Beiträge von gekkie

    Hallo Julia,


    das ist doch ein Plan :-)

    Ein gebrauchtes tut's zur Not auch - aber gut desinfizieren! Ich würde auch zusätzlich ein Kleines zur Quarantänehaltung empfehlen. Da geht auch etwas mit 'ner 30er Kantenlänge. Das Tierchen ist ja nicht allzulange darin.

    Was Dein "Kommodenproblem" betrifft:

    ein wenig Überstand ist eigentlich kein Problem - ich finde sogar, dass es ganz gut aussehen kann (mein Geckoterra steht auch einige Zentimeter über den Unterschrank hinaus. - das habe ich extra so entworfen.)

    Wenn Du's "ordentlich" machen willst, dann lass' Dir vielleicht eine Multiplaxplatte zuschneiden, auf die das Terrarium gut passt und leg' die zwischen Schrank und Terrarienboden - die sehen im Anschnitt schön aus mit ihren Lagen und müssen nicht zwingend weiter bearbeitet werden (bissl feines Schmirgelpapier schadet nicht, muss aber auch nicht sein).

    Bei Multiplex (egal ob mit oder ohne Siebdruckbeschichtung) reichen da im Grunde 9mm Materialstärke, 12mm oder mehr sehen aber schöner aus.


    Beregnungsanlagen sind schon praktisch - ich möchte nicht ohne sein. Spätestens im Urlaub ist sie für mich unverzichtbar.


    Ich habe meine bei M.R.S. selbst zusammengestellt und betreibe sie mit einer "Whisper Power Pump". Das ist eine - für meine Ohren - sehr leide Membranpumpe. Bauähnliche/-gleiche Modelle gibt es auch bei anderen Firmen.

    Neulich hatten wir hier jemanden im Forum, den das Geräusch dieser Pumpe gestört hat - aber dass es eine leisere Möglichkeit gibt, wüsste ich nicht.

    Besorge Dir dann am besten auch eine Zeitschaltuhr dazu, die sich sekundengenau einstellen lässt.

    Hi nochmal,


    ach ja - das hatte ich vorhin ganz vergessen: Warum ESG-Glas?

    Ehrlich gesagt bin ich bei soetwas eher für ganz "normales" Floatglas.

    Sicherheitsglas ist zwar etwas schlagfester, ja - aber wenn's da kracht hast Du zigtausend kleine WÜrfelchen überall im Terrarium und drumherum, während beim Floatglas im Zweifel sogar ersteinmal nur ein Sprung entsteht, den man zunächst tapen kann, bis Ersatz besorgt ist.

    Und so leicht bricht da auch bei Floatglas nix, das ist schon recht widerstandsfähig...

    das ist doch schon mal gut zu wissen. Ja, eine Zarge werde ich auf jeden Fall einbauen die entsprechenden TürSchaniere wollte ich dann direkt auf das ESG-Glas schrauben. ch bin noch am überlegen ob ich Verbinder mit Glasfaser-Kern nehme. Ich denke ja immer noch, das die Kräfte/Gewicht nicht so Hoch sein dürfen.

    Jo - mag schon sein, dass die auch langen. Ich bin da persönlich immer lieber auf der sicheren Seite... würde zumindest die Kreuzverbinder in der Zarge so stabil wie möglich wählen - wenn die Türen offenstehen, ziehen die ja schon ein bißchen...
    Und die Technik wiegt schon auch einiges.


    Habe bei meinem Roll-Untersatz für's Chamäleonterrarium ausschließlich Verbinder mit Stahlkern genommen, insofern bei belasteten Bauten keine Erfahrung mit rienen Kunststoffverbindern. Beim Terrarium selbst habe ich die "normalen" und die sind echt bissl wackelig - aber da habe ich auch dünnere Profile (15mm) und keine Siebdruckplatten, die weitere Stabilität bringen würden - also auch nicht wirklich ein Vergleich zu Deinem Projekt...

    okay das kann ich mir ja noch in Ruhe durch den Kopf gehen lassen. das gehört ja erst zun Finish. Ich hatte gelesen das die Luftfeuchtigkeit Tagüber 65-75% und Nachts 90% betragen soll. Im Moment habe ich das Gefüht, das trotz 2 maligen Sprühen am Tag die Luft im Terrarium ziemlich trocken ist. Das muß ich unbedingt noch mal messen.

    ja, miss das mal nach - dann aber am besten an verschiedenen Stellen.

