Beiträge von Bumin

    Wenn du meine Beiträge richtig lesen würdest, könntest du sehen welche Aussagen und welche Argumente ich hier nenne. Ich verstehe zumindest nicht, warum du so empfindlich darauf reagierst, dass ich dich als Experte bezeichnet habe.Aber in Ordnung, dann werde ich dich nicht mehr als solches bezeichne. Natürlich ist größer nicht gleich besser, ich kann mich erinnern im Bezug auf die WF geschrieben zu haben, bestmöglich ihre ökologische Nische nachzubilden. Deine Abneigung zu meiner Meinung, das größere Terrarien vorzuziehen sind verstehe ich ebenfalls nicht. Ich bin auch nicht nicht generell gegen WF, in Beitrag 27 habe ich ja auch erwähnt, wann es mal auch gut ist wenn aus WF nachzüchten kann. Ich bekomme den Eindruck, dass du entweder meine Beiträge nur überfliegst oder einige Punkte dort keine Beachtung schenkst. Dafür machst du viele haltlose Kommentare. Der Threadersteller sollte nur von mir das abgeraten von mir bekommen diese Schlangen sich anzuschaffen und wie es dein Recht ist ihm diese Arten vorzustellen, habe ich das Recht ihm davon abzuraten. Dazu stehe ich immer noch. Das darfst du gerne hinterfragen, dann aber bitte ohne haltlose Kommentare von sich zu geben. Aber langsam bekomme ich den Eindruck, dass du ,"vorsichtig formuliert", nicht in der Lage bist konstruktiv zu diskutieren. Vielen unwissenden Anfängern und Haltern kannst du gerne so entgegen kommen. Aber nicht mit mir.


    Zum Thema: Das Terrarium wäre durchaus geeignet für paar Takydomus sexlineatus. Paar Gräser wären jedoch schön und die Beleuchtung müsstest du auch noch anpassen. Ich empfehle dir in eure örtliche Bibliothek zu gehen und paar Bücher über die Terraristik und Terrarientiere zu leihen. Les dich da durch, da bekommst du ein ungefähres Gefühl was für dich und dein Becken geeignet ist. Wir können hier alle Vorschläge geben, die für dich anfangs begeistern könnten doch nachher könntest du die Einsicht bekommen, dass das Tier doch nix für dich ist. Ich zum Beispiel würde bei so einem Terrarium, dass für ein Anfänger sehr schön gestaltet wurde eher zu Geckos tendieren. Dann kauftst du dir ein Gecko und merkst: Verdammt es ist nachtaktiv und versteckt sich ziemlich gut, ich sehe es kaum. Dann merkst du, das Tier war doch nix für dich und hast umsonst Geld investiert und es ist Schade um das Tier. Verstehst du was ich meine? Unsere Meinug kann vielleicht helfen, sollte jedoch nicht bei deiner Entscheidung nicht überhand nehmen.


    Lg

    Das sehe ich vollkommen anders. Ich beziehe mich unverändert auf Deine erste Wortmeldung in diesem Thema. Das Kriterium "zu klein" im Zusammenhang mit den von Dir ebenso angesprochenen Mindestmaßen, ist schlicht nicht haltbar.

    ...

    Warum das überschreiten der Mindestmaße in Deinen Augen trotzdem noch kritisch sein soll, müßtest Du bitte erklären, anstatt meine Frage zu ignorieren und zu schreiben, daß Du Dich dazu schon geäussert hast. Ja, hast Du zuvor, aber eben nur mit dieser Aussage, ohne jegliche Begründung:

    Oder geht es Dir jetzt plötzlich nur noch um die "Anfängerschlange", weil Du auf das mit dem Mindestmaß nicht antworten kannst oder willst? OK, dann kannst Du meine Meinung dazu natürlich gern ignorieren, was ich allerdings merkwürdig finde, da Du selbst keine Erfahrung hast. Ich habe immerhin auf den wohl bekanntesten deutschen Züchter von O. aestivus verwiesen. Oder ist Dir dessen Meinung, die ich teile, zu diesem Thema etwa ebenso egal?

