Beiträge von gekkie

    Hi,


    ja - ist halt sehr preisgünstig und leicht. (Obwohl der Preisunterschied dann schnell durch das Versiegeln wieder angeglichen wird...)

    Und absolut ungeeignet ist es ja auch nicht. Halt nur nicht das Nonplusultra :-)

    Hi,


    ich kenne mich mit Schildkröten so garnicht aus und weiß nicht, welche Anforderungen Deine Art an Ihre Behausung stellt - aber:


    ich persönlich finde ehrlich gesagt, OSB ist nie die beste Wahl - egal welche Art von Terrarium für welches Tier damit gebaut werden soll.


    Es sieht für meinen Geschmack nicht hübsch aus und muss ohnehin irgendwie nach Außen hin "verschönert" werden, Stabilität sowie Festigkeit in Sachen Schraubverbindungen geht auch besser...


    Versiegeln muss man natürlich auch OSB für Feuchtterrarien. Eigentlich sogar gerade OSB, da es feucht sehr viel schneller an Stabilität verliert und aufquillt als andere Holzarten.


    Sehr biegesteif und daher auch in rel. dünner Materialstärke verwendbar sind Sperrhölzer wie Multiplexplatte - als Siebdruckplatte sind die bereits fertig beschichtet und werden sogar für Aquarien verwendet.

    Aber auch unbeschichtete Multiplexplatten sind einigermaßen Feuchtigkeitsresistent, solange es keine Dauerfeuchtigkeit ist und sehen von außen halt aus wie Massivholz (gibt es in verschiednene Holzarten wie z.B. Buche und Birke).


    Massivholz oder soetwas wie Leimholzplatten sind so eine Sache - die "arbeiten" halt gerne mal mit der Zeit und verziehen sich so - Terrarienbedingungen mit den oft starken Temperaturunterschieden und unterschiedlichen Feuchtigkeiten sind da nicht besonders förderlich.
    Wenn man dann irgendwelche Glaselemente wie Türen oder "Fenster" einbaut, kann das schon mal zu Problemen führen.

    Hi,


    ...und wenn Du mit z.B.Forex oder Siedruckplatte baust und Dein Massivholz zum Verkleiden nimmst? Auch möglich ist ein Innenleben komplett aus Styrodur...


    Die Dämpfe beim terrarientauglichen Epoxidharz sind bei weitem nicht so gesundheitsschädlich wie beim üblichen - es riecht auch kaum.

    Aber ich hätte da bei Massivholz auch Bedenken, dass es bricht, wenn das Holz arbeitet.

    Alternativ zu den obigen Vorschlägen käme es auch in Frage, ein solches Massivholzterrarium an den Stellen, an denen es versiegelt werden soll mit Glasfasergewebe und Epoxid auszukleiden.

    Mein kompletter Landteil im Palu ist aus diesem Material gebaut (wird auch im Bootsbau genutzt - ebenso für Surfbretter).

    Hi,


    ich baue meine Terrarien direkt aus qualitativ hochwertiger Siebdruckplatte, die ist 'wasserfest' und ich versiegele da zusätzlich nur vorsichtshalber die Seitenanschnitte im Bereich der Bodenschale.

    Wobei selbst das womöglich überflüssig ist... ein Reststück liegt seit Jahren bei mir im Garten und ist noch immer nicht aufgequollen.

    Der Wasserfall und Wasserlauf meines Paludariums sind mit terrarientauglichem Epoxidharz versiegelt (ich habe das von breddermann).


    Fliesenkleber bleibt bei mir ansonsten wie gesagt völlig unversiegelt.

    Hi Laperinni,


    das sind doch alles prima Voraussetzungen! Mit 9 ist sie ja auch sicher auch schon vernünftig genug, um gewisse Vorgaben einzuhalten.


    Wenn Ihr Euch für eine Art entschieden habt, unterstütze ich als begeisterte Selbstbauerin Dich gerne bei Planung und Bau eines geeigneten ZuHauses.


    Ihr solltet zunächst festlegen, ob Ihr lieber ein tag- oder dämmerungs-/nachtaktive Tier halten möchtet.

    Welche Terrariengröße könnt Ihr stellen?

    Wie steht es um das Budget für Anschaffung und Betrieb?

    Außerdem gilt es sich zwischen Tropen- und Trockenterrarium (Steppe) und zwischen vorwiegend bodenbewohnenden oder kletternden Arten zu entscheiden.

    Habt Ihr die Möglichkeit, eine Winterruhe b.z.w. zumindest Temperaturabsenkung im Winter durchzuführen (bei Steppenbewohnern öfter mal erforderlich)?


    Was ich für Anfänger tatsächlich eher nicht empfehlen würde, sind Arten aus dem Hochland. Die meist erforderliche starke Nachtabsenkung ist im Sommer in Wohnungshaltung schwer umzusetzen.


    Bei den Tagaktiven bringe ich mal die Gattung Phelsuma aufs Tapet... ;-)

    Hallo,


    Nein, die Zwergkrallenfrösche nutzen dichte Bepflanzung an der Oberfläche oder Blätter von Schwimmpflanzen zum Ruhen. Ansonsten halten sie sich aber nur im Wasser auf.


