Beiträge von Gottzilla

    Vielen Dank für eure lieben Antworten (und das interessante Dokument von Erdbähr ). Ich hoffe das so etwas so schnell nicht wieder passiert. Den anderen Tieren geht es wie bereits erwähnt gut, dank des aktuell schlechten Wetters (Regen bei ca. 10 bis 14 °C) bei mir (etwas südlich von Hamburg) verschiebt sich der Freilandumzug wohl noch ein bisschen...


    Mfg


    Michel

    Ich habe das Tier am Montag Abend zu meinem Tierarzt gebracht und heute morgen das Ergebnis der Sektion erhalten :

    Das rechte Vorderbein hat sich (wie Claudia gekkie ja bereits vermutet hatte) durch eine (Biss- ?) Verletzung entzündet bzw. hat sich das Tier dadurch eine Sepsis eingefangen. Die "Schuld" an der aufgeblähten Form sieht der Tierarzt im frischen Mageninhalt vom Vortag.


    Ich muss ehrlich sagen, dass ich ziemlich geschockt war, da es sich dabei ja um einen schleichenden Prozess handelt, den ich schlitweg nicht bemerkt habe, da mache ich mir echt Vorwürfe. Das Vorderbein war mir auf den Bildern erst aufgefallen, da die Tiere immer sehr schnell in ihren Bewegungen sind und die Färbung ja nicht unbedingt zuträglich ist wenn es um gerötete Stellen geht... Mich wundert das er am Vortag noch gefressen hat aber da steckt man ja nicht drinnen. Ich hoffe das ich beim nächsten mal schneller etwas bemerke, bevor es wieder zu spät ist. Irgendwie dachte ich bisher immer ganz gut im Blick gehabt zu haben wie es den Tieren geht aber da scheint ja dann noch ordentlich Luft nach oben zu sein... Zumindest besteht/bestand somit keine Ansteckungsgefahr für die anderen drei Tiere.


    Vielen Dank an alle für die Antworten.


    Ein schönes Wochenende und freundliche Grüße


    Michel


    PS: Sorry das es wieder so ein Monolog geworden ist ;)

    Könnte es sein, dass das Tier doch schon länger tot gewesen ist, oder schließt du das absolut aus? Der blaue Bauch kann auch auf die fortgeschrittene Verwesung hindeuten. Das geht mir aber alles etwas zu schnell. Selbst bei warmen Temperaturen entwickelt ein Körper mWn noch nicht so schnell Faulgase und zersetzt sich. Ist das Tier noch in der Leichenstarre?

    Gestern gegen 13 h als ich das Tier fand war die Leichenstarre noch nicht eingetreten (zumindest ist sie jetzt da...). Das Tier wurde am Vortag gegen 15 h gefüttert (habe jedem der 4 Tiere eine supplementierte Steppengrille per Pinzette gegeben und den Rest zum jagen rein getan). Exomed schaue ich mir mal an, vielen Dank Erdbähr . Krass das eine Sektion so teuer wie die Anschaffung meiner 2,2 der Art ist aber naja, Gewissheit hätte ich schon gerne (macht ja Sinn besonders für die verbliebenen Exemplare).

    Ich habe bei meinem Tierarzt angerufen, er meint eine Sektion wäre bei ihm für 150 € machbar. Ich soll das Tier dann im Laufe des Tages vorbei bringen (bis dahin im Kühlschrank lagern). Da ich bisher noch keine Sektion auf diese weise habe durchführen lassen (meistens hat der Tierarzt die Tiere einbehalten und ich habe zusätzlich noch eine Beratung vor und nachher gehabt), stelle ich mir nun die Frage wie ihr das so macht ? Angeblich kann man Tiere auch direkt an ein Labor schicken und die Ergebnisse zugesendet bekommen ? Diese würde ich selbstverständlich hier posten.


    Das Tier hat mittlerweile einen blauen Bauch bekommen, der Tierarzt meite das kann an der Reaktion auf gewisse Einflüsse liegen oder an einer Vergiftung etc. Unten dazu mal ein Bild... Das Tier liegt (nach Empfehlung des TA) bei ungefähr 7,5 °C im Kühlschrank in einer Heimchenbox mit einem feuchten Taschentuch.


    Mfg


    Michel

    Mir ist heute etwas ziemlich schockierendes bei meinen Podarcis muralis aufgefallen. Eines meiner Männchen lag völlig "aufgedunsen" im Terrarium und war völlig bewegungslos. Es stellte sich heraus das er tot ist, obwohl gestern noch alles in bester Ordnung war (bei der Fütterung und beim Verhalten). Helfen kann ich im (oder der Tierarzt) also nicht mehr...


    Zur Haltung :

    Ich habe meine 2,2 Podarcis muralis vor ungefähr 3 Wochen nach der Winterruhe (in 30x10x10 cm Boxen mit Moos und Erde bei ca. 8 bis 10 °C in meinem Keller) in ein 100x40x50 cm Terrarium ( ebenfalls in meinem Keller) überführt. Die Tiere haben dort ungefähr 17 bis 20 °C . Das Terrarium wird mit zwei T5 Röhren beleuchtet (1x UV und 1x Tageslicht). Zusätzlich schalte ich von 12 bis 16 h einen 35 W Halogenspot zu (etwa 25 bis 28 °C darunter). Die Tiere (Nachzuchten von 2018) werden aktuell mit Steppengrillen und ab und zu Mehlwürmern ernährt. Alle fressen/fraßen gleichmäßig. Das Freilandterrarium ist wohl nächste Woche bezugsfertig (200x80x80 cm).


