Beiträge von Gottzilla008

    Die Belüftung hört sich schon mal gut an. Die Luftfeuchtigkeit bei ca. 70 bis 80 % ist wohl für die meisten Phelsumen in Ordnung. Außer 1,0/1,1 Lygodactylus williamsi würde ich Phelsuma quadrioccelata als Besatz wählen. Das ist allerdings nichtdie einzige Möglichkeit. Beispielsweise Phelsuma laticauda, Phelsuma klemmeri und Phelsuma quadriocellata wären auch geeignet. Andere Arten mit ähnlichen Ansprüchen sind schwieriger bis sehr schwer zu bekommen bzw. werden zu groß. Ebenfalls kleinbleibend sind Arten der Gattungen Gonatodes und Sphaerodactxlus. Allerdings ist das ein weiteres riesiges Feld wo es z.B. passende Arten wie Gonatodes ocellatus, Gonatodes albogularis usw. gibt.

    Mfg

    Michel

    D.h. selbst sehr kleine Tiere würden die Pflanzen auf kurz oder lang zerstören?

    Ich halte selbst keine Chamäleons, allerdings habe/hatte ich schon diverse Baumbewohner (besonders asiatische Agamen). Ich habe bisher wenig Probleme gehabt, es ist allerdings durchaus vorgekommen, dass die Blätter der Orchideen zerkratzt wurden. Ich war ziemlichüberrascht in welchem Maße das selbst 10 cm lange und 3 g schwere Japalura splendida Babys hinbekommen... ;) Allerdings muss ich ganz ehrlich sagen, dass man (wenn ein paar kleine Kratzer nicht stören) sehr gut Orchideen in (Regenwald) Terrarien integrieren kann. Vielleicht denkt ihr mal über kleine Arten der Gattung Phelsuma nach, falls kein Chamäleon möglich ist. Ist zwar relativ weit vom Chamäleon entfernt, aber passt super zu empfindlichen Pflanzen. Phelsumen haben nämlich Haftlamellen, was jegliche Art von Gefahr für die Orchideen extrem minimiert, sie sind größtenteils schön bunt und brauchen nicht (alle) so viel Belüftung wie die meisten Chamäleons. Ansonsten würden mir noch Anolis carolinensis und Lygodactylus williamsi einfallen. Da sind erstere allerdings nicht bunt sondern grün und die williamsi Weibchen sind eher braun.

    Mfg

    Michel

    Gast es gibt doch bei Schlangen die Sache (Mythos ?) mit den kleinen Terrarien, weil ansonsten anscheinend Nahrungsverweigerung häufiger auftritt (meine ich gehört zu haben). Ich bin kein Schlangenhalter, aber denke das 80x50x50 kein Problem sein sollte. Im Prinzip sehe ich es bei Schlangen wie bei Echsen : je größer desto besser. Dem Tier tut man damit den Größten gefallen.

    Mfg

    Michel

    Ich hatte bei der Exo Terra Compact top 90 cm mit zwei Natural Light und zwei der Reptile UV 100 in einem 90x45x90 cm Becken von Exo Terra, 5cm unter der Gaze ca. 28 bis 32 °C (damals noch in einem "normal" Beheizten Wohnzimmer mit ca. 22 °C Raumtemperatur). Im unteren Bereich waren es mit einem Heizkabel immer ca. 25 °C. Ich denke daher das du maximal ein 2m Heizkabel (die Kosten ja mit etwa 20 bis 30 € nicht die Welt) zusätzlich brauchst. Aber das muss vielleicht auch gar nicht sein.

    Mfg

    Michel

    Ich habe Naturkorkwände genommen. Das ist für mich die natürlichste Imitation eines Baumstamms oder Asts. Wenn ich Rückwände für andere Reptilien (aus dem Tropischen Regenwald) beflocke nehme ich meistens Kokushums, den ich vorher etwas gesiebt habe (damit zumindest das gröbste nicht mehr dabei ist). Für Correlophus ciliatus würde ich aber immer Naturkork oder Schwarzkorkrückwände nehmen. Meiner läuft irgendwie auch nicht gerne auf beflockten Oberflächen (ich denke wegen der Haftlamellen), selbst auf Kokushums nicht.

    Mfg

    Michel

    raptor49

    Laut Hersteller gibt die Natural Light etwas Wärme ab. Da die Kronengeckos keine grosse Hitze brauchen sollte dies doch ausreichen?

    Das kommt ganz auf die Größe des Terrariums an. Bei meinem 60x60x160 cm Terrarium würde es nicht ausreichen. Da du ja auf deinem 45x45x90 cm Terrarium die Exo Terra Compact top nutzen willst (die die Hitze ja zum Teil ins Terrarium abgibt), müsste es bei dir warscheinlich reichen, wenn man von "normalen" 20 bis 23 °C Zimmertemperatur ausgeht. Ich habe z.B. einen komplett für meine Tiere beheizten Raum, die Zimmertemperatur ist halt auch so bei jedem "unterschiedlich".

    Mfg

    Michel

    Ich habe eine T8 Leuchtstoffröhre über meinem Leopard Terrarium und eine Bright Sun UV Desert 35 W, jeweils mit Vorschaltgerät. Zusätzlich habe ich noch eine Heizmatte, dass ist aber nicht unbedingt notwendig. Die Rückwandgestaltung ist Geschmackssache, dass muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich persönlich habe über eine Schicht Fliesenkleber eine Schicht Epoxidharz mit Sand gestrichen bzw. den Epoxidharzmit Sand "beflockt". Das Terrarium ist für 1,0 bzw. 0,1 (bis 0,2) Eublepharis macularius geeignet. Fange lieber mit einem Tier an. Ein zweites setzt wieder die Möglichkeit zur Trennung voraus bzw. können sich die Tiere auch auf ein mal nicht mehr verstehen, dass ist bei einem Freund von mir passiert, darum habe ich mein Leopardgecko Weibchen überhaupt. Dem Tier geht es alleine wohl deutlich besser als in Gesellschaft. Selbst wenn die Tiere sich vertragen bin ich mir nicht unbedingt so sicher, ob es einen Mehrwert für sie darstellt, zusammen in einem Becken zu leben. Man kann sie natürlich nicht fragen...

    Mfg

    Michel