    Um die 65% sind garnicht sooo viel mehr als in normalen Wohnräumen herrscht. Kein Vergleich zu wirklichen Feuchtterrarien wie z.B. für Dendrobaten.


    Kannst ja mal auf die Suche nach Klimadaten aus dem Habitat gehen - steht dazu nichts Genaueres in deinem Buch? Die Tiere sind in ihrer Heimat recht weit verbreitet in relativ unterschiedlichen Habitaten - es gibt wohl auch verschiedene Lokalformen... aber das übersteigt miene Kenntnisse von den Großen dann auch schon.

    Ich habe gelesen das es vorkommen kann das die düsen ständig Tropfen wenn der Tank höher steht als die Düsen.

    Ja - und zwar bis der Tank leer ist... Tropftränken sind zwar bei Chamäleons teilweise sinnvoll, aber die sollte man dann getrennt vom "normalen" Sprühkreislauf installieren.

    Moin Julia,

    so ein Terrarienbau ist eigentlich kein Hexenwerk :-). Eine gute Planung ist da die halbe Miete. Wenn Du dabei konkrete Hilfe benötigst gibt es ja zum Glück Foren ;-)


    Selbst aus Glas ist das mit eitwas "durchschnittlichem" Geschick und vielleicht einem Paar helfender Händen machbar (geht mit ein paar einfachen Hilfsmitteln aber auch alleine ganz gut). Glasscheiben kann man fertig auf Maß zugeschnitten beim Glasermeister seines Vertrauens oder auch online bestellen.

    Das wird ja kein Aquarium, wo es auf absolut genaues Arbeiten ankommt ;-) (Ich habe übrigens auch meine Aquarien allesammt selbstgebaut - funktioniert)


    Wenn es lieber ein Holzwerkstoff sein soll:

    Anstelle von OSB empfehle ich für Feuchtterrarien gerne Siebdruckplatte - die ist sehr biegesteif und bereits gut versiegelt. Das Material kann man im Holzhandel auf den mm genau fertig zuschneiden lassen und muss die Platten zu Hause nur noch zusammenschrauben.


    Glas oder Holz ist ein bißchen Geschmackssache - neben dem Optischen fällt mir dazu ein: Glas lässt sich im Zweifel etwas besser desinfizieren, bei Holz kann man da aber im Notfall eine frische Beschichtung auftragen.

    Holz hat außerdem den kleinen Vorteil, dass man nachträgliche Änderungen in der Regel leichter bewerkstelligen kann. Aber wie gesagt: wenn man vorher gut plant (Belüftungsflächen etc.), dann braucht man i.d.R. auch keine spontanen Änderungen mehr durchzuführen.


    Bitte denke bei der Planung daran, dass ein Phelsumenterrarium idealerweise oben komplett mit feinmaschiger Metallgaze abgedeckt ist und die Beleuchtung darüber (am besten in einem sog. Lichtkasten) installiert wird.


    Genügend Lüftungsflächen einplanen und für Bodengrund in etwa eine Höhe von 15cm ges. sind ganz gut - je nach eingesetzten Pflanzen darf es auc mehr sein.

    Sanseverien, Epipremnum, Ficus pumila &Co. benötigen nicht viel Bodengrund - auch Asparagusarten sind recht pflegeleicht.


    Was die Terrariengröße betrifft:

    Die keinen Gesellen sind wirklich flink und ein entsprechend großzügiges zu Hause ist schon toll - Deine ursprünglichen Maße würde ich zwar als gerade noch vertretbar empfinden, aber bedenke, dass ja mindestens in der Höhe nochmal einige Zentimeter für den Bodengrund weggehen..

    Die neuen vorgeschlagenen Maße sind da schon besser :-) Wenn es also machbar ist würde ich ebenfalls zu einer solchen Größe raten.