    Wenn Töchterchen sich unbedingt Geckos wünscht, dann eignen die sich durchaus auch als 'Erstpfleglinge'.

    Dir muss halt klar sein, dass dafür ein neues und geeignetes Terrarium angeschafft werden muss, dieses den Ansprüchen der Art gemäß eingerichtet gehört und auch die Technik passend sein muss. Das erfordert halt einiges an Vorbereitung.

    Dass die Eltern sowieso immer bereit sein müssen, ein Auge auf die Tierhaltung zu haben und im Zweifel am Ende die Pflege komplett übermehmen müssen, brauche ich Dir sicher nicht zu sagen :-)

    Nicht wenige Geckoarten können ein stolzes Alter erreichen.


    Wenn man sich umfassend informiert und vorbereitet sind Geckos keine 'komplizierten' Pfleglinge.

    Mein erstes Terrarientier war auch eine Phelsume.


    Darf ich fragen, wie alt Deine Tochter ist?

    Eine super Alternative zum Epoxidharz ist Holzleim. D3 oder D4(letzteres ist etwas teurer, ist aber dafür auch ein Stück resistenter) Hab bei meinem tropischen Terrarium den D3 Leim verwendet und es hält super:thumbup:.

    ...ich hab' da andere Erfahrungen gemacht...

    eventuell ist der Holzleim zur Versiegelung eines Holzkorpus z.B. unter z.B. einer Fliesenkleberschicht sinnvoll (das habe ich nicht ausprobiert) - bei der Versiegelung von Oberflächen sehe ich das aber anders...


    Ich hatte mein Phelsumenterrarium zunächst mit D4 Holzleim versiegelt. Und: ja er schützt das darunterliegende Material schon vor Feuchtigkeit (bei dauernassen Stellen wäre ich mir da aber auch schon nicht mehr sicher), er bleibt jedoch immer merkwürdig "elastisch" und wird bei Befeuchtung weißlich. Außerdem schmeckt die Oberfläche auch nach Monaten des Trocknens noch bitter (ich habe vom ersten Versuch damals noch ein Probestück ewig lange aufbewahrt und ja: ich habe daran geleckt :-P).

    Ich halte diese Versiegelungsmethode für schwere, krallenbewehrte Tiere daher für wenig geeignet und auch in Feuchtterrarien, wo die Tiere ja durchaus mal das Sprühwasser von der Einrichtung lecken würde ich es nicht benutzen.


    Zudem ist eine Versiegelung der Oberfläche in meinen Augen ohnehin nur sinnvoll, wo die Tiere das Terrarium stark verschmutzen und man in der Lage sein muss, die Oberfläche zu reinigen.

    Unversiegelte Flächen wie Fliesenkleber o.ä. wirken sich zudem positiv auf das Klima aus.


    Ich habe dann auch mein Phelsumenterrarium im zweiten Anlauf nicht versiegelt und das läuft nun seit mittlerweile 7 Jahren wunderbar. Ebenso im Paludarium.

    Hi,


    Dieses Behältnis und die Beleuchtung sind absolut! ungeeignet zur Haltung Deines Tieres!!


    Bitte lies Dir alle von Erdbähr verlinkten Informationen sehr gründlich durch und ändere ganz besonders die Beleuchtungssituation umgehend Sofort raus mit beiden Leuchtmitteln..

    Danach kannst Du den rest der Haltung optimieren.


    Sag mal: hat denn der Tierarzt nichts zu Deinen Haltungsbedingungen gesagt? Der muss bei Verdacht auf Verbrennung doch genaudasselbe abgefragt haben wie wir hier...


    Bei Fragen hier melden, aber bitte zuerst lesen.


    P.S.:


    Erdbähr : ich nehme stark an, dass das eine UVB-haltige Energiesparlampe ist. Der Aufschrift nach eine "desert 10.0"

    Gut möglich, dass die für die Verbrennung verantwortlich ist.

    Hi,


    huch - da hat chamsitter zeitgleich geschrieben und sogar das bild gefunden.

    Damit hat sich mein Post erledigt.


    P.S.:


    o.k. hab's jetzt auch gesehen- um das nochmal zu wiederholen:

    welche Lampen (genaue Bezeichnungen) nutzt Du und wo sind sie verbaut?


    Bitte auch dringend mal ein Bilde mit Gesamtansicht des Terrariums und der Beleuchtung!

    und ich werde noch mehr äste kaufen, wenn ich das soll....

    in der benötigten Stärke wirst Du die kaum zu kaufen finden - zumindest habe ich das bisher noch nicht bei uns im Zoohandel gesehen.


    Wie also auch Tobi99 schon schrieb:

    Geh' einfach mal ein Stück spazieren und nimm' eine Rosenschere oder kleine Säge mit.

    Hallo,


    heute schreibe ich mal aus sehr traurigem Anlass...

    Als ich meine Tiere kürzlich in ihr Winterquartier umsetzen wollte, fand ich nur das Männchen vor.

