Was meint ihr, ist das der neue Trend?

  • Hallo meine Terrafreunde :D


    Ich habe was, was ich einfach los werden möchte, und würde gern eure Meinungen dazu hören! Bitte normal Diskutieren, sehe ja das hier gern mal was Ausartet! ;)


    Ich sehe öfter Tiere die einfach in ein Glas oder Holzkasten mit etwas Holz Deko und Sand geschmissen werden. macht sich keiner mehr die Mühe ein richtiges Habitat ein zu richten?

    Mit Rückwände, verschiedene Bodengründe, Bei Tagaktives mehr Licht bzw verschiedene Warme/Kalte Stellen, helle und dunkle. Viele hauen Lieblos alles an Holz und unechten Pflanzen rein was sie am billigsten in einem Forum oder Ramschladen finden. Oder irgendwelche Plastik Deko weil sie cool aussieht.. Ist das noch Artgerecht? Sollte man sich nicht GENAU belesen woher sie kommen und dann nach dem Habitat gehen? Bilder des Habitats villt sogar angucken und Nachempfinden, Mit Rückwand und echten Naturmaterialien (so weit es möglich ist). Was ist bloß mit der Menschheit los, oft kommt es mir vor als sei alles nur ein Kuscheltier, ein Tier zur Belustigung aber man holt sich doch ein Exot um ein Stück Natur im Haus zu haben. Es ist doch kein Gegenstand oder Spielzeug... Es ist doch kein Trend ein Tier zu haben, oder Statussymbol!


    Was meint ihr? Was ist noch Artgerecht und was grenzt schon an Tierquälerei!

    Freu mich auf eine NETTE Diskussion :)


    LG

  • Doch, die Terraristik war jahrelang ein boomender Trend, ein Zug, auf den erschreckend viele uninformierte Menschen aufgesprungen sind. Dieser Trend befindet sich, zum Glück für viele Reptilien, schon lange in einer Abwärtsspirale. Der Markt wird heute dominiert von möglichst bunten Tieren, und scheinbar spielt gerade bei vielen Vermehrern eine gewisse Profitgier eine große Rolle, ebenso wie bei vielen Haltern, etwas zu haben, das andere nicht haben.


    Über die Art und Weise wie man Terraristik betreiben kann oder sollte, kann man streiten oder es lassen. Es führen viele Wege nach Rom. In erster Linie müssen die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Tieres erfüllt sein. Wie, bleibt erstmal jedem selbst überlassen. Manche Tiere kann man, ganz wertungsfrei, in zweckmäßigen Holzkisten oder Racks über Jahrzehnte halten und vermehren. Andere nicht. Einem Reptil dürfte es vermutlich egal sein ob ein Kletterast von einem Baum stammt, den es im Verbreitungsgebiet nicht gibt. Gleiches gilt für Bepflanzung, oder eine Rückwand aus Styropor und Fliesenkleber. Es dürfte dem Reptil vermutlich auch völlig egal sein, ob es sich unter einer Plastikhöhle oder einer aus Kork verstecken kann.


    Die Frage ist, welche persönlichen Ansprüche man an das Hobby und sich selbst hat. Und wie weit man bereit ist, das und die Tatsache, daß jeder Reptilienhalter die eigenen Bedürfnisse über die des Tieres stellt, zu hinterfragen. Ich würde kein haushaltsübliches Terrarium als artgerecht betrachten. Man kann aber mit entsprechendem Aufwand mehr aus der Situation, also Haltung von Wildtieren in Gefangenschaft, machen als es andere bereit sind zu tun. Und je mehr man sich mit der Theorie, der Literatur beschäftigt, desto eher realisiert man hoffentlich, daß man nicht jedes Vieh auf Teufel komm raus halten MUSS.

  • Bist du sicher, dass du eine derartige Grundsatzdiskussion lostreten willst ? ^^


    Zu dem Thema mit der Einrichtung denke ich nicht, dass die Leute ihre Becken aus Böswilligkeit oder Geldmangel schlecht einrichten. Es liegt wohl viel mehr an Unwissenheit. Wer sich mal die Zeit nimmt ein paar Wochen durch Beispiele zu blättern, der wird sich überall etwas abgucken können.

    Dann wiederum sind einige Artbeispiele wie Leopardgeckos teilweise schwierig, da der Großteil der Terrarien einfach Mist ist, und die Einrichtung möglichst minimalistisch gehalten wird... Da wird der Neuling dann auch keine vernünftige Vorlage finden.


    Realisitsch gesehen hören die meisten Terrarienanfänger ohnehin schnell wieder auf, und geben ihre Tiere wieder ab, oder diese sind bis dato sogar frühzeitig verstorben, aber diejenigen die das Hobby lang genug durchziehen gestalten ihre Terrarien meist auch ansprechender.