    Bei der zuletzt angepeilten Größe würde ich eher etwas mehr Licht einplanen - entweder eine weitere HCI (mit oder ohne UVB) oder eine stärkere Bright sun würde ich da zumindest für die Winterzeit schon als nötig erwarten.Zum Vergleich: Mein Geckoterrarium (Phelsuma robertmertensi) mit einigermaßen ähnlichen Maßen hat gegenwärtig eine 70 Watt Solar Raptor, 2 LRS und für "Sonnenauf- und -untergang" und zur mittäglichen Temperaturerhöhung noch zwei Halogenspots drüber hängen.


    Grüßle aus der weiteren Nachbarschaft,

    Claudia

    Moinsen Sven,


    da mein Alu-Steck-Terrarium ganz andere Ausmaße hat, als Dein Projekt, mag' ich Dir hier keine definitive Empfehlung aussprechen.

    Die "Schwachstellen" sind übrigens eher die Eckverbinder. Da würde ich Dir welche mit Stahlkern empfehlen. Ich nehme zumindest an, dass Du oberhalb der Bodenwanne eine "Türzarge" einbaust, wo Du dann ja Kreuzverbinder brauchen wirst.


    Ansonsten würde ich Dir empfehlen, Dich an den Support der Vertreiberfirma (bist Du bei Marinesystems geblieben?) zu wenden und Dein Projekt zu beschreiben. Die wissen sicher, welche Komponenten da geeignet sind.


    Auch mit Hypertufa habe ich nicht gearbeitet, bei mir ist in zwei Terrarien ein Fliesenkleber-Lehmgemisch zum Einsatz gekommen - einmal auf Styropor und einmal auf GFK.

    Aber Was Du über die Eigenschaften von Hypertufa gelesen hast, gilt in gewissem Maße auch für diese Art der Beschichtung. Hypertufa lässt sich halt von vornherein etwas dicker auftragen und in gewissem Maße formen - je dicker die Schicht, desto mehr Wasser kann "gespeichert" werden....
    soweit ich weiß benötigen Jemen allerdings keine allzuhohe Luftfeuchtigkeit, sodass Du bei Einsatz echter Pflanzen und gut durchwurzeltem Bodengrund ohnehin schon gut aufgestellt sein dürftest. Meiner Einschätzung nach würde Fliesenkleber also auch ausreichen. Ist dann Geschmackssache ;-)


    Bei der Terrariengröße würde ich schätzen, dass Du für die Regenanlage (mindestens) drei Düsen benötigen wirst.

    Viele Grüße,

    Claudia

    Hi,


    ich könnte noch auf 140x75cm Grundfläche kommen aber mehr ist dan nicht drin.

    ja das wäre doch schon toll :-)


    Wie steht es mit der nächtlichen Temperatur-Absenkung, und der winterlichen kühleren Haltung? Lässt die sich an diesem Standort bewerkstelligen?


    Die Skizze ist für mich gut genug. :-)

    Was die Belüftungsfläche betrifft: da gibt es ja die "berühmte" Faustformel etwa 1/3 der Frontfläche plus entsprechend im Deckel.... kannst Du ja mal ausrechnen, ob Du mit Deinem Plan in diesem Bereich landest.


    Hat Du Schiebetüren geplant? dann würde ich bei der enormen Größe ein Rollschienensystem empfehlen. Solche großen Scheiben sind schwer und lassen sich auf den üblichen U-Ptofilen nur mühsam bewegen.

    ich dachte auch in dem Bereich an Siebdruckplatten. Ich würde auch versuchen alles mit Aquarium Silikon abzudichten. Für die Bodenwann könnte ich mir

    zusätzlich noch Teichfolie vorstellen.

    Ich habe hier keine Teichfolie in meinen Bodenwannen aus Siebdruckplatte verbaut (Chamäleonterrarium und Zimmerterrarium der Geckos).

