Beiträge von Gottzilla008

    Hallo erstmal. Ganz allgemein gillt: Wenn man nicht viel Zeit hat, sollte man lieber erst gar kein Reptil halten. Alle Terrarien und ihre Bewohner brauchen Pflege und die kostet Zeit. Was spricht deiner Meinung nach dagegen mit Pogona (vitticeps ???) einzusteigen? Meiner Meinung nach gibt es kein "Einsteiger Reptil" (was viele andere User hier wohl ähnlich sehen werden), zudem ist es wohl sinnfrei sich jetzt ein Tier zu holen und es in ein paar Jahren gegen eine Bartagame zu ersetzen. Die meisten Reptilien werden 10 Jahre und mehr alt. Außerdem ist es wohl wenig zielführend, wie du schreibst erst eine Schlange zu halten und dann Pogona. Das ist was völlig anders. Man nimmt ja nicht erst ne Kuh um in ein paar Jahren Pferde zu halten. Wie kommst du denn darauf, dass Schlangen "Wandertiere" sind ? Ich habe persönlich kaum Erfahrungen mit Schlangen, aber allgemein unternehmen wohl die wenigsten Schlangen "Wanderungen". Man kann das auch nie so pauschalisieren, es sind ja auch nicht alle Vögel Zugvögel (oder wie soll ich "Wanderungen" interpretieren ?). Selbstverständlich braucht jedes Tier Platz, aber es gibt genug kleinere Schlangen Arten die viel weniger Platz als beispielsweise Pogona brauchen. Entscheide doch mal für dich ob es Schlangen, eine Bartagame oder was auch immer sein sollen. Dann kann man dir sicher mehr helfen. Wenn du unbedingt Pogona halten willst, mach das, aber sei dir Bewusst was das kostet und lese dich gut ein. Zu Pogona vitticeps sollte man genug brauchbare Literatur finden.

    Mfg

    Michel

    Naja du müsstest das wohl etwas näher eingrenzen. Amphibien beispielsweise Bombina und Cynops orientalis, evtl. auch Dendrobaten. Da gibt es noch hunderte andere Möglichkeit. An Reptilien z.B. Tropidophorus sinicus, Lepidophyma, auch hier gibt's noch viel mehr. Für Acanthosaura und Japalura ist es nicht hoch genug. Shinisaurus sind natürlich teuer, vielleicht entscheidest du dich erstmal für eine grobe Richtung.

    Mfg

    Michel

    Es kostet allein schon 20 Euro, wenn der TA sich das Tier ansieht bzw. eine Diagnose stellt (bei meinem). Zusätzlich die Medikamente, da reichen keine 50 Euro! Auch wenn das Tier nicht monatlich zum TA muss, werden 20 Euro für Strom UND Futter niemals reichen.

    Mfg

    Michel

    Habe ein wohl ziemlich gutes Ergebnis erzielt, alle drei Weibchen sind trächtig :) Die eine betreibt schon fleißig "Probegrabungen", die anderen zwei sind wohl noch nicht so weit. Ich habe nun vor mir einen inkubator zu kaufen/basten, jedoch ein paar allgemeine Fragen.

    1. Wenn ich einen Inkubator kaufen will, welcher ist zu empfehlen?

    2. Bei vorherigen Gelegen zweier Weibchen habe ich die Eier nicht inkubiert und später drei Jungtiere gefunden, diesmal hätte ich gerne ein paar mehr... Selbstverständlich gibt es den nötigen Platz. Allerdings habe ich bishernicht viel zur Inkubation gefunden. Angeblich so 21 bis 26 °C allerdings stand immer nur hohe LF dabei, nie wie hoch und das Verhältnis von Vermiculite zu Wasser. Hat jemand dazu Tipps für mich?

    3. Lohnt es sich einen Inkubator aus einer Styroporbox selbst zu bauen? Hab im Internet Anleitungen gefunden, gefällt mir eigentlich ganz gut, hätte auch alles da. Was sagen die Erfahrenen Profis dazu ? Zu ungenau (also im einhalten der Inkubationstemperatur)?

