Beiträge von Gast

    Vom Futter her klingt das schon mal gut. Ich hab auch gute Erfahrungen mit Weizenblattläusen gemacht. Im Sommer verfüttere ich auch die Läuse an unserer Rose.


    Bei den auratus würde ich dir raten auf 1.1 zu reduzieren, wenn die Geschlechter feststehen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass auratus und tinctorius in Paarhaltung deutlich besser zurecht kommen.

    Du schreibst, dass du bereits 3 Frösche besitzt, aber nicht welche Art. Von daher der Hinweis, dass du wirklich sehr kleine Futtertiere benötigst. Bei der Größe des Terrariums und der Größe der Frösche rate ich dringend von Mikroheimchen ab. Diese werden dir das Terrarium zerstören.

    Besonders das Argument der Gruppenhaltung finde ich sehr „Attraktiv“ bei der Größe meines Terrariums würde ich max. 3 Frösche halten.

    Dies ist ja bei Ranitomeya sehr Art abhängig.

    Drei Tiere oder drei Arten?


    Bei den E. mysteriosus und den Arten aus der R. variabilis Gruppe wären auch durchaus 5 Tiere vertretbar. Voraussetzung ist das schaffen verschiedener Reviere durch viele Bromelien.

    Bei Ranitomeya gibt es sogar erhebliche Unterschiede. Die von dir genannten R. imitator sind fakultative Nähreiversorger. Das heißt, dass sie ihre Quappen mit Nähreiern versorgen, die dann von den Quappen gefressen werden. Das ist ein sehr interessantes Brutverhalten. Oophaga tun dies auch. Die R. amazonica füttern ihre Quappen nicht sondern setzen diese nur in Kleinstgewässern ab.


    Es gibt auch Unterschiede in der Verträglichkeit. R. amazonica sind sehr gut in Gruppen zu halten, wohingegen R. imitator eher unverträglich sind. E. mysteriosus ist der prädestinierte Gruppenfrosch. Diese leben auch in der Natur in größeren Gruppen.


    Es gibt deutliche Unterschiede. Da sollte man sich etwas mit beschäftigen um auch wirklich zu wissen was man da nachher bekommt.


    Hier noch ein paar Links, um sich etwas mehr über die einzelnen Arten zu informieren:


    dendrobase.de

    dendrobates.org


    Insbesondere empfehlen kann ich diesen Artikel. Sehr informativ und super geeignet um die Ranitomeya in Gruppen zu gliedern und zu analysieren.


    Ich würde eher Arten aus der vanzolinii- (z.B. imitator) oder variabilis-Gruppe (z.B. amazonica/variabilis) empfehlen. Wie bereits gesagt, halte ich aber auch O. pumilio oder E. mysteriosus für geeignet.


    Bei egal welcher Art ist ausgiebige Recherche und die Einrichtung und technische Ausstattung nach Bedürfnis der Pfleglinge unbedingt notwendig. Du solltest dich auch unbedingt mit den Futtertieren beschäftigen. Meist lohnt es sich schon wenigstens Springschwänze auch bei wenigen Fröschen selbst zu züchten.

    Er schreibt doch, dass er sich schon mehr oder weniger für Ranitomeya oder Oophaga entschieden hat. Super Idee und super Maße.


    Eine weitere Idee, die ich noch hätte und die auch aus der Gruppe der Dendrobatidae stammt, wäre Excidobates mysteriosus.


    Aber alle Arten aus den Gattungen Ranitomeya, Oophaga (hier wohl am ehesten pumilio, da bezahlbar und verfügbar) oder Excidobates kommen in Frage.


    Schau dich mal um, was dir gefällt und dann können wir nochmal konkreter auf die Arten eingehen.

    ich würde mal hir behaupten, das bei vielen von euch das Terrarium kein Stück besser ist. Hir geht es nur drum bei andere den fehler zu suchen was ja beim Deutschenvolk ja völlig normal ist. Zuhause in Ihrer messi wohnung sitzen auf IHR harz4 warten und irgendwo in der ecke liegen die Reptilien.

