Beiträge von Janka

    Hallo,


    1. Wäre eine Haltung in einer größeren 1 1/2 Zimmerwohnung ca. 45qm ratsam, bzw überhaupt möglich?

    Da Leopardgeckos im Terrarium gehalten werden, und nicht frei in der Wohnung, ist es egal, wie groß diese ist. Wichtiger ist, ob Du da irgendwo Platz für ein ausreichend großes Terrarium hast und, ob Du einen Keller oder anderen Ort hast, wo die Tiere eine Winterruhe halten können. (ca 10°C sollte die Temperatur dort betragen)

    2. Was für ein Terrarium wäre empfehlenswert? Also selbst bauen oder vorgefertigte kaufen?

    Das kommt auf Dein handwerkliches Geschick an. Eigenbau hat den Vorteil, daß Du die Größe bestimmen kannst, während fertige meist keine "besonderen" Maße haben. Falls Du z.B. eine Anrichte mit einer Breite von 135cm hast, wirst Du vermutlich kein Terrarium in der gleichen Breite finden.

    4. Sind mehrere Tiere, also mehr als 2 für einen Neuling ratsam? Solo sollten die Tiere ja eher nicht gehalten werden

    Man kann Leopardgeckos problemlos alleine halten. Vor allem als Anfänger wirst Du nicht erkennen, wenn die Tiere ernste Streitigkeiten haben, bzw ein Tier ein anderes unterdrückt. Desweiteren mußt Du, solltest Du z.B. drei Tiere halten wollen, den Platz für drei ausreichend große Terrarien haben, falls die Tiere dauerhaft voneinander getrennt werden müssen. Da könntest Du in einer kleinen Wohnung dann doch an Deine Grenzen stoßen.


    3.Was wäre eine angemessene Terrariengröße für 2-3Tiere?

    Meine beiden Mädchen haben ein Terrarium in den Maßen 120x50x50cm. Mehr als zwei Tiere würde ich persönlich nicht reinsetzten, auch wenn ein drittes eventuell noch vertretbar wäre.
    Wie oben erwähnt, würde ich Dir aber dazu raten nur ein Tier zu holen. Es spricht nichts dagegen irgendwann ein zweites (sofern beides Weibchen sind) dazu zu setzen. Hab nur im Hinterkopf, daß der Neuzugang in Quarantäne muß und, daß Du sie gegebenenfalls dauerhaft trennen mußt, wenn es zu Streiterein kommt.

    Ein Qubikdezimeter entsprechen einem Liter Wasser. Damit solltest du zumindest ungefähr wissen, wieviel Liter du am Ende hast. Vorausgesetzt, du hast schon geplant wieviel Volumen (in etwa) für Land und wieviel für Wasser sein soll.

    Hast du denn zu Lebzeiten mal eine Kotprobe untersuchen lassen, um Parasiten auszuschließen? Denn "sehr dünn" kann ein Anzeichen dafür sein.

    Leiden wird eine Schlange nicht, wenn ein "Mitbewohner" stirbt. Das vermenschlichst du dann wirklich zu sehr. Bei plötzlich auftretenden Verhaltensänderungen würde ich eher Sorge haben, daß sie das gleiche haben könnte, wie die verstorbene Schlange. Das könnte natürlich auch andere Ursachen haben. In jedem Fall würde ich zur Sicherheit eine Kotprobe untersuchen lassen.

    Ich würde mich eher fragen, woran sie gestorben ist und, ob das ansteckend war. Wenn du das nicht weißt, lasse (wenn möglich) den Kadaver obduzieren. Nicht, daß die andere auch stirbt.

    Liebe Grüße

    Wie kommt man denn auf die Idee, nur um sie zu zeigen, eine Spinne aus ihrem Terrarium zu nehmen? Das Terrarium ist mit Sicherheit durchsichtig und man guckt mit den Augen. Wieso also rausnehmen? Daß das übel enden kann, hast Du jetzt selbst erlebt. Ein Sturz aus der Höhe kann tödlich für eine Vogelspinne sein. Sei froh, daß Deine "nur" verletzt ist. Ich hoffe, aus dieser Erfahrung hast Du gelernt und läßt sie zukünftig im Terrarium.

    Zum eigentlichen Problem: Spinnen haben an ihren Beinen "Sollbruchstellen". Wenn sie an diesen Stellen abgetrennt werden, verschließt sich die Wunde normalerweise von selbst und das fehlende Glied kommt mit den nächsten Häutungen nach. Ob Du in Deinem speziellen Fall "noch etwas machen" mußt, kann ich Dir natürlich nicht sagen. Ich weiß schließlich nicht, was genau jetzt "kaputt" ist. Ein Foto wäre sicherlich hilfreich, um die Lage zumindest einschätzen zu können. Manchmal muß man nachhelfen und das Bein vorsichtig abtrennen, aber experimentiere nicht an ihr rum, bevor jemand mit Erfahrung sich die Spinne angeguckt hat!

    würdest du mal einfach genauer lesen

    Nicht böse gemeint, aber würdest Du besser schreiben, könnte man Dich auch besser verstehen. Nichts gegen Tippfehler, aber bei Dir ist die Rechtschreibung mehr als fehlerhaft. Zudem fehlen Satzzeichen, so daß man nicht weiß, wo ein Satz endet und der nächste anfängt
    Lies Dir doch vor dem Abschicken bitte nochmal durch was Du geschrieben hast.

