Kornnatter versteckmöglichkeiten

  • hey,


    Welche Maße würdet ihr für Versteckmöglichkeiten, für eine Kornnatter, empfehlen?


    & kann mir einer hier eine gute und preiswertige seite für terrarieun zuberhör nennen?


    Danke im voraus :)

  • Geh in den Wald, sammel ein was dir gefällt und fertig. Meine Tiere lieben halbe Rindenstücke - die quetschen sich überall rein. Alternativ habe ich im Ausverkauf mal einen Schwung dieser Steinoptik-Höhlen gekauft, die man überall im Fachhandel findet.


    Auch Kletteräste und sonstige Deko findet sich in der Natur kostenlos zu Genüge. Einzig keine kotverschmutzten Äste nehmen oder direkt am Straßenrand sammeln, wo sich gerne Hunde erleichtern. Stark harzende Äste würde ich auch weglassen. Und natürlich keine Bäume durch absichtlichen Bruch beschädigen!


    LG

    Seriva

  • Geh in den Wald, sammel ein was dir gefällt und fertig.

    Da in einem anderen Thema ja so auf Moral und Gesetzestreue verwiesen wird, sollte hier der Hinweis nicht fehlen, das die Entnahme von Holz auch bestimmten Regeln (z. B. Dicke, Zustand, Menge) unterliegt. Auskunft dazu kann man beim zuständigen Förster oder Gemeindeamt erfragen.

    Wahrheit tut weh!


    ... manche Signaturen sind größer als die Antworten :D:P

  • Falls du etwas aus der Natur sammelst empfehle ich dir es nochmal im Backofen zu desinfizieren. Falls dort Krankheitserreger sind. Und falls du einen alten Blumenkübel hast kannst du unten auch ein Loch reinmachen durch dass deine Kornnatter in die "Höhle" gelangt.

  • Na da habe ich ja einen sehr wunden Punkt getroffen wie es scheint. :D Da fühlen sich einige offenbar ganz schön getroffen. Interessant, wie ihr hier auf Teufel komm raus versucht, mir meinen "Frevel" heimzuzahlen. Typische Abwehrhaltung, wenn man sich moralisch "erwischt" fühlt. ;)


    Aber ja, der Hinweis auf die Leseholzverordnung des jeweiligen Bundeslandes wäre an dieser Stelle noch zu ergänzen, das stimmt. Die einmalige Entnahme einzelner Holzstücke ist puncto Naturschutz auch eindeutig anders zu bewerten als das literweise Plündern der Bodenstruktur.


    LG

    Seriva

  • Die einmalige Entnahme einzelner Holzstücke ist puncto Naturschutz auch eindeutig anders zu bewerten als das literweise Plündern der Bodenstruktur.

    Genau, im Zweifelsfall ist das, was man selbst schreibt, eben was gaaaanz anderes. Wer fühlt sich hier also getroffen?

    Falls du etwas aus der Natur sammelst empfehle ich dir es nochmal im Backofen zu desinfizieren. Falls dort Krankheitserreger sind.

    Mit welchen Krankheitserregern rechnest Du denn? Würde nicht gerade bei Bodengrund das backen alles kaputt machen, weswegen man Walderde (zum sog. impfen, natürlich nicht zum plündern des Waldes) nutzt?

  • Mit welchen Krankheitserregern rechnest Du denn? Würde nicht gerade bei Bodengrund das backen alles kaputt machen, weswegen man Walderde (zum sog. impfen, natürlich nicht zum plündern des Waldes) nutzt?

    Ich glaube das sich das auf z.B. Äste bezog da diese oft von z.B. Holzwürmern befallen sind.

    Aber sonst hast du/Sie vollkommen Recht

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Schnitzel ()

  • Ich glaube das sich das auf z.B. Äste bezog da diese oft von z.B. Holzwürmern befallen sind.

    Davon war hier aber nie die Rede, und Krankheitserreger sind das schonmal gar nicht. Was könnte schlimmstenfalls passieren? Ok, ok, in ein Holzterrarium würde ich auch nicht gezielt solche Schädlinge einbringen wollen, aber selbst da würde man den Befall am Ast bemerken, vermutlich lange bevor das Terrarium selbst befallen würde. Sofern Holzwürmer überhaupt OSB oder andere mit Leim und Bindemitteln gepresste Platten befallen.