    Meine jahrelange Erfahrung hat mich zu dem Punkt gebracht, dass man, selbst wenn man etwas die Mindestmaße überschreitet, den Tieren großzügig etwas gönnen sollte. Ich bleibe bei meiner Meinung die 45cm sind zu klein für die von dir genannten Arten(zumindest für die ersten 2). Und einem Anfänger sollte man das erst recht raten. Nur weil ich keinerlei praktische Erfahrung mit deren Haltung habe, heißt nicht dass ich keinerlei Ahnung über die Tiere und deren Haltung habe. Ich habe noch nie eine Bartagame gehalten, trotzdem würde ich jemanden empfehlen, ein Terrarium das größer ist als 150x60x60 ist vorzuziehen. Ich kann mich erinnern, hier im Forum gab es vor paar Jahren öfters um die Terrariengröße von Bartagamen eine Diskussion. Und genauso ist es mit den Schlangen die du hier erwähnt hast. Es ist auch im Interesse des Halters, größere Terrarien vorzuziehen(jetzt ganz allgemein), da, zumindest bei meinen Tieren die ich habe und gehabt habe und nach den Berichten anderer Halter ein weitaus ausgeprägteres Verhalten der Tiere zu beobachten ist. Zudem geehrter Erdbähr, ich ignoriere keinesfalls deine Meinung, nein ich glaube sie ist sehr wichtig ist. Denn hier spielt dann doch die Erfahrung eines Experten eine größere Rolle als von jemandem wie mir, der Schlangenhaltung nur von Büchern, Internet und Bekannten kennt. Aber dem Anschein nach ignorierst du meine Meinung, und diese ist, je größer das Terrarium für die Schlangen sind die du genannte hast, desto besser. Das würde mein Wissen über die Tiere sagen und das ist lediglich meine Meinung. Es ist zudem sehr schön dass du Züchter der Grasnatter kennst, seine Meinung ist mir ebenso wenig egal wie die anderen Halter und Züchter dieser Art. Statt mir also hier vorzuwerfen, dass mir deine Meinung egal ist, was nicht stimmt, solltest du auch meine Meinung berücksichtigen. Diese musst du weder respektieren noch zustimmen, aber ich bitte dich aufzuhören hier mir Ignoranz oder Abschweifung vorzuwerfen.

    Was ist an eingewöhnten, gesunden und parasitenfreien Wildfängen unverantwortlich, vor allem wenn es keine Nachzuchten als Alternative gibt? Was könnte ein Einsteiger, der sich mit Literatur und idealerweise der Hilfe anderer Halter vorbereitet hat, mit einer eingewöhnten X. vittatus falsch machen, was er nicht ebenso mit einer NZ von z.B. Pantherophis guttatus falsch machen könnte?

    Weil das der Philosophie vieler Hobby Terraristiker wie mir widersprechen würde. Wir wollen Wildtieren in Terrarien ihre ökologische Nische bestmöglich künstlich "nachbauen", damit sie ihr natürliches Verhalten uns zum Vorschein bringen. Das aber wenn es geht, ohne sie aus ihrem echten natürlichen Lebensraum zu entreißen. Die Nachzuchten sind daher vorzuziehen (obwohl zugegeben werden muss, dass unser Hobby erst durch diese Sünde enstanden ist, aber das ist eine ganz andere Geschichte...).

    Einen Angriff oder irgendwelches verdrehen von Aussagen sehe ich hier ehrlich gesagt nicht. Ich bemühe mich, Dich zu zitieren, bevor ich etwas schreibe. Du siehst also worauf ich mich beziehe. Nur weil ich eine andere Meinung vertrete als Du und das auch zu begründen versuche, greife ich Dich nicht an. Wenn Du Deine Meinung vertreten möchtest, solltest Du auch in der Lage sein Argumente für bestimmte Aussagen folgen zu lassen. Die vermisse ich noch.

    Dazu habe ich mich hier am Anfang dieses Beitrages geäußert. ich versuche jedoch auch meine Meinung durch gewissen Aussagen zuzuordnen. Aber diese wird immer verdreht.

