Beiträge von Harte

    In Anbetracht damaliger Verfügbarkeit und des hohen Preises von HQI waren HQL Lampen jahrzehntelang bei vielen Terrarianern im Einsatz. Damals bedeutet vor mehr als 25 Jahren. Ich habe unzählige meiner damaligen Trockenterrarien so beleuchtet. Die Vorschaltgeräte wurden in externe Gehäuse verbaut und dann als Bodenheizung verwendet. Damals gab es auch zur zusätzlichen Beheizung nur zwei Möglichkeiten. Das waren Elstein Keramikheizstrahler oder Bleikabel aus der Aquaristik. Die Entwicklung von brauchbarem bezahlbarem Zubehör steckt noch in den Kinderschuhen. Wenn man bedenkt, das manche damalige Großterrarien mit gelben Natriumdampflampen beleuchtet wurden, dann ist HQL ja sozusagen noch ein richtiger Fortschritt.

    Zurück zum Thema. Das ist wohl alte Haut, die noch nicht ab ist. Gerade Jungtiere tun sich oft schwer mit einer Kompletthäutung in der Eingewöhnungszeit.

    Schardt, Mutschmann&Werning (2009) erklären ganz gut worauf sich diese Aussage der Insektennahrung bei Jungtieren in der Literatur bezieht und in wie weit Insekten im Freiland aufgenommen werden. Fazit ist, das es ganz selten Funde von nicht pflanzlicher Nahrung bei Magenanalysen gibt. Freilandbeobachtungen zeigen Jungtiere immer bei der Aufnahme verschiedener pflanzlicher Nahrung.

    Auch wenn die Zubehörindustrie Gegenstände zum Verfüttern toter getrockneter Insekten anbietet , ist das für die gesunde langfristige Haltung von Bartagamen nicht sinnvoll. Sinnvoll wird das dann für die sicher folgenden Rechnungen beim Tierarzt wegen der sicher auftretenden Erkrankungen.

    Was ich mal bei einer Schlange hatte, war folgendes :

    Ein Schlange (Schwarznatter) presste sich im der Häutung so stark gegen die Wandung ihres Verstecks, das die Schuppen dann auch nicht mehr glatt waren, sondern auch so ähnliche Krater auf der Oberfläche hatten. Bei den weiteren Häutungen verschwand das wieder.

    Ich betreibe meine Futtertierzuchten unter dem Blickwinkel mit möglichst wenig Zeitaufwand den höchst möglichen Ertrag zu erzielen. Gleichwohl soll die Qualität hochwertig bleiben. Neben den obligatorischen Eierkartons als Inneneinrichtung (es werden nur unbenutzte eingesetzt ) wird das Trinkwasser mit Dochttränke angeboten und mit selbst hergestellten Trockenfutter Pulver gefüttert. Als Feuchtfutter werden nur Möhren Schnipsel angeboten. Die Futteraufbereitung ist der zeitmässig größte Teil innerhalb der Futterzucht.

    Zum ersten sollte man die Produktbeschreibung lesen und dann auch noch den passenden Forenbereich nutzen. Vorschaltgerät muss angeschlossen werden und das hier ist nicht der Technikbereich.