Welche Echse, bitte um Empfehlung

  • Hallo,

    Ich bin auf der Suche nach dem passenden Reptil für mein Terrarium.

    Das Terrarium hat die Maße 200x100x100.

    Das gesuchte Tier sollte möglichst groß sein, mindestens so groß wie Pogona v.

    Ich könnte in 2-3 Jahren auch noch ein etwas größeres Terrarium bauen, falls es nötig wäre.

    Es ist mir sehr wichtig, dass ich das Tier auch zu Gesicht bekomme und es nicht, sobald ich das Zimmer betrete, das Weite sucht und sich bis zum nächsten Tag versteckt.

    Es wäre super, wenn das Reptil eine gewisse Vertrautheit entwickeln kann und auch Mal aus Neugier zur Hand kommt oder von dieser bzw von der Pinzette gefüttert werden kann.

    Ich bin täglich erst ab 16 Uhr Zuhause, daher sollte die Aktivzeit ungefähr ab da beginnen. Und Aktivzeit sollte auch möglichst das sein, wie es heißt.

    Wobei ich es noch vorziehen würde, dass es den ganzen Tag faul herum liegt anstatt sich den ganzen Tag zu verkriechen und nur aktiv ist, wenn ich abwesend bin.

    Es sollte sich von hauptsächlich von Insekten / gefrorenem ernähren. Omnivor wäre auch in Ordnung.


    Würde mich sehr über Hilfe freuen!

  • Hallo,


    da du ja Pogona sp. selbst schon genannt hast...

    Ansonsten fallen mir da direkt kleinere Warane ein (z.B. V. acanthurus o.ä.). Da könntest du dann aber mit dem Terrarium ruhig noch etwas mehr in die Tiefe gehen.


    MfG

  • Könnte man auch 2 V.a. in dem 2m Terrarium halten? Welche Geschlechter würden sich dabei empfehlen bzw würde die Haltung zweier Tiere auf Dauer gut gehen?

    Platz zum ausweichen hätten sie ja.


    Welche anderen Waranarten kämen bei der Terrariengröße in Frage?

    Gibt es noch weitere Tiere die für mich interessant wären? Pogona wollte ich eigentlich nicht, da ich vor einigen Jahren bereits welche hatte.

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  • Könnte man auch 2 V.a. in dem 2m Terrarium halten? Welche Geschlechter würden sich dabei empfehlen bzw würde die Haltung zweier Tiere auf Dauer gut gehen?

    Letzteres kann Dir niemand garantieren.

    2,0 kannst Du ganz pauschal vergessen.

    0,2 könnte gutgehen, aber wie gesagt, keine Garantie. Was, wenn nicht? Hast Du ein identisch großes und ausgestattetes Terrarium jederzeit einsatzbereit, sollte eine Trennung von Nöten sein?

    1,1 kann gutgehen, aber auch da keine Garantie, immer ein Ausweichterrarium bereit haben. Und man muß sich darüber im Klaren sein, daß das Weibchen regelmäßig Eier legen wird. Als Dauerzustand nicht förderlich für das Weibchen, und die Nachzuchten müssen nach dem Schlupf auch angemessen untergebracht werden. Also noch mehr Terrarien, im worst case eins pro Nachzucht.


    Mein Tip, wie so oft: Einzelhaltung.

  • Wichtig ist mir halt wirklich dass das Tier sich nicht viel versteckt, also keine scheue Art.

    Und man eine gewisse Nähe zum Tier aufbauen kann.

    Bodenbewohner, wegen geringer Höhe vom jetzigen Terrarium. Fände es aber schön wenn es trotzdem gerne mal ab und zu klettert.

    Und als Futter am liebsten Insekten (Dubias) oder Frostfutter. Aber ich denke Tiere die nur Frostfutter fressen, werden dann wieder zu groß. Das zukünftige Terrarium könnte noch bis auf 300cm vergrößert werden, wenn nötig.

  • Und man eine gewisse Nähe zum Tier aufbauen kann.

    Ob und wenn ja welche Form von Bindung/"Nähe" Du als Halter zu (D)einem Tier aufbaust, ist Deine Sache, das kann kein User bei der möglichen Auflistung irgendwelcher Arten berücksichtigen.

    Wenn Du darauf hinauswillst, daß das Tier eine Bindung/"Nähe" zu Dir aufbauen soll, würde ich sagen, vergiss das einfach wieder.

