Beiträge von EnsaladaMixta

    Hallo!

    T. s. tetrataenia, T. s. infernalis und T. s. concinnus.

    In der Natur wird das natürlich nicht kontrolliert, in Gefangenschaft sollte das aber kontrolliert werden. Ich habe auch nicht unendlich Platz und müsste sicher auch irgendwann Tiere abgeben. Sollten Hybriden in falsche Hände gelangen (da kann man so gut auswählen wie man will, es kann passieren), gelangen die unter Umständen zur weiteren Zucht. Und dann eventuell in reine T. s. tetrataenia Linien, die der Erhaltung der gefährdeten Art dienen. Und dann ist die Kacke richtig am Dampfen. Das soll keinesfalls passieren.

    Immer noch kein Grund sie wahllos zu vergesellschaften. Wenn es von den Haltungsansprüchen her "passen" sollte, ok. Aber man erkennt sicherlich, daß ich kein Freund von Vergesellschaftung bin.

    Nicht jeder muss ein Freund von allem sein ;)

    Da man Männchen und Weibchen nicht dauerhaft zusammenhalten sollte (Paarungsdruck) bietet sich die Vergesellschaftung verschiedener Thamnophis-Arten des gleichen Geschlechts an. Vorausgesetzt man beachtet, dass die Tiere eine ähnliche Größe haben und aus der gleichen Ecke kommen ;)

    Hallo!


    Die Antwort darauf ist ganz einfach: die verschiedenen Thamnophis-Weibchen leben schon hier ;) Ich werde auch auf jeden Fall ein Jahr durchmessen und schauen, ob ich zusätzlich beleuchte oder eventuell noch eine Zwischenstation zwischen draußen und Keller einplanen muss.

    Zur Pflege darf das Ganze ja betreten werden, nur nicht zum Chillen, Rauchen, ...

    Hallo!

    Die klimatischen Bedingungen würde ich selbstverständlich vorher über das Jahr verteilt prüfen. Es ist eine Süd-Terrasse, d.h. Sonneneinstrahlung ist ganztags vorhanden (außer bei schlechtem Wetter) und es könnte zusätzlich beleuchtet werden, falls die Sonneneinstrahlung/Temperatur nicht ausreicht. Beschattung lässt sich ja durch die Einrichtung und Bepflanzung erreichen.

    Die Anlage wird aus Glas und Metall gebaut (glatte Oberflächen), sodass ein Ausbruch schon so nahezu unmöglich ist und zusätzlich mit feinem Drahtgitter im Holzrahmen abgedeckt.

    Die Thamnophis werden sich nicht vermehren können, da lediglich Weibchen verschiedener Arten einziehen. Ansonsten würde es zu Hybriden kommen und das möchte ich vermeiden. Mit "vermutlich wird ab und an ein Jungtier fehlen" meinte ich in der Tat die Jungfische der Regenbogenelritzen, da sowohl die Thamnophis als auch die Wasserschildkröten gerne mal einen Fisch snacken könnten. Vögel kommen nicht in die Anlage und Jungtiere auch nicht raus.

    Über die Übertragung der Krankheitserreger informiere ich mal, danke für den Hinweis!

    Das Baurecht hier ist ganz schön kompliziert. Wenn ich das richtig verstanden habe: Die Garage steht direkt auf der Grundstücksgrenze. Aufgrund der Höhe "könnte" die Privatsphäre der Nachbarn gefährdet sein, weil man von oben in Haus/Garten/Balkon etc. schauen könnte. Fakt ist, dass ich außer dem Garagenvorplatz nichts sehe, da der Nachbar ebenfalls eine Garage dort hat. Die Olle von nebenan kann von ihrem Balkon aus deutlich besser in mein Wohnzimmer schauen wie ich in den nachbarlichen Garten, geschweige denn ins Haus. Aber Fakten interessieren beim Baurecht wohl nicht, daher darf der Teil in 2 Metern Abstand vom Nachbargrundstück nicht betreten werden. Das Bauamt hat angeordnet, dass in 2 Metern Abstand eine Grenze gezogen werden muss, daher stehen da aktuell unbepflanzte Blumenkübel (die waren Vorschlag vom Bauamt). Ich kann da natürlich auch was anderes hinstellen (unsere erste Idee waren Hochbeete für Gemüse), Hauptsache ich kann das Stück nicht begehen. Also kann ich auch eine Terrarienanlage hinstellen, die ja nicht zum Begehen gedacht ist (gegen die Pflege von Blumenkübeln und Hochbeeten ist wohl nichts einzuwenden, daher wohl auch nicht gegen die Pflege der Außenanlage).


