Beiträge von Gottzilla008

    Ich hatte Periophthalmus novemradiatus. Erst 3 Tiere (von ursprünglichen 6) die er bei Interaquaristik.de geholt hatte. Mein Becken war ein 80x40x40 cm Aquarium welches zu 2/3 mit ca. 30 cm Sand gefüllt war und zu 1/3 mit etwa 20 cm hoch Wasser. Das Wasser war mit 15 g pro 1l gesalzt. Die Tiere nahmen nur kleine Fische wie Guppy's als Nahrung und ließen sich nicht anders ernähren, auch nicht mit kleinen Insekten. Nachdem die bereits adult erworbenen Tiere nach nichtmal einem Jahr alle (nach und nach) verstorben waren habe ich mir bei einem Zoofachgeschäft in Hamburg (Ich weiß leider nicht mehr wo genau) eine Gruppe von 8 Tieren für das Becken geholt. 6 dieser Exemplare waren zumindest 2 1/2 Jahre in dem Becken bis sie dann auch langsam weniger wurden... Diese Tiere ließen sich zumindest auch mit Drosophila und Goldfliegen etc. füttern.


    Bei den Bettas muss ich dir recht geben, besonders Betta imbellissind echt fantastisch (die meisten anderen Arten sind aber auch nicht weniger spannend ; ) ). Die Gattung (und besonders imbellis oder splendens Wildformen) ist auch gut für den Einstieg geeignet.


    Mfg

    Michel

    Aber man kann auch tolle Riparien/Paludarien ohne großen Landbesatz und dann auch ohne Lochbohrungen verwirklichen...:

    Bei der Beckengröße gibt es einige schöne Möglichkeiten... Copella arnoldi wäre da mal ein Denkanstoß.

    Oder wie wäre es mit einem schönen Becken für eine kleine Schlammspringerart - total witzige Gesellen. Und richtige Gezeitenbecken sind nicht zwingend nötig. Allerdings sind die was Futter betrifft schon speziell (da geht nix mit Futterautomaten in Urlaubszeiten).

    Die Copella machen echt spaß, dazu kommt das man sie super mit z.B. Corydoras Arten Vergesellschaften kann. Aber auch die Gattung Colisa (mit beispielsweise Colisa lalia und chuna) kann man gut in Paludarien etc. setzen dann z.B. mit Pangio, Rasbora oder Boraras Arten zusammen halten. Ideal für die Einzelhaltung in solchen Becken (maximal mit größeren Neocaridina Arten oder Pangios zu Vergesellschaften) sind die Arten der Gattung Betta (besonders mit Betta splendens den man wirklich überall bekommt). Die Tiere sind echt fantastisch. Mit etwas Können in Sachen Gestaltung bekommt man auch unter Wasser fantastische Ergebnisse hin und kann bestimmte Pflanzen auch über oder zumindest aus dem Wasserteil wachsend kultivieren. Der Landteil kann auch ohne Besatz faszinierend werden, besonders wenn man kleine Details wie beispielsweise einen Wasserfall einbaut. Besonders aufgrund der Tatsache das viele Arten aus dem Brackwasser stammen und häufig zusätzlich durch den Import extrem geschwächt sind würde ich von Schlammspringern (Ich denke mal es geht um Periophthalmus ?) eher die Finger lassen, da kann man schnell die Lust und den Spaß verlieren. Aber auch das wäre wohl machbar wenn auch mit Aufwand.

    Mfg

    Michel

    Hier mal wieder ein Upgrade zu den Aphaniotis. Dem Tier geht es weiterhin sehr gut, ich hoffe das sie demnächst vielleicht wieder ein Gelege absetzt, welches auch befruchtet ist (sie war ja mit Männchen zusammen). Das Tier hat aktuell eine KRL von ca. 6 cm. Demnächst soll sie in ein 50x30x50 cm umgesetzt werden. Leider gestaltet sich die Suche nach einem Männchen so schwierig wie gedacht, was ziemlich schade ist.


