Beiträge von Janka

    Hast du denn zu Lebzeiten mal eine Kotprobe untersuchen lassen, um Parasiten auszuschließen? Denn "sehr dünn" kann ein Anzeichen dafür sein.

    Leiden wird eine Schlange nicht, wenn ein "Mitbewohner" stirbt. Das vermenschlichst du dann wirklich zu sehr. Bei plötzlich auftretenden Verhaltensänderungen würde ich eher Sorge haben, daß sie das gleiche haben könnte, wie die verstorbene Schlange. Das könnte natürlich auch andere Ursachen haben. In jedem Fall würde ich zur Sicherheit eine Kotprobe untersuchen lassen.

    Ich würde mich eher fragen, woran sie gestorben ist und, ob das ansteckend war. Wenn du das nicht weißt, lasse (wenn möglich) den Kadaver obduzieren. Nicht, daß die andere auch stirbt.

    Liebe Grüße

    Wie kommt man denn auf die Idee, nur um sie zu zeigen, eine Spinne aus ihrem Terrarium zu nehmen? Das Terrarium ist mit Sicherheit durchsichtig und man guckt mit den Augen. Wieso also rausnehmen? Daß das übel enden kann, hast Du jetzt selbst erlebt. Ein Sturz aus der Höhe kann tödlich für eine Vogelspinne sein. Sei froh, daß Deine "nur" verletzt ist. Ich hoffe, aus dieser Erfahrung hast Du gelernt und läßt sie zukünftig im Terrarium.

    Zum eigentlichen Problem: Spinnen haben an ihren Beinen "Sollbruchstellen". Wenn sie an diesen Stellen abgetrennt werden, verschließt sich die Wunde normalerweise von selbst und das fehlende Glied kommt mit den nächsten Häutungen nach. Ob Du in Deinem speziellen Fall "noch etwas machen" mußt, kann ich Dir natürlich nicht sagen. Ich weiß schließlich nicht, was genau jetzt "kaputt" ist. Ein Foto wäre sicherlich hilfreich, um die Lage zumindest einschätzen zu können. Manchmal muß man nachhelfen und das Bein vorsichtig abtrennen, aber experimentiere nicht an ihr rum, bevor jemand mit Erfahrung sich die Spinne angeguckt hat!

    würdest du mal einfach genauer lesen

    Nicht böse gemeint, aber würdest Du besser schreiben, könnte man Dich auch besser verstehen. Nichts gegen Tippfehler, aber bei Dir ist die Rechtschreibung mehr als fehlerhaft. Zudem fehlen Satzzeichen, so daß man nicht weiß, wo ein Satz endet und der nächste anfängt
    Lies Dir doch vor dem Abschicken bitte nochmal durch was Du geschrieben hast.

    Wenn Du mit Leos Leopardgeckos meinst, ja, die kann man, genügend Platz vorausgesetzt, durchaus in Gruppen halten. Man darf nur nicht mehrere Männchen zusammenhalten. Mehrere Weibchen kann (muß aber nicht) funktionieren. Egal für welche Art Du Dich letztendlich entscheidest, es sollte immer Platz für so viel Terrarien zur Verfügung stehen, wie Du Tiere halten willst. Willst Du z.B. eine Gruppe von drei Tieren, solltest Du die Möglichkeit haben drei Terrarien in artgerechter Endgröße unterzubringen. Es kann nämlich immer vorkommen, daß sich die Tiere nicht (mehr) vertragen.

    und sollten für ihre Preise nicht verteufelt werden.

    Das war, wie gesagt, gar nicht meine Absicht und ich habe mich inzwischen hoffentlich verständlicher ausgedrückt.


    Ebenso die "Garantie" mit dem Vertragstierarzt für einen Zeitraum x nach dem Kauf.

    Auch das ist nicht selbstverständlich und spricht ja eher für den Laden. Ich kenne aus dem Bekanntenkreis einen Fall, da verstarb ein Meerschwein wenige Tage nach dem Kauf, da hatte der Käufer halt Pech gehabt.

    Ich denke man findet bei jeder Bezugsquelle Negativbeispiele. Ob das Zoohandlungen, Züchter, Vermehrer, Tierheime,... sind. Und genauso gibt es auch positive Berichte darüber. Wie bei allen Dingen sollte man einen kritischen Blick bewahren und im Zweifel lieber nicht gleich zugreifen.

    Sollte die Diskussion jetzt wirklich durch das Wort "unverschämt" entstanden sein, entschuldige ich mich für meine Wortwahl und ändere den Satz in "Zooläden haben meist eine sehr begrenzte Auswahl und hohe Preise." Die Kernaussage sollte eigentlich sein, daß es verschiede Anbieter gibt, die ich auch aufzählte. Da der Fragesteller eh erwog nicht im Zoogeschäft zu kaufen, habe ich nur weitere Punkte aufgezählt, die dagegen sprechen könnten. Vor allem für jemanden, der komplett neu in dem Bereich zu sein scheint.


