Beiträge von Tobi

    Hallo,


    zur genauen Art kann ich leider auch nichts beitragen, allerdings würde ich H. binoei auf jeden Fall schonmal ausschließen. Mein Tipp würde vermutlich in Richtung Tarentola sp. gehen, aber ich denke, dass Harte am besten etwas dazu sagen kann.

    Unabhängig davon wäre es sicherlich ganz gut, wenn du einmal deine Haltung vorstellen könntest. Da dem Verkäufer bereits die Art unbekannt war, ist die Wahrscheinlichkeit einer Fehlberatung im Zoo"fach"handel vermutlich noch viel größer.


    MfG

    Hallo,


    wie alt sind die beiden denn? Anhand der obigen Bilder würde ich auch auf zwei Weibchen tippen, allerdings finde ich das Alter bzw. die Größe anhand der Fotos etwas schwer einzuschätzen, sodass sich ggf. manche Merkmale auch erst noch ausprägen, sollten die Geckos noch jünger sein.


    MfG

    Hallo,

    Etwas dünn war sie auch schon immer.

    Sie ist auch nie besonders groß geworden.

    womit supplementierst du denn das Futter? Und welche Beleuchtung ist in dem Terrarium verbaut?

    Generell wäre es auch ganz gut, wenn du einmal deine Haltung komplett vorstellen könntest (sprich also Substrat, Temperaturen, Technik, etc.).

    Wie lange liegt denn die letzte Kotprobe zurück und wurde sie schonmal auf Kryptosporidien getestet?

    Ich füttere Heuschrecken Mittel, Mehlwürmer, Bienenwachsmden, Heimchen, ganz selten mal eine Babymaus.

    Teilweise schonmal ganz gut, allerdings sind die Mehlwürmer und Wachsmaden sehr proteinhaltig und sollten daher nur ab und zu verfüttert werden (wobei es bei deinem Gecko wohl definitiv nicht so schlimm wäre, wenn sie diese auch weiterhin regelmäßig bekommt, da ihr zumindest alles andere als eine Verfettung droht).

    Babymäuse empfinde ich für Leopardgeckos als eher ungeeignet (z.T. auch aus obengenannten Gründen) und würde mich nur auf Insekten beschränken.


    Generell finde ich Ihren Körperbau halt etwas besorgniserregend, daher nur vorsichtshalber die Fragen zu Beleuchtung, Supplementierung etc.

    Von wo hast du denn die Elterntiere bezogen (Züchter, Zoohandel?) und sind diese sicher blutsfremd?


    MfG

    Hallo,


    sorry, aber das Tier ist 5 Jahre alt? =OMagst du unbedingt einmal deine Haltung vorstellen, weil sie sieht meiner Meinung nach wirklich sehr schlecht aus... Viel zu dünn und gebrechlich...


    Ein unbefruchtetes Gelege ist durchaus möglich. Auf den Bildern kann ich zwar nicht ganz so viel erkennen, aber sie könnte tatsächlich zwei Eier tragen.

    Lebt sie alleine oder in einer Gruppe und falls Letzteres der Fall ist: Hast du eine reine Weibchengruppe (weil du schriebst "die Agilste von allen") oder auch ein Männchen dabei?


    MfG

    Hallo,


    ich dachte, ich hätte hier schon ein Update geschrieben, aber dem war dann anscheinend doch noch nicht so.

    Ich hab super Nachrichten: Alle Eier sind abgelegt :saint::)

    Letzte Woche habe ich gegen Abend das letzte Ei im Terrarium gefunden und bin nun so erleichtert, dass sie alles überstanden hat. Damit hätte ich damals um Ostern rum niemals mehr gerechnet, weil es der Kleinen wirklich so schlecht ging, aber umso mehr freut es mich nun, dass alles gut gegangen ist.

    Aber dass sie die Eier letztendlich wirklich so extrem lange getragen hat (immerhin waren das mind. 2-3 Monate insgesamt!), finde ich immernoch unheimlich erstaunlich und sehr ungewöhnlich. Aber nun, soll mir recht sein... ^^

    Damit wäre dieses Kapitel hier von meiner Seite nun wohl abgeschlossen und jetzt wollen wir mal hoffen, dass sie in Zukunft nicht noch einmal in eine solche Lage gerät. Ich bin jetzt aber einfach nur echt erleichtert und froh... :)


    MfG

    Hallo,


    wie alt sind die beiden denn?