    Insekten (Dubias)

    Waren die Schaben nur ein Beispiel? Oder soll speziell diese Art überwiegend bis ausschliesslich verfüttert werden? Wenn letzteres: es sollte schon Abwechslung auf dem Speiseplan geben, egal um welche insektenfressende Echse es geht.


    Was verstehst Du in diesem Zusammenhang unter Frostfutter? Nagetiere, wie sie in der Schlangenhaltung Alltag sind?

  • Nähe von eine Terrarium Tier kann man nicht direkt sagen,
    sind halt alles keine Kuscheltiere, aber mein Chamäleon hatte zB die Möglichkeit aus dem Terrarium raus zu gehen und über. Pflanzen die im ganzen Zimmer zum Fenster zu gehen was er im Sommer sehr gerne gemacht hat und ja er kam dann freiwillig zu mir. Als was mich aber das Chamäleon gesehen hat, weiß nur das Tier selbst.


    Schlange kann man auch Händeln, aber ist das deine eine echte Bindung zum Tier, ehr nicht.

  • Mit Bindung meine ich, dass das Tier einen zumindest mit was positivem verbindet und auch freiwillig zu einem kommt und z.B schaut was man macht.

    Bei den Insekten, wäre es super wenn dubias ein Hauptbestandteil sein könnten. Alle 2-3 Tage dann noch Heuschrecken oder Zophobas zur Abwechslung.

    Mit Frostfutter meine ich Nagetiere, ja

  • schwer zu sagen,


    denke mal schon das Tiere irgendwie Positv/Negativ verbinden können,


    bei Chamäleons hab ich beobachten das es auch auf die Farbe der Kleider ankam, rot konnte er überhaupt nicht leiden, da hat er mich wohl als Konkurenz gesehen


    bei den Erdfarben war er friedlich gesinnt.


    bei z.B Bartagamen von einen Kumpel von mir, ist der eine ein absoluter "du kannst mich streicheln" und der andere, mag das überhaupt nicht.


    bei meinen Amurnattern war der Bock, total lässig, das Weibchen hatte Phasen "wenn du nur die Tür des Terras aufgemacht hast, war sie schon auf Krawall aus,

    auch wenn sie dann gemerkt hat das ich sie nur umsetze wegen Futter und dann friedlicher wurde.


    meine P. Regius kann ich noch nicht so eischätzen, sie beobachtet mich, fixiert mich, oder auch die Hand wenn ich im Terra sprühe oder sauber mache,

    hat aber noch nie gebissen oder gezischt oder sich aufgepumpt. ob sie meine Hand also evtl als Futter erkennen könnte, weiß ich so noch nicht

    und aus der aktuellen Versteckposition schlägt sie beim Füttern blitzschnell zu, könnte also durchaus sein das sie das bei der Hand auch mal versucht,


    hab sie aber auch noch nicht so lange und denke man muss sich erstmal kennenlernen


    wie du siehst, pauschal kann man da nie was sagen

  • Hast du denn selbst keine Idee??


    Und wie soll man dir etwas empfehlen, wenn man dich nicht kennt?


    Wie alt bist du, wie ist deine Wohn- und Lebenssituation, wie viel Budget für das Tier hast du, wie viel für Technik, wie viel für laufende Kosten etc.


    In den Maßen kann man grundsätzlich viel halten, Bartagamen hast du selbst genannt, ansonsten z.B. Halsbandleguane, diverse australische Waran Arten wie Varanus acanthurus, primordius, kingorum etc.


    Ich will dir nicht zu nahe treten, aber die Tatsache, dass du scheinbar ein Terrarium hast, aber keine Ahnung und dir als erstes "möglichst groß" einfällt, lässt mich ein wenig an der Ernsthaftigkeit deines Anliegens zweifeln.

    1.1 Varanus macraei (Blauer Baumwaran), 0.1 Hydrosaurus amboinensis (Segelechse), 1.1 Gonatodes ocellatus (Neotropische Taggeckos)

  • Habe mir das Terrarium ursprünglich zur Aufzucht eines Varanus Exanthematicus geholt.

    Hatte dann auch ein Tier, welches aber wirklich nie draußen war wenn man im Raum war. Es hinterließ zwar überall Dreck im Terrarium und richtete alles neu um, was ich nachmittags sehen konnte, und so wenigstens wusste, dass es aktiv war. Aber das ist ja dann auch kein spannendes Beobachtungstier mehr.