    Statisch muss man das anders berechnen ;) Das Gewicht verteilt sich ja noch über den Boden, das hat mir der Statiker erklärt. Es darf also schon grundsätzlich "über" 200 kg/qm rauskommen. Sollte aber laut Statiker trotzdem nicht mehr wie 200 kg wiegen pro Becken und dann weit auseinander stellen wegen der Verteilung.


    Ich weiß nicht, wo die Punkte unter meinem Beitrag herkommen und krieg sie auch nicht weg, sorry.

    Hallo!

    Danke für deine Antwort. Die Garage ist ein Neubau und die Nutzung des Dachs als Terrasse war von Anfang an vorgesehen, sodass der Architekt bereits mit 200 kg/qm planen musste (anders ist das nicht erlaubt). Mein Balkonteich wiegt deutlich unter 200 kg und es wird ja nicht jeder qm der Terrasse mit 200 kg vollgestellt ;)
    Das einzige Problem wäre, wenn ich für die Schildkröten ein deutlich größeres Einzelbecken bräuchte. Ansonsten kann ich die Becken auf den 2x9 Metern verteilen.

    Hallo!

    Der Ausgangspunkt meiner Überlegungen ist leider etwas länger. Wer keine Lust auf den ganzen Text hat, darf den folgenden Absatz gerne überspringen und unten weiterlesen.

    Mein Freund und ich wollen zusammenziehen und denken dabei auch an die Familienplanung in ein paar Jahren. Meine Eigentumswohnung ist dafür mit zwei Zimmern zu klein. Seine Eigentumswohnung hat vier Zimmer und er hat mit der Sanierung bereits vor einigen Jahren begonnen, als wir uns überhaupt noch nicht kannten. Da er sich so viel Mühe gegeben hat, möchte er nach der Sanierung auch unbedingt dort einziehen. Grundsätzlich gefällt es mir dort schon, es gibt einen riesigen Garten, in dem wir letztes Jahr bereits Gemüse angepflanzt haben, ein großes Bad mit Dusche und Badewanne, separate Toilette, ein helles, großes Schlafzimmer, die Küche ist zwar klein, aber intelligent geplant, sodass man problemslos damit zurechtkommt, zwei wunderschöne Kinderzimmer unter dem Dach, die uns bis dahin als Gästezimmer und Abstellraum zur Verfügung stehen, ich verstehe mich super mit seinem Vater und seinem Bruder, die auch im Haus wohnen, die Gegend ist schön, der Garten mündet direkt an eine Kuhweide und einen Bach, man ist sowohl schnell in der Stadt als auch schnell draußen auf dem Feld, es gibt eine große Terrasse auf dem Garagendach... Also eigentlich alles perfekt, wenn da nicht das Wohnzimmer wäre. Das Wohnzimmer ist schlecht geschnitten (nicht rechteckig), überall sind Dachschrägen, Türen (ins Bad, in den Flur, auf die Terrasse) und eine Wand ist rund. Nun gab es natürlich Ende letztes Jahr einen riesigen Streit. Seine Vorstellung vom Wohnzimmer war, zwei Schränke (an die beiden einzigen geraden Wände) zu stellen, um Stauraum zu schaffen (z.B. für Küchenutensilien, die nicht in die Küche passen) und den Rest sehr offen zu gestalten (Esstisch, Schreibtische, Fernseher und Kinosessel). Meine Vorstellung vom Wohnzimmer war, dass wir irgendwie die wichtigsten Dinge (Fernseher, Schreibtische und Esstisch) unterkriegen müssen und ich dann hoffentlich noch alle meine Tiere unterbringen kann (dann wäre es schon sehr voll). Natürlich sind wir erwachsene Menschen und dann war schnell klar, dass wir einen Kompromiss finden müssen. Nun sind wir zu dem Kompromiss gekommen, dass ich eine der geraden Wände und das zugehörige Eck für meine Tiere nutzen darf, an die andere gerade Wand kommt ein Schrank und ansonsten gestalten wir das Wohnzimmer relativ offen und mit den gewünschten Kinosesseln. Dieser Kompromiss war für mich alles andere als einfach, da ich im Zuge dessen einige meiner geliebten Tiere abgeben muss.