    Wenn Du mit Leos Leopardgeckos meinst, ja, die kann man, genügend Platz vorausgesetzt, durchaus in Gruppen halten. Man darf nur nicht mehrere Männchen zusammenhalten. Mehrere Weibchen kann (muß aber nicht) funktionieren. Egal für welche Art Du Dich letztendlich entscheidest, es sollte immer Platz für so viel Terrarien zur Verfügung stehen, wie Du Tiere halten willst. Willst Du z.B. eine Gruppe von drei Tieren, solltest Du die Möglichkeit haben drei Terrarien in artgerechter Endgröße unterzubringen. Es kann nämlich immer vorkommen, daß sich die Tiere nicht (mehr) vertragen.

    und sollten für ihre Preise nicht verteufelt werden.

    Das war, wie gesagt, gar nicht meine Absicht und ich habe mich inzwischen hoffentlich verständlicher ausgedrückt.


    Ebenso die "Garantie" mit dem Vertragstierarzt für einen Zeitraum x nach dem Kauf.

    Auch das ist nicht selbstverständlich und spricht ja eher für den Laden. Ich kenne aus dem Bekanntenkreis einen Fall, da verstarb ein Meerschwein wenige Tage nach dem Kauf, da hatte der Käufer halt Pech gehabt.

    Ich denke man findet bei jeder Bezugsquelle Negativbeispiele. Ob das Zoohandlungen, Züchter, Vermehrer, Tierheime,... sind. Und genauso gibt es auch positive Berichte darüber. Wie bei allen Dingen sollte man einen kritischen Blick bewahren und im Zweifel lieber nicht gleich zugreifen.

    Sollte die Diskussion jetzt wirklich durch das Wort "unverschämt" entstanden sein, entschuldige ich mich für meine Wortwahl und ändere den Satz in "Zooläden haben meist eine sehr begrenzte Auswahl und hohe Preise." Die Kernaussage sollte eigentlich sein, daß es verschiede Anbieter gibt, die ich auch aufzählte. Da der Fragesteller eh erwog nicht im Zoogeschäft zu kaufen, habe ich nur weitere Punkte aufgezählt, die dagegen sprechen könnten. Vor allem für jemanden, der komplett neu in dem Bereich zu sein scheint.


    Zum neuen Thema: Auch ich hab in jungen Jahren schon Tiere in Zoogeschäften gekauft und kaufe meine Futtertiere immer noch dort. Bei Haustieren bin ich inzwischen zu Tierheimen übergegangen oder im Falle der Spinnen von privat. Ich verurteile jedoch weder Menschen, die dort Tiere kaufen, noch Menschen die dort arbeiten. Ich schließe auch nicht aus, wieder in einer Zoohandlung Tiere zu kaufen und mir ist auch vollkommen klar, wie diese Preise zustande kommen. Dank Mischkalkulation wird natürlich kein Zooladen reich am Verkauf der Spinnen, trotzdem vermute ich, daß die Gewinnspanne bei ihnen recht hoch ist.

    Das gute an höheren Preisen bei Tieren ist, daß es hoffentlich Spontankäufe einschränkt. Viele Menschen gehen nunmal über den Preis.


    Ich bin keinesfalls ein Beführworter von Dumpingpreisen bei Tieren, Wühltischwelpen oder ähnlichem. Nicht, daß das so rüberkam. Mir ist z.B. klar, daß was nicht stimmen kann, wenn man für einen Hundewelpen nur 400/500€ zahlen soll, aber in besagtem Beispiel ging es nunmal um Spinnen. Man verpaart die Elterntiere, im Kokon sind je nach Art oft mehrere hundert Eier und die Spiderlinge brauchen (je nach Art natürlich; es gibt auch schwierigere Arten) kaum etwas. Klingt nach nicht viel Kosten bzw. Aufwand. Natürlich müssen andere Kosten gedeckt werden und es ist auch logisch, daß jedes Produkt (ob Tier oder sonstiges) teurer wird, je mehr Zwischenhändler es durchläuft.


    Und selbstverständlich gibt es auch bei Zooläden qualitative Unterschiede. Ich wollte und werde sie keineswegs alle über einen Kamm scheren.

    Auch hier kann ich nur persönliche Erfahrungen einbringen: Als ich 14 war, machte ich ein Schülerpraktikum in einem Zoogeschäft. Ich sollte mich um die Tiere (Hauptsächlich Nager und Vögel) kümmern, erhielt aber keinerlei Einweisung. Im Hinterzimmer stand ein Käfig mit Babymäusen (keine Futtertiere), die noch zu jung zum Verkaufen waren und in dem Raum wurde permanent geraucht. Ich kann mir nicht vorstellen, daß das gut für die Tiere war.