    Da ich sie mit Drainagelöchern versehen habe (darunter sind Auffangbehälter), habe ich sie zwar noch nicht unter "erhärteten" Bedingungen (geflutete Bodenwanne) geprüft, aber ich hätte da bei guter Versiegelung der Stoßkanten wenig Bedenken... Zumal stehendes Wasser ohnehin regulär nicht vorkommen dürfte...

    Wenn Du Dich für ein Alu-Stecksystem entscheidest, dann gibt es aber gute Möglichkeiten, ordentlich zu versiegeln.


    Ich würde Dir zu mehr als die in der Skizze eingezeichneten 20 cm Höhe raten. Mindestens 30cm würde ich da schon einplanen, etwas mehr schaden sicher auch nicht.

    Vorstellungen schon... Ich dachte an Korkplatten und einige befestigte Pflanzkörbe. Ich hatte gelesen, das Kokosmatten eher ungeeignet sind.

    Da das Jemen ja eher auf Bäumen lebt werden Felsvorsprünge wohl nutzlos sein. Ich würde gern in Richtung Tropenterrarium gehen.

    Kokosmatten sind tatsächlich schlecht. Das ist also schonmal gut.

    Die Tiere leben aber schon im Gebirge - insofern kommen da hier und da durchaus auch Felswände vor...die werden halt weniger genutzt;-)


    Ansonsten: Korkrinde ist natürlich eine Lösung - Kleiner "Spartipp" von mir: falls Du in der Nähe einen Wald hast, der auch wirtschaftlich genutzt wird: dort kann man mit Glück schöne große Rindenplatten finden. Einfach mal nach einem Holzstapel suchen... Von Fichten und Eichen kann man die Borke meist recht gut in großen Stücken ablösen, wenn die Bäume schon ein paar Wochen liegen... Du hast da ja ordentlich Fläche abzudecken.

    Ich weiß nicht, wie gut die großen Jemenmännchen auf rel. ebenen Flächen hochklettern können, aber ich denke, je rauer die Fläche, desto besser...


    Letztendlich ist die Rückwandgestaltung natürlich auch ein bißchen Geschmackssache - ich find's aber gut, wenn man da auch ein bißchen Kletterfläche mit einplant. Das ließe sich z.B. auch mit einer Mischung von Felsoptik mit integrierten Ästen oder Borkenstücken verwirklichen....


    ja, ich bin auch noch recht unsicher wieviel ich ihm geben kann an Futter... bisher habe ich es so mit 2 mittleren Heuschrecken und 2 Heimchen gehalten.

    Der Vorbesitzer meine auch, das er diese Menge noch täglich braucht da er noch im Wachtum ist. Mittlerweile bin ich mir da nicht mehr so sicher bzw. ist das

    Vertrauen in seine Aussagen gänzlich weg. Vitamine kommen heute, werde ich dann auch gleich mit anfangen. Licht sollte morgen da sein...

    Bin schon auf etwaige Veränderungen gespannt.

    Was die genaue Menge betrifft bin ich für diese großen Tiere auch ein bißchen überfragt - mit 7 Monaten kann zwar normalerweise schon der eine oder andere "Fastentag" eingelegt werden, aber da man ja nicht wirklich weiß, wie's bisher gelaufen ist und da ich den Ernährungszustand anhand der Bilder nicht zuverlässig abschätzen kann, tue ich mich mit Empfehlungen hier noch schwerer.

    Eventuell solltest Du ihn mal vermessen und wiegen und im Internet nach entsprechenden Tabellen Ausschau halten...

    Denke bitte neben dem Vitaminpräparat auch an die Calciumzufuhr mittels eines Mineralstoffpulvers...


    Ach ja: und ein Foto, wo die Schwanzwurzel "frei" deutlich sichtbar ist, könnte eventuell zur endgültigen Klärung des Geschlechts beitragen.

    ich denke schon, hab aber keine Vergleichwerte was den Gang angeht. Das es sich zusammen rollt konnte ich noch niht beobachten.

    Zum schlafen sucht er schutz hinter den Blättern und legt sich dann eher auf einen Ast.