    Ich glaube, wir reden aneinander vorbei, und Du hast Teile meines ursprünglichen Beitrages überhaupt nicht gelesen, oder ignorierst diese Teile nun, damit Deine bisherige Argumentation nicht in sich zusammenfällt.

    Ich glaube eher du versuchst hier gezielt durch verbalen Angriff die Sache zu verdrehen.

    Rechnen wir also einfach mal. Klesius geben die Größe mit durchschnittlich 60-70cm an, und halten ihre adulten Tiere selbst auf 100x50x80. Oder haben gehalten, Herr Klesius ist verstorben.

    Für ein 70cm großes Tier wäre das Mindestmaß in der Tiefe 35cm. Was macht 10cm über Mindestmaß in Deinen Augen so kritisch? Zumal Männchen, zu denen ich geraten habe, i.d.R. kleiner bleiben.

    Anfängertiere gibt es nicht. Ich halte diese Art dennoch für geeignet und verweise auf das, was ich dazu bereits geschrieben habe. Ebenso empfinden Klesius NZ als problemlose Pfleglinge. Ohne Vorbereitungen klappt das natürlich nicht, aber auf deren Notwendigkeit habe ich hingewiesen.

    In meinem Beitrag vorher habe ich schon was dazu gesagt.

    Wildfänge sind längst nicht alle so schlecht wie ihr Ruf. Auch Einsteiger können durchaus mit Wildfängen beginnen, wenn sie eingewöhnte, gesunde, parasitenfreie Tiere bekommen, sich vorher entsprechend Zeit nehmen, sich vorbereiten usw.

    Nur mal nebenbei, meine aktuell ältesten WF, wenn auch anderer Gattungen, pflege ich seit nunmehr 13 Jahren, und die bekam ich bereits adult.

    Wildfänge sollten natürlich nicht die erste Wahl sein, wer sich jedoch für eine bestimmte Art entscheidet, wird nunmal nicht immer NZ bekommen können. Sollte ein Einsteiger sich für eine auch als WF gut haltbare Art entscheiden, sollte er keine Kompromisse eingehen und sich für eine andere Gattung/Art entscheiden, nur weil diese auch als NZ erhältlich ist.

    X. vittatus ist meiner Erfahrung ein dankbarer und vollends problemloser Pflegling, sofern man eingewöhnte, gesunde und parasitenfreie WF bekommt.

    Dass du als erfahrener Halter in der Lage bist, mit WF richtig umzugehen, ist ja schön und gut. Und ich lehne an sich den Kauf von WF nicht ab, wenn eine neu Art gezüchtet werden soll oder sonstiges, das jedoch sollte das erfahreneren Terrarianer überlassen bleiben. Jedoch einem Anfänger einen WF zu empfehlen, finde ich höchst unverantwortlich.

    Ich habe nicht behauptet, daß Du behauptet hättest, es gäbe keine entsprechend kleinen Schlangenarten. Waren das nicht Deine Worte?

    Ich schrieb : "...finde ich ungeeignet bzw zu klein für die meisten Schlangenarten...". Ich glaube dir, es gibt sicherlich kleine Schlangen die man hier drin halten könnte. Doch wie du schon sagtest, diese wurden durch die Kriterien des Fragestellers schon ausgeschlossen oder sind schlicht nicht zu kaufen.

    Dann erzähl doch mal, was genau Dich an den drei von mir genannten Gattungen/Arten stört, und wo ich damit bei 45cm Tiefe die Mindestanforderungen unterschreiten würde.

    Es mag sein, dass du als erfahrener Schlangenhalter viel mehr weiß als ich, ich habe der Person nur diese Arten abraten wollen. Den theoretischen Kenntnissen, die ich über zugegebenermaßen von den ersten 2 Arten die du genannt hast habe erschließe ich mir die 45cm Breite als höchst kritisch. Über die dritte Art will ich gar nicht erst anfangen zu diskutieren, du meintest es seien meistens WF erhältlich, wovon ich besonders einem Anfänger abraten würde eines zu kaufen.