    In einem Zoogeschäft wurden mir Weibchen als Männchen verkauft. Naiv habe ich drauf vertraut, daß das stimmt (da war ich etwa im selben Alter) und stellte später fest, daß es Weibchen waren. Zum Glück hatten wenigstens beide Tiere das gleiche Geschlecht.

    Natürlich stehen diese Beispiele nicht für alle Zooläden, aber in erster Linie wollen sie nunmal verkaufen. Das ist ja auch vollkommen verständlich. Ich unterstelle nichtmal, daß wissentlich falsche bzw. ungenügende Artikel zusammen mit den Tieren verkauft werden, aber die meisten der Angestellten sind nunmal Kaufmänner und keine Tierpfleger.


    Ich persönlich würde also Anfängern immer dazu raten, jemanden mitzunehmen, der sich mit der Haltung des gewünschten Tieres auskennt, wenn man denn in einer Zoohandlung kaufen will.

    ziemlich unüberlegte Aussage, finden Sie nicht?

    Nicht wirklich. Verglichen mit anderen gewerblichen (nicht privaten) Verkäufern, den relativ geringen Beschaffungskosten und sehr geringen Unterhaltskosten, ist die Spanne zwischen EK und VK doch schon sehr groß. Wenn man dann noch dazu nimmt, daß erfahrungsgemäß viele der Verkäufer nicht viel über die richtige Haltung zu berichten haben, kann man auch gleich direkt zum Züchter.

    Es gibt verschiedene Onlinehändler, die diverse Arten an Vogelspinnen anbieten, außerdem auch viele Privatverkäufer, die man über Kleinanzeigen findet. Einfach mal googeln. Abholen hat natürlich den Vorteil, daß Du das Tier vorher sehen kannst. Zooläden haben meist eine sehr begrenzte Auswahl und (meiner Meinung nach) unverschämte Preise. Meine Caribena versicolor (Privatkauf aus einer Online-Kleinanzeigenseite) 2-3 FH hat z.B. 8€ gekostet. Gleiche Art und Größe sah ich vor ein paar Tagen bei Fressnapf für 25€.
    Am wichtigsten wäre natürlich erstmal, sich für eine Art festzulegen. Hast Du da schon eine Vorstellung?

    Es gibt verschiedene Onlinehändler, die diverse Arten an Vogelspinnen anbieten, außerdem auch viele Privatverkäufer, die man über Kleinanzeigen findet. Einfach mal googeln. Abholen hat natürlich den Vorteil, daß Du das Tier vorher sehen kannst. Zooläden haben meist eine sehr begrenzte Auswahl und (meiner Meinung nach) unverschämte Preise. Meine Caribena versicolor (Privatkauf aus einer Online-Kleinanzeigenseite) 2-3 FH hat z.B. 8€ gekostet. Gleiche Art und Größe sah ich vor ein paar Tagen bei Fressnapf für 25€.
    Am wichtigsten wäre natürlich erstmal, sich für eine Art festzulegen. Hast Du da schon eine Vorstellung?

    Hallo Croukzh,


    warum (das ist eine ernstgemeinte, nicht sarkastisch gestellte Frage) fragst Du um Rat, um dann selbigen zu ignorieren, nur, weil er Dir nicht "in den Kram paßt"?

    Du fragst, warum man keine LEDs nutzen soll, Erdbähr nennt Dir mehrere Quellen mit ausreichender Begründung, warum LEDs nicht für Reptilienaugen geeignet sind und nur, weil Du schon welche gekauft hast und Dir irgendjemand zu geraten hat, blockst Du ab. Du meinst selber, daß Erdbähr "irgendwie überall bewandert" ist, hörst aber nicht auf ihn (und die Links), sondern auf einen anderen Rat. Ich hoffe doch der stammte nicht vom Verkäufer der LEDs.


    Nun werde ich diese drinnen behalten und mal schauen wies läuft damit.


    Wie willst Du denn schauen? Deine Augen sehen nicht, wie die eines Reptiels. Und das Tier wird nicht mit Dir reden, um zu sagen, was es (nicht) sieht.


    Jo, kann ja jeder unterschiedlich machen, solangs dem Tier passt.


    Genau das paßt dem Tier aber nicht, was Du wissen solltest, wenn Du Dich ein wenig mit LEDs beschäfftigt hättest.


    bin nur der Überzeugung dass die LEDs ihren Job mehr als gut erledigen werden


    Woher kommt die Überzeugung? Weils auf der Verpackung steht?


    Du hast das Glück, daß das Kind noch nicht in den Brunnen gefallen ist, da das Terrarium noch leer steht. Noch kannst Du es umbauen und neu einrichten, ohne Tiere zu stören. Die LEDs würdest Du sicherlich auch wieder los werden, ohne allzu große finanzielle Verluste zu machen. Doch leider bist Du sicherlich auch wieder so ein Kandidat, bei dem man gegen die Wand redet.