    Nuja - sooo viel Erfahrung in der Chamäleonhaltung habe ich ja auch nicht. Meine nehmen immer die typische Schlafhaltung ein, und auch von anderen Haltern kenne ich das so. Aber die Tiere sind Individuen und ich weiß nicht, inwiefern eine abweichende Schlafhaltung aussagekräftig wäre - auch da hoffe ich mal, dass sich Chamsitter (oder ein anderer erfahrenerer Halter) vielleicht nochmal meldet.


    Ich finde aber, bisher klingt alles was Du berichtest recht gut, wenn man die Vorgeschichte bedenkt.

    Weißt Du wie lange das Tier bereits beim Vorbesitzer untergebracht war?

    Hi,


    Damit scheidet der Platz "unter" der Treppe aus.

    ...der wäre u.U. ohnehin nicht ideal gewesen - dem Tier "auf dem Kopf herumzustapfen" ist nicht die beste Idee...


    125*75 Grundfläche ist zwar für ein so großes Tier (wie er einmal wierden kann) auch nicht gerade üppig - für ein Einzeltier (zumindest in meinen Augen) gerade so vertretbar.... ist da garnicht dran zu rütteln?

    Du merkst: ich kämpfe hier um jeden Zentimeter ;-) Bin von hier einfach (im Verhältnis) deutlich größere Gehege gewöhnt und sehe, wie schnell meine Kleinen auch die durchschritten haben.

    Aber vielleicht bin cih ja verwöhnt...

    Kaminabzugswirkung wäre aber auf jedenfall machbar. Ich werde versuchen das ganze maz zu skizzieren und hier einzustellen.

    Skizze wäre gut... einen Teil der Front kann man ja auch komplett (von oben bis unten) mit Gaze beziehen...


    ich wollte Waldboden nehmen und echte Pflanzen... Ich persönliche wäre begeistert von Fikus, Efeutute und auch Orchideen... Aber hier geht es nicht um meinen Geschmack sondern eher um den von dem Kleinen.

    Ich meinte eigentlich die bauliche Umsetzung der Bodenwanne (da Du in dem vorletzten Post nur auf Seitenwände eingegangen warst)

    Gerade die muss ja wasserfest und -dicht gebaut werden.

    Aber wenn Du die Alusysteme schon im Kopf hast: mit denen ist sowas super und recht unkompliziert umzusetzen.


    Wie es sich bei den doch teilweise herbivoren Jemen so mit geeigneten Pflanzen verhält, kann ich nicht sicher sagen. Es existieren aber Listen im Netz (zumindest früher einmal gab es auch hier im Forum eine) und ich schätze mal, dass Ingo Kober und Andreas Ochsenbein auch in ihrem Buch darauf eingegangen sind.


    Aber wenn wir schon bei der Einrichtung sind: hast Du schon Pläne zur Rückwandgestaltung?


    Zu den Bildern baue ich mal auf Chamsitters Kommentar - die ist da deutlich geübter drin als ich.


    Überfüttert scheint er mir jedenfalls nicht zu sein ;-) aber das war bei der Vorgeschichte auch nicht zu erwarten!

    Ich hätte Sorgen wegen des Knochenaufbaus, da er bisher dann wohl weder UVB noch künstliches Vitamin D3 zur Verfügung hatte... wie gesagt: ich bin in soetwas nicht geübt und kann ersteinmal keine deutlichen Alarmzeichen sehen.

    Die Körperhaltung kommt mir allerdings ein wenig kraftlos vor.... kann natürlich Zufall sein, dass er sich gerade auf den Bildern so hielt...


    Wenn er durchs Terrarium läuft - drückt er dann seine Beinchen schön durch, sodass er hoch über dem Ast steht?

    Rollt er sich zum Schlafen schön chamäleontypisch zusammen?


    Grüßle,

    Claudia

    Hi Sven,


    Grundfläche: 50x165cm
    Höhe: links 145cm, rechts 200cm

    abzgl. Technikunterbringung


    bin da absolut einer Meinung mit dem Erdbähr (der mal wieder deutlich schneller war):

    50cm Tiefe sind zu wenig. Bedenke dass das Tier eine Gesamtlänge von 50cm erreichen kann. das absolute Minimum ist meiner Meinung nach eine Tiefe von 70cm.