    Nun hatte ich heute mein Buch "Strumpfbandnattern" von Martin Hallmen in der Hand, um eine Art nachzuschlagen, da mich ein Bekannter um Informationen gebeten hatte. Dabei bin ich zufällig auf das Kapitel "Haltung von Strumpfbandnattern im Freiterrarium" gestoßen. Das hatte ich seither überlesen, da zu meiner Wohnung kein Garten und nur ein kleiner Balkon gehört. Nun haben wir in der neuen Wohnung aber die Terrasse auf dem Garagendach, von der wir 2x9 Meter nicht begehen dürfen (Baurecht - der Nachbar hatte mündlich zugestimmt und uns dann doch das Bauamt auf den Hals gehetzt). Das wäre doch perfekt für ein solches Freiterrarium!


    Nun sind Informationen in Büchern ja meist älter (z.B. schreibt Martin Hallmen, dass er zwei ausgewachsene Zuchtpaare in 80x40x40 hält, während die meisten Halter und Züchter heutzutage eine Mindestgröße von 100x50x50 für Männchen und 120x60x60 für Weibchen angeben). Wie steht ihr zu solchen Außenanlagen? Haltet ihr das in der heutigen Zeit noch für machbar? Und statt im Garten auf einer Terrasse (hierfür müsste ich noch die entsprechende Bodenbegrenzung finden)?

    Zudem kann ich mir sehr gut vorstellen, meinen Balkonteich mit Regenbogenelritzen (sind ja auch aus Nordamerika) zu integrieren. Da wird dann vermutlich ab und an ein Jungtier fehlen, aber damit kann ich leben. Daneben würde ich weitere Wasserbecken einbauen (da ich nicht weiß, inwiefern die starke Strömung die Strumpfbandnattern beim Baden stört). Oder würdet ihr grundsätzlich von einem stark durchströmten Becken in einem solchen Außengehege abraten?

    Martin Hallmen schreibt zudem von einer Vergesellschaftung von Strumpfbandnattern mit Wasserschildkröten im Freiterrarium. Das wäre für mich grundsätzlich ebenfalls sehr interessant. Auch hier fände ich ein paar Meinungen und Erfahrungen sehr interessant! In Frage kämen Pseudemys rubriventris als "nördlichste" Vertreterin in Nordamerika. Flachwasserbereiche waren ja ohnehin eingeplant, vielleicht dann ebenfalls wegen der Strömung noch ein tieferes Becken.

    Dass eine Überwinterung im Außengehege nicht unbedingt klappen muss, ist mir bekannt. Alle Tiere könnten im Keller im Kühlschrank überwintern, würden den Winter also nicht draußen verbringen müssen.

    Ich bin gerade total begeistert von der Möglichkeit, daher übersehe ich unter Umständen auch ein paar Schwierigkeiten. Ich nehme also auch Dämpfer gerne entgegen!

    Auch wenn wir vom Thema abgewichen sind, fand ich die Einschätzung durchaus interessant. Wäre es ein Aquarium, würde es quasi trotz der 2 Meter Länge noch als Nano zählen wegen der geringen Tiefe. Dementsprechend wird das bei der Terraristik auch nicht ganz anders sein :D

    Hallo und danke für die Antwort :)

    Nano-Terraristik gab es doch sicher auch schon lange, bevor es den Begriff gab, oder nicht? Ich kenne mich mit Nano-Terraristik nicht aus, Spinnen und Wirbellose wie Asseln hat man doch aber sicher noch nie in einem großen Terrarium gehalten, daher verstehe ich auch nicht ganz, warum es ein trauriger Trend ist. Ich bin sehr begeistert in der Nano-Aquaristik unterwegs und da funktioniert das alles relativ problemlos.
    In einem anderen Terrarium hier leben schon Strumpfbandnattern, darum wollte ich jetzt nicht unbedingt noch weitere Schlangen. Das Buch ist immerhin älter als ich, so alten Büchern traue ich schon seit 10 Jahren nicht mehr :D

    Ich schau mir den Vertreter mal an, ansonsten leg ich die Landeinsiedlerkrebse ad acta und schau mich doch weiter bei den Geckos um.

    Hallo!

    Sehr interessant, auf allen anderen Seiten im Internet und in Büchern habe ich gelesen, dass man 4 bis 6 Landeinsiedlerkrebse in 60x30x30 halten kann. Dann sind das wohl ziemlich falsche Informationen.