    Zum neuen Thema: Auch ich hab in jungen Jahren schon Tiere in Zoogeschäften gekauft und kaufe meine Futtertiere immer noch dort. Bei Haustieren bin ich inzwischen zu Tierheimen übergegangen oder im Falle der Spinnen von privat. Ich verurteile jedoch weder Menschen, die dort Tiere kaufen, noch Menschen die dort arbeiten. Ich schließe auch nicht aus, wieder in einer Zoohandlung Tiere zu kaufen und mir ist auch vollkommen klar, wie diese Preise zustande kommen. Dank Mischkalkulation wird natürlich kein Zooladen reich am Verkauf der Spinnen, trotzdem vermute ich, daß die Gewinnspanne bei ihnen recht hoch ist.

    Das gute an höheren Preisen bei Tieren ist, daß es hoffentlich Spontankäufe einschränkt. Viele Menschen gehen nunmal über den Preis.


    Ich bin keinesfalls ein Beführworter von Dumpingpreisen bei Tieren, Wühltischwelpen oder ähnlichem. Nicht, daß das so rüberkam. Mir ist z.B. klar, daß was nicht stimmen kann, wenn man für einen Hundewelpen nur 400/500€ zahlen soll, aber in besagtem Beispiel ging es nunmal um Spinnen. Man verpaart die Elterntiere, im Kokon sind je nach Art oft mehrere hundert Eier und die Spiderlinge brauchen (je nach Art natürlich; es gibt auch schwierigere Arten) kaum etwas. Klingt nach nicht viel Kosten bzw. Aufwand. Natürlich müssen andere Kosten gedeckt werden und es ist auch logisch, daß jedes Produkt (ob Tier oder sonstiges) teurer wird, je mehr Zwischenhändler es durchläuft.


    Und selbstverständlich gibt es auch bei Zooläden qualitative Unterschiede. Ich wollte und werde sie keineswegs alle über einen Kamm scheren.

    Auch hier kann ich nur persönliche Erfahrungen einbringen: Als ich 14 war, machte ich ein Schülerpraktikum in einem Zoogeschäft. Ich sollte mich um die Tiere (Hauptsächlich Nager und Vögel) kümmern, erhielt aber keinerlei Einweisung. Im Hinterzimmer stand ein Käfig mit Babymäusen (keine Futtertiere), die noch zu jung zum Verkaufen waren und in dem Raum wurde permanent geraucht. Ich kann mir nicht vorstellen, daß das gut für die Tiere war.

    In einem Zoogeschäft wurden mir Weibchen als Männchen verkauft. Naiv habe ich drauf vertraut, daß das stimmt (da war ich etwa im selben Alter) und stellte später fest, daß es Weibchen waren. Zum Glück hatten wenigstens beide Tiere das gleiche Geschlecht.

    Natürlich stehen diese Beispiele nicht für alle Zooläden, aber in erster Linie wollen sie nunmal verkaufen. Das ist ja auch vollkommen verständlich. Ich unterstelle nichtmal, daß wissentlich falsche bzw. ungenügende Artikel zusammen mit den Tieren verkauft werden, aber die meisten der Angestellten sind nunmal Kaufmänner und keine Tierpfleger.


    Ich persönlich würde also Anfängern immer dazu raten, jemanden mitzunehmen, der sich mit der Haltung des gewünschten Tieres auskennt, wenn man denn in einer Zoohandlung kaufen will.

    ziemlich unüberlegte Aussage, finden Sie nicht?

    Nicht wirklich. Verglichen mit anderen gewerblichen (nicht privaten) Verkäufern, den relativ geringen Beschaffungskosten und sehr geringen Unterhaltskosten, ist die Spanne zwischen EK und VK doch schon sehr groß. Wenn man dann noch dazu nimmt, daß erfahrungsgemäß viele der Verkäufer nicht viel über die richtige Haltung zu berichten haben, kann man auch gleich direkt zum Züchter.

    Es gibt verschiedene Onlinehändler, die diverse Arten an Vogelspinnen anbieten, außerdem auch viele Privatverkäufer, die man über Kleinanzeigen findet. Einfach mal googeln. Abholen hat natürlich den Vorteil, daß Du das Tier vorher sehen kannst. Zooläden haben meist eine sehr begrenzte Auswahl und (meiner Meinung nach) unverschämte Preise. Meine Caribena versicolor (Privatkauf aus einer Online-Kleinanzeigenseite) 2-3 FH hat z.B. 8€ gekostet. Gleiche Art und Größe sah ich vor ein paar Tagen bei Fressnapf für 25€.
    Am wichtigsten wäre natürlich erstmal, sich für eine Art festzulegen. Hast Du da schon eine Vorstellung?