    Die Höhe -nach Abzug von Lampen nebst Sicherheitsabstand zur Gaze und einer anständige Bodenhöhe (und da Du immer von "er" sprichst, gehe ich hier mal von einem Männchen aus?) - finde ich persönlich etwas knapp... selbst im Teil mit 200cm Gesamthöhe (das wäre dann ja der einzige, wo man sinnvollerweise die UVB-Quelle unterbringen könnte) blieben da ja gerade mal <130cm nutzbarer Raum...


    Rückwand + kurze Seitenwand versiegelte OSB Platten
    lange Seitenwand Metallgaze

    Front 9mm Plexiglas oder Echtglas

    9mm Plexiglas? puh - meinst Du wirklich, das muss so dick sein?
    Ich persönlich habe bisher nur mit "Echtglas" gebaut... (das braucht mit Sicherheit nicht so dick zu sein). Bei Plexi bin ich etwas skeptisch, was die Kratzfestigkeit betrifft... wenn man da ab und an mal Kalbeläge oder hartnäckigen Dreck wegmachen muss wird das dann nicht irgendwann blind?


    Wie planst Du die Bodenwanne zu verwirklichen?

    Erde als Bodengrund mit echten Pflanzen darin ist absolut empfehlenswert. Wenn Du tatsächlich ein Männchen haben solltest, reichen15cm mit eventuell ein paar "Hügeln" für Pflanzen mit höherem Wurzelballen (die dann aber im Topf in der Erdaufhäufung versenken.

    Darunter ein paar cm Drainageschicht zur Sicherheit schaden sicher nicht.


    Bei einem so großen Terrarium lohnt es sich vieleicht auch einmal über ein Alu-Stecksystem mit Forexplatten (anstelle der geplanten OSB-Platten) nachzudenken...

    Persönlich bin ich was Holz betrifft ansonsten überzeugte "Anhängerin" von (hochwertigen) Siebdruckplatten. Die sind bereits versiegelt, sehr biegesteif (-> heißt dünne Materialstärke auch bei großen Projekten möglich) und quellen auch an den Schnittkanten/Schraubenlöchern nicht auf, falls doch mal ein "Leck" in der Abdichtung sein sollte.


    So das waren meine Gedanken zum bisherigen Plan...


    Ich würde an Deiner Stelle ersteinmal die Literatur besogen und durchforsten - Dein Tier ist ja noch nicht ausgewachsen und kann nach den ersten Umbaumaßnahmen schon noch eine Zeit im gegenwärtigen Terrarium verbleiben.


    Wichtig wären ein Tierarztbesuch b.z.w. zumindest eine Kotprobenuntersuchung und stelle doch bitte mal ein paar gute Bilder vom Tier hier ein...


    Weißt Du, ob b.z.w. wie bisher supplementiert wurde?

    UVB hat das Tier ja anscheinend nicht bekommen...

    nein, ich hab ihn noch nicht umgemeldet. Wo genau kann ich das tun?

    Hier in Bayern - wo ich wohne - bei der unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt... ich weiß nicht, ob das in manchen Bundesländern anders ist...schau mal bei Deinem LRA auf die Website...

    Hallo Sven,


    uiui, so eine spontane und völlig unvorbereitete Übernahme kann schonmal in die Hose gehen... ist eigentlich eher von abzuraten. Aber gut... nun hast Du das Tier, jetzt musst Du Dich im Schnelldurchgang "bilden".

    Hast Du gar keine Erfahrung mit Terrarienhaltung?


    Als Buch ann ich jetzt ad hoc nur das von Ingo Kober und Andreas Ochsenbein ("Jemenchamäleon und Pantherchamäleon - Pflege, Zucht und Lebensweise") empfehlen - möglichst die neueste Auflage, die Du bekommen kannst.

    Sicher gibt es auch noch andere gute Bücher - ich kenne halt nur dies.

    Du hast hofentlich einen Herkunftsnachweis mitbekommen?


    Wie stellt sich denn das Tier momentan dar? Ist es agil/aktiv, ist es kräftig gefärbt oder eher blass, sind die Augen eingefallen...?


