    Hallo,

    große Höhlen brauchen Leopardgeckos nicht. Die mögen es eigentlich so eng wie möglich. Ist zumindest bei meinen so. Ich finde auch, daß der Boden noch recht "nackt" aussieht. Ob sie was mit Stäuchern bzw. Holz anfangen können, weiß ich jetzt nicht. Ich hab zum Beispiel Styroporplatten (ca 1 cm dick) geschichtet. Styropor, damit sie nicht zerdrückt werden können, sollte sich mal was verschieben. Diese dann mit Fliesenkleber und Farbe gestrichen (wegen der Optik) und da verstecken sie sich gerne drin. Da haben sie nur maximal zwei Zentimeter Platz bis zur "Decke". Bei mir ist fast der komplette Boden zu mit Versteckmöglichkeiten. Trotzdem sieht man sie recht häufig (jetzt natürlich nicht, wegen der Winterruhe)

    Die Eingewöhnung kann bei jedem Tier unterschiedlich lang dauern. Da sie dein Erscheinen aber recht schnell mit Futter verknüpfen werden, werden sie sich auch früher oder später zeigen, wenn du die Scheibe öffnest. Dann solltest du eigentlich auch sehen wer wieviel frißt. Hier ist das Futter, kaum ist es im Terrarium, auch schon in einem Maul verschwunden.
    Wie oft fütterst du? Wieviel fütterst du (pro Tier)? Wie oft bestäubst du die Futtertiere? Womit bestäubst du die Futtertiere?

    Auf Kryptosporidien würde ich dreimal testen lassen. Denn nicht jedes Mal lassen sie sich im Kot nachweisen. Ein negatives Ergebnis heißt nicht zwangsläufig, daß keine vorhanden sind. In welchem Abstand du die Probe verschickst, ist Dir überlassen. Da deine Tiere zusammen wohnen, reicht eine Sammelprobe. Dazu mußt du nicht zum Tierarzt, du kannst die Probe auch direkt ins Labor schicken. Vor der Winterruhe reicht es, wenn du auf "normale" Parasiten, wie Würmer untersuchen läßt.

    ich würde in dem abgebildeten Terrarium aufgrund der Bepflanzung sowieso keine Vogelspinne halten. Dadurch dass es stark bewachsen ist, würdest du die Spinne sowieso kaum zu Gesicht bekommen. Für eine Spinne ist die Bepflanzung einfach verschenkter Platz.

    Also das halte ich für Unsinn. Vor allem so pauschal gesprochen. Natürlich wäre das Terrarium nichts für eine Spinne, deren natürliches Habiat eher trocken und wüstenähnlich ist. Aber es gibt genug tropische Arten. Mein eines Spinnenterrarium ist gut bepflanzt und ich sehe sie im Moment trotzdem sehr viel. Und so dicht ist Peters Terrarium ja auch nicht bepflanzt. Ich sehe da noch sehr viel Boden. Mir macht eher die Höhe von einem Meter Sorge. Wenn eine Spinne irgendwo hochklettert und fällt (das kann schon bei 20cm Höhe passieren), kann sie sich stark verletzen. Wenn dabei das Abdomen aufplatzt, führt das sogar zum Tod. Da ich nur Bodenbewohner habe, kenne ich mich mit den baumbewohnenden Arten nicht aus. Eventuell ist es bei denen etwas anders. Darüber könntest du dich mal erkundigen. Dafür müßtest du nur noch eine Korkröhre oder ähnliches ins Terrarium stellen, auf der sie dann wohnt.

    Bei einer Spinne kann es immer dazu kommen, daß man sie kaum zu Gesicht bekommt. Selbst, wenn das Terrarium komplett leer ist (von der Erde abgesehen). Es ist auch durchaus normal, daß sie sich für mehrere Wochen in ihre Höhle zurückziehen. Mir geht es bei der Einrichtung des Terrariums darum das natürliche Habiat so genau wie möglich nachzustellen, nicht darum das Tier so oft wie möglich zu sehen.

    Wärme brauchen Spinnen tatsächlich etwas mehr (auch da kommt es am Ende auf die Art an, für einen genauen Wert). Die kannst du aber durch einen Halogenspot erreichen.

    Sind die Tiere denn sicher bestimmt? Ich würde sie auch sofort trennen und nicht erst abwarten, bis was passiert. Du bist ja nicht rund um die Uhr am Terrarium, um im Notfall eingreifen zu können. Ich würde nicht riskieren wollen eines Tages nach Hause zu kommen und ein Tier verletzt vorzufinden.

    Auch, wenn sich rausstellen sollte, daß es sich um ein Männchen und ein Weibchen handelt, würde ich sie trennen.

    Wurmmittel sind ausschließlich dafür da vorhandene Würmer zu vernichten. Sie haben keinerlei vorbeugende Wirkung. Ein heute behandeltes Tier kann in drei Tagen (oder einer Woche oder morgen) trotzdem Würmer bekommen. Zudem sind sie äußert aggressiv zum Magen-Darm-Trakt. Von daher bitte nur Tiere (egal ob Schlange, Katze oder sonst ein Tier) bei Wurmbefall behandeln. Vorbeugende Wurmkuren sind nicht nur rausgeschmissenes Geld, sondern belastend für das Tier.

    Ich werde sie Schlangen, bis mein Weibchen größer ist, getrennt halten - so war generell der Plan.

    Wenn Du sie eh vorerst getrennt halten wolltest, warum hast Du sie ursprünglich zusammengesetzt? Hast Du damit nicht nur riskiert, daß sich das Männchen was einfängt und, daß sich ein Tier bei Streitereien verletzen kann?