    Das Sofa wird für das Terrarium schon nach vorne gezogen, weiter geht nicht, sonst kann man nicht mehr durchlaufen ;)
    Ja, das Problem an Geosesarma wird sein, dass sie einen richtigen Wasserteil brauchen. Noch mehr Wasser in der Wohnung bzw. ein Aquaterrarium will ich nun nicht unbedingt, ich hab hier schon zur Genüge Aquarien.

    Hallo!

    Ich hatte gestern eine ganz andere Idee, weiß aber ebenfalls nicht, ob das machbar wäre. Es wäre dann eher ein Strand mit Wald und keine Wüste, aber ich denke, da könnte ich was sehr Schönes zaubern. Einsiedlerkrebse? Was sagt ihr dazu?

    Hallo und danke für die Antworten!

    Pristurus rupestris und Tropiocolotes schaue ich mir auf jeden Fall an :)

    Ich weiß, dass meine Tiefe sehr gering ist, das ist auch der Grund dafür, dass ich kaum etwas über geeignete Tiere gefunden habe. Über die 200 cm Länge würden sich sicher viele freuen, macht nur keinen Sinn, wenn sich das Tier nachher nicht rumdrehen kann.

    Beleuchtungstechnisch sehe ich (noch) kein Problem, man kann ja mehrere kleinere Lampen aufhängen statt einer großen.

    Hallo :)

    Mein Freund meinte letztens, dass die Wand hinter dem Sofa noch sehr kahl aussieht und prompt kam mir eine Schnapsidee... Ich hätte sehr gerne selbst recherchiert, allerdings sind die Maße so ungewöhnlich, dass man quasi nichts findet. Ich würde gerne ein Terrarium hinter das Sofa stellen. Die Maße wären etwa 200 cm lang und 20 bis 25 cm tief. In der Höhe dann so 30 bis 40 cm.

    Nun habe ich vorher "Für alle Einsteiger auf der Suche nach ihrem ersten Reptil" gelesen und möchte möglichst viele der Fragen beantworten.

    Ich bin auf der Suche nach Reptilien, am liebsten Echsen, die man als Paar oder Gruppe halten kann. Gegen Nachzucht habe ich nichts einzuwenden, allerdings sollten die Tiere sich nicht so vermehren, dass ich keine Möglichkeit mehr habe, sie zu vermitteln oder das Terrarium platzt. Ich liebe Beobachtungstiere und nehme meine Achatschnecken und Strumpfbandnattern nur aus dem Terrarium, wenn es absolut nötig ist.
    Tag- oder dämmerungsaktive Tiere fände ich toll, da es aber schon sehr besondere Maße hat, ist auch nachtaktiv in Ordnung. Am liebsten wäre mir natürlich auch ganzjährige Aktivität, aber in erster Linie geht es um die artgerechte Haltung der Tiere und nicht um meine Wünsche, Sommer-, Winter- oder Trockenruhe stellen kein Problem dar. Da ich bereits nasse Terrarien (Achatschnecken) und mittelfeuchte Terrarien (Strumpfbandnattern) und ganz viel Wasser in der Wohnung (komme aus der Aquaristik) habe, hätte ich nun gerne etwas Trockenes, am liebsten Wüste. Aufgrund der geringen Höhe des Terrariums sollten es vermutlich Bodenbewohner sein. Farbe und Zeichnung sind zweitrangig. Gut zu beobachten sollten sie allerdings sein. Super wäre es, wenn die Tiere gerne Panda-Asseln fressen, ich habe eine Menge Nachzuchten von denen...
    Der Platz steht dauerhaft zur Verfügung, ich arbeite nicht und kann daher auch nicht arbeitslos oder berufsunfähig werden. Winterruhe ist im Kühlschrank möglich (da machen meine Strumpfbandnattern auch ihre). Das Terrarium wird selbst gebaut und da ich Zeit habe, ist der Technik und den Tieren finanziell keine Grenze gesetzt.
    Da ich eine Eigentumswohnung habe, muss niemand mit der Haltung einverstanden sein. Mein Freund kann sich um die Tiere kümmern, sollte ich mal im Krankenhaus landen. Ohne Papierkram wäre super, wenn mir das aber jemand ausführlich erklärt und mir sagen kann, wo ich hingehen und was ich machen muss, sollte es kein Problem sein.