Beiträge von Erdbähr

    Ich verwende Led Technik von Led-Aquaristik

    Aquaristik ist nicht gleich Terraristik. Mit der von mir empfohlenen Webseite scheinst Du zwar ein Problem zu haben, aber vielleicht solltest Du Dich trotzdem dringend mal mit dem dortigen Themenkomplex "Wirkung optischer Strahlung auf Reptilien", oder dazu verfügbarer Fachliteratur, beschäftigen.

    Weil ne T5-Röhre nach ihrer Lebensdauer gibt meines Erachtens wesentlich schlechteres Lichtspektrum ab als viele LED's.

    Könnte man sowas nur messen, oder, besser noch, eine T5 (die ich selbst hier übrigens nur am Rande empfohlen habe) irgendwann einfach wechseln.

    wann könnte ich da nochmal fragen?

    Für gewöhnlich mit 6 Monaten. Hängt aber auch davon ab, wie das Tier ernährt wird und wächst... leider ist die Mast heutzutage bei vielen Reptilien sehr beliebt.


    Ein guter Anhaltspunkt im Vorfeld ist die Zeitigungstemperatur, bei Leopardgeckos kann man so, einen zuverlässigen Inkubator vorausgesetzt, das Geschlecht sehr zuverlässig "steuern".

    Erstmal sollten ein paar Bücher angeschafft werden, um sich eine solide Grundlage anzueignen.

    https://www.chimaira.de/vetmed/leopardgeckos.html

    https://www.chimaira.de/vetmed…kungen-farbvarianten.html

    https://www.chimaira.de/herpet…r-leopardgecko-17134.html

    Idealerweise immer mehrere Bücher, weil praktisch alle ihre Stärken und Schwächen haben, jedoch keins allumfassend alles nötige Wissen für die Haltung vermitteln kann. Daher zusätzlich auch noch dieses hier...

    https://www.amazon.de/Terrarie…-Ingo-Kober/dp/3866592434

    ...was u.a. Sinn und Unsinn sog. Fogger vermittelt, sowie die Vor- und Nachteile der von Dir angedachten Wärmequellen aufzeigt.


    Bei der Terrariengröße würde ich zu Einzelhaltung tendieren. Bitte vorab eine Quarantänemöglichkeit anschaffen, auch wenn es nur ein Tier wird, sollte der Gesundheitszustand bekannt sein, vor Einzug in das fertig eingerichtete Terrarium. Es sollte auch auf Cryptosporidien getestet werden.


    Die Konstellation 1,x wird immer zu regelmäßigen Eiablagen führen, was ziemlich sinnlos ist, wenn man gar nicht züchten/vermehren möchte, und nicht förderlich für die Weibchen ist.

    LED sind nicht schlecht, in Terrarien für heliophile Arten wie diese sehe ich deren Sinn nur nicht, von den üblichen Problemen und den exorbitanten Preisen potentiell terrarientauglicher Systeme abgesehen. Natürlich konnte man auch vor 10 Jahren schon LED in Terrarien nutzen, da würde mich aber dann interessieren, welche das gewesen sein sollen und welche Du heute nutzt. Ich meine, wenn man sich schon in einem Forum anmeldet, nur um die Werbetrommel für LED zu rühren, sollte man auch konkrete Angaben machen.


    licht-im-terrarium.de ist nicht irgendeine Webseite, wo irgendwer irgendwas nach Lust und Laune schreibt. Einfach mal schauen, wer diese Seite betreibt und welchen beruflichen Werdegang die gute Frau hat.


    btw: inwiefern selbst testen?

    was genau der Auslöser für das Fressen von Sand ist, kann ich dir leider nicht nennen.

    Eine der gängigsten Ursachen wurde von sauromalix genannt und hinterfragt. Wenn die Antwort dann lediglich lautet, alles sei bestens und vom reptilienkundigen TA abgesegnet, jedoch ohne irgendwas konkret beim Namen zu nennen, ist es schwer, darauf basierend irgendetwas zielführendes zu schreiben.


    Und doch, Leopardgeckos sind durchaus in der Lage, Löcher in ein festes Sand-Lehm-Gemisch zu graben.


    Ich sehe das übrigens ebenso, gezielte Aufnahme von Bodengrund ist i.d.R. immer die Folge irgendeines ernährungsbedingten Defizits.

    Ich kann wirklich nicht sagen warum, aber die EXOMED Ergebnisse (Kot von 3 Tagen gesammelt) waren wohl nicht ganz korrekt,

    Nur weil eine später woanders getestete Probe ein anderes Ergebnis brachte, heißt das noch lange nicht, daß der Befund von Exomed "nicht ganz korrekt" war.


