Beiträge von Erdbähr

    Zitat

    Gut das kann natürlich sein

    Das kann nicht nur so sein, das ist so. Grundlagen der Ernährung von Schlangen, würde ich mal behaupten.

    Es gibt ja auch andere Schlange die Schwein zu essen bekommen.

    Schwein... ja. Schweinefüße... wohl eher nicht.

    Grundsätzlich richtig, die sehr großen Riesenschlangen im Hobby bekommen möglicherweise schon mal ein Ferkel. Ich erinnere mich, daß einige Halter Kontakte zu Schweinezüchtern hatten, die dann Totgeburten günstig abgegeben haben. Sonstige Verfügbarkeit in Relation zum Preis... nun ja... Kaninchen/Hasen sind da wohl naheliegender. Glaubst Du, Deine Boa c.i. wird je eine Größe erreichen, so daß die Fütterung eines Schweins eine realistische Idee ist? Kleine Meerschweinchen oder sehr kleine Kaninchen, warum nicht.


    Na ja, nicht Dein erster absurder Beitrag in diesem Forum.


    Fader Beigeschmack: Schweinefuß ist so ziemlich das günstigste im Handel erhältliche Teil vom Schwein. Geht es vielleicht eher um Abwechslung für Deinen Geldbeutel?

    https://laboklin.de/de/leistun…antaene-natter-viper-pcr/


    Laien sollten die Probenentnahme (und wenn man eh schon dort ist, auch direkt alles weitere) besser einem (reptilienkundigen) Tierarzt überlassen...


    Kornnatterhaltung ist bei mir schon eine recht lange Zeit her, die beiden noch verbliebenen Hybriden aus guttatus x emoryi blende ich mal elegant aus, entsprechend hat sich offenbar auch im Bereich "Seuchen" einiges verändert. Der Hinweis auf Adeno macht daher allemal Sinn... und sei es nur um Sicherheit zu haben, daß das eigene Tier den Schei++ eben nicht hat.

    Terrarientemperaturen sind ein Problem im Hobby, auch bzw. gerade bei Reptilien, die Winterruhe halten. Die führen manche Halter zwar durch, aber den Rest des Jahres ist für die Tiere quasi konstant Hochsommer. Ich meine, man sollte sich am Klima des Verbreitungsgebietes seiner Pfleglinge orientieren. Jetzt sind 30°C am Sonnenplatz sicherlich ok, die Nachttemperatur hingegen ist (deutlich) zu hoch. Jetzt würde ich den Sonnenplatz aber auch nicht die gesamten 10 Beleuchtungsstunden (um mal bei Deinen Angaben zu bleiben) auf diesen Wert aufheizen, sondern nur für einen Teil davon. Wenn es tatsächlich Sommer wird, kann man die Temperatur am Sonnenplatz auch länger aufrechterhalten, und bis auf 35°C steigern. Bei Hochterrarien ist das dann mit dem Temperaturgefälle manchmal problematisch, aber anders betrachtet... die Temperatur am Terrarienstandort steigt ja im Sommer auch, und wenn wir mal wieder einen Rekordsommer haben sollten, verzichtet man eben auf Sonnenplatz und weitestgehend auch auf Temperaturgefälle... sollte sich aber schon jetzt Gedanken um evtl. nötige Kühlung machen.

    dass sich ein zu warmer Sonnenplatz nachteilig auf die Verdauung auswirken kann,

    Ich zitiere einfach mal mich selbst, siehe Beitrag 3:

    Zu hohe, ebenso zu geringe Temperaturen, sind z.B. eine naheliegende Erklärung, warum "größeres" Futter nach einigen Tagen wieder erbrochen wird.

    Warum "größeres" in ""? Auch dazu habe ich schon etwas geschrieben.

    Ein reptilienkundiger Tierarzt hätte direkt zu Beginn aufgesucht werden müssen, nachdem das Tier vom ursprünglichen Halter abgeholt wurde. Oder was genau ist mit Isolation gemeint?


    Erstmal würde ich nun in lockeren Abständen Kotproben in ein Labor schicken und dort untersuchen lassen... sollte es Handlungsbedarf geben, kann man immer noch einen TA aufsuchen. Bei den Laboruntersuchungen würde ich unbedingt auch auf Cryptosporidien testen lassen, bietet sich an, sollte das Tier nochmal das Futter erbrechen.


    btw: nach dem erbrechen würde ich eine Weile bis zum nächsten Fütterungsversuch abwarten. Wenn ein mal pro Woche der bei Dir gängige Fütterungsintervall ist, auf jeden Fall ein mal aussetzen.


    Eine Schlange in Einzelhaltung würde ich nicht zum füttern aus dem Terrarium nehmen. Wählt man geeigneteren Bodengrund als (oft scharfkantige) Pinienrinde, braucht man sich z.B. keine Gedanken über versehentlich beim fressen aufgenommenen Bodengrund machen. Kann man generell umgehen, indem man das Frostfutter weiter oben und von Pinzette anbietet... in einem Hochterrarium gibt es ja i.d.R. genug Möglichkeiten dafür.