    Zunächst solltest Du unbedingt dafür sorgen, dass das Tier genügend trinken kann (-> regelmäßig Sprühen) und das Futter mit hochwertigen Supplementen bestäubt wird (Vitamine/Mineralien) Gute Vitaminpulver sind:

    Korvimin ZVT plus Reptil oder auch Herpetal Complete.

    Mineralpulver wäre Herpetal Mineral zu nennen, aber da gibt es auch andere Möglichkeiten.


    Dann würde ich sobald wie möglich eine frische Kotprobe untersuchen lassen.


    Um Dir weitere konkretere Hilfestellung zu geben, wie Du die Haltung optimieren kannst, müsstest Du ersteinmal die jetzige Haltung genauer vorstellen.

    Also: Temperaturen im Terrarium (verschiedene Bereiche), Rel. Luftfeuchtigkeit im Terrarium (wie häufig sprühst Du gegenwärtig?) wie Du selbst bereits sagtest: die genaue Bezeichnung der verbauten Lampe und die Anbringung des Leuchtmittels (bitte unbedingt außerhalb des Terrariums b.z.w. der Reichweite des Bewohners), Welcher Bodengrund wird genutzt, welches Futter wird wie oft gefüttert - wenn irgend möglich auch in der Vergangenheit beim vorherigen Halter... wie wurde bisher supplementiert...


    Bitte unbedingt mit aussagekräftigen Fotos von Terrarium und Tier.


    Ein neues Terrarium wird wohl in nächster Zeit die erste Anschaffung sein.


    Grüße,

    Claudia

    Hi,


    um hier mal eine völlig andere aber bei mir seit Jahren sehr gut funktionierende Vorgehensweise zu beschreiben:


    Ich halte meine B. dubia in einer Faunabox mit Erde (Gartenerde), Laub, Hölzern als Vertsecke und Asseln. Futter gibt's besonders im Sommer alles mögliche an Blüten (Löwenzahn, Gänseblümchen, etc. p.p.), Kräuter, Gemüse (die Kürbisfasern um die Kerne herum gehen immer schnell weg) und für den Proteinanteil Fischflocken. Ab und zu auch mal Früchte (Granatapfel ist der Hit.)

    Eine Heizung gibt's nicht - Vermehrung findet dennoch statt. Im Winter weniger (da haben sie tagsüber schon auch mal unter 20 Grad), im Sommer mehr...

    Ab und zu muss mal gesprüht werden, damit die Erde nicht austrocknet, das war's.


    Milben hatte ich noch nie. Auch kein anderes gesundheitliches Problem. "Hausputz" wird nur selten gemacht.

    Hallo,


    die Informationen in den "alten Beiträgen" sind immer noch gültig - warum sollte sich daran auch etwas geändert haben?

    Also: in aller Regel sind in Futtertierzuchten zu findende Milben keine Arten, die Reptilien schaden könnten.

    Natürlich kann man theoretische Ausnahmen konstruieren aber ersteinmal brauchst Du Dir da keine Sorgen zu machen - schon gar nicht, wenn Du überhaupt keine Milben entdecken kannst ;-).

    In der natürlichen Sonne in ihrem natürlichen Habitat sicher.

    Im Terrarium herrschen andere, komplett künstliche Bedingungen... es ist also sinnvoll, hier so nah wie möglich an die artspezifischen Bedingungen heranzukommen.


    Wenn ein Tier beispielsweise im Terrariumnur einen Sonnenplatz mit rel. niedriger Temperatur bei gleichzeitig (für die Tierart) zu intensiver UVB- Strahlung zur Verfügung hat um auf Vorzugstemperatur zu kommen, kann es eine Verbrennung erleiden.


    Das ist nur ein Beispiel - es gibt auch andere Szenarien, die zu Verbrennungen durch UVB führen können.


    Informiere Dich mal über Ferguson-Zonen.

    Zu allem was Licht im Terrarium betrifft, gibt es eine sehr informative und ausführliche Seite: http://www.licht-im-terrarium.de


    P.S.

    da war der Eerdnähr schneller...