    Die Unterschiede erkennst Du sicherlich selbst?

    - Exomed: Kot von 3 Tagen gesammelt, dann der Versand im Sommer, dann erst die Aufbereitung im Labor für die Untersuchung.

    - Tierärztin vor Ort: Kot vom Vortag, persönlich in die Praxis gebracht, vermutlich sehr zeitnahe Aufbereitung für die Untersuchung.


    Kotuntersuchungen sind so oder so immer nur Momentaufnahmen, viele Parasiten und deren Stadien werden nicht mit jedem Kotabsatz ausgeschieden. Je frischer die Probe, desto besser. Je älter die Probe, dann ggf. noch unter ungünstigen Bedingungen (Postversand im Sommer) ins Labor geschickt, desto weniger wird sich finden lassen.



    Irrsinnigerweiße ist mir rein vom Kot her jedoch nichts augefallen - weder stinkt dieser, noch hat dieser eine bemerkenswerte Konsistenz.

    Was ist daran irrsinnig? :/ Schei++e riecht IMMER nach Schei++e, niemals nach Rosen oder Lavendel. Mit Deinen Beobachtungen im Beitrag zuvor hast Du zwar nicht ganz und gar unrecht, aber ebensowenig ganz und gar recht.

    gar nicht im Speziellen auf deinen Post,

    Wie ich gerade sehe, habe ich zwar Dich zitiert, meinte aber primär den Beitrag von Rabulist, der wiederum meinen Beitrag zuvor "generell" bestätigte. Und ja, bei Python regius kenne ich solche Geschichten sogar aus erster und zweiter Hand... keine so prickelnde Erfahrung.

    Selbstverständlich erst wenn es ihm besser geht.

    Auch ein gesundes Tier dieser Gattung braucht keine Gesellschaft. Wirklich nicht. Jede Vergesellschaftung ist zudem immer mit Aufwand (zusätzliche Quarantänemöglichkeit, Laboruntersuchungen, Cryptosporidientests, immer pro Tier eine Möglichkeit zur Trennung bereithalten wenn nötig) verbunden. Einem einzeln gehaltenen Leopardgecko, egal welche Art der Gattung, mangelt es an nichts, wenn Haltungsparameter und Ernährung stimmen.

    Abwechslung kann man der Schlange dann durch die Fellfarben der Futtertiere bieten, oder durch deren Geschlecht.

    Kann man machen - muss man aber nicht.

    Nur für's Protokoll... das war ein Scherz. Natürlich sind Fellfarbe und Geschlecht des Futtertieres schei++egal. Und ja, selbstverständlich sind Mäuse als alleiniges Futtertier ein Kornnatterleben lang völlig ok und ausreichend. Da braucht es keinerlei Abwechslung. Wie eben gerade schon an anderer Stelle geschrieben: Reptilien dürfen nicht vermenschlicht werden.


    btw: Schnecken?!? =O

    Die sollten doch eher den wenigen Schlangen vorbehalten bleiben, zu deren natürlichem Beutespektrum sie zählen.

    Die alte Besitzerin sagte mir es ist ein Eublepharis turcmenicus, Eublepharis macularius oder doch ein anderer?

    DAS war die Aussage der Vorbesitzerin? :/


    Egal welche Art der Gattung es nun sein mag, Gesellschaft brauchen die nicht. Die Bedürfnisse von Reptilien sollten nie vermenschlicht werden.


    Anhand dieses Fotos ist garantiert keine Geschlechtsbestimmung möglich.


    E. turcmenicus sind kaum zu bekommen, und wenn ich mich recht erinnere, entsprechend teuer. Wie groß ist die Chance, daß jemand viel Geld für einen Gecko ausgibt, um den dann verwahrlosen zu lassen und irgendwann, wenn das Tier quasi kaputt ist, an einen Nachbarn weiterzugeben?


    Zugegeben, die Artbestimmung anhand des Fotos traue ich mir nicht zu, ohne vorher Bücher gewälzt zu haben. Aber wie das eben so ist, wenn man Hufschläge hört, sind es meistens doch nur Pferde, keine Zebras.

    Abwechslung? Mäuse, oder Ratten, oder VZM, in für die Kornnatter passender Größe... Abwechslung kann man der Schlange dann durch die Fellfarben der Futtertiere bieten, oder durch deren Geschlecht. Mann kann zwischen Frost- und Lebendfutter variieren. Zwischendurch mal ein Eintagsküken anbieten, die sind bei weitem nicht so schlecht wie ihr Ruf, der ihnen in der Terraristik vorauseilt. Viel mehr Abwechslung braucht es nicht.