Beiträge von Gast

    Die von dir genannte Lampe wäre okay.


    Um mal ganz grob eine Idee zu geben folgende grobe Einschätzung von mir.


    2x Bright Sun oder Solar Raptor Metalldampflampen mit EVG

    4-5x T5 54W

    2x HQI (da würde die von dir verlinkte gehen, allerdings gibt es auch Strahler, die eine noch größere Fläche beleuchten) 70W


    Das muss natürlich alles getestet werden und eventuell auch noch Halogenlampen zur Temperaturerhöhung installiert werden.

    Das Terrarium finde ich schon sehr grenzwertig. Eigentlich ist es zu niedrig. Zu deinen Fragen:


    1. Nur Steppengrillen zu verfüttern ist nicht ausreichend. Es muss abwechslungsreich gefüttert werden. Wenn du ausschließlich Pommes isst, wird dir das auch nicht gut tun. Die Menge musst du am Zustand des Tieres abschätzen.

    2. Die Beleuchtung ist nicht ausreichend. Du benötigst eine gute UV-Beleuchtung. Die bekommst du mit einer Bright Sun oder Solar Raptor Metalldampflampe mit externem Vorschaltgerät. Zusätzlich noch zwei T5-Röhren als Grundbeleuchtung. Grundsätzlich darf nichts reingehängt werden. Die gesamte Beleuchtung muss außerhalb des Terrariums angebracht werden. Anolis erreiche jede Stelle im Terrarium. Die Verletzungsgefahr ist bei Leuchtmitteln im Terrarium viel zu hoch.

    3. Nekton MSA kann man nutzen. Du solltest nicht bei jeder Fütterung mit Nekton bestäuben. Es sollte auch regelmäßig mit einem Calcium-Präparat bestäubt werden.

    Hallo liebe Terraon gemeinde,


    Ist es möglich mehrere Ranitomeya Arten in einem Terrarium zu halten ?

    Hat jemand schon mal Erfahrungen mit diesem Thema gesammelt ?


    Grüße

    Mehrere Ranitomeya-Arten sind nicht zu empfehlen. Es besteht bei einigen Arten die Gefahr der Hybridisierung, außerdem werden meist die selben Nischen besetzt, was Revierkämpfe nach sich zieht. Also zu dieser Idee ein klares nein. Das wird nicht gut gehen.

    Die Arten R. biolat, R. lamasi und R. variabilis wurden unter der Art R. variabilis zusammengefasst. R. biolat und R. lamasi sind keine eigenständigen Arten mehr, sondern bloß Farbmorphe bzw. Standortvarianten unter R. variabilis. Eine gute Übersicht über den aktuellen Status gibt es auf dendrobates.org.


    Von den von dir genannten Arten finde ich R. benedicta, R. variabilis gestreift oder R. ventrimaculata geeignet. Ich empfehle Anfängern R. imitator, da diese in der Regel nicht so scheu sind und sie ein sehr interessantes Verhalten zeigen, da sie ihre Quappen mit Nähreiern versorgen.

    Dendrobates oder Ranitomeya wären eine Option, wenn du die richtigen Parameter realisieren kannst.


    Hast du eine Drainageschicht unter dem Humus? Bei Dendrobatiden würde ich keinen Humus nutzen sondern Blähton und diesen dann mit Laub abdecken.


    Ist deine Wandbeschichtung ganz sicher unbedenklich? Oder sollte diese noch besser versiegelt werden?


    Es fehlen meiner Ansicht nach Verstecke und Klettermöglichkeiten falls es Dendrobatidae werden. Auch bei den Geckos hätten die gefehlt.


    Spinnen und Skorpione würden auch in Frage kommen. Das Terrarium müsste dann wieder entsprechend der Art gestaltet werden.


    Generell ist es sinnvoller sich erst die Art zu überlegen und dann das Terrarium dementsprechend zu gestalten. Jetzt wirst du umbauen müssen.

    Die Höhe ist für Lygodactylus spec. zu gering. Für Jungtiere reicht das ein paar Monate, aber was sollte der Sinn dabei sein? Auch Jungtiere können nach Quarantäne direkt in das endgültige Terrarium.

    Auch wenn pythonsucht uns noch einen Argumentationsversuch schuldig ist, muß eins zu seinen Gunsten klargestellt werden:


    Formulierung und Satzbau sind zwar missverständlich, aber so wie ich das sehe, hat er niemals losen Sand empfohlen. Vielmehr scheint er Gelenkprobleme bei den Tieren zu sehen, die auf losem Sand gehalten werden, ebenso auf permanent hartem Boden. Und zu letzterem hätte ich gern einen Argumentationsversuch, sind doch "permanent harte Böden" ziemlich genau das, worauf diese Art in der Natur lebt.

    Nach nochmaligem Lesen denke ich, dass man es tatsächlich so lesen kann, dass es tatsächlich nicht seine Empfehlung war. Danke für den Hinweis.


    So wie es da jetzt steht ist es allerdings trotzdem sehr verwirrend, da man es aufgrund der Satzstellung und der Satzzeichen auf beide Interpretationen kommen könnte. Für einen Anfänger, der nach Infos sucht, finde ich die Aussage trotzdem sehr gefährlich.

    Bei so einer hoch anspruchsvollen Antwort weiß ich nicht was ich sagen soll, die Fachbegriffe haben mich übertrumpft.

    Dumme Tipps und keine Ahnung mit sowas diskutier ich nicht...

    Dann formuliere ich es anders:


    Im natürlichen Habitat leben Leopardgeckos auf lehmigem steinigem Untergrund. Die Tiere graben hier ihre Wohnhöhlen in den Untergrund. Das ist in losem Sand nicht möglich und kommt den Tieren hier nicht in ihrem natürlichen Verhalten entgegen. Loser Sand ist vielfach nachgewiesen gefährlich für Leopardgeckos, da dieser beim Fangen von Beutetieren verschluckt oder gezielt gefressen werden kann und zu einer lebensbedrohlichen Verstopfung führen kann.

    Ich würde dich freundlichst bitten keine Tipps zu geben, falls du dich mit den Dingen, die du hier niederschreibst noch nicht eingehend beschäftigt hast. In diesem Falle kann dein "Tipp" tödliche Folgen haben.

    Ein paar Bilder des Terrariums und der Tiere wären sehr aufschlussreich.


    Es gibt deutlich mehr Futtertiere als Wachsmaden, Heimchen und Fliegen.

    Wachsmaden sind als Hauptnahrung nicht geeignet, da zu fettig.


    Ich hoffe das mit den Bienen war ein Vertipper. Bienen sind nämlich streng geschützt.