    Von meiner geliebten Geckodame keine Spur. Ich habe mir das Hirn zermartert, wann ich sie zuletzt gesehen habe, aber ich kann es nihct genau sagen.

    Da ich auch nach Umgraben des Bodengrundes nichts gefunden habe, kann es durchaus sein, dass sie eine Schwachstelle im Aufbau gefunden hat (die Erde ist dieses Jahr immer wieder nachgerutscht, sodass es möglich wäre, dass die Gaze nicht mehr tief genug im Bodengrund eingegraben war) und aus dme Gehege ausgebrochen ist.

    Ich habe in den Tagen seither quasi jede freie Minute genutzt, um Beet, Hauswand und Balkon mit dem Fernglas abzusuchen, sobald die Sonne daraufschien, aber da es mittlerweile schon sehr kalte Nächte gab, habe ich mittlerweile die Hoffnung aufgegeben, meinen Liebling noch lebend zu finden.


    Ich habe hier schon einige Tränchen verdrückt und bekomme beim Schreiben dieser Zeilen schon wieder feuchte Augen - auch wenn es Manchem vielleicht etwas lächerlich vorkommt: ich hing sehr an diesem Tier und mache mir größte Vorwürfe, nicht besser regelmäßig auf solche Schwachstellen hin überprüft zu haben (zu sehen war nichts, aber ich hätte auch mit der Hand prüfen sollen).


    Sie hat nun viel zu kurze sieben Jahre bei mir verbracht und wurde insgesamt also etwa siebeneinhalb Jahre alt. Für diese Art durchaus ein annehmbares Alter aber es hätten gut noch einige Jahre mehr werden können.

    Ein kleiner Lichtblick und eine positive Ablenkung von meinen Selbstvorwürfen und Trauer ist ein kleiner Nachwuchsgecko, der unerwarteterweise nach Umsetzen des Männchens in dessen Terrarienhälfte auftauchte - er muss in einer der Röhren oder Pflanzen unbemerkt mit übergesiedelt sein oder just am Tag des Umsetzens aus einem der mit übersiedelten Eier geschlüpft sein.

    Ich schätzte ihn zum Zeitpunkt der Entdeckung nicht älter als eine Woche, tatsächlich kann er auch wirklich ganz frisch aus dem Ei gepellt gewesen sein.


    Das Tierchen wurde aus dem großen Terrarium entfernt und in ein schnell aufgestelltes Aufzuchtbecken gesetzt, wo es nun bisher augenscheinlich gesund aufwächst.


    Hier ein paar Bilder des Wichts:



    Hi Erdbähr,


    Die Maße und Temperaturen (da muss ich momentan eigentlich einfügen "angeblichen") stehenim anderen Threadvon Florian...


    Kann sehr gut sein, dass er sich darum an die Lampe hängt - und auch das andernorts beschriebene "komische Blinzeln" kann mit der Lampenmontage im Innenraum zusammenhängen.

    Hi,


    in meinen Augen viel zu wenig Äste vor allem etwas dünnere könntest Du noch jede Menge reinstecken., wie ich das so vom Bild her einschätze. Dein Tier sollte einge da haben, die er zu etwa zwei drittel umfassen kann.

    Es wurde doch schonmal die Seite madcham.de verlinkt - bitte schau Dir da doch die Kapitel zu Terrarieneinrichtung und Beleuchtung ganz genau an.


    GERADE WENN er gerne am Schutzkorb hängt, solltest Du die Lampen so schnell wie möglich (um nicht zu sagen umgehend) aus dem Innenraum entfernen.

    Lieber mal ein paar Tage ohne UVB, weil sie durch Glas scheinen muss, als sie noch länger drinnen zulassen...

    Nimm also bitte dringend zuerst die Decke und die Beleuchtung in Arbeit - das ist jetzt erstmal wichtiger als die Tür (Die kannst Du dann sofort danach fertigstellen)

    Es ist ja jetzt schon tendenziell bissl kühl im Becken (der Sonnenplatz darf zumindest zeitweise gerne auch über 31° C haben) - ich würde also davon ausgehen, dass Du sobald die Beleuchtung außerhalb angebracht ist, da noch aufstocken musst.

    Entweder durch höhere Wattzahl oder mehr Leuchten (was sicher nicht schaden kann, da dann auch mehr Helligkeit reinkommt.


    Was machst Du denn mit dem Tier, während des Umbaus?

    Eigentlich müsstest Du danach nämlich alles neu "einfahren" - will sagen, die Temperaturen ausmessen und ggf. Beleuchtung verändern... das macht man üblicherweise ohne Besatz.


    Ach ja - die Wasserschale bitte entfernen - die hat da überhaupt keinen Sinn.


    VG

    Claudia



    P.S.:

    (Nicht wichtig, aber was ist denn ein "Zami?)

    Hi,


    wenn Ihr das Aquarium weiternutzen möchtet, wie wäre es denn mit Zwergkrallenfröschen?

    Die leben allerdings rein aquatisch - benötigen also keinen Landteil (b.z.w. würden den auch nicht nutzen) aber bei der Größe des Beckens könnte man da etwas "spielen" und so eine Art Paludarium einrichten...