Beiträge von landini

    Hallo,


    habe jetzt nicht alles komplett gelesen, aber mal für dich als Faustregel: Du kannst deinen Hierodula membranacea alles verfüttern bis etwa 2/3 der eigenen Körpergröße. Dass die in L7 Drosophila nicht mehr für voll nehmen, ist ja klar. Das darf also auch gerne mal eine halbwüchsige Wanderheuschrecke sein. Hauptsache es zappelt und kann irgendwie überwältigt werden. Auch Wachsmotten, Schaben, Gold- und Fleischfliegen stehen auf dem Speiseplan. Heimchen und andere Grillen bitte möglichst meiden.


    Zusatz: Geschlüpfte Fliegen bitte zuerst 1-2 Tage mit Honig (und Wasser) anfüttern, das erhöht den Nährwert erheblich. Nach dem Schlupf und ohne Futter ist die Fliege nicht viel wert.


    Das mit dem Salat war nicht ernst gemeint, oder? :-D :-D :-D


    Gruß Karsten

    Einfache Frage, einfache Antwort: Eine Gottesanbeterin.


    Ironie beiseite....hast du dich bisher überhaupt mal informiert, wie viele Mantodea-Gattungen und Arten es gibt, die derzeit gehalten und gezüchtet werden? Genauso groß wie die Artenvielfalt ist auch das Klimaspektrum. Schau dich mal hier in der Artenliste um, da wirst du sicher etwas Passendes finden: http://www.mantisonline.de/


    Gruß Karsten

    Köstlich, köstlich...sowohl die Fragen als auch die Antworten.... B:D


    Haltungsberichte verfasst man in der Regel, wenn man sich mit einer Tierart längere Zeit befasst und die richtigen Haltungsparameter kennt. Diese kann man dann der Allgemeinheit zur Verfügung stellen, um anderen Usern die Haltung und Zucht zu vereinfachen. So wie hier macht das keinen Sinn.


    Zu Jennys Antworten möchte ich noch hinzufügen:


    Auch aus unbefruchteten Ootheken können (müssen nicht, aber es kommt vor!)Larven schlüpfen. Allerdings versterben diese meist innerhalb der ersten Tage. Es gibt immer wieder mal Meldungen, wo parthenogenetische Larven doch tatsächlich überleben und teilweise sogar das Adultstadium erreichen. Aber das ist eher selten und diese Tiere sind meist anfälliger als geschlechtlich vermehrte Tiere.


    Gruß Karsten

    Hallo,


    mein Hobbie ist zwar seit geraumer Zeit auf Eis gelegt, aber Panchlora nivea habe ich folgendermaßen gehalten und vermehrt:


    -dicht schließender durchsichtiger Plastikbehälter mit etwa 35x20x15 cm und engmaschiger Lüftung im Deckel, Vaselinerand
    -Substrat: Kokoshumus, etwa 8cm hoch
    -als Versteck einige Rindenstückchen
    -Futter: Bananenstückchen (vergraben), Gurkenstückchen, Honig
    -ordentlich feucht halten, täglich sprühen
    -als Wärmequelle ein Vorschaltgerät o. ä. nutzen (drauf stellen, dass die Wärme von unten kommt) und die Temperatur um die 30°C halten


    Es dauert eine Weile, bis sich ein neu eingesetzter Zuchtstamm vermehrt. Wenn es aber losgeht, dann ordentlich! Viel Erfolg!
    Falls doch mal eine adulte Schabe entkommen sollte, ist das überhaupt nicht tragisch. Diese Tiere finden in der Wohnung weder Futter noch geeignete klimatische Bedingungen, um sich vermehren zu können. Die gehen nach kurzer Zeit ein.
    Wenn man die Futtermenge im Behälter richtig dosiert, gibt es keine Milbenprobleme. Also anfangs lieber sparsam dosieren und erst nachfüttern, wenn alle Reserven aufgebraucht sind. Man bekommt dann schnell das Gefühl für die richtige Menge.


    Gruß Karsten

    Hallo,


    Abtönfarben sind auf Acrylbasis und unbedenklich. Habe ich für die Rückwände bei Mantodeen genommen, keine ist davon umgekippt und wasserresistent sind diese Abtönfarben nach dem Aushärten auch.


