Beiträge von Gottzilla008

    Also alleine der Bodengrund ist komplett ungeeignet für die Art/Gattung. Cordylus tropidosternum (sofern es einer ist) benötigt ein Sand- Lehmgemisch zum Hölen graben muss dies mindestens 15, besser 20 cm hoch sein. Dieser Bodengrund sollte mit einigen Ästen/Rinden sowie stellenweise etwas Laub abgedeckt werden. Die Art ist im Gegensatz zu vielen Verwandtem nämlich Feuchtsavannen Bewohner und braucht es erwas feuchter als diese. Zudem zweifle ich etwas daran, dass du eine geeignete Beleuchtung bzw. an ansonsten geeignetes Setup hast. Nichts gegen dich persönlich aber das sid Erfahrungswerte Aufgrund vorhergegangener ähnlicher Geschichten... Vielleicht kannst du ja mal die Daten auflisten. Wie groß ist z.B. das Terrarium, was sind deine (konkret) verbauten Leuchtmittel. Zudem solltest du dich nach Literatur zur Art umsehen.

    Mfg

    Michel

    Die Leuchtmittel würde ich mit Schutzkörben versehen. Ich weiß nicht wie gut diese Art springen kann, mir wäre das jedoch zu riskant.

    Die Art kann sehr gut springen... Ich schließe mich daher an und würde dir empfehlen ein Terrarium von mindestens 100x45x100 cm zu besorgen, besser 100x60x120 cm + , nach oben gibt es ja kaum Grenzen. Das Jungtier was du noch hast sieht (soweit ich das anhand der Fotos beurteilen kann) gut aus. Beim Tier auf dem letzten Bild erkenne ich ein zumindest fortgeschritten trächtiges Weibchen, so "fett" durch Überfütterung... Eher nein! Als ich Sceloporus malachiticus hatte (ist nicht all zulange her) gab es immer einen deutlichen "Männerüberschuss". Es sollte ggf. also relativ einfach sein Nachgezogene Weibchen wieder abzugeben oder eines deiner Weibchen gegen ein Männchen zu tauschen (macht natürlich nur sinn wenn man weiter züchten wollte).

    Mfg

    Michel

    Meine ganz persönliche Meinung: unter'm Strich verdient keine Zoohandlung am Tierverkauf, es wird eher draufgezahlt, je länger die Viecher da rumsitzen und auf Käufer warten.

    Weshalb auch häufig sehr "auf Krampf" und an fast jeden alles verkauft wird bzw. dem Kunden das erzählt was er gerne zum Tier/ dessen Haltung hören will. Und/ oder es werden die Haltungsbedingungen eben so angepasst, dass sie nicht viel Geld verschlingen. Verteufeln sollte man den Zoofachhandel/Zoofachgeschäfte aber auch nicht, es gibt auch sehr verantwortungsbewusste Verkäufer, Läden etc. in dieser Branche. Man kann meiner Meinung nach da nichts pauschalisieren oder aus Prinzip verteufeln. Pech kann man immer haben, Glück aber auch... ;)

    Mfg

    Michel

    Ich füttere meinen Correlophus ciliatus (Männlich und adult) mit mit (mikro) Calcium eingestäubten Grillen etc. Das reicht vollkommen aus. Die Futtertiere ernähre ich vorher (wenn ich keine aus dem Garten verfüttere) mit Gurke, Tomate etc. und bestäube dies zusätzlich stellenweisemit Calcium (ich weiß nicht ob das unbedingt nötig ist, kann aber auch nicht schaden). Ich denkean braucht kein Repashy, ich mische den Fruchtbrei immer selbst. Z.B. Mango kleinstampfen bzw. in den Mixer und mit Calcium versetzen, vertig. Kann man wohl auch einfrieren und dann einfach bei Bedarf auftauen. Das Funktion natürlich auch mit Banane, Kiwi, Ananas etc. Ich verwende immer sehr reife Früchte. Ich füttere nicht nach Plan, aber mein Correlophus ciliatus bekommt ein bis zwei mal die Woche jeweils Grillen etc. und zusätzlich noch ein bis zwei mal Fruchtbrei. Den Fruchtbrei kann man halt normal nicht mehr als zwei Tage im Terrarium lassen weil er schimmelt, dass lässt sich nicht ändern, man muss halt darauf achten und ihn ggf. austauschen.

    Mfg

    Michel

    Hallo Mellibell .

