Beiträge von Tobi99

    Hallo,


    die sterile Haltung von jungen Shinisaurus ist sogar sehr empfehlenswert, so habe ich es bei meinen auch immer gehandhabt. Allerdings können die Kleinen mit 2 Jahren schon ein richtiges Terrarium bekommen. Da sind sie schon etwas "robuster", sodass man nicht mehr jeden Tag das Wasser auswechseln muss.


    Um es kurz zu machen: Dass die kleinen Shinisaurus in dem Zooladen so gehalten werden, finde ich sogar eher lobenswert, allerdings sind sie mit 2 Jahren schon zu alt dafür und sollten in größere, richtige Terrarien umgesiedelt werden.


    MfG

    Hallo Claudia,


    ups, da hab ich mich wohl verschrieben. Sollte natürlich "...nicht in die die Winterruhe schicken" heißen. Das ist mir bei den beiden noch zu riskant. Gerade das Weibchen hat in letzter Zeit doch etwas abgenommen und die beiden fressen aktuell immernoch nicht regelmäßig.

    Gestern wollte ich mal wieder Futter geben. Beide haben zwar ganz interessiert geschaut und die Grillen auch anvisiert und sogar hinterhergejagt, aber wenn sie dann mal zuschnappen wollten, dann haben sie viel zu weit daneben geschnappt und schlussendlich dann nichts gefressen. ?( Das macht mir schon Sorgen...


    Um ehrlich zu sein, habe ich gar nicht weiter über die Art des Vitaminmangels (also Hypovitaminose A, B, D3 usw.) nachgedacht. Ich habe bei den Symptomen einfach sofort an einen Vitaminmangel im Allgemeinen gedacht. Nachdem ich das jetzt heute morgen nochmal nachgelesen habe, gebe ich dir natürlich recht, dass die Symptome auf eine Hypovitaminose B zutreffen. Mein erster Gedanke war letzte Woche einfach nur: "Ok, Vitaminmangel. Übers Wochenende bekomme ich jetzt sowieso keine Hilfe, dann versuche ich schonmal auf eigene Faust, den beiden zu helfen". Das Vitaminpräparat war da am naheliegendsten.


    Als Ursache kann ich momentan nur das Leuchtmittel ausmachen, das ich vorher schön länger nicht mehr ausgetauscht habe. Das Futter wurde immer regelmäßig mit Herpetal Complete T und Mineral + D3 bestäubt.

    Eine Kotprobe wollte ich jetzt auch nochmal einschicken. Das einige Problem ist einfach, dass die beiden so wenig Kot absetzen und dieser wahnsinnig schnell trocknet. Ist der dann überhaupt noch brauchbar?


    MfG

    Guten Abend zusammen,


    ich hab gedacht, ich berichte mal, wie ich einen Tierarztbesuch mit meinen beiden Tympanocryptis tetraporophora am vergangenen Montag erlebt habe und warum es gar nicht mal so unwichtig ist, tatsächlich zu einem reptilienkundigen Tierarzt zu gehen.


    Also, zuerst einmal zum Grund des Besuches: Meine weibliche Taubagame hat bereits vor ca. einem Monat leichte Verhaltensauffälligkeiten gezeigt. Sie ist immer aus ihrer "Ruheposition" einfach ohne Grund gegen die Scheibe gesprungen und hat sich dann auf den Rücken gelegt. Das ging immer schnell wieder vorbei, sodass ich mir nicht weiter Sorgen um sie gemacht habe und das Verhalten evtl. auf irgendein Insekt außerhalb des Terrarium geschoben habe. Naja, so weit so gut...

    Bei der letzten Fütterung vor meinem Urlaub hat sie allerdings dann auch das erste Mal nicht mehr gefressen. "Naja gut", hab ich gedacht. "Kann ja mal vorkommen".

