Wiederkehrende Entzündungen bei Trioceros Eliotti

  • Hallo, also langsam bin ich ziemlich ratlos. Seit Wochen arbeiten 2 Tierärztinnen an einem Abszess in der Wange meines Trioceros Ellioti. Ich hatte sie erst kurz, da wurde es zum 1. Mal sichtbar. Aus diesem Wurf scheinen einige Tiere Probleme zu haben, weiß es aber nicht genau. War 3 mal beim Tiearzt bis es eine Ärztin für "reif" befunden und geschnitten hat. Leider wohl nicht alle Eiterbrocken erwischt. Trotz Antibiotikums kam es wieder. Beim 2. Mal wurde der Eiterbrocken im Ganzen herausgeholt, war riesig. Wurde bakteriologisch untersucht, Ergebnis steht noch aus. Und heute bemerke ich, dass sie das Auge (alle Probleme links) nicht mehr öffnet und auch da eine Schwellung zu sehen ist. Morgen wird wohl der bakteriologische Abstrich fertig sein, ich hoffe sehr, ich kann sie noch retten, aber die braucht jetzt dringend ein passendes Antibiotikum. Die Literatur spricht davon, dass diese Tiere "prone to mouth and sinus infections" sind.

    Sie war bis jetzt draußen im Freiland, auf 0,5x1x2 m mit 3 anderen, aber jetzt erscheint es mir doch zu kühl draußen für ein krankes Tier, hab sie in einem Blumenfenster, wo 3 mal täglich gesprüht wird. Fressen tut sie nicht mehr, hab alles mögliche angeboten, auch Wiesenplankton. Hängt matt unter der Lampe. Dabei war sie sonst immer die erste beim Fressen.

    Hat irgendjemand Erfahrung mit solchen Infektionen und reagieren diese Keime auf gängige Antibiotika? Wie lange kann man die geben?

    Die Tierärztin meint, dass wegen der speziellen Beschaffenheit der Haut, wenn auch nur 1 Keim überlebt, die Infektion immer wiederkehren wird und dass man selten alles erwischt. Sind eigentlich gute Tierärzte, betreuen auch die Exoten im Zoo.

  • update

    Also das Tier ist heute gestorben. Das Antibiotikum hat wahrscheinlich den Keim getötet, das Tier aber auch. Wurde immer schwächer. Als sie tot war habe ich dann gesehen dass die Stelle, an der das Abszess 2 mal aufgeschnitten worden war, nekrotisch war. Ein Stück Gewebe ist mir fast entgegengefallen. Entweder die haben zu tief geschnitten oder ein 2. Keim kam dazu oder das Antibiotikum hat was verätzt oder, oder, oder. Ein 5 g schweres Tier mit der richtigen Dosis zu behandeln ist halt fast unmöglich. Und wenn man nur einen Bruchteil Millimeter zu viel schneidet..... ich hab mein Bestes versucht, mache auch den Tierärzten da keinen Vorwurf.