Beiträge von Rica

    Hallo,


    ich halte seit ca. einem Monat 1.1 Takydromus sexlineatus, die Tiere haben mir es jetzt wirklich angetan und ich würde gerne eine größere Gruppe aufbauen, wenn möglich.
    Hat jemand Erfahrungen zum Territorialverhalten dieser Art?
    Meine Vorstellung wäre ein OSB-Terrarium der ungefähren Größe: 150x70x180 (BxTxH)
    Und wenn schon, dann natürlich eine ordentliche Gruppe, eventuell auch mehrere Männchen ?(


    Das Buch zu der Gattung habe ich schon bestellt (leider erst jetzt entdeckt), vielleicht steht da etwas diesbezüglich drin.


    Bei meiner kurzen Erfahrung mit meinen zwei kann ich mir Streit kaum vorstellen, aber wer weiß wie zwei Männchen aufeinander reagieren...


    Man findet ja leider nicht so viele Informationen zu der Haltung, deshalb stelle ich meine gleich mal vor, vielleicht kann ich noch etwas verbessern.
    Derzeit leben meine zwei in einem 80x50x70 Terrarium, Beleuchtung 1x40W Spot; 1x26W UV; 3xTageslicht Lampen (im Lichtkasten zum aufsetzten von Exo Terra). Damit erreiche ich Temperaturen von 25-30°C und viel Helligkeit. Ist ja nicht einfach bei so einem kleinen Terrarium, muss eher aufpassen damit es nicht zu warm wird, bin eher größere Maßstäbe gewöhnt.
    Gefüttert werden: Schaben und Gespenstschrecken (aus eigener Nachzucht, Schlüpflinge), Fliegen, kleine Grillen, kleine Heuschrecken. Supplementierung mit Calcium und minimal Korvimin ZVT.
    Bodengrund: Erde
    Luftfeuchtigkeit halte ich halbfeucht, sprühe täglich bis alle zwei Tage den Boden ein, da die Tiere es nicht mögen angesprüht zu werden.





    Hier noch das Terrarium, aber inzwischen wurden mehr Klettermöglichkeiten eingebaut (Eichenäste).



    Viele Grüße,
    Rica

    Hallo,


    diese Videos habe ich bereits vor dem Eintrag hier auf Youtube gefunden und gesehen, und in meine immaginäre Kategorie "schlechte Haltung" abgelegt, mit viel kopfschütteln.


    Dass Du die Tiere liebst ist schon mal erfreulich zu lesen. Aber vergiss nicht, dass die Leguane still leiden, und manche halten sehr viel aus ohne zu sterben.
    Das Ziel heißt jedoch: gesund bis an ihr Lebensende.


    Es liegt an Dir, ob sich etwas ändert, der Bedarf ist da. Hier gibt es Lesestoff für die nächsten paar Tage oder Wochen ;)


    Grüße,
    Rica

    Hi Max,


    ja genau, sind Riesenstabschrecken um die 21cm.


    Bekommt man bei Züchtern im Internet (als Eier z.B.) oder auf Börsen, inzwischen sind die auch gar nicht mehr so selten.


    Die Haltung und Zucht ist nicht besonders einfach, sie legen aber viele Eier (also wenn es klappt, dann richtig).
    Zu halten bei 23 bis 28°C, Futter am besten Salal oder Eiche, aber auch Brombeere wird gut angenommen.
    Die Larven werden in einem sehr großen Terrarium aufgezogen (zur besseren Klimakontrolle), ohne sprühen, nur mit feuchtem Bodengrund. Größere Tiere trocken halten, alle bei viel Belüftung, eventuell Ventilator einbauen.
    Für ein mittelgroßes Tier zahlt man etwa 10€. Viel Glück ;)


    Ich versuche mich gerade an Achrioptera punctipes punctipes, die sind noch schöner :)
    Pro Ei zahlt man 2€ bei einer Schlupfrate von nur 30%... :|
    Einen Versuch ist es wert...


    LG
    Rica

    Hi,


    mhm, die Ramulus sind eher unvorsichtig mit ihren Beinen, denken sich wohl sie haben zu viele davon.
    Also geht bei denen ziemlich schnell.


    Auf die Hand krabbeln lassen ist schon mal eine guter Weg sie zu transportieren. Ich nehme sie meistens mit einem gezielten (sanften) Griff hinter den Vorderbeinen am Körper, dann werden sie meisten starr wie ein Ast (zur Tarnung) und lassen sich leicht umsetzen. Die Beine am besten nicht mal berühren, dann haben sie keinen Grund sie fallen zu lassen.
    Wenn sie einfach so die Beine fallen lassen, ohne Berührung, dann stimmt irgendetwas nicht.


    LG
    Rica

    Hi,


    ja war mal wieder Zeit für einen neuen Avatar, die wechseln bei mir immer häufiger :D
    Das ist ein Männchen von der Art Achrioptera fallax.


