Sand unter Schuppen

  • Also, ich war vor ein paar Wochen mit meiner Köpy beim Tierarzt, weil sie n bisschen verschnupft war und die hat mir ein Gemisch aus Hummuserde und Terrariensand empfohlen. Ich war total skeptisch wegen dem Sand aber dachte halt, wenn sie das vorschlägt und es ein Gemisch ist und nicht purer Sand wäre das okay. War auch erstmal alles super, bis ich einen fetten Fleck an der Seite meiner Köpy entdeckt habe. Habe mir das angeschaut und es scheint als hätte sich da - und nur da - Sand und Dreck drunter verfangen. Habe versucht das n bisschen abzureiben und das mit Wasser wegzukriegen aber das sitzt echt tief. Ich bin mir eigentlich sicher, dass es keine Milben sind. Ist auch echt nur diese eine Stelle. Dachte mir mit der nächsten Häutung geht`s weg aber war nicht der Fall.


    Wie zur hölle krieg ich das am schonensten weg? Das muss sie ja auch mega stören... Sollte ich nochmal den Bodengrund auswechseln und auf Sand komplett verzichten? Ich fühl mich richtig dumm das verwendet zu haben obwohl ich bedenken hatte ;(:rolleyes: oder kann das was anderes sein?

    kann bald noch ein Bild einfügen.

  • Sand ist kein Teufelswerk, viele Schlangen, so auch Python regius, leben in der Natur auf teils sandigen Böden. Das Problem: Terrarienhaltung und Natur sind nur bedingt miteinander zu vergleichen. Dann spielt auch die Frage eine Rolle, wie viel Sand unter die Erde gemischt wurde.

    oder kann das was anderes sein?

    kann bald noch ein Bild einfügen.

    Ja, aber unmöglich mit Sicherheit zu sagen ohne ein Bild. Im Zweifelsfall ab zum reptilienkundigen Tierarzt, sicher ist sicher.

  • also Bilder update. Hat so lange gedauert, weil ich nur wochenends Zuhause bin.

    Habe die jetzt auch an die Tierärztin geschickt, aber dachte vielleicht hatte da jemand schon Erfahrung mit.

  • Ich weiß nicht... sollte das durch den untergemischten Sand passiert sein, müßten die Symptome größerflächig und vor allem am Bauch zu sehen sein. Auf den Bildern ist eine begrenzt große Stelle an der Seite zu sehen. Vergrößert man die Bilder, sehen die Schuppen eher "zerfressen" aus, mit unterschiedlichen großen Löchern darin.


    Um was für einen "Terrariensand" in welcher Menge bzw. Relation zum restlichen Bodengrund handelt es sich denn? Wurde dieser inzwischen wieder entfernt?


    Und was ist das für ein Python regius? Snow, Ivory, Leucistic etc.? Obwohl das Tier nicht ganz zu sehen ist, erinnerte mich die Körperform eher an Boa constrictor.

  • hm, ja auf den Bildern sieht das tatsächlich so aus aber in echt finde ich sieht das aus wie Dreck. Ich kann mir das echt nicht erklären, was das sein kann.

    also ich sollte 1/3 Sand laut Tierärztin mit dem Kokosfaserhumus vermischen. Habe so einen Beutel roten Wüstensand von Trixie genommen. Wurde bisher noch nicht entfernt, weil ich mir unsicher war, ob das wirklich der Grund dafür sein könnte. Wurde ja weder schlimmer noch besser :/


    Ist eine Ivory Pinstripe und ganz sicher keine boa :D sie ist n bisschen untergewichtig aber daran bin ich schon am arbeiten


    so das ding ist die Punkte bewegen sich nicht, sind alle unterschiedlich groß, manche konnte ich lösen durch reiben und die sehen einfach aus wie Dreckkrümel. Kann das n pilz oder ähnliches sein? Ich finde einfach überhaupt nichts der gleichen im Internet.


    aber danke auch erstmal dafür, dass du dich damit ein bisschen auseinandersetzt und versuchst mir zu helfen :S

  • OK, wenn man mehr vom Tier sieht, erkennt man auch den Königspython. *g*


    Das kann alles mögliche sein. Mich machen wie gesagt die Löcher, die man beim vergrößern der Bilder ganz klar erkennt, stutzig. Sicherlich ist es denkbar, daß die besagte Stelle durch das reiben an Sand entstanden ist, oder das reiben an was auch immer mit Sand dazwischen. Da frage ich mich aber weiterhin, warum nur an einer kleinen Stelle an der Seite, anstatt großflächig am Bauch? Ferndiagnosen sind immer problematisch. Ich würde wohl erstmal jeglichen Bodengrund entfernen und durch Zeitung, Küchenrolle etc. ersetzen, bis geklärt ist was los ist.

    Von der eigenwilligen Empfehlung mit dem Sand mal abgesehen, würde ich ggf. auch die Meinung eines weiteren reptilienkundigen Tierarztes einholen.


    "Roter Terrariensand", egal welche Marke oder welcher Produktname, färbt i.d.R. sehr stark. Würde zur auf den Fotos ersichtlichen Verfärbung passen. Doch auch hier die selben Gedanken wie schon zuvor.


    btw: würde sich da was bewegen, im Sinne von z.B. Milben, so würden die sich auch nicht nur auf diese kleine Stelle beschränken, sondern das gesamte Tier befallen. Milbenbefall auf einem so gefärbten Tier ist schnell und absolut ohne jeden Zweifel zu erkennen.

  • Das der Sand färbt war mir gar nicht bewusst. Gut zu wissen. Okay werde schnellstmöglich den Bodengrund wieder auswechseln und die Antwort von der Tierärztin dazu abwarten bzw. mir einfach direkt n Termin machen.


    Vielen Dank für deine Mühe :)

  • Was ich mal bei einer Schlange hatte, war folgendes :

    Ein Schlange (Schwarznatter) presste sich im der Häutung so stark gegen die Wandung ihres Verstecks, das die Schuppen dann auch nicht mehr glatt waren, sondern auch so ähnliche Krater auf der Oberfläche hatten. Bei den weiteren Häutungen verschwand das wieder.

    Wahrheit tut weh!


    ... manche Signaturen sind größer als die Antworten :D:P

  • Sorry für's off topic, aber:

    Schwarznatter

    Du hast Coluber constrictor gepflegt? Dich muß man einfach gern haben...! :thumbup:

    Diese Art ist für ihren vollen Körpereinsatz bekannt, primär beim Beute schlagen und fressen. Muß man mal erlebt haben. Bei den Häutungen meiner C.c. hatte ich dann damals vermutlich immer Glück.