Beiträge von Gottzilla008

    Tobi99 hat recht, Einzeltiere machen besonders bei Einsteigern sinn. Anolis carolinensis sind schnelle Jäger, weshalb ich immer mindestens 100x60x120 cm für 1,3 nehmen würde. Die Gründe für mehr als zwei Weibchen hat Tobi99 ja bereits beschrieben

    1.1 wäre möglich, allerdings stellt sich mir da die Frage, ob man denn unbedingt Paarhaltung betreiben muss und somit Nachzuchten "erzwingt". Außerdem ist das Weibchen bei jeder Eiablage und dem ständigen Paarungsverhalten des Männchens stark gestresst und genau diesen Stress kann man ja auch vermeiden...

    Das (haubt) Problem bei 1,1 hast du richtig erfasst, ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass 1,1 auf dauer nicht gut gehen wird. Am besten fängt man mMn mit 1,0 an. Weibchen werden aufgrund der beschriebenen Haltungsform von 1,3 aufwärts meistens sowieso teurer verkauft. Somit kann man ja eines der "überschüssigen" Männchen halten und tut auch dem/n Züchter/n so einen Gefallen, da er/sie nicht auf diesem Tier sitzen bleibt/en.

    Mfg

    Michel

    Heute hat das eine Weibchen (Malaysia Form) ihre 1. "Probegrabung" durchgeführt. Das thailändische Weibchen beginnt auch langsam das Terrarium im unteren Bereich zu durchstreifen. Der Inkubator ist nun fertig eingestellt bei 88 bis 95 % LF und 24,3 bis 25,4 °C. Für Tipps und (konstruktive) Kritik bin ich immer offen.

    Mfg

    Michel

    Hohls kann auch ich nur empfehlen, habe ich fast alle meine Terrarien her da er auch bei Sondermaßen usw. faire Preise hat. Bisher gab es noch nie Probleme (wo ich besondersauf Grund der Wasserteile sehr froh bin ;))

    Mfg

    Michel

    Heute habe ich den Testbetrieb des Inkubators gestartet. Die Inkubationstemperatur ist nun anstatt der geplanten 24 °C auf 25 °C Eingestellt und die LF bei 80 % +. Dies wurde Geändert aufgrund der Angaben aus "Echsen" von Manfred Rogner und "Kompaktwissen Agamen" von Oliver Drewes wo einmal der Temperaturbereich 21- 25 °C (ca./etwas über 190 Tage Inkubationszeit) genannt wird sowie bei Manfred Rogner zusätzlich 27 °C (ca. 126 Tage Inkubationszeit). 25 °C ist mMn deswegen Sinnvoll da es weder die obere als auch die untere Grenze bedient, aber tendenziell eher höher ist (damit die Inkubation nicht allzu lange dauert).

    Mfg

    Michel

    Ich halte diese Art für grundsätzlich geeignet, neige aber auch hier eher zur Einzelhaltung, mangels der Möglichkeit zur Trennung bei Bedarf.

    Klar ist das vernünftiger wenn man die Tiere nicht trennen kann, aber Gruppenhaltung ist mMn Sinnvoll bei Takydromus. Bei mir haben die Tiere erst bei 1,3 ihr volles Verhaltensspecktrum ausgelebt. Ich denke immer noch gerne an mein 150x80x80 cm Terrarium zurück, da haben die Tiere (2,6) sehr viel Spaß beim beobachten gebracht da sie sich viel bewegen und auch interagierten (die Vermehrung lief auch besser). Bei meinem 1. Einzelnen Tier habe ich im Vergleich dazu sehr verringerte Aktivitäten feststellen können (was nicht an den Haltungsparametern lag). Aber muss jeder selbst entscheiden. Das ist wohl ähnlich wie bei Leopardgeckos wo es auch immer kontroverse Diskussionen gibt (wobei ich da bei Einzelhaltung kein Problem sehe). Ich habe ja bereits gesagt das das Terrarium prinzipiell geeignet ist und ich lediglich aus meiner Erfahrung mehr zu Grupenhaltung in größeren Becken und Möglichkeiten zur Trennung neige (obwohl ich die Art als sehr friedlich gegenüber Artgenossen ansehe).