    Schwache Nummer von dir. Woher weißt du denn, dass die hier Vorschlagenden es nicht besser machen? Du hättest dich einfach mal vorher informieren müssen.

    Sehe hier keine geeigneten Tiere.


    Ich unterstütze die Aussage von Erdbähr . Ein Mastschwein oder eine Legehenne sind in ihren Verschlägen auch nicht sonderlich aktiv, was am mangelnden Platz liegt. Das trifft auch auf den Frosch zu. Wenn du nur 2 Schritte machen könntest, würdest du dir auch denken, dann lass ich es eben.

    Du musst nicht das Terrarium an einen kühlen Ort schaffen. Eine Box mit dem Tier genügt. Man kann auch in Kühlschränken überwintern. Diese Info ist in jeder Quelle ob online oder in Buchform zu finden. Ich vermute du hast dich nicht ausgiebig informiert.


    Wenn du die korrekte Haltung des Tieres nicht gewährleisten kannst, hättest du es auch nicht anschaffen sollen.

    Natürlich sind auch Haussperlinge Wildtiere. Kulturfolger sind in der Regel nicht abhängig von Menschen sondern nutzen einfach nur die besseren Bedingungen im menschlichen Umfeld. Sie können allerdings auch ohne menschliches Zutun überleben.


    Haus- und Nutztiere sind vom Menschen in der Regel abhängig, da sie eingesperrt sind und nicht aufgrund der Domestizierung. Eine Ziege, eine Kuh oder ein Pferd kann in der Natur doch meist auch überleben, falls sie freien Zugang zu Nahrung und Wasser hat.


    Dass es bei euch viele Mauereidechsen gibt, ist ein Argument mehr die Eidechse sofort wieder freizulassen und der Natur ihren Lauf zu lassen.

    Mittlerweile ist man zu dem Schluss gekommen, dass Nebelanlagen wahre Keimschleudern sind, die die Keime auch noch direkt in die Lunge transportieren. Um eine Nebelanlage sicher zu betreiben ist ein enormer Aufwand notwendig, der nur schwer zu rechtfertigen ist. Die Nebelanlage ist bei den meisten Tieren nämlich doch nur ein Blickfang für das menschliche Auge, nützt den Tieren aber herzlich wenig.

    Beheizt du das Wasser in deinem Paludarium? Normalerweise sollte das schon die Temperatur erhöhen.


    Heatpanel von außen bringt nichts und vom Elstein würde ich auch abraten.


    Man könnte auch noch ein Heizkabel unter der Frontlüftung verlegen.


    Ich würde aber bei der Wassertemperatur ansetzen.


    2x24W LSR kommen mir als Grundbeleuchtung bei der Höhe unterdimensioniert vor. Ich würde 2x 35W oder 2x 70W HQI nehmen.


    Womit ist das Paludarium besetzt?

    Dass die Haftlamellen der Mauereidechse nicht funktionieren liegt daran, dass sie von Natur aus überhaupt keine besitzt.


    Dein Gedanke ist ehrenwert und nobel, aber ich bin mir nicht sicher ob du dem Tier so überhaupt hilfst. Die Tiere können in der Natur auch durchaus mit abgeworfenem Schwanz überleben und an dem Sturz wirst du so erstmal auch nichts ändern. Wenn das Tier jetzt noch nicht verstorben ist, wird es wahrscheinlich überleben. Ich würde sie wieder aussetzen.


    Des Weiteren stehen Mauereidechsen streng unter Schutz. Schon aus diesem Grund solltest du sie nicht dauerhaft behalten.


    Ich würde auch nicht von auswildern sprechen. Das Tier ist ja wild. Es muss nicht erst lernen in der Natur klar zu kommen.