    Bei der maximal möglichen Größe von Opheodrys aestivus wäre das zwar so, das ist aber ein höchst theoretischer Fall, so daß ich darauf gar nicht erst eingegangen bin. Die durchschnittliche Größe der Tiere in Terrarienhaltung liegt deutlich, ganz deutlich darunter. Um die Mindestanforderungen zu unterschreiten, müßte ein solches Tier schon über 90cm lang sein. Selbst das wäre aussergewöhnlich groß, und ist nicht die Regel. Ausserdem habe ich sowohl bei Opheodrys als auch Dasypeltis darauf hingewiesen, daß Männchen kleiner bleiben als Weibchen, und somit aufgrund der geringen Tiefe zu bevorzugen sind.

    Von vielen Schlangenhaltern/züchtern habe ich gehört, dass die von dir genannte Art Opheodrys aestivus nicht gerade als ein Anfängertier zu empfehlen sei. Nur das es mal erwähnt wird.


    Es gibt sehr viele Schlangenarten, die so klein sind, daß man sich beim genannten Terrarium über Mindestmaße NIE Gedanken machen müßte. Nur weil Du diese Arten nicht kennst, gibt es sie trotzdem. Der Großteil davon fällt halt entweder aufgrund der Kriterien des Fragestellers weg, oder weil sie schlicht nicht zu bekommen sind.

    Wie vorhin erwähnt, schön zu wissen. Ich weiß nicht wann und wo ich geschrieben habe, dass es nicht so kleine Arten gibt,. Dein letzter Satz hingegen sagt ja im Grunde, warum die Arten vollkommen ausgeschlossen sind.

    Man kann in dem Kasten noch eine ganze Menge mehr Schlangen halten, ohne sich über unterschreiten der Mindestmaße des BNA-Gutachtens je Gedanken machen zu müssen. Nur weil man selbst keine Erfahrung hat, heißt das noch lange nicht, es ist unmöglich.

    Schön zu wissen. Ich hielt bzw halte das Terrarium weiterhin ungeeignet für die meisten Schlangen, wenn es jedoch Arten gibt die man drin halten kann, ist ja auch gut. Literatur über Schlangen hab ich jedoch schon einiges gelesen, aber wie du schon so schön erkannt hast, mit der Haltung an sich habe ich keine Erfahrung. Mir ging es aber vor allem die von dir genannten Arten.


    Wenn es schon Vergesellschaftung sein MUSS, warum auch immer, dann denkt mal über Nützlinge nach. Es müssen nicht immer Springschwänze und Asseln sein, es gibt noch so viel mehr Möglichkeiten im großen Bereich der Wirbellosen.

    Das würde ich unterstreichen. Diese Vergesellschaftung empfehle ich jedem, die einzige die meines Erachtens in einem Becken dieser Größe nützlich ist.

    Ich bin nicht gerade ein Schlangenexperte, aber die Breite deines Paludariums finde ich ungeeignet bzw zu klein für die meisten Schlangenarten. Man kann ja gerne über Mindestmaße diskutieren, aber ich glaube uns allen geht es lieber um das Wohl der Tiere als unser Bedürfnis soviel Platz wie möglich zu sparen und dann in den Maßen Tiere zu halten. Das Terrarium ist recht ordentlich gestaltet, wenn das alles mal wächst wird es sicherlich noch schöner aussehen. Zum Beispiel wäre dein Becken ein wunderschönes Zuhause für Vampirkrabben. Würden sowohl den Land- als auch den Wasserteil nutzen. Oder kleine anspruchslose Geckos... Ich kann dir nur ein paar Ideen geben, aber die Vorliebe zu einem gewissen Tier muss von dir kommen.

    Direkt würden mir Mantiden einfallen. Es gibt diverse Seiten im Internet, wo man wissen sammeln kann, schau dich mal auf diesen Seiten um. Die Tiere sind an sich nicht schwer zu halten und die Terrarienmaße ist wunderbar für diese Tiere. Aber bitte erst informieren vor dem Kauf, um zu sehen welches Tier geeignet oder doch nicht geeignet für jemanden ist.


    lg