    Wäre für Hilfe echt dankbar, besonders zu den "Inkubator- Fragen". Das Teil sollte man ja, egal welches, lieber schon mal ohne Eier drin testen...

    Mfg

    Michel

    Also ich sehe das wie Erdbähr , es ist ein ziemliches Risiko (auf Kosten der Tiere) mehrere Männchen da rein zu setzen. Lediglich bei kleinen Arten (bis vielleicht 15 cm KRL) wie Acanthosaura wäre es unter Beobachtung und einem Ausweich-Terrarium vielleicht möglich. Aber statt beispielsweise 2,6 Acanthosaura lepidogaster bei dem Becken würden 1,7 mehr Sinn machen und das Risiko wäre wesentlich geringer (nur als Beispiel). Mir würden Hydrosaurus einfallen, besonders amboinensis soll sich laut Oliver Drewes ("Kompaktwissen Agamen" VIVARIA Verlag 2009/ S.76/77) überwiegend pflanzlich ernähren:"Die pflanzenfressende Art wird mit Früchten, süßem Obst, Löwenzahn- und Kleeblüten, verschiedenen Salaten und Gemüse ernährt." Ansonsten steht da noch:" Eingewöhnte Tiere nehmen auch tierische Kost in Form von Grillen, Heimchen, Heuschrecken, Schaben, Zophobas sowie nestjungen Mäusen, Fisch und Garnelen an." Ich kann daraus nur schließen, dass tierische Nahrung eher eine untergeordnete Rolle im Speiseplan zu spielen scheint. Ich habe da nur etwas bedenken mit den 100cm Tiefe, da die Art ca. 80 bis 100cm Gesamtlänge erreichen soll und ca. 34 cm KRL. Als Literaturtipp ist das Buch von H. Werning "Wasseragamen und Segelechsen" (2002 im Natur und Tier- Verlag Münster erschienen) genannt.

    Mfg

    Michel

    Genau deswegen habe ich auf Literatur hingewiesen... Sry. Ich kann von praktischen Erfahrungen bisher nur von der Urlaubspflege bei meinem Freund/Bekannten berichten, der hatte zu diesem Zeitpunkt "nur" 5 Terrarien mit Goniurosaurus luii und hainanensis Zuchtgruppen sowie ein Rack zur Aufzucht der Jungtiere dieser Arten. Meine Tipps und Haltungsparameter hab ich größtenteils auch von ihm (und das meiste mit dem verglichen, was zu Goniurosaurus hainanensis noch im Internet und der zu finden war). Was er so macht muss ja nicht unbedingt richtig sein, stimmt natürlich. Leider hatte ich bisher noch nicht die Gelegenheit mir andere Haltungen anzusehen insbesondere von Haltern der "Japaner". Ist etwas was ich definitiv noch vorhabe, da ich mir später irgendwann gerne einmal Goniurosaurus orientalis oder yamashinae halten würde (wenn ich den nötigen Platz habe ;))


    Mfg

    Michel

    Ich meine das man hier nicht auf die Gesamte Haltung im Detail eingehen sollte. Dazu gibt es ja die empfohlene Literatur. Ich könnte ihm Theoretisch meine kompletten Haltungsparameter etc. hier rein schreiben, aber das macht insofern keinen Sinn, dass er dann evtl. keine Literatur anschafft und dann vielleicht meine Fehler nach macht (habe das Tier auch erst am WE von einem Bekannten übernommen, wenngleich ich seine Haltung schon gut 2 Jahre kenne bzw. mich seit "damals" mit dem Thema G. hainanensis beschäftigt habe). Wenn er sich belesen hat kann man ihm hier ja offene Fragen ggf. beantworten, am besten von Leuten mit mehr praktischer Erfahrung.

    Mfg

    Michel