    Das Tier habe ich 1,5 Jahre gehabt und ich habe es höchstens Mal für ein paar Sekunden sehen können, zur Fütterung, dann hat es sich wieder verkrochen. Ich dachte es würde sich noch ändern. Tat es aber nicht. Habe irgendwann die Lust verloren und mich von ihr getrennt. Daher steht dieses Terrarium nun schon lange leer.

    Jetzt ist nach langem grübeln und recherchieren aber wieder die Motivation gekommen, und ich möchte es endlich wieder besetzen.


    Ich habe natürlich einige Optionen, da ich schon lange am recherchieren bin. Allerdings habe ich bewusst keine davon genannt, da ich nicht wollte dass direkt gesagt wird "ja, nimm diese". Ich hätte gerne neue Vorschläge bekommen.


    Technik und Anschaffungskosten vom Tier kann ruhig teurer sein, da liegen bei mir nicht so die Grenzen.

    Laufende Kosten halte ich z.B durch mögliches Züchten der Dubias oder Heuschrecken selber geringer. Stromkosten sind auch hier relativ "egal".


    Ich war im Prinzip erstmal auf der Suche nach Vorschlägen. Das wichtigste Kriterium für mich ist, dass es auch noch aktiv oder zumindest sichtbar ab 16 Uhr ist, da ich dann von der Arbeit nach Hause komme.

    Es sollte der Charakteristik der Tiere häufig zugesagt sein, dass sie zutraulich werden oder zumindest die scheu ablegen und auch zur Scheibe kommen und schauen was macht macht.

    Wichtig ist mir auch, dass es kein kleines Tier ist. Nicht nur deshalb, da ich große Tiere optisch passender finde, sondern auch wegen dem großen Terrarium. Ein 20cm Tierchen wäre dort optisch in dem 200cm Terrarium etwas fehl am Platz, meiner Meinung nach.


    Ich finde Tiere mit großem Kopf auch sehr schön, daher bin ich schon lange mit dem Ackie am überlegen, da er mich in live doch enttäuscht hat, mit seinem schmalen Köpfchen. Allerdings war es auch ein kleineres Tier, welches ich mir angeschaut hatte, angeblich aber ausgewachsen.


    Hier dann Mal meine eigenen Ideen, die ich hatte. Pogona, aber die eigentlich eher nicht, da ich diese schonmal hatte.

    Halsband Leguane, sehr schöne Tiere, aber werden nicht so groß.

    Blauzungenskink, optisch aber nicht so meins.

    Neuer Versuch mit einem Steppenwaran, und späterer Ausbau des Terrariums.

    Acanthurus, schmaler Kopf, ansonsten schöne Tiere.

    V. Gilleni, mir persönlich aber zu klein.

  • Das wichtigste Kriterium für mich ist, dass es auch noch aktiv oder zumindest sichtbar ab 16 Uhr ist, da ich dann von der Arbeit nach Hause komme.

    Das hast Du nun wiederholt erwähnt. Auf klassisch tagaktive Tiere trifft das aber nunmal nicht zu, obwohl Du genau die zu bevorzugen scheinst. Wie lief das in der Vergangenheit, bzw. wie soll es in Zukunft laufen? Steht das Terrarium in einem Raum ohne äussere Einflüsse, kannst Du also die Beleuchtungszeit frei steuern und so die Aktivität Deiner zukünftigen Tiere Deiner eigenen anpassen?

  • Meine Bartagamen früher waren z.b aber auch bis dass das Licht ausging wach. Trifft das auf andere Arten nicht zu?

    Es muss ja auch nicht hoch aktiv sein, da ich sieht ja noch das Wochenende habe wo ich sie früher sehe. Aber dass sie wenigstens draußen liegen und sichtbar sind. Auch wenn sie nur noch schlafen.

    Das Terrarium steht in meinem Schlafzimmer. Das hat natürlich Fenster. Rolladen könnte man runter machen, wenn das mit Beleuchtungszeit gemeint ist. Allerdings leben auch Ratten im Zimmer, permanent runter gelassene Rolladen wären unpraktisch. Ich könnte schauen ob man einen Timer einstellen kann, da es elektrische Rolladen sind.

    Ansonsten wäre dämmerungsaktiv oder nachtaktiv natürlich auch eine Option. Nur kenne ich da außer die Leopardgeckos bisher keine.