    Vielleicht wären auch noch 1-2 etwas deutlichere bzw. schärfere Bilder (wobei die Qualität hier im Forum ja leider auch etwas komprimiert wird, wenn ich mich recht entsinne? :/) ganz hilfreich.

    Anhand der jetzigen Bilder würde ich mich eurer bzw. Janniks Vermutung von 2 Weibchen anschließen, allerdings könnte man mit viel Phantasie beim zweiten Tier eine kleine Verdickung vermuten, wenn man mich fragt.

    Von daher wäre evtl. auch ein Foto von der Seite aus ganz gut ;)


    MfG

    Hallo,


    ich glaube, ich bin euch echt mal wieder ein Update schuldig. Habe in Moment nur sehr viel zu tun und da ist das etwas untergegangen. Ich versuche mal, mich kurz zu halten und fasse die letzten paar Wochen mal kurz zusammen. Also...


    Nach einem Telefonat mit der Tierärztin haben wir beschlossen, noch etwas zu warten, da die Kleine wieder mehr gefressen hat und viel munterer wurde.

    Und siehe da: Es hat sich gelohnt... Ein paar Tage später lagen zwei Wachseier Lose im Terrarium herum. Ihr könnt gar nicht glauben, wie sehr ich mich darüber gefreut habe. Und das über Wachseier... :D

    Sie hat danach auch weiterhin gut gefressen und war aktiv und heute habe ich nochmal ein erstaunlich großes Wachsei im Terrarium gefunden.

    Laut Röntgenbild müsste sie jetzt also noch 2 Eier tragen und ich bin eigentlich ziemlich sicher, dass diese auch in den nächsten Tagen oder Wochen noch angelegt werden.

    Alles in allem bin ich wirklich unglaublich froh, dass sie das Ganze jetzt soweit erstmal gut überstanden hat und hoffe, dass es auch weiterhin so bleibt.


    So, das nun einmal als kurze und knappe Zusammenfassung, die ich euch wirklich noch schuldig war. Danke auch nochmal für eure Ratschläge zwischendurch und ich bin nun einfach nur happy, dass sie es soweit erstmal überstanden hat. :)


    LG und schönen Abend noch

    Guten Abend,


    ich wollte mich nochmal melden.

    Also, Samstagmorgen ging es der Kleinen auf den ersten Blick ziemlich schlecht, wie ich fande, sodass ich direkt beim Tierarzt angerufen hatte und auch umgehend vorbeikommen konnte. Dort ist sie dann in Anbetracht der Stresssituation allerdings wieder recht munter gewesen. Die Tierärztin und ich haben dann recht ausgiebig gesprochen und die verschiedenen Möglichkeiten in Betracht gezogen und am Ende sind wir zum Schluss gekommen, dass wir eine OP aufgrund der winzigen Größe der Taubagame am liebsten so weit wie möglich umgehen wollen. Die Kleine hat daher noch einmal Oxytocin in Kombination mit einem Schmerzmittel bekommen (dieses Mal tatsächlich per Injektion) und ich sollte schauen, wie sie nun darauf reagiert.

    Ich bin dann jedenfalls wieder mit ihr nachhause gefahren und behielt sie den ganzen Tag lang unter Beobachtung, aber konnte auch dieses Mal keinerlei sichtbaren Reaktionen auf das Mittel wahrnehmen. Vielleicht haben sich die Oxytocin-Rezeptoren ja auch einfach schon zurückgebildet...

    Wenigstens ging es ihr vom Allgemeinzustand her aber schon deutlich besser, ebenso auch gestern und heute (parallel sollte ich ihr weiterhin noch die Kalzium- und Glukoselösung verabreichen). Heute kam dann die "große Sensation": Zwar leider immernoch keine Eier, aber sie hat seit 2 Wochen zum ersten Mal wieder etwas von alleine gefressen. :) Klar geht es ihr mit der Situation wirklich schlecht, aber dass sie heute Futter angenommen hat, ist für mich wenigstens ein kleiner Hoffnungsschimmer. So kann sie wenigstens ein bisschen Energie zu sich nehmen.