    Es gibt verschiedene Onlinehändler, die diverse Arten an Vogelspinnen anbieten, außerdem auch viele Privatverkäufer, die man über Kleinanzeigen findet. Einfach mal googeln. Abholen hat natürlich den Vorteil, daß Du das Tier vorher sehen kannst. Zooläden haben meist eine sehr begrenzte Auswahl und (meiner Meinung nach) unverschämte Preise. Meine Caribena versicolor (Privatkauf aus einer Online-Kleinanzeigenseite) 2-3 FH hat z.B. 8€ gekostet. Gleiche Art und Größe sah ich vor ein paar Tagen bei Fressnapf für 25€.
    Am wichtigsten wäre natürlich erstmal, sich für eine Art festzulegen. Hast Du da schon eine Vorstellung?

    Hallo Croukzh,


    warum (das ist eine ernstgemeinte, nicht sarkastisch gestellte Frage) fragst Du um Rat, um dann selbigen zu ignorieren, nur, weil er Dir nicht "in den Kram paßt"?

    Du fragst, warum man keine LEDs nutzen soll, Erdbähr nennt Dir mehrere Quellen mit ausreichender Begründung, warum LEDs nicht für Reptilienaugen geeignet sind und nur, weil Du schon welche gekauft hast und Dir irgendjemand zu geraten hat, blockst Du ab. Du meinst selber, daß Erdbähr "irgendwie überall bewandert" ist, hörst aber nicht auf ihn (und die Links), sondern auf einen anderen Rat. Ich hoffe doch der stammte nicht vom Verkäufer der LEDs.


    Nun werde ich diese drinnen behalten und mal schauen wies läuft damit.


    Wie willst Du denn schauen? Deine Augen sehen nicht, wie die eines Reptiels. Und das Tier wird nicht mit Dir reden, um zu sagen, was es (nicht) sieht.


    Jo, kann ja jeder unterschiedlich machen, solangs dem Tier passt.


    Genau das paßt dem Tier aber nicht, was Du wissen solltest, wenn Du Dich ein wenig mit LEDs beschäfftigt hättest.


    bin nur der Überzeugung dass die LEDs ihren Job mehr als gut erledigen werden


    Woher kommt die Überzeugung? Weils auf der Verpackung steht?


    Du hast das Glück, daß das Kind noch nicht in den Brunnen gefallen ist, da das Terrarium noch leer steht. Noch kannst Du es umbauen und neu einrichten, ohne Tiere zu stören. Die LEDs würdest Du sicherlich auch wieder los werden, ohne allzu große finanzielle Verluste zu machen. Doch leider bist Du sicherlich auch wieder so ein Kandidat, bei dem man gegen die Wand redet.

    Kannst Du Dir nicht ein Holzterrarium in den Maßen kaufen und auf die Außenwände Folie in Sonoma Eichen Optik kleben? Sowas gibt es doch bestimmt. Wäre sicherlich preisgünstig und man hat später keine Probleme mit eventuell fehlender Isolierung. Da Du eh eine Rückwand und eventuell Seitenwände bauen mußt (wäre zumindest anzuraten), sieht ein Glasterrarium dann sicher auch nicht mehr so ansprechend aus.
    Außerdem kann man den Holzdeckel bei Bedarf tauschen, falls Du die Lampen mal versetzen möchtest.

    Versuch doch mal die Fragen aus Tobis Link so vollständig wie möglich zu beantworten. Ansonsten kann man nicht wirklich was empfehlen. Je mehr und ausführlicher Du antwortest, desto besser kann man Dir helfen.

    es sollte nicht allzu teuer sein

    Meinst Du damit den Anschaffungspreis des Tieres, oder die Unterhaltskosten?
    Der Preis des Tieres kann je nach Geckoart sehr unterschiedlich sein, aber auch innerhalb einer Gattung stark schwanken. Mein Leopardgecko aus dem Tierheim hat z.B. 20€ gekostet, der vom Züchter 30€. Es gibt aber auch Angebote im dreistelligen Bereich.
    Gehts um den Unterhalt, solltest Du Dir im Klaren sein, daß Terraristik nicht gerade billig ist. Vor allem die Stromkosten sind sehr hoch. Bei mir z.B. stieg der monatliche Strompreis um zehn Euro pro neuem Terrarium. Ob das representativ, zu günstig oder zu teuer ist, kann ich allerdings nicht sagen.
    Liebe Grüße