Beiträge von Erdbähr

    Ich bin kein Hundekenner oder -freund, aber selbst ich weiß, daß Terrier ursprünglich als Jagdhunde gezüchtet wurden. Selbst bei einem sehr kleinen, dreibeinigen Terrier würde ich mir mehr Sorgen um selbst die größte/schwerste Kornnatter machen, und weniger um den Hund.


    Da die Schlange im Terrarium lebt und ein Hund nie die Gelegenheit haben sollte Kontakt zum Terrarientier zu haben, erübrigt sich die Frage doch eh. Es liegt am Halter dafür zu sorgen, daß die Terrarienscheiben verschlossen bleiben. Dann kann auch keinem der Tiere etwas geschehen.

    Die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit ist alles in Ordnung das habe ich schon nachgeschaut.

    Na dann ist ja alles bestens. Hauptsache Du weißt, es ist alles ok.


    Unabhängig Deiner Haltung: ja, die Zeit von Dienstag (vermutlich per Tierversand?) bis heute könnte etwas knapp sein. Soweit ich weiß, bietet man bei MS-Reptilien überwiegend Lebendfutter an, und Du solltest nicht davon ausgehen, daß jedes Tier beim ersten Versuch Frostfutter akzeptiert. Bei Problemen mit Tieren von MS-Reptilien gibt es nur einen Ansprechpartner: MS-Reptilien. Herr Broghammer und sein Team beantworten so ziemlich jede Frage, und bieten jeden erdenklichen Support zu von denen verkauften Tieren. Das kann Terraon verständlicherweise nicht bieten.

    Muss ich mir sorgen machen weil sie sieht schon relativ dünn aus bzw hat eine leichte dreiecksform. (Das habe ich beim wiegen gesehen)

    Von Dienstag bis heute sollte kein Python regius schlagartig besorgniserregend dünn aussehen. Vielleicht zeigst Du ein Bild vom Tier, damit man sehen kann was Du meinst? Ein besorgniserregend aussehendes Tier hättest Du nie kaufen dürfen.


    Ja, auch ein Königspython ist nur eine Schlange, und die fauchen nunmal bei Bedarf. Wenn Du Hilfe erwartest, mußt Du mehr Infos preisgeben. Haltungsparameter, Infos zur Schlange, Infos zum Futtertier, Infos zur Fütterung bzw. zum Fütterungsversuch, und so weiter.


    geraucht

    Ich denke nicht...

    Zoonosen sind durchaus ein Thema, über das man sich Gedanken machen sollte. Paranoid muß man deswegen jedoch nicht werden, bzw. sich nicht von irgendwelchen "Züchtern" einen Floh ins Ohr setzen und verrückt machen lassen. Ich meine, wie kann z.B. irgendein Mensch ruhigen Gewissens eine Zoohandlung oder gar einen Zoo besuchen, wenn das Risiko für keine Ahnung was so immens groß sein soll? Frag doch den "Züchter" nochmal, was genau seiner Meinung nach für Gefahren lauern, und unter welchen Umständen.


    Wenn Du mal eine Kornnatter haben solltest, kannst Du Dir sicher sein, daß Deine Neffen sich nur vom anschauen durch das geschlossene Terrarium mit nichts anstecken oder infizieren werden. Das gilt auch für Deine Hunde, die ganz gewiss ebensowenig Kontakt zur Schlange und dem inneren des Terrariums haben werden.


    Wie Du speziell auf Hirnhautentzündung kommst, ist mir ein Rätsel.


    Zu Zoonosen gibt es reichlich Literatur. Vielleicht beruhigt es Dich, ein, zwei Bücher zu kaufen und die zu lesen. Ja, es gibt Risiken, die man jedoch problemlos minimieren kann. Ich habe das vor längerem schonmal ungefähr so geschrieben, tue es nun erneut und hoffe, Du verstehst meinen Zynismus nicht falsch:


    - lasse weder Deine Hunde noch Deine Neffen noch sonst irgendwen das Terrarium ausschlecken.