    Ich halte selber Correlophus ciliatus und muss dir raten das geplante Terrarium auf mindestens 60x60x80 cm zu erweitern. Noch größer wäre noch besser. Beleuchten würde ich mit 2 Leuchtstoffröhren mit Tageslichtspektrum und einer Leuchtstoffröhre mit UV Anteil. Ggf. noch einen Spot, je nach Temperatur des Raumes in dem das Terrarium stehen soll. Asseln und Springschwänze muss man nicht zu füttern, die finden normalerweisegenug Nahrung. Am besten verwendest du dünne Filtermatte oder ähnlichen Fließ um die Bodenschichten zu trennen (bekommt man im Zoofachgeschäft oder im Internet in verschiedenen Abmessungen). Ich verwende in allen Terrarien von mir Äste aus dem Garten/Wald bisher immer ohne abkochen etc. und auch ohne Probleme. Aquariumsilikon bekommt man gewöhnlich im Zoofachhandel oder Internet für ca. 10 € für 300 bis 400 ml. Nach dem aushärten ist es unbedenklich. Meiner Meinung nach ist es generell auch fast besser als normales Silikon zu verarbeiten, dass trifft aber wohl nicht auf alle Produkte zu.

    Mfg

    Michel

    Hallo Lys, ich habe der Einfachheit halber mal in deinen Text geantwortet.

    Ich hoffe, dass ich helfen konnte

    Mfg

    Michel

    Ich habe im Juni (Hamm) 2,0 Diploderma yulongensis von einem guten Freund bekommen. Die Tiere sind in Europa, vorsichtig ausgedrückt, ziemlich selten. Beide Tiere wurden 2017 von ihm aus einem Urlaub in China mitgebracht. Damals waren beide zwischen 8 und 10 cm lang. Er hat leider nicht mehr Tiere gefunden. Beide Jungtiere haben keine Probleme bei der Eingewöhnung und Fütterung gemacht, sie wurden ca. 8 Monate zusammen auf 45x45x90 cm gehalten, bis sie agressiv aufeinander reagiert haben. Dann kam ein Tier in ein anderes (120x45x90 cm) Terrarium mit Takydromus sexlineatus. In den beschriebenen Terrarien saßen die Tiere bis ich sie bekommen habe. Die Beleuchtung bestand jeweils aus zwei Tageslichtspektrum Leuchtstoffröhren und einer UV Leuchtstoffröhre. Die Tiere wurden außer Sichtweite gehalten, in jedem Terrarium war ein Wasserfall von Exo Terra ("Natürlicher Wasserfall medium) . Ich habe die Tiere in einem Becken mit 60x45x120 cm und 120x60x120 cm. In letzteres habe ich noch 5 Takydromus sexlineatus gesetzt, es sind die selben Tiere die schon vorher mit ihm im Terrarium saßen. Warscheinlich werde ich aber noch ein 2. 60x45x120 cm Terrarium für das Tier besorgen. In diesem Terrarium befindet sich ein kleiner Wasserteil mit Wasserfall von ExoTerra integriert (der obere Teil in der Rückwand). Im anderen Terrarium habe ich den Wasserfall selbst gebaut. Beide Terrarien sind mit Efeutute, Ficus, Orichideen, Bromelien, Farnen usw. bepflanzt, dass 120x60x120 cm Terrarium noch mit Katzengras (Zyperus) am Wasserteil. In beiden Terrarien wird der Wasserteil zusätzlich mit LED's beleuchtet und ist mit Wasserpflanzen, sowie Neocaridina/Caridina und Guppy's besetzt. Beide Becken sind mit einer Korkrückwand ausgestattet, eines mit Natur-, dass andere mit Schwarzkork. Beleuchtet werden die Becken mit jeweils zwei Tageslichtspektrum Leuchtstoffröhren (beide in länge des Terrariums) und einer UV Leuchtstoffröhre sowie einer 35 W Bright Sun Jungle. So habe ich meistens ca. 23,5 °C als "Grundtemperatur" tagsüber und etwa 30 °C am Spot. Nachts habe ich meistens ca. 20 °C in den Terrarien. Insgesamt ist die Haltung recht einfach, selbst bei knapp 28 °C der letzten Wochen sind die Tiere nicht merklich belastet gewesen. Die Bright Sun ist bei diesen Temperaturen natürlich ausgeschaltet. Schade ist das beide Tiere männlich sind, die Zucht dürfte meiner Meinung nach nämlich machbar sein. Aber ein Weibchen zu finden wird leider wohl ein Ding der Unmöglichkeit. Die Art ist mit etwa 20 cm Gesamtlänge wohl auch recht klein und kommt wohl außerhalb der Importgebiete vor. Die Tiere sind wundervolle Pfleglinge und auch im Verhalten sehr interessant. Meine Tiere sind recht unterschiedlich groß obwohl beide ausgewachsen sein müssten. Ernähren tu ich die Tiere abwechslungsreich mit Wiesenplankton, Heuschrecken, Grillen, Fliegen und Schokoschaben.