    Ausserdem würde man einen Befall schon direkt beim sammeln bemerken, von daher...?!

  • Davon war hier aber nie die Rede, und Krankheitserreger sind das schonmal gar nicht. Was könnte schlimmstenfalls passieren? Ok, ok, in ein Holzterrarium würde ich auch nicht gezielt solche Schädlinge einbringen wollen, aber selbst da würde man den Befall am Ast bemerken, vermutlich lange bevor das Terrarium selbst befallen würde. Sofern Holzwürmer überhaupt OSB oder andere mit Leim und Bindemitteln gepresste Platten befallen.


    Ausserdem würde man einen Befall schon direkt beim sammeln bemerken, von daher...?!

    Dann habe ich was falsch verstanden, dachte das von Rinde und Ästen geredet wird nach dem Beitrag von SerivaSenkalora


    Ich habe die Erfahrung gemacht das die jüngere Generation (nichts gegen Leawillnatter ) oft leider kaum Berührung mit dem Wald und seinen Bewohnern hatten und deswegen so etwas nicht erkennen können.


    Und lieber geht man auf Nummer sicher als das dann doch was ist


    Trotzdem hast du/Sie recht

  • Ich habe die Erfahrung gemacht das die jüngere Generation (nichts gegen Leawillnatter ) oft leider kaum Berührung mit dem Wald und seinen Bewohnern hatten und deswegen so etwas nicht erkennen können.

    Genau, alle doof. Die lustigen Löcher im Gehölz gehören offensichtlich einfach dahin.


    An dieser Stelle möchte ich all meine Kritiker darauf hinweisen, daß nicht ich eine solche Aussage getroffen habe, sondern sie bei jemand anderem kritisiere. Ist aber vermutlich auch egal, weil eh alles schlecht ist was ich schreibe, und man trotz allem einen Grund findet mir einen Strick draus zu drehen.

  • Das war nicht als Kritik sonder als Ergänzung gemeint, falls Sie etwas in meinem Schreibstil als Kritik verstehen wäre es freundlich wenn Sie mich darauf hinweisen, weil ich keine Personen ungewollt kritisieren möchte.


    Und es gibt leider wirklich viele (vor allem junge) Menschen die einen Holzwurmbefall nicht erkennen, weil diese oft in der Stadt aufgewachsen sind und die Eltern die Kinder nicht in den Wald gelassen habe, weil es dort ja "gefährliche Äste und Tiere" gibt, wodurch die Kinder auch oft kein Interesse an dem Wald zeigen.


    Ich finde sogar gut was Sie hier machen um Leuten zu helfen🙂

  • Um zur eigentlichen Frage zurückzukommen: In meinem Terrarium habe ich drei Zypressen (ca. 40cm, 100cm und 140cm). Dadurch verlaufen ein paar Äste aus dem Wald (obwohl ich ein Stadtkind bin, weiß ich was das ist ;)). So kann sie entscheiden, ob sie sich auf den Vorsprüngen der Rückwand eher verstecken will (Baum als Sichtschutz) oder lieber "offen" liegen möchte. Außerdem hat sie zwei Korkröhren (etwa 20-25cm lang, ca 14cm Durchmesser), da liegt sie auch sehr gerne drin. Einige Vorsprünge der Rückwand reichen unten weiter in den Raum rein, so daß sie sich dort drunter aufhalten kann und dann hat sie noch eine selbstgebaute Wetbox mit den Innenmaßen 25x20x10cm (BxTxH). Außerdem Wurzeln und Bodendecker auf dem Boden, so kann sie sich jederzeit zurückziehen. Wichtig wäre natürlich noch, wie groß Deine Schlange ist. Eine sehr kleine Schlange braucht keine riesigen Höhlen und ein sehr großes Exemplar sollte in seinen Verstecken ausreichend Platz haben. Meine Schlange ist ca 110cm lang und paßt gut in die erwähnten Verstecke.