    Mfg

    Michel

    zu dem Zeitpunkt wollte ich den Wasserteil, welcher zu dem Zeitpunkt noch größer war gerne behalten und die Grundfläche schien mir zu klein und das Wasser zu gefährlich. Auch wird Takydomus sexlineatus als Waldbewohner beschrieben, mein Terrarium schien mir dafür zu tropisch. Aber kann sein, dass ich damit falsch lag.

    Takydromus sexlineatus bewohnen Waldbränder uns Wiesen. Das Terrarium wäre prinzipiell auch hier geeignet, die Grundfläche ist aber auch eher am unteren Limit (von der Tierfe). Mit dünneren Ästen und grasartigen Pflanzen kann man da bestimmt was machen, die Höhe werden sie wohl auch nutzen, wenngleich die nicht unbedingt notwendig wäre.

    Mfg

    Michel

    Ich würde mit einer Art anfangen und dann wenn alles soweit gut läuft ggf. die 2. dazu setzen.

    Mfg

    Michel

    Das war von mir wieder zu voreilig. Ich würde niemals mit zwei Tierarten anfangen, natürlich ist man da viel zu schnell überfordert was auf Kosten der Tiere läuft. Ich dachte da an zwei bis drei Jahre mit erstmal einer Art und dann kann man ja GEGEBENENFALLS die 2. dazu setzen (nach Quarantäne usw.). Die Jungferngeckos sind meiner Meinung nach Nützlich und leben bei mir in einigen Terrarien da sie die restlichen Insekten fressen und sich ihre Aktivitätszeit sowie der Bewohnte Bereich im Terrarium kaum mit beispielsweise dem von Dendrobates auratus überschreitet. Natürlich leben sie im Gegensatz zu beispielsweise zum ähnlichen Zweck eingesetzten Tausendfüßlern und Asseln nicht nur von Resten, jedoch ist es einfach alle paar Tage zusätzlich etwas mehr zu füttern bzw. Obst usw. im Terrarium zu platzieren. Es gibt genug Terrarianer (wie mich) die besonders Hemidactylus, Lepidodactylus und teilweise auch Tarentola etc. als sogenannte Freigänger in Terrarienräumen halten. Eben zum Zweck, dass diese entkommene Insekten fressen. Im geschilderten Fall wären es dann die in die Höhe des Terrariums geflohenen Futtertiere wo Dendrobaten (meistens/normalerweise) nicht jagen. Natürlich kann man das alles ausdiskutieren, aber Lepidodactylus sind ebenso wie Hemidactylus in verschiedensten tropischen Gebieten heimisch geworden und kommen bestens mit den für Dendrobates auratus nötigen Bedingungen zurecht. Eigentlich war das von mir eher so gemeint (und wieder schlecht ausgedrückt) das sich Dendrobates auratus und Lepidodactylus lugubris nicht ausschließen und man wenn man will später die jeweilige Art noch dazu setzen könnte. Man muss natürlich darauf achten, dass man ein dichtes Terrarium hat, auch wegen der Drosophila, aber haubtsächlich da man ansonsten überall im Haus Lepidodactylus findet, da reicht im Extremfall schon ein entkommenes Jungtier...

    Mfg

    Michel

    Ein Bekannter hielt erfolgrei 0,5+ Lepidodactylus lugubris und 2,2+ Dendrobates auratus auf 100x60x100 cm bei deinem Terrarium würde ich dir zu 1,1/1,2 Dendrobates auratus und zum Anfang 0,2 Lepidodactylus lugubris empfehlen. Das + steht hinter der Anzahl der Tiere, da fast immer Jungtiere vorhanden waren.