    - auch das Terrarientier selbst sollte nicht abgeschleckt oder in den Mund gesteckt werden.

    - wenn Kot im Terrarium entfernt werden muß, tust Du das bitte ebenso nicht mit der Zunge, sondern trägst dafür Einweghandschuhe oder nutzt Einwegmaterial oder Instrumente, die anschliessend angemessen gereinigt und ggf. desinfiziert werden können.

    - den entfernten Kot, Bodengrund etc. bitte in den Müll, nicht in den Mund. Auch beim Mülleimer sollte man sicherstellen, daß weder Kleinkinder noch Hunde den Inhalt mit Leckeries verwechseln.


    Spaß beiseite. Wenn Deine Neffen keinerlei Kontakt zu Deiner eventuell zukünftigen Schlange, deren Hinterlassenschaften, Häutungen und dem Terrarieninhalt haben, besteht keine realistische Gefahr.

    Ganz ehrlich, ich sehe in z.B. unsachgemäßer Verarbeitung von Frischgeflügel in der Küche und mangelnder Küchenhygiene ein sehr viel größeres und sehr viel realistischeres Risiko für die Familie, als in der Haltung einer Kornnatter.

    Bei mir schimmelt nix

    Vorhin hast Du noch was anderes geschrieben.


    Ich bin kein Experte für Extatosoma tiaratum, kann mir aber nicht vorstellen, daß ein Ventilator vor dem Terrarium bzw. der Lüftungsfläche wirklich förderlich ist. Ebenso kann ich mir nicht vorstellen, daß es förderlich ist, Küchenrolle als Bodengrund zu nutzen und die so lange im Terrarium zu belassen, bis sie vollgeschi++en ist. Aber wie gesagt, ich bin kein Experte. Vielleicht lebt diese Art ja tatsächlich sowohl dauerhaft im Wind, als auch auf den eigenen Hinterlassenschaften. Wird schon so passen. :rolleyes:

    Soweit ich weiß, gibt es keine Terrarientiere, die man auf Torf halten MUSS. Um die noch vorhandenen Moore nicht weiter zu zerstören, sollte man auf Torf eher verzichten. Es gibt genug Alternativen.


    Um Dein Problem mit der LF einschätzen zu können, müßtest Du ein paar mehr Infos preisgeben, und vielleicht konkrete Fragen stellen. Anhand Deiner bisherigen Angaben rate ich mal, daß Du ein Terrarium von Exo Terra hast? Aufgrund des Gazedeckels ist es nicht verwunderlich, daß die LF nicht konstant zu halten ist. Welche Werte erzielst Du denn, wo im Terrarium und mit welchem Messgerät misst Du?


    Welchen Sinn hat die "Beleuchtungspause" tagsüber? Ein Problem mit zu hohen Temperaturen dürfte es bei LED wohl eher nicht geben.

    Vom Bauchgefühl tendiere ich zu einer Boa.

    Der erste Gedanke ist meist der richtige. Wenn Du damit die Gattung Boa meinst, bleib doch erstmal dabei. Wenn es das Buch von Klaus Bonny sein sollte, das bereits auf Deiner Liste steht, bist Du damit auf dem richtigen Weg.


    Wenn andere Boidae in Frage kommen, wird es natürlich etwas umfangreicher, und gezielte Buchempfehlungen schwierig.


    Reptil.tv ist nicht pauschal schlecht, so wie Herr Broghammer auf keinen Fall so zu bezeichnen ist. Ganz im Gegenteil. Viele Internetquellen haben ihre Macken und Tücken, es kann im Grunde jeder ins www raushauen, wonach auch immer ihm/ihr der Sinn steht. Es gibt selbstverständlich auch schlechte Bücher, aber die haben i.d.R. vor der Veröffentlichung immerhin ein Fachlektorat durchlaufen. Die meisten sind einfach nur veraltet, aber ebensowenig pauschal schlecht.