    Sollte das Oxytocin über Ostern nicht gewirkt haben, was jetzt ja leider der Fall ist, dann soll ich mich direkt morgen früh wieder in der Praxis melden und dann muss die Tierärztin leider wirklich die OP durchführen. ?(

    In dieser Hinsicht bin ich allerdings schon sehr nervös, da sie zwar auf Kleintiere und Reptilien spezialisiert ist, aber laut eigener Aussage die bisher "unterste Grenze" bei 30 Gramm lag; die Taubagame bringt hingegen nur ganze 8 Gramm auf die Waage. Daher ist sie verständlichlicherweise etwas besorgt darum, wie die Kleine auf die Narkose reagieren wird und ob es ihr gelingen wird, die Eier ohne Komplikationen zu entfernen, da die Taubagame wirklich echt winzig ist. Und das macht mich jetzt natürlich umso nervöser... :|

    Aber ich hoffe mal, dass alles gut gehen wird. Zum Glück hat die Kleine heute noch etwas Energie zu sich nehmen können und ihr Allgemeinzustand ist schonmal deutlich besser geworden, sodass sie für die OP und die Narkose vielleicht ein bisschen mehr Kraft hat. Und in medizinischer Hinsicht vertraue ich der Ärztin auch auf ganzer Linie; bei Kleintieren und Reptilien scheint sie einiges an Erfahrung zu haben. Von daher bin ich eigentlich ganz guter Dinge, obwohl ich trotzdem noch ziemlich besorgt um die Kleine bin. Hoffen wir das Beste...

    Ich melde mich wieder und berichte weiter!


    LG und schönen Abend

    Bzgl. der oralen Verabreichung von Oxytocin habe ich noch den folgenden Link gefunden:


    https://www.dght-foren.de/foru…/22658-oxytozin-auch-oral


    Ich verabreiche ihr morgen noch einmal das Mittel (auch wenn ich nun auch nach der 2. Gabe auf den ersten Blick keine sichtbaren Verhaltensänderungen/ Wirkungen bei ihr erkennen kann) und versuche dann Samstag nochmal, die Ärztin ans Telefon zu bekommen.


    sauromalix Hast du bzgl. der Resorption der unbefruchteten Eier noch nähere Infos? Wäre es vor diesem Hintergrund vielleicht sogar möglich, eine eventuelle OP "auszusitzen"? Wobei mir natürlich auch klar ist, dass man sich darauf nicht verlassen sollte.

    Hallo,

    Das Zeug wird s.c. oder i.m. verabreicht... !

    warum mußte das Mittel oral gegeben werden? Auch kleinen Echsen kann man eine Spritze setzen, gerade als reptilienkundiger TA.

    genau, i.m. meinte sie zu mir auch, allerdings hat sie keine geeignete Stelle gefunden (warum auch immer, das kann ich nicht beurteilen), daher wurde es oral verabreicht.


    wie lange soll noch bis zur OP gewartet werden, und warum?

    Ich soll Samstag nochmal anrufen und notfalls würde sie dann noch in die Praxis kommen und ggf. die OP durchführen.


    ein befreundeter Wissenschaftler / Herpetologie sagte gar mal, Tierärzten, die Reptilien Oxytocin geben, sollte man die Zulassung entziehen

    Da würde mich mal interessieren, mit welcher Begründung? Denn Oxytocin scheint ja ein sehr weit verbreitetes Mittel bei Dystokie zu sein, auch bei Reptilien.

    dass Tympanocryptis unbefruchtete Eier vermutlich resorbieren können, trächtige Weibchen werden wieder dünn und man findet keine Eier.

    In diesem Zusammenhang würde mich dann mal interessieren, ob eine Graufärbung auch bei unbefruchteten Eiern auftritt? Und ob dann auch ein ganzes unbefruchtetes Gelege entsteht (wie es bei meiner Taubagame evtl. der Fall ist) oder nur einzelne Eier?


    LG


    EDIT: Achso, ich sehe gerade, dass du zu der Graufärbung noch was geschrieben hast. Aha, dann würde sich das Wachsei von letzter Woche ja durchaus schon erklären. Eine Paarung konnte ich bei den Taubagamen auch nie beobachten, lediglich ein paar Versuche des Männchens (wobei ich ja auch nicht den ganzen Tag vor dem Terrarium sitze und bei den ersten Anzeichen einer Trächtigkeit direkt von einer erfolgten Paarung ausgegangen bin).

    Hallo,


    ich glaube, ich bin euch mittlerweile endlich mal ein Update schuldig. Ich hatte einfach zu viel zu tun in den letzten Wochen und konnte euch daher leider nicht so auf dem Laufenden halten. Aber nun das Ganze einmal als Kurzfassung.