    Als ich dann aus dem Urlaub wiederkam hat sich ihr Zustand deutlich verschlechtert. Sie lag total apathisch im Terrarium, um dann gelegentlich aufzuspringen, sich auf den Rücken zu werfen oder sich wie verrückt zu drehen. Futter von meiner Urlaubsvertretung lief auch immernoch im Terrarium rum. Das war überhaupt nicht schön anzusehen und sie tat mir richtig leid. Als dann auch noch das Männchen anfing, einzutrüben, war mir klar, dass der Gang zum Tierarzt unausweichlich ist. Da es zu diesem Zeitpunkt gerade Freitag war, hab ich zunächst erstmal bei einer Bekannten, die ebenfalls Tierärztin ist, angerufen und habe sie erstmal um Rat gefragt. Nach einem sehr sehr aufschlussreichen Telefonat habe ich beschlossen, direkt für den kommenden Montag einen Termin beim Tierarzt in HH Altona zu vereinbaren und über das Wochenende die beiden Taubagamen erst einmal mit in Wasser gelöstem Herpetal Mineral D3 zu tränken, da ich bei den beiden eine Hypovitaminose vermutet hatte. Das Tränken hat auch super geklappt und der Zustand der beiden hat sich auch schon deutlich verbessert. Beide hatten am Sonntag auch schon wieder jeweils eine Steppengrille gefressen, was mich natürlich sehr gefreut hat und meinen Verdacht nur noch weiter festigte.

    Naja gut, bevor ich in Altona anrief, hab ich nochmal geschaut , ob nicht doch ein Tierarzt aus der näheren Umgebung Erfahrung mit Reptilien hat, da ich den beiden geschwächten Tieren gerne die längere Fahrt ersparen wollte. Und siehe da, ein Arzt warb auf seiner Webseite tatsächlich damit, regelmäßig Fortbildung zur Behandlung von Reptilien zu besuchen. Da dieser am nächsten Tag auch noch eine Telefonsprechstunde hatte, hab ich dann am Samstag erstmal dort angerufen, um nachzufragen, ob er sich denn auch an Taubagamen herantrauen würde. Er meinte dann zu mir, dass er sich die beiden einmal anschauen würde und eigentlich auch etwas für sie tun könne. Naja gut, dann haben wir für Montag direkt einen Termin ausgemacht.


    Am Montag habe ich dann die beiden Agamen eingepackt und bin in die Praxis gefahren. Als ich dann in das Behandlungszimmer kam und die Styroporbox öffnete, kam direkt der Kommentar vom Tierarzt: "Och, die sind aber klein!" Da wollte ich dann schon am liebsten direkt umdrehen. :D Er hatte wohl keine Ahnung, worauf er sich da eingelassen hatte.

    Naja gut, ich hab dann das Problem geschildert und wurde dann zwischendurch schon mehrmals unterbrochen, da er sich schon mir seiner Diagnose sicher war. Meine Vermutung mit der Hypovitaminose befand der Arzt natürlich direkt für falsch, wobei er dann schon etwas herumdruckste, als ich vom (mehr oder weniger erfolgreichen) Tränken erzählt hatte.

    Dann haben wir uns noch über die Haltung unterhalten. Das befand er alles soweit für gut, bis auf das Sand-Lehm-Gemisch. Ich dachte ich hör nicht richtig, als der Gute ernsthaft zu mir meinte, das Gemisch SOFORT gegen Rindenmulch auszutauschen... Auch als ich ihm erklärte, dass es sich bei dem Gemisch natürlich nicht um lockeren Sand handelte (was der Tierarzt daran kritisiert hatte), blieb er bei seinem Standpunkt. Das war dann der Punkt, wo mir klar war, dass der Arzt sich zwar mit Reptilien auskannte, aber eben nur ganz ganz oberflächlich. Als ich dann noch ein bisschen mit ihn darüber debattiert hatte (^^), holte er aus seinem Schrank sein "schlaues Büchlein" von einer seiner Fortbildungen hervor und da war mir dann klar, wieso seine Tipps eher fragwürdig waren. Das Heftchen war von 1999. Darin wurde die Vitalux noch als das Nonplusultra beschrieben, Schlangen und nachtaktive Arten sollten keinerlei UV-Beleuchtung bekommen und Substrate wie Holzspäne, Rindenmulch und Hanfeinstreu seien Sand usw. vorzuziehen... War natürlich ganz amüsant.