    Gruß Karsten

    Sorry, aber ich kann deinen Ausführungen nicht ganz folgen.
    Optimale Bedingungen habe ich dann, wenn ich eine Mantodeenart vom Schlupf bis zur Imago bekomme, sie sich erfolgreich verpaaren lässt, ordentliche Ootheken legt und daraus wieder gesunde Larven schlüpfen, die ich ebenfalls wieder groß bekomme etc. Dies erreiche ich mit dem richtigen Terrarium, dem richtigen Klima und dem richtigen Futter. Punkt. Natürlich gibt es überall Klimaschwankungen in der Natur. Aber wer kann es sich leisten, eine derartige natürliche Auslese der stärksten und widerstandsfähigsten Tiere im heimischen Terrarium zuzulassen? Also die Bedingungen optimieren, um Verluste zu vermeiden.
    Das Leben ist ohne Stress langweilig? Erzähle das mal einer sich häutenden Mantide. Wenn die während der Häutung Stress hat, hat sich die Sache u.U.erledigt.
    Einkaufszentrum...Wolf....was bitte? Hier ging es um die Haltung und Ernährung von Hierodula membranacea, oder sehe ich das verkehrt?


    Gruß Karsten


    Wenn du sie aber perfekt halten willst,lass sie am besten in Indien frei.

    Auch in Indien wird das Klima niemals dauerhaft "perfekt" sein, aber die Tiere kommen natürlich mit gewissen Klimaschwankungen zurecht. Deshalb sollte man sich ungefähr an den Mittelwert halten, da das am artgerechtesten und den Tieren am zuträglichsten ist.


    Ob das Tier es in Indien besser hätte, wage ich zu bezweifeln. Im Terrarium haben Mantodeen ganz sicher weniger natürliche Feinde.... ;)


    Noch ein Tipp für dich, Fetti: Lass Grillen und Heimchen gänzlich als Futtertiere weg, die bekommen den Mantodeen mitunter ziemlich schlecht. Schaben, Fliegen, Ofenfischchen, Wachsmotten, Wespen, Heuschrecken und allerlei Wiesenplankton sind besser geeignet.


    Gruß Karsten

    Keine Heizmatte, Wärme am besten von oben (dort hängt die Mantodea ja sowieso am liebsten). Also entweder die Lampe näher ans Terrarium, dass du im Lichtkegel wenigstens an die 30°C bekommst oder ein stärkeres Leuchtmittel nehmen.


    Gruß Karsten

    Ja, was nun? Hallo erstmal!


    Ganz einfach: Die Temperaturen auf 28-30°C hochschrauben! Bei 20°C hat die doch kaum Stoffwechsel, wie soll sie denn da verdauen und wachsen? Das ist eher die unterste Kotzgrenze an Temperatur. Wer hat dir denn diese Haltungstemperaturen empfohlen? Die sind viel zu niedrig. Schau dir mal Klimatabellen vom Herkunftsgebiet an, dann wird dir das sicher klar werden.


    Abgesehen davon: Sollte sie vor einer Häutung stehen, nimmt sie kein Futter mehr an. 1-2 Tage nach der Häutung wird wieder Nahrung aufgenommen. Auch, wenn sie richtig satt ist, wird die Beute weggeschlagen.



    Gruß Karsten

    Wo kann man die kaufen?
    Halten sie auch Idolomantis diabolica?

    Wie sieht das Terrarium ihrer Hymenopus coronatus aus(Größe,Beleuchtung,Einrichtung)?
    UNd woher wissen sie so viel über diese Tiere?

    Beides sind keinesfalls Arten für Anfänger. Und wo schreibt er denn, dass es viel über diese Arten weiß?


    Bitte erstmal Erfahrungen mit Hierodula, Sphodromantis, Miomantis, Phyllocrania ö. ä. sammeln. Infos, auch mit Angabe des Schwierigkeitsgrades, gibts hier in Hülle und Fülle: http://www.mantisonline.de/


    Mantodea hat keinen Plural. "Mantiden", oder "Mantodeen" ist ein "eingedeutschter Umgangsplural", der so eigentlich nicht existiert.


    Gruß Karsten

    Die Geschichte vom Erblinden durch Leuchtstoff- oder Energiesparlampen ist erfunden, beide können verwendet werden. Diese dunklen Flecken, von denen immer berichtet wird, werden durch mechanische Beanspruchung verursacht (z. B. Augenreiben an irgendwelchen Glasscheiben, wenn nebenan ein potentielles Futtertier erspäht wurde).


    @ jaybee: 22-25°C sind alles Andere als optimal, auch wenn die Tiere dadurch eine höhere Lebenserwartung haben können. Schau dir bitte mal die Durchschnittstemperaturen im Verbreitungsgebiet an. Dann wirst du feststellen, dass die um etliches höher liegen und 28-30°C artgerechter wären!


    Gruß Karsten