    Leider hat die Taubagame bis heute keine Eier abgelegt. Sie hat zwar wochenlang unermüdlich gegraben, aber ich habe nie Eier gefunden. Bis zur letzten Woche...

    Da habe ich auf einmal gegen Abend ein einzelnes Wachsei frei im Terrarium liegen sehen. Warum es ein Wachsei war, kann ich mir wirklich nicht erklären, da sie alle typischen Anzeichen einer "richtigen" Trächtigkeit hat (sprich z.B. grau gefärbter Kopf). Und leider ist es bisher bei diesem einen Ei geblieben.


    Letzte Woche Freitag ging es ihr dann aber schlagartig so schlecht, dass ich ehrlich gesagt schon gedacht habe, sie würde das Wochenende nicht überstehen. Daher habe ich direkt am Freitag für den Montag darauf einen Termin beim reptilienkundigen Tierarzt bekommen, aber hatte natürlich schon ziemlich Angst, ob sie es überhaupt bis dahin schaffen würde.


    Zum Glück hat sie das Wochenende überstanden, sodass ich Montag mit ihr zum Tierarzt fahren konnte. Um den Besuch kurz zusammenzufassen:


    - Röntgenbild gemacht (5 restliche Eier sind noch im Bauch)


    - Kalzium- sowie Glukoselösung zum "Aufpäppeln" mitbekommen (beides jeweils 3 Mal am Tag, zusätzlich noch ein Bad in lauwarmen Wasser)


    - Bananenbrei als Futterversuch, da sie mittlerweile leider jegliche Insekten verweigert


    Das habe ich dann zuhause so durchgeführt und war gestern wieder mit ihr bei der Tierärztin. Leider hat die Taubagame auch in der Zwischenzeit keine Anstalten gemacht, Eier abzulegen, aber zum Glück hat sich wenigstens ihr Allgemeinzustand merklich verbessert.


    Als nächsten Schritt hat die Ärztin ihr dann gestern Oxytocin verabreicht, um die Eiablage hoffentlich voranzutreiben. Sie konnte ihr das Mittel allerdings nur oral verabreichen und davon hatte ich im Internet vorher leider nichts gelesen (soweit ich mich erinnere), aber ich hoffe, dass das Präparat auch so wirkt.

    Ich habe auch noch etwas von dem Mittel mitbekommen, das ich der Taubagame heute und morgen jeweils am Nachmittag noch einmal verabreichen soll. Am Samstag soll ich mich dann telefonisch nochmal in der Praxis melden.


    Jetzt habe ich ihr gerade noch einmal das Oxytocin verabreicht und hoffe nun darauf, dass sie endlich die Eier ablegen kann. Die erste Gabe gestern scheint da noch nicht geholfen zu haben und auf den ersten Blick konnte ich auch keine Veränderung in ihrem Verhalten beobachten, sodass ich nicht genau weiß, ob ihr das Mittel wirklich hilft.

    Ich bin echt total in Sorge um die Kleine und hoffe natürlich inständig, dass das Oxytocin endlich die Eiablage provoziert und ein operativer Eingriff umgangen werden kann, zumal bei einem solchen die Prognose der Ärztin nur so halb gut war (eben aufgrund der wirklich winzigen Größe).


    Drückt mir (bzw. besser gesagt der Taubagame) echt die Daumen, dass das klappt. Ich bin da leider nicht mehr so zuversichtlich, um ehrlich zu sein, aber hoffe natürlich weiterhin das Beste. Jetzt hat es in diesem Jahr endlich mal mit Eiern geklappt und dann so eine Scheiße... Hoffentlich geht das noch gut...


    Soweit erstmal als kurze Zusammenfassung, die dann doch noch etwas länger geworden ist. Ich werde weiter berichten und hoffe, dass ich euch bald positivere Nachrichten überbringen kann.

    Drückt die Daumen!


    LG und schöne Ostertage an alle :)

    Hallo Jannik,


    ich kann mich meinem Vorrednern eigentlich nur anschließen, auch von mir mein herzliches Beileid. :( Auch wenn es "nur" Reptilien sind, zu denen man sicherlich eine andere Beziehung hat wie bspw. zu Hund und Katze, entwickelt man im Laufe der Jahre dennoch eine Bindung zu seinen Pfleglingen und es ist immer schwer, einen davon gehenzulassen.


    LG