    LG
    Rica

    Hallo Max,


    die Problematik der Inzucht bei Phasmiden ist sehr umfangreich, es geht allerdings darum, dass nach etwa 15 bis 20 Jahren selbst Phasmiden Probleme mit Inzucht bekommen.
    Deshalb wurden auch in letzter Zeit Eier aus Australien bestellt und verteilt, damit uns diese Art erhalten bleibt.
    Parthenogenetische Stämme zählt man auch dazu, eventuell sind diese auch stärker betroffen.


    Wenn die Inzucht Auswirkungen zeigt, dann sterben oft alle Tiere eines Halters. Sie hören auf zu fressen und/oder bekommen Durchfall. Bei einem Fall der untersucht wurde, wurden Amöben festgestellt, die die Tiere von innen auffressen, sozusagen. Von der Inzucht ist das Immunsystem der Tiere geschwächt, deshalb vermehren sich die Amöben so gut in dem Tier. Feuchte und warme Haltung begünstigt zusätzlich die Vermehrung der Parasiten.
    Außerdem ruiniert man damit das Exoskelett der Tiere, es wird schlaff und weich (kann aber auch von den Parasiten kommen).


    Jedenfalls, bei mir ist das auch passiert. Die Tiere sind alle gestorben.
    Habe mir dann einen deutschen Stamm und einen britischen Stamm geholt, die Tiere waren zwar auch nicht gesünder, aber mit trockener Haltung haben sie mir einige Eier hinterlassen. Die Jungtiere der folgenden Generation sind jetzt alle fit, auch bei feuchter Haltung (ich wollte sicher gehen).
    Das bestätigt mir die Theorie der Inzucht...


    LG
    Rica

    Hi Max,


    na dann ist ja alles in Ordnung ;)
    Hast du nicht so geschrieben, aber man nimmt es irgendwie automatisch an, weil es viele Leute machen. Und sich dann wundern warum sie sterben, ging ja mir bei meinem ersten Anlauf genauso. Da war das aber noch nicht so bekannt mit der Inzuchtproblematik.


    LG
    Rica

    Hallo XDragon,


    ich würde dir ganz dringend dazu raten diese Tiere nicht direkt anzusprühen. Sie dürfen nicht nass werden, am Körper.
    Sehr viele australische Arten sind da sehr empfindlich, Extatosomas halten nur sehr viel aus (abgesehen davon, wenn sie Inzuchtprobleme haben, das weiß man ja bei deinen nicht, also lass es lieber). Die Luftfeuchtigkeit wird mit feuchtem Bodengrund gehalten, trotzdem bei sehr guter Belüftung. Sie häuten sich auch bei Zimmerluftfeuchtigkeit ohne Probleme.


    Viele Grüße,
    Rica

    Hi,


    na... für meine Kröten sind die nicht so ein tolles Futter, ich muss immer ewig wackeln damit sie eine erkennen.
    Die sind einfach zu dünn, und an denen ist nicht so viel dran. Habe noch viele andere Phasmiden Arten, und die sind alle besser als Futtertiere geeignet als die Ramulus.


    Aber wenn sie deine Echsen fressen ist ja gut.


    Wenn du sie nur für dich nachzüchten möchtest reichen doch 5 bis 20 Tiere oder?
    Alles andere macht keinen Spaß mehr, finde ich. Ich habe auch mal "nur für mich" nachgezüchtet, und da habe ich auch nur so wenige behalten weil sie mir zu viel wurden.


    Die Eier einfach in eine Dose und ein wenig feucht halten (nicht nass). Der Rest erledigt sich alleine.


    LG
    Rica


    P.S. Nachwuchs gibts auch bei mir ;)
    P.P.S.: Ramulus artemis sind keine Indischen Stabschrecken, so heißen Carausius morosus. Ramulus artemis hat den deutschen Namen "Grüne Stabschrecke"

    Hallo,


    eine Kastration kommt bei gesunden Leguanen nicht in Frage.
    Auch die Fachliteratur ratet davon ab.
    Es ist ein riskanter Eingriff und ob sich das Verhalten ändert ist nicht sicher.
    Dann lieber zwei Terrarien bauen oder ein Männchen abgeben.
    Die Terrarien muss man dann eben in zwei verschiedenen Räumen unterbringen, man liest ja wie das bei bine abgegangen ist.


    LG
    Rica

    Hi,


    ja mir tun nur immer die Männchen alle so Leid, z.B. die massiv kleinwüchsigen.
    War letztens wieder eines dabei, das war höchstens 20cm KRL und fast 3 Jahre alt.
    Da denk ich schon drüber nach, ob ich nicht mal ein Terrarium baue für ein so ein Exemplar, muss ja nicht für ein 2 Meter Tier sein.


    Aber dann badet man auch die Fehler von anderen Leuten aus. Kann man auch drüber diskutieren ob das richtig ist.


    LG