    Ich habe drei Plätze, an denen ein Terrarium stehen könnte, einmal 1,10m x 0,60m, dann 2,00m x 0,80m und schließlich 3,0m x 2,0m.

    Das heißt aber nicht, dass ich diesen Platz restlos ausschöpfen muss... Höhe ist überall die normale Deckenhöhe.

    Das wiederum schränkt die Suche schon ein wenig ein, wenn man Deinen Maßstab mit "Schlange 200-300cm" daneben legt. Bei ersterem sind im Grunde nur kleinere baumbewohnende Schlangen möglich. Das zweite bietet mehr Spielraum, lediglich das dritte wäre für Tiere mit bis zu 300cm geeignet. Gerade bei größeren Terrarien, und 300x200x200 möchte ich so bezeichnen, spielt Geld ganz schnell eine Rolle. Du solltest Dir einen Rahmen für die laufenden Kosten, vor allem Strom, lange im Voraus setzen. Bei normalen Zimmertemperaturen im Jahresverlauf kann es ein recht teurer Spaß werden, in einem Terrarium der Größe die Minimaltemperatur ganztags immer über 24°C zu halten, nur um mal ein Beispiel zu nennen.

    Geht es Dir primär um sog. Riesenschlangen, oder um Schlangen allgemein?


    Da "Schlange, 200 bis 300cm" kaum eine zielführende Vorgabe ist, hier ein paar mögliche Kriterien, um Deine Suche (für die User) selbst etwas einzugrenzen.


    Nun bin ich da als erstes bei Youtube auf Reptil TV gestoßen.

    Am besten erstmal weiterklicken, bis Du Dir genug Wissen angeeignet hast, um den Inhalt korrekt beurteilen zu können. Es gibt fachlich akzeptable Folgen, es gibt Folgen, da sollte es selbst den Jüngern die Zehennägel hochklappen.


    In z.B. diesem Buch findest Du unterschiedliche Schlangen mit (veralteten) Haltungsinfos etc., allerdings glaube ich, passt das nicht ganz zu Deinem Gesuch.

    Diese Konstellation ist unvernünftig, in jeder Hinsicht. Die Männchen werden über kurz oder lang Kommentkämpfe führen, voraussichtlich spätestens nach der nächsten Winterruhe. Eigentlich ein natürlicher Prozess, im extrem begrenzten Raum eines Terrariums jedoch nicht ungefährlich. Streß, Unterdrückung, Beissereien sind nicht ungewöhnlich. Ausserdem wird das Weibchen jede Saison ein bis zwei Gelege ablegen, es soll sogar gelegentlich, bei einigen Tieren, drei Gelege geben... einen Gefallen tut man der Dame nicht, wenn man sie zu einer Eiablagemaschine macht. Das vermehren von Kornnattern macht auch nur noch herzlich wenig Sinn. Das nicht bestimmte Tier ist demnach vermutlich das subadulte? Im Falle eines Männchens: Kommentkämpfe. Im Falle eines Weibchens: zu frühe Verpaarung kann zu Legenot und dem Tod des Tieres führen. Ich würde die vier bis auf weiteres einzeln halten.


    Wie werden die Tiere denn bisher gehalten, wenn ein Terrarium 76x80x174 das "große" sein soll?

    ich nehme stark an, dass das eine UVB-haltige Energiesparlampe ist.


    Wie man mit diesem Setup dann noch die angegebenen temperaturen erhalten haben will, ist mir ein Rätsel.

    Wenn die Energiesparlampe das (einzige) UV-Leuchtmittel sein soll, habe ich dazu ja bereits etwas verlinkt.


    Mit einem 150 Watt Wärmespot kann man in Punkto Temperatur schon einiges erreichen. Wie ich aber so oft sage: Temperaturen sind nicht alles. Wir sind uns einig, das Terrarium ist so wie es gezeigt wurde, komplett ungeeignet.