    Füttert man eine Kornnatter von 100cm Länge ein mal wöchentlich mit Babymäusen oder Babyratten, dient das bestenfalls zum Lebenserhalt, Gewicht kann so verständlicherweise kaum aufgebaut werden. Über Futter in geeigneter Größe würde ich allerdings erst wieder nachdenken, sollten alle Untersuchungsergebnisse o.B. sein... womit ich ehrlich gesagt, sofern per Ferndiagnose realistisch, kaum rechne.


    Gemessen an der Jahreszeit ist eine Nachttemperatur von 23°C zu hoch. Eine einzelne Temperaturmessung mittig ist nicht zielführend, man sollte schon das gesamte Temperaturgefälle kennen. Zu hohe, ebenso zu geringe Temperaturen, sind z.B. eine naheliegende Erklärung, warum "größeres" Futter nach einigen Tagen wieder erbrochen wird. Der Sonnenplatz könnte durchaus etwas wärmer sein als 30°C.

    Ganz ehrlich? Das würde ich schlicht wieder verkaufen und ein neues bauen.


    So teuer ist Selbstbau nicht und am aktuellen musst du ja nach eigener Beschreibung eh alles austauschen (Rückwand, Technik)...

    Hier gab es doch bereits die einzig sinnvolle Antwort.

    Ja, das ist für 120 Euro sicherlich möglich, soweit ich die OSB-Preise in den Baumärkten in Erinnerung habe.

    Die Scheiben kann man durchaus sehr günstig kriegen, einfach alle Glaser in erreichbarer Nähe nach Zuschnitt von Gebrauchtglas oder Resten fragen. Im worst case sind die dann nicht geschliffen, das kann man aber mit simplen Arbeitshandschuhen aus irgendeiner Grabbelkiste und ein, zwei Bögen Schleifpapier selbst lösen.

    Die letzten paar Euro für Führungsschienen, Lüftungen, Silikon, Lack etc. dürften kaum noch ins Gewicht fallen.


    Wenn es doch etwas teurer werden sollte, so what, man bekommt ja noch Geld durch den Verkauf des Fehlkaufes.

    und mein Vater killt mich, weil wir 4h gefahren sind um das abzuholen

    Hier haben wir vermutlich das Hauptproblem, das gegen einen Neubau spricht? Wobei die Frage gestattet sein muß, warum man sich mit so viel Aufwand ein gebrauchtes Ding holt, von dem man genau weiß, daß Umbauten nötig sind und weitere Kosten entstehen, immer mit dem Hintergedanken der problematischen Grundreinigung/Desinfektion/oder was immer nötig ist, je nachdem welches Reptil da voher drin lebte.

    Die Lucky reptile Desert ist eine Korkrückwand von Lucky reptile

    OK, konnte natürlich niemand wissen, wie bereits von jotpede erwähnt. Da ich in so einem Ding absolut keinen nutzbaren oder sonstwelchen Mehrwert für eine Bartagame sehe, gibt es eine simple Lösung für das Grillenproblem, von dem Du selbst ja gar nicht sicher zu sein scheinst, ob es überhaupt existiert: rausreissen, und eine der Gattung angemessene Rück- und Seitenwandstruktur einbringen. Da das eine größere Maßnahme ist, kannst Du das während der kommenden Winterruhe in Angriff nehmen. Und da Du nun weißt worauf es ankommt, kannst Du direkt so arbeiten, daß nirgendwo Insekten durchkommen.


    Diese "Desert":rolleyes:Rückwand kannst Du natürlich auch sofort rausreissen. Problem gelöst.

    Spalten wo? In der Bright Sun? In der Rückwand?


    "Vermutlich" Grillen? Hinter der Rückwand dürfte eigentlich nichts Geräusche machen. Was ist schwierig am abdichten, bzw. wenn irgendwelche Schwierigkeiten bekannt sind, warum behebt man die nicht, bevor ein Reptil ins Terrarium kommt?


    Eine Bright Sun bzw. deren EVG ist durchaus bekannt für Geräuschentwicklung, daß sich darin Grillen niederlassen, hingegen eher nicht. Aber ja, eine Bright Sun mit Silikon abdichten dürfte sich schwierig gestalten.


    Erzähl doch bitte mal konkret worum es Dir geht, denn so ganz folgen kann ich Dir bisher nicht.

    Nach allem, was ich gelesen habe, häuten sich Jemenchamäleons in Jenkins Alter noch vollständig

    Wo hast Du denn gelesen, daß junge Chamäleons, oder Echsen überhaupt, sich am Stück häuten würden? Habe ich zumindest noch bei keiner Echse je erlebt oder davon gehört... und ja, die Häutung braucht schon ihre Zeit.


    Ob Häutungsreste problematisch werden könnten oder nicht, hängt u.a. davon ab, wo am Körper sie verbleiben. Schwanzende und Füße sind potentiell problematisch.

    WF oder NZ: Farmzucht (mir war zum Zeitpunkt des Kaufs nicht bewusst, was das bedeutet und ich dachte es ist gleichbedeutend mit Nachzucht…)

    Mit dem Erwerb von Jemenchamäleons habe ich mich schon ewig nicht mehr beschäftigt, bin aber erstaunt, daß FZ erhältlich sein sollen. Sicher, daß das so in den Papieren steht? Wenn ja, aus reinem Interesse, alles weitere gern via pn: wo bekommt man FZ dieser Art?