    Mfg


    Michel

    Das Becken kann man auch für 300 € bauen oder kaufen, richtig. Statt 46 cm wären 60 cm sinnvoll und meiner Meinung nach notwendig. Bei der Höhe reichen ja 120 cm +. Je größer desto besser, klar. Wenns für 160, 180 oder 200 cm reicht ist es natürlich besser.

    Mfg

    Michel

    Ich kann Artoro nur zustimmen. 60x60x200 wäre für Correlophus ciliatus aber durchaus geeignet. Kannst du nicht aus den 46 cm vielleicht doch 60 machen ? Klar 14 cm sind nicht unbedingt wenig aber sooo viel ist es auch nicht und für das Tier wäre es eben wichtig. Ansonsten gibt es ja auch noch Gonatodes etc. die sind jedoch winzig, dafür aber schön bunt und tagaktiv.

    Mfg

    Michel

    Erdbähr

    Bist du trotzdem noch (regelmäßig) aktiv hier oder "hörst du ganz auf" ?

    Mfg

    Michel


    PS: Soll in keinster Weise zynisch klingen, ich fände es schade wenn

    du dem Forum komplett den Rücken zu kehren würdest. Aber ich kann die Entscheidungen von dir auch verstehen. Alles Gute weiterhin :);)

    Das stimmt natürlich. Allerdings habe ich die Tiere irgendwie dazu bekommen die in einer Ecke des Terrariums ausgelegte Banane, an der sich die Drosophila sammelten aufzusuchen. Daher musste ich nicht alles mit Futter "vollpumpen". Als die Anzahl der Tiere stark gestiegen war habe ich halt noch eine 2. Stelle "präpariert". Muss nicht, kann aber gut funktionieren.

    Mfg

    Michel

    Also alleine der Bodengrund ist komplett ungeeignet für die Art/Gattung. Cordylus tropidosternum (sofern es einer ist) benötigt ein Sand- Lehmgemisch zum Hölen graben muss dies mindestens 15, besser 20 cm hoch sein. Dieser Bodengrund sollte mit einigen Ästen/Rinden sowie stellenweise etwas Laub abgedeckt werden. Die Art ist im Gegensatz zu vielen Verwandtem nämlich Feuchtsavannen Bewohner und braucht es erwas feuchter als diese. Zudem zweifle ich etwas daran, dass du eine geeignete Beleuchtung bzw. an ansonsten geeignetes Setup hast. Nichts gegen dich persönlich aber das sid Erfahrungswerte Aufgrund vorhergegangener ähnlicher Geschichten... Vielleicht kannst du ja mal die Daten auflisten. Wie groß ist z.B. das Terrarium, was sind deine (konkret) verbauten Leuchtmittel. Zudem solltest du dich nach Literatur zur Art umsehen.

    Mfg

    Michel

    Die Leuchtmittel würde ich mit Schutzkörben versehen. Ich weiß nicht wie gut diese Art springen kann, mir wäre das jedoch zu riskant.

    Die Art kann sehr gut springen... Ich schließe mich daher an und würde dir empfehlen ein Terrarium von mindestens 100x45x100 cm zu besorgen, besser 100x60x120 cm + , nach oben gibt es ja kaum Grenzen. Das Jungtier was du noch hast sieht (soweit ich das anhand der Fotos beurteilen kann) gut aus. Beim Tier auf dem letzten Bild erkenne ich ein zumindest fortgeschritten trächtiges Weibchen, so "fett" durch Überfütterung... Eher nein! Als ich Sceloporus malachiticus hatte (ist nicht all zulange her) gab es immer einen deutlichen "Männerüberschuss". Es sollte ggf. also relativ einfach sein Nachgezogene Weibchen wieder abzugeben oder eines deiner Weibchen gegen ein Männchen zu tauschen (macht natürlich nur sinn wenn man weiter züchten wollte).

    Mfg

    Michel