Futtertiere die nicht nach Ausbruch überleben?

  • Nach der Terrariumbaustelle komm ich zu den Futtertiere. Züchten will ich nicht, es ist okay für mich immer nach Bedarf Futtertiere für meine Phelsuma Laticauda einzukaufen. Damit die Tierchen dennoch ein schönes Restleben haben, und auch nährstoffreich sind, dachte ich mir, ich packe sie in schön eingerichtete kleine Plastikboxen und bastel mir einen Gazedeckel dazu.


    Nun habe ich aber dennoch die Sorge, hier könne ungewollt eine entlaufene Futtertierkollonie enstehen. Um Fliegen mache ich mir keine Sorgen. Aber Grillen? Käfer? (an Schaben will ich gar nicht denken). Ich könnte mir vorstellen "gefährliche" Futtertiere im Sommer im Balkon zu lagern, dann ists nicht so schlimm wenn was ausbricht. Gibts eine Liste oder Empfehlung welche Futtertiere ausgebrochen nicht Überlebensfähig sind? Sonst etwas, das ich beachten sollte?


    Sorry, wenn ich hier bisschen pingelig bin, aber ich hab zeitweise gaaaaanz schreckliches Kopfkino :D


    Danke euch!

  • Danke für den Link :)


    Zitat

    Wir hören hier immer wieder von verstümmelten Terrarianern denen ein trächtiges Heimchen entlaufen ist ;)

    GENAU DAS!!!111ELF 8|

    Nein, im Ernst, ich hab echt den Horror davor :D :D

  • Falls hier noch Bedarf nach einer Antwort besteht: man kann es nicht verhindern, dass über kurz oder lang auch mal das eine oder andere Futtertier entwischt - ganz egal wie man sie "lagert". Selbst bei ausbruchsicheren Behältern kann es ja schnell passieren, dass beim Einsetzen ins Terrarium ein Insekt wegspringt. Genau deshalb verzichte ich auch auf Schaben, weil die sich in Wohnungen rasend schnell vermehren können. Bei Grillen, Heuschrecken oder Heimchen würde ich mir da keine Sorgen machen. Solange es immer nur mal einzelne Tiere sind, ist das kein großes Problem. Oft tauchen die Krabbler wieder auf und lassen sich leicht mit einem Glas wieder einfangen. Schlimmstenfalls sterben sie irgendwo. Mir ist sogar mal ein Behälter mit Heuschrecken runtergefallen und aufgegangen. Die nächsten zwei Tage hab ich halt immer mal wieder einen einfangen müssen, aber dann war die Sache durch. Wie gesagt, mit Schaben wär ich vorsichtig, alles andere ist nicht so schlimm. Ganz am Anfang sind mir einige abgehauen, und ich habe nie eine biblisvhe Plage zu Hause gehabt (ausser meinen Nachbarn ;)) Einfach damit abfinden, dass sowas vorkommt - gehört nun mal dazu und je mehr Übung man hat, umso weniger Viecher büxen aus.

  • Servus,

    Bin da ähnlicher Meinung wie PhilSuma. Ich selbst verfüttere immer Heuschrecken, die hüpfen im Gegensatz zur Heimchen/Grillen nicht in die dunklen Ecken der Wohnung und "verstecken" sich da, sondern wurden von mir immer spätestens nach 2-3 tagen wiedergefunden.

  • Genau deshalb verzichte ich auch auf Schaben, weil die sich in Wohnungen rasend schnell vermehren können.

    Bitte nicht schon wieder so ne Pauschalaussagen wenn man keine Ahnung hat. Auf Argentinische Waldschaben Blaptica dubia trifft das z. B. nicht zu, die können nicht mal Scheiben laufen und sind hervorragende Futtertiere ... und die in der Terraristik wohl am meisten genutzten Schaben

  • So nach ein paar Monatchen Futtertierhandling muss ich sagen, dass Ofenfischchen und Soldatenfliegen meine Lieblinge sind. Ofenfischchen sind herrlich genügsam (und ich finde sie einfach auch spannend), anspruchslos und im Handling echt unproblematisch. Soldatenfliegen sind aber meine liebsten Futtertiere. Sie sind noch anspruchsloser, wunderbar träge im Flug und daher ganz einfach in der Luft zu fangen wenn mal eine ausbüchst. Sie haben zudem einen tollen Nährwertgehalt und sogar als Larve haben sie tolle Nährwerte (allerdings verschmäht meine P. Laticauda sie wenn sie als Larve daherkommen).


    Offen gesagt sind mir die Heimchen die unbequemsten Futtertiere. Sie werden schneller groß als ich sie verfüttern kann und habe jedes Mal das Problem, dass ich nicht weiß wohin mit ihnen. Ich finde das Handling knifflig und sie entkommen mir zu schnell.