Beiträge von Tobi99

    Hallo,


    1. Sollte man Zwergbartagamen in Gruppen/Paarweise oder Einzeln halten

    es spricht definitiv nichts gegen Einzelhaltung. Das ist sogar die beste Wahl, da Pogona henrylawsoni in der Natur auch Einzelgänger sind. Paarhaltung ist sowieso nicht unbedingt zu empfehlen, da dabei das Weibchen ständig unter dem Paarungsdruck des Männchens leidet und es dabei immer wieder zu (ungewolltem) Nachwuchs kommt, den man sowieso schlecht an den Mann bringen kann. Gruppenhaltung ist in großen Terrarien grundsätzlich möglich, jedoch sollte dabei immer die Möglichkeit zur Trennung der Tiere bestehen. Für den Anfang würde ich daher immer zur Einzelhaltung raten.


    2.Ist ein Terrarium mit den Maßen 150cm Länge x 50cm Tiefe x80cm (eigtl. keine Einschränkung bis 120cm) für ein Exemplar geeignet?

    Die Länge und Höhe sind für ein einzelnes Exemplar auf jeden Fall in Ordnung, allerdings empfinde ich die Breite für zu klein. Unter 80cm Breite würde ich nicht gehen.


    4. Ist es ratsamer ein mänl. oder ein weibl. zu halten?

    Das ist komplett egal.


    MfG


    Oh, Erdbähr war schneller. ;)

    Hallo,


    da ich seit letztem Freitag einen Königspython besitze, habe ich gedacht, einen Schritt weiter zu gehen und mir meine erste Giftschlange zu holen. Konnte durch meinen Königspython mittlerweile sehr viel Erfahrung im Umgang mit Schlangen sammeln, besonders im Handling. Dabei ist es nur einmal kurz zu einer gefährlichen Situation gekommen, als ich das adulte Tier per Hand mit einer nestjungen Maus füttern wollte. Aber es kam zum Glück nicht zum Biss, da ich meine Hand gerade so noch wegziehen konnte.

    Den Königspython mit Haken zu handeln fiel mir noch etwas schwer, deswegen bin ich auch ein Befürworter des Freehandlings und wollte das bei der Giftschlange auch so machen. Nebenbei ergeben sich dabei auch tolle Fotomotive zum Angeben bei meinen Kumpels.

    Ich persönlich denke, dass ich kein Problem mit der Giftschlangen-Haltung haben werde und deswegen verzichte ich auch auf einen Mentor und bringe mir das Ganze autodidaktisch an. Das ist vermutlich auch der beste Weg...

    So, das ist soweit erstmal meine Vorbereitung. Ich warte jetzt noch auf das Go von euch und würde dann morgen losgehen und mir eine Dendroaspis polylepis holen. Und vielleicht noch Atrax robustus zum Kuscheln dazu...
















    So, und wer es bis jetzt noch nicht gemerkt hat: April April! :P

    Ich hoffe, ihr nehmt es mir nicht übel. :saint: Falls ich dadurch jemand inspiriert habe: Bitte nicht nachmachen! So schnell in die Giftschlangen-Haltung einzusteigen ist nur was für die sehr Erfahrenen, die nach ganzen 4 Tagen Königspython-Haltung noch nicht gebissen wurden. (PS: Und Python regius halte ich natürlich auch nicht ;))

    Hallo,


    theoretisch ist Vieles möglich, aber ob alles davon sinnvoll ist, ist eine andere Sache. Ich persönlich würde von der Vergesellschaftung von Berg- und Teichmolchen abraten, da man beide Arten m.M.n. separat in Artenbecken halten sollte. Mal davon abgesehen: So groß ist das Aquarium ja auch nicht... Das reicht nur für 4-5 Tiere von einer der beiden Arten.


    Berg und Teicholch leben ja oft zumindest in der Paarungszeit oft in freier Wildbahn zusammen und besiedeln auch ähnliche Lebensräume , das Verbreitungsgebiet überschneidet sich ja großflächig also müssten sie sich auch in der Natur begegnen.

    Ja, sie besiedeln die gleichen Lebensräume... Das heißt aber noch lange nicht, dass sie auch zusammen leben. Kein Terrarium kann den natürlichen Lebensraum 1:1 nachstellen, erst recht nicht von der Größe her. In der Natur gibt es so viel Platz, dass ein Aufeinandertreffen zwischen Berg- und Teichmolchen sehr unwahrscheinlich ist, da sich beide Arten einfach aus dem Weg gehen können. In einem 100cm Terrarium ist das jedoch kaum möglich.