    Mfg

    Michel

    Hi, ich habe mittlerweile noch 2,2 Acanthosaura armata (keine lepidogaster und capra mehr) und wollte die Gelegenheit nutzen da beide Weibchen trächtig sind hier einen kleinen Bericht zu starten wie alles sich entwickelt. Die Tiere leben jeweils 1,1 auf 60x60x160 cm (wo ehemals capra und lepidogaster lebten) und haben 60x30x15 cm Wasserteile. Als Beleuchtung nutze ich pro Becken 1x Bright Sun UV Jungle 70 W Flood. Zusätzlich (beide Terrarien stehen nebeneinander) liegt eine 90 cm 35 W Leuchtstoffröhre mit 5 % UVA und 5% UVB Anteil über den Terrarien sowie zwei 120 cm Tageslichtspektrum Leuchtstoffröhren ohne UV darauf. Die Terrarien sind gut bepflanzt und eingelaufen ca. 1 Jahr. Das eine Pärchen sind F1 Nachzuchten von 2017 (1,0= 06.17/0,1=01.17) deren blutsfremde Eltern 2015 aus Südthailand importiert wurden (Privatimport). Das andere Pärchen ist WF16 aus Malaysia als ca. 1,5 Jährige Tiere (laut Vorbesitzer). Beide Weibchen sind tragend, dass thailändische Weibchen zum 1. mal. Wenn alles gut geht, werde ich die Eier bei ca. 24 °C und hoher Luftfeuchtigkeit im Modell "400 digital" von BRUJA


    inkubieren https://www.bruja.de/brutmasch…fuer-reptilieneier/400-rd


    Über den weitern Verlauf der Inkubation usw. werde ich demnächst berichten, ich hoffe das ich damit, besonders weil die Literatur zu Acanthosaura (armata) ja recht spärlich ist, weiterhelfen zu können.

    Mfg

    Michel



    Das thailändische Weibchen von 2017



    Der Inkubator (Modell 400 digital von BRUJA/Website verlinkt)

    Die meisten Pfeilgiftfrösche schließen Lepidodactylus lugubris nicht aus (z.B. Dendrobates, Epipedobates, Phillobates). Die Geckos sind quasi die Nachtschicht und fressen die Drosophila etc. die oben im Terrarium sind (und natürlich zusätzliches Futter). Den Wasserteil musst du dann jedoch komplett "zuschütten" bzw. drastisch verkleinern. Ansonsten wäre das Terrarium wohl prinzipiell geeignet.

    Mfg

    Michel

    Mein Correlophus ciliatus (Männchen) bewegt sich auch manchmal (scheinbar) tagelang nicht. Aber da Kronengeckos ja nachtaktiv sind und meistens tagsüber an der selben Stelle schlafen (also das selbe Versteck immer wieder benutzen), kommt es einem wohl manchmal auch nur so vor als wenn sie sich nicht bewegen würden.

    Mfg

    Michel

    Hi Yell,

    das erinnert mich an meine Anfänge im Bereich Terraristik, ich war auch zuerst Aquarianer usw... Vielleicht kannst du ja mal schreiben was dir so am besten gefällt, also in welche Richtung du tendierst. Ich habe hier mal ein paar Echsen Gattungen/Arten die prinzipiell geeignet wären, bei einigen müsstest du vielleicht etwas anpassen (außer der Beleuchtung) :

    - Diploderma (Japalura) splendida

    - Acanthosaura lepidogaster

    - Tropidophorus

    - Eutropis (Mabuya) macularia

    - Lepidophyma

    Diese Arten/Gattungen würden wohl auch den Wasserteil nutzen (Diploderma (Japalura), Acanthosaura und Eutropis sowie Tropidophorus halte/hielt ich selbst und kann das bestätigen). Aber auch z.B. einige Arten der Gattung Phelsuma, Anolis, Lygodactylus, Lepidodactylus usw. wären denkbar, allerdings ist das Wasser dann lediglich wegen der Optik und Luftfeuchtigkeit praktisch (bzw. als Wasserquelle zum trinken). Es gibt auch noch viele Amphibien aber da bin ich kein Spezialist, für Dendrobaten scheint mir die Bodenfläche außerhalb des Wasserteils zu klein.

    Mfg

    Michel