    Mfg

    Michel


    PS : Ich habe zusätzlich mal Bilder der Tiere sowie der Bewohner des Wasserteils angehängt. Ich entschuldige mich für eventuelle Schreibfehler etc. da ich beim Korrekturlesen um 0:16 nicht mehr so konzentriert bin/war, sorry.

    Ich muss Erdbähr recht geben, Anolis carolinensis ist nicht geeignet um mit Acanthosaura capra vergesellschaftet zu werden. Die Tiere würden nämlich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit als Lebendfutter enden. Ich persönlich habe Acanthosaura capra noch nicht vergesellschaftet und würde dies auch nicht unbedingt tun. ABER prinzipiell ist sowas nicht unbedingt unmöglich. Es sollte vielleicht eine andere Herangehensweise geben... Ein Bekannter hält 1,1 Acanthosaura capra mit 1,1 Eutropis multifaskiata zusammen. Die Eutropis halten sich größtenteils bzw. fast ausschließlich am Boden auf und Acanthosaura bewegen sich ja eher oben im Terrarium. Sein Becken hat die Maße 120x100x200 cm. Eutropis multifaskiata und Acanthosaura capra werden von einigen Importeuren auch aus dem selben Verbreitungsgebiet importiert. Allerdings braucht man trotzdem mindestens zwei Terrarien und muss zwingend beide Arten so lange getrennt halten, bis man das Verhalten einschätzen kann. Soetwas kann ziemlich schief laufen und muss noch lange nicht immer gut funktionieren bloß weil es einmal klappt. Ich persönlich glaube nicht das für die Tiere daraus ein Mehrwert entsteht, aber einen Nachteil konnte, zumindest mein Bekannter über mittlerweile schon drei Jahre der Haltung, auch nicht feststellen. Ich persönlich würde das aber nicht riskieren wollen, da Acanthosaura capra auch untereinander nicht immer zimperlich sind...

    Mfg

    Michel

    Ich habe Japalura splendida, Tropidophorus sinicus und Bombina orientalis erfolgreich zusammen gehalten. Allerdings ist das nichts zum Einstieg ! Man kann mit z.B. Japalura splendida anfangen, nach einem gewissen Zeitraum ein 2. Terrarium mit Bombina orientalis dazu holen und irgendwann Bombina orientalis in das Japalura splendida Terrarium setzen. Man muss aber definitiv beide Arten längere Zeit getrennt gehalten haben um das Verhalten richtig einschätzen zu können. Und man braucht große Terrarien dazu !

    Mfg

    Michel

    Ich habe ein Bild des einen Wasserteils unten angehängt, dass Wasserwar kurz nach dem Wasserwechsel allerdings noch etwas trüb. Ich benutze Leitungswasser welches jedoch vorher ca. zwei Tage abgestanden ist/wurde. Wärend dieser Zeit habe ich zusätzlich noch Laub (Buche) mit drin. Im Wasserteil unter dem Sand und hinter den Wurzeln habe ich zusätzlich noch Garnelen Soil von JBL. Der Aufbau des Wasserteils ist für Acanthosaura armata und capra (was ich aus meiner Erfahrung sagen kann) gut geeignet, Acanthosaura lepidogaster brauchen flacheres Wasser, die Art schwimmt deutlich schlechter. Ich habe bisher wenig Probleme gehabt, die Wurzeln sollen aber noch mehr zuwachsen, dass dauert halt etwas. Ich würde bei 15 cm Waserstand auch keine Neons einsetzen. Generell Boden und Oberflächenbewohner wie eben Pangio und Poeciliiden. Beispielsweise Corydoras etc. würde ich nicht einsetzen, aufgrund der großen Dornen an den Flossen. Auch für Nymphaea finde ich 15 cm zu knapp. Allerdings kann man beispielsweise Ludwigias etc. gut aus dem Wasserteil wachsen lassen. Die sollen dann angeblich auch blühen.

    Mfg

    Michel

    Du hältst Dornaugen da mit drin, Gottzilla?! 😱😍

    Werden die nicht auch verspeist? Das wäre natürlich echt n Traum, wenn die dort mit rein könnten.

    Die Dornaugen sind ja überwigend nachtaktiv, bisher ist das immer gut gegangen. Auch bei Keilfleckbarben, Neons usw. habe ich kaum Verluste feststellen können. Guppy's leben ja haubtsächlich unter der Wasseroberfläche daher werden die wohl schneller erwisch. Ich habe aufgrund der ja nicht allzu großen Becken eine recht kleine (4 bis 6 cm) braune Dornaugen Art, schon seit Jahren. Bei deiner Grundfläche wirst du aber wohl auch die "normalen" gestreiften die ja (je nach Herkunft/Art) 6 bis 12 cm erreichen halten können. Ich habe auch noch Nymphaea lotus im Becken, darunter finden die Fische zusätzlich Schutz.

    Mfg

    Michel