    MfG

    Hallo,


    ich würde mir da auch gar keinen Kopf machen. Klar kann eine Fressunlust diverse Ursachen haben, wie Erdbähr schon geschrieben hat, jedoch würde ich in dieser Situation eher auf Transportstress und Eingewöhnungsphase tippen. Das ist jedenfalls am wahrscheinlichsten, gerade weil das Tier vor dem Transport ja noch gefressen hat (soll nicht heißen, dass Erdbähr unrecht hat).


    MfG

    Hallo,


    eine Trockenperiode ist zur Zucht nicht zwingend erforderlich, es animiert die Tiere meist nur zur Paarung und ist bei der Zucht förderlich. Eine Paarung kann auch ohne Simulation einer Trockenperiode erfolgen.


    Achso, Bilder bitte. :D;)


    MfG

    Hallo,


    ja, Dendrobates tinctorius oder D. leucomelas sind natürlich auch möglich. Die Grundfläche ist ausreichend, nur hätte man dann ein wenig verschenkte Höhe. Bei guter Strukturierung ist das nicht so schlimm, aber Ranitomeya sp. oder Oophaga sp. würden die Höhe doch noch mehr nutzen.


    MfG

    Hallo,


    da verweise ich jetzt mal an Erdbähr , da ich im Moment weder Lust noch Zeit dazu habe, im Internet nach Büchern über Ranitomeya sp. zu suchen bzw. Literatur zu verlinken.


    MfG

    Hallo,


    ich empfinde das Terrarium für eine adulte Anakonda auch als viel zu klein. Zwar werden männliche Anakondas meist nicht ganz so groß (ich kenne mich mit Schlangen zwar nicht aus, aber habe gelesen, dass diese selten größer als 3m werden), jedoch sollte das Terrarium schon entsprechend groß sein. Unter 4-5m Länge des Terrariums würde ich gar nicht anfangen. An den Wasserteil sollte man dabei auch denken...

    Dann ist es aber auch für den Halter einfacher, in dem Terrarium zu hantieren.

    Am besten ist es wohl, den Tieren ein eigenes Zimmerterrarium zu bieten.


    Bei einem so großen Terrarium muss dann aber auch sichergestellt werden, dass dieser Platz dauerhaft zur Verfügung steht. Was ist, wenn du mal umziehen musst? Kannst du dann auch noch ein so großes Terrarium unterbringen? Ich könnte mir nämlich denken, dass man adulte Anakondas auch nicht so schnell vermitteln kann...


    MfG

    Hallo,


    das kann man so pauschal schlecht sagen. Generell kannst du beide Arten halten (natürlich nur eine in einem Terrarium), wenn du dich gut auf die Haltung vorbereitest und dich viel einliest (Stichwort Literatur).

    Trotzdem würde ich persönlich für den Anfang eher Ranitomeya sp. empfehlen. Diese verzeihen Fehler eher, als Oophaga sp.


    MfG

    Hallo,


    Einzelhaltung ist sogar die beste Variante. Von daher kannst du ruhig ein einzelnes Tier halten. Allerdings ist bei dieser Art die Frage, ob man nicht doch die Nachzucht anstreben sollte... Aber wenn du keine weiteren Terrarien zur Verfügung hast, dann solltest du wirklich nur ein einzelnes Tier halten.


    Das Melden ist auch nicht wirklich kompliziert. Du füllst einfach das dafür vorgesehene Formular aus (das findest du sicherlich auf der Webseite der in deinem Bundesland zuständigen Behörde) und fügst den Herkunftsnachweis in Kopie bei. Bei Lygodactylus williamsi kommt dazu noch die EG-Bescheinigung (die gelben Papiere). Mehr Arbeit ist das nicht.


    MfG

    Hallo,


    meiner Meinung nach könnte es sich dabei auch um Heteropoda sp. handeln. Vielleicht könntest du ja mal ein Foto von vorne und unten machen.


    und ist sie womöglich giftig?

    Generell sind alle Spinnen giftig. Einige mehr, andere minder...


    MfG

    Hallo,


    schau dir doch mal Arten der Gattungen Ranitomeya und Oophaga an. Für die wäre die Terrariengröße sehr gut geeignet.


    MfG