    Letztendlich bestand er noch darauf, dass ich eine Dose Korvimin mitnehme, da Herpetal "nichts bringe". Naja gut, mein Präparat war fast leer, daher nahm ich die Dose dann mit. Konkrete Tipps bekam ich kaum, außer die Tiere regelmäßig zu baden, die Temperatur nachts auf 28° anzuheben und nur noch Salat zu füttern... :D:D:D Ich denke mir mal meinen Teil dazu...


    Jedenfalls werde ich die beiden jetzt erstmal weiterhin tränken und mal schauen, ob sich das Ganze etwas bessert. Immerhin sind beide wieder aufmerksam und aktiv. Sie fressen allerdings immernoch kaum und das Weibchen verhält sich immernoch recht auffällig. So kann ich die beiden einfach mit in die Winterruhe schicken. Vielleicht muss ich dann doch nochmal nach Altona zum reptilienkundigen Tierarzt. Die Haltung kann ich auch gerne nochmal vorstellen, falls ihr wollt. Jetzt habe ich aber erstmal genug vom Schreiben. ^^


    Mir war einfach mal wichtig, zu zeigen, wie wichtig es ist, zu einem reptilienkundigen Tierarzt zu gehen, der auch tatsächlich weiß, welche Tiere er da auf dem Tisch hat und nicht noch erst nachfragen muss, wo seine Patienten leben und ob sie wirklich kein Salat fressen. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wenn unerfahrene Halter die Tipps gutmütig ohne Reflektion befolgen würden... Daher: Immer zum reptilienkundigen Tierarzt, das habe ich jetzt aus eigener Erfahrung gelernt! :)


    Achso, ganz vergessen: Im Gespräch mit dem Tierarzt sind wir dann darauf gekommen, dass ich die Bright Sun im Terrarium der Taubagamen seit ca. einem Jahr nicht mehr gewechselt habe. Die vermutete Hypovitaminose würde ich deswegen mal darauf zurückführen. Mittlerweile ist natürlich schon eine neue Birne im Terrarium.


    Puh, das war erstmal genug Geschreibe für heute... :sleeping: Euch allen noch einen schönen Abend und ein schönes Wochenende. :)

    Hallo,


    ich halte das für keine gute Idee. Auch wenn der Terrarienraum kein normaler Wohnraum in dem Sinne ist, kannst du dort unmöglich die zur Teju-Haltung nötigen Werte (Temperatur, Luftfeuchtigkeit) realisieren. Alleine deswegen kannst du den Plan schon direkt verwerfen.

    Des Weiteren gibt es im Zimmer natürlich auch etliche Gefahren wie z.B. Steckdosen usw.

    Und außerdem: Wenn du dich dazu entschieden hast, einen Teju zu halten, dann sollte dir auch klar sein, dass dieser eben auch ein entsprechend großes Terrarium benötigt. Dementsprechend sollte das zukünftige Terrarium auch eine gute Größe haben und nicht nur der "Mindestgröße" entsprechen, mit dem Hintergedanken, die fehlende Größe durch Freilauf kompensieren zu können. Das ist einfach die falsche Herangehensweise. Der Lebensraum eines Reptils ist nunmal das Terrarium, nicht der Wohnraum.


    MfG

    Hallo,

    Also ich hab mich gerade hier angemeldet und bin gut angetrunken. Spontan auf die Idee gekommen meine Leopardengeckos auf die Hand zu nehmen und muss sagen die scheinen es zu genießen. Die chillen grad unter meinem Pulli und lecken mein Schlüsselbein. Das ist voll geil. Mach das jetzt öfter ^^

    auch wenn das jetzt vielleicht kindisch wirkt: Ich kann nicht mehr... :D:D:D


    MfG

    Hallo,


    also da brauchst du dir keine Sorgen machen. Reptilien sind von Natur aus Einzelgänger und "benötigen" einen Partner nur zur Fortpflanzung. Von gemeinsam leben kann da nicht die Rede sein und von daher ist es nicht dramatisch, wenn das Männchen von nun an alleine lebt. Und besser als Paarhaltung ist es auch auf jeden Fall... ;)


    MfG