    Vor zwei Wochen habe ich den 1. Kot untersuchen lassen (wurde auf Wurmbefall, Kokzidien, Kryptosporidien etc. untersucht, war negativ). Insgesamt folgten bis letzten Mittwoch drei Weitere negativ diagnostizierte Untersuchungen. Jetzt das... Ich habe keine Ahnung was ihm wiederfahren ist, vielleicht kann mir Jemand da weiterhelfen ? Ich mache mir besonders um die verbliebenen Tiere sorgen...


    Anbei Bilder wie er aussah. Danke schonmal für die Kommentare/Hilfe.


    Mfg


    Michel

    Naja, die Gattung wird im Deutschen ja nicht umsonst auch als "Hausgeckos" bezeichnet. Wenn die Temperaturen einigermaßen stimmen (wird jetzt ja langsam einfacher...) und er Nahrung findet... Mit etwas Geduld geht er vielleicht ja doch noch eines Tages in die Falle... Auch von mir weiterhin viel Glück mit dem einfangen.


    Mfg


    Mich

    Also Exot Terra Becken bergen bei Jungtieren eine gewisse Gefahr des entweichens. Natürlich braucht man sich bei einem einzelnen Erwachsenen Tier darüber keine Gedanken zu machen. Ich würde diese Terrarien aber (besonders aufgrund der Konstruktion der Türen) nicht empfehlen (Hat gekkie ja unter anderem bereits angesprochen). Gibt aber genug Halter die (besonders wegen der Maße) auf diese Becken schwören. Die Verarbeitung ist aber halt sehr "Plastik lastig". Über einem 45x45x60 cm Becken reicht eine Bright Sun UV Jungle 35 bis 50 W aus (meine persönliche Erfahrung und die einiger Bekannter von mir die die Art züchten), kommt halt auf den Standort an welche Wattzahl du braust. Ggf. kannst du noch mit einer Tageslichtröhre nachrrüsten.


    Mfg


    Michel

    Prinzipiell sollte der Standort möglichst ruhig sein, die Gestaltung des Terrariums kann aber viel positives, wenn es um Bewegungen vor dem Terrarium geht. Lärm ist natürlich nie gut, dass muss man abwägen.


    Mfg


    Michel

    Ich halte Phelsuma laticauda und man braucht nicht zwingend 50x50x100 cm Terrarium! Da die Spezies inartlich sehr aggressiv ist, hält man die Tiere einzeln. Dazu reichen 40x40x60 cm Terrarien völlig aus, ideal ist beispielsweise 45x45x80. 30x30x45 cm ist viel zu klein, lediglich für die Aufzucht geeignet.


    Mfg


    Michel

    Gut dann wollen wir das jetzt mal ausdiskutieren ;)

    So dazu habe ich erstmal nicht mehr zu sagen. Das Thema bezogen auf die Haltungsbedingungen einiger Fische ist nunmal viel diskutiert ! Da gibt es nicht immer zwingend richtig oder falsch. Der eine hält es so der andere so, was bei einem nicht funktioniert läuft dafür beim anderen super. Ich für meinen Teil würde Boraras als Besatz empfehlen, da ich bezogen auf meine Erfahrungen mit der Art keine Gründe sehe, die so gravierend sind, dass man die Gattung ausschließen sollte. Fakt ist, dass du mir teilweise das Wort im Mund umgedreht hast, dass kann ich aber auch... (Teilweise ebenso unnötig, ja richtig...)


    Mfg


    Michel

    Bei den Boraras sehe ich da kein Problem, außerdem sagt 19 l überhaupt nichts aus! Es geht um den nutzbaren Raum, der wäre bei intelligenter Gestaltung besonders durch die Grundfläche zu gewährleisten. Ich kann theoretisch auch ein 54 l Becken so einrichten das nicht genug Platz (Schwimmraum) für die Tiere bleibt. Boraras brigittae kann man in soeinem Becken pflegen, da sehe ich das Problem nicht und auch keinen Grund jetzt so ausfallend zu werden. Bei "D." margaritatus und Heterandria formosa muss ich dir (was ich ja bereits selber hier angemerkt habe) recht geben, dass Becken ist definitiv zu klein. Man kann über diese Thematik "ab wann Fische in ein Becken dürfen" ewig diskutieren, dass führt aber zu nichts. Fakt ist, es kommt nicht zwingend auf die Größe, sondern vorallem auf die Gestaltung bzw. Einrichtung an, von der am Ende abhängt wie viel Platz den Tieren bleibt.


    Mfg


    Michel

    Eh man dem Gecko durch das Verkleben der Haftlamellen mit Kleber und Öl das Leben verkürzt, sollte man mit einer Schlingenangel sein Fangglück versuchen.

    Habe auch schon überlegt das zu schreiben, man braucht halt ggf. viel Geduld wenn das Tier bei jeder Bewegung abhaut. Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich mit dieser Taktik auch aus voll eingerichteten (dicht Bepflanzten, großen) Becken, diverse Anolis ohne viel Aufwand fangen kann. Die Tiere nehmen die Schlinge meiner Ansicht nach nicht als Gefahr war. Bisher hat sich dabei auch nie ein Tier verletzt. Könnte bei Maria74 aber aufgrund des Fluchtverhaltens etwas schwieriger werden das Tier zu erwischen.


    Mfg


    Michel