    Über eine dauerhafte Trennung werde ich eher weniger nachdenken, mein Bedenken ist nur die Nahrungsaufnahme.

    Ich verstehe nicht, wie "beratungsresistent" manch einer ist. Ich unterstelle mal, wenn man sich hier anmeldet und Fragen stellt, will man nur das Beste für sein(e) Tier(e). Und trotzdem gibt es immer wieder Menschen, die, sobald eine Antwort nicht ihren Erwartungen entspricht, beleidigt, beleidigend, trotzig, ... sind oder, wie in Deinem Fall, Ratschläge ignorieren.

    Ich weiß nicht, wie sehr Du Dich vor dem Kauf über die Haltung von Python regius informiert hast und ich will Dir auch nichts Böses unterstellen, aber selbst ich, mit null Ahnung von Schlangen weiß, so grundlegende Sachen wie, daß man Neuzugänge erstmal in Quarantäne hält und nicht direkt in einen gesunden Bestand setzt. Noch dazu, wenn das neue Tier aus der Zoohandlung ist. Oder, daß man nicht prophylaktisch, sondern nur bei Befall entwurmt (das ist zumindest bei Hund und Katze so, wieso also nicht auch bei Reptilien?).

    Jetzt gibt Dir jemand mit Ahnung einen Verbesserungshinweis und begründet ihn sogar sachlich. Und Du befolgst ihn nicht, weil das nicht Deine Baustelle war. Als würde ich in die Werkstatt fahren, weil mein Rücklicht nicht geht, man mir sagt, daß die Bremsen kaputt sind, was schlimme Folgen haben kann und ich sage "Nö. Deswegen bin ich nicht hier."

    Auf andere Schlangenhalter, die raten nicht prophylaktisch zu entwurmen, hörst Du ja auch.

    Ich würde also Erdbährs Ratschlag zur dauerhaften Trennung annehmen. Ich lese seit knapp zwei Jahren in diesem Forum. Bezugnehmend auf seine Beiträge in der Zeit, glaub mir, er weiß wovon er spricht.

    Ich mache mir keine Sorge über einen Befall.

    Bei welchem Tier jetzt? Dem Männchen oder dem Weibchen? Wenn sie so sehr abnimmt, würde ich einen Wurmbefall (oder schlimmeres) nicht einfach so ausschließen. Du mußt auch nicht extra zum Tierarzt, wenn Du meinst, Du hast keine Zeit. Ich schicke die Kotproben meiner Geckos direkt ins Labor. Sollte dabei was rauskommen, wirst Du um den Arztbesuch jedoch nicht drum rum kommen.

    Ich würde an Deiner Stelle die Spinne in ihrem Terrarium in Ruhe lassen.

    Wenn Du ein "natürliches" Regenwaldterrarium mit Wasserteil und allem drum und dran haben möchtest, kann ich das verstehen; richtig eingerichtet sieht das ja schon ordentlich aus. Ich würde es aber seperat planen. Mit anderen Worten suche Dir in Deinem Zimmer eine Stelle, miß (nicht schätzen) den Platz, der Dir zur Verfügung steht und mache Dir einen Plan, wie das ganze aussehen soll. Wie groß soll das Terrarium ein? Wie groß der Landteil? Wie groß der Wasserteil? Welche Pflanzen sollen rein? Wie installierst Du den Wasserteil?.... Informiere Dich welche Kosten auf Dich zukommen (auch laufende Kosten, wie Strom. Pflanzen brauchen Licht). Und wenn Du all das ordetlich durchgeplant hast, Deine Eltern einverstanden sind, dann erst geh einkaufen. Tiere (von der Bodenpolizei abgesehen) würde ich erstmal komplett lassen. Somit kannst Du im eingerichteten Terrarium immer noch herumprobieren und umdekorieren, ohne jedes Mal ein Tier zu stressen. Wie ich Dich verstanden habe, ging es Dir in erster Linie um die Optik, nicht, ob es sinnvoll für das Tier ist.


    hab auch ein Herkunftsnachweiß.

    Alle Brachypelmae werden über das Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt, daher ist ein Herkunftsnachweis auch erforderlich. Der sagt jedeoch nichts darüber aus, ob das Tier artgerecht gehalten wird, ob der Halter ausreichend informiert ist, o.ä. Er sagt nur aus, wo das Tier herkommt.


    Ein Herkunftsnachweis beantwortet auch Erdbährs Frage nicht, ob Deine Eltern mit der Gefahrtierhaltung einverstanden sind.


    Du kannst ja trotzdem mal Bilder Deines Terrariums einstellen, vielleicht gibt es noch Hinweise, ob man was ändern könnte/sollte. Sofern Du diese nicht auch ignorierst, da Du durch die YouTube Videos ja perfekt geschult zu sein scheinst.

    Hast Du Dir schon Gedanken über die Reinigung des "Beckens" gemacht? Asseln und Springschwänze kümmern sich zwar um den Boden, aber nicht um einen Wasserteil. Wenn ich mir manchmal den Wassernapf meiner A. Geniculata ansehe, mit Erde zugeschaufelt, Springschwänze, die sich drin tummeln oder abgefallene Blüten von Pflanzen,.... Den kann ich allerdings rausnehmen, abspülen und wieder reinstellen. Bei einer fest integrierten Pfütze stelle ich mir das deutlich schwieriger vor. Nach spätestens einer Woche hast Du keinen Wasserteil mehr, sondern ein kleinen Sumpf. Und auch, wenn man das irgendwie reinigen kann, ist ein ständiges Fummeln im recht kleinen Terrarium Streß für die Spinne und sollte daher tunlichst vermieden werden.