  • Schon mal interessante Ansichten :)


    Zum ersten Erdbähr:

    Ich denke ganz egal ist es dem Tier nicht. Auch die haben bestimmt ein Befinden wie sie sich am wohlsten fühlen. Und sollte das natürliche nicht im Vordergrund stehen und nicht was man am besten findet? Ich glaub kein Tier findet es schön in eine Rackhaltung auf Klopapier gehalten zu werden.

    Den wie du schon erwähnt hast sollte von jedem Tier Individuell deren Bedürfnisse angepasst werden. Und da sollte ein alter doch sein Empfinden nicht mit einbeziehen, sondern eher danach gehen was natürlicher ist :)


    also fand ich die Antwort eher nicht so passend, und ist genau das was ich verabscheue an Terrarienhalter. "ist dem Tier ja bestimmt egal" "kann man auch in Rackhaltung halten stört denen nicht" "die vermehren sich trotzdem" Alles ausreden für mich.


    Und Hallo an Benji :)


    Ja möchte ich ;) Auch die Gefahr hin das es wieder extremer wird, aber das ist ja bei euch normal *lach*

    Mag sein das viele es nicht böswillig machen. Aber fast jeder zweite macht das, da kommt einen doch in den Sinn das sie es doch tun, da sie zu faul waren sich richtig zu informieren... In jetziger Zeit gibt es genug Vorlagen. Aber das ist doch nicht entscheidend auch wenn es keine gäbe, kann man sich das Habitat genau anschauen. Da gibt es vorlagen genug.


    Wenn ich bloß an das Video denke von vorhin. Wo Einfach billiges Streu ein Plastik-Versteck und einfach lieblos etwas Holz rein geworfen wurde.... und das bei einem Reptil (Es war ein Skink) Und dann noch unter 100cm (das Terra) so wie es aussah und der Skink war riesig. Nicht schön die Haltung. ;(


    Aber ja mit den Leos ist extrem.. da stimme ich zu. Meist sehr minimal eingerichtet und auf Fliesen. als ob das auch in ihrem Habitat gebe. Da kommt die Faule ausrede ist Hygenischer. Mag ja sein, aber dann sollen sie halt mehr zeit zum Putzen haben oder sich erst gar nicht so ein Tier anschaffen.

  • Auch die haben bestimmt ein Befinden wie sie sich am wohlsten fühlen. Und sollte das natürliche nicht im Vordergrund stehen und nicht was man am besten findet? Ich glaub kein Tier findet es schön in eine Rackhaltung auf Klopapier gehalten zu werden

    Wie Reptilien "funktionieren" ist recht gut dokumentiert. Wie Reptilien fühlen wohl weniger. Jedenfalls maße ich mir nicht an darüber zu urteilen. Wo ich jedoch sehr sicher bin: kein Reptil will in Terrarien gehalten werden. Auch nicht, obwohl sämtliche Umwelt- und sonstigen negativen Einflüsse praktsich ausgeknipst werden und es theoretisch Grund für das Tier gäbe, davon zu profitieren.


    Naturnahe oder zweckmäßige Terrariengestaltung sind zwei Standpunkte, die beide weder richtig noch falsch sind. Immer vorausgesetzt man bietet den Tieren was sie unweigerlich brauchen, ist die Art und Weise wie reine Glaubenssache. Wenn man seine Tiere über viele Jahre beobachtet und deren Verhalten einschätzen kann, kann man es ja einfach mal testen. Wird ein Tier sich in einem kargen Terrarium, beispielsweise für Quarantäne, Behandlung von Erkrankungen oder zum kurzfristigen seperieren aus welchen Gründen auch immer, nach einer Eingewöhnungsphase wirklich anders verhalten, als vorher in einem naturnahen Terrarium? Ich wiederhole, immer vorausgesetzt alle individuellen Bedürfnisse werden erfüllt.


    Es spricht eindeutig etwas für naturnah eingerichtete Terrarien, einfach aus dem Grund, weil man so deutlich mehr Möglichkeiten hat, das Terrarienvolumen auszunutzen und für das Tier nutzbar zu machen. Als einzig richtige Herangehensweise würde ich das jedoch nicht betrachten.


    Man könnte noch versuchen zu differenzieren zwischen naturnah und habitatsnah.

  • Man könnte noch versuchen zu differenzieren zwischen naturnah und habitatsnah.

    Ich glaube das wird schwer aber wäre interessant :) Weil für mich ist naturnah eigentlich das gleiche wie Habitatsnah. Den man sollte es natürlich gestalten (Natur halt) aber aus dem Habitat wo sie her kommen. Ist denke ich doch eher schwer dies zu differenzieren :/ Mal sehen was die anderen sagen, bzw wie sie es differenzieren würden.


    Klar will kein Tier freiwillig in einem Kasten leben. Aber wenn man ein Tier hält sollte man es so gut und Naturnah wie möglich machen bzw dem Habitat anpassen :)


    PS: nicht wundern das meine Post öfter bearbeiten werden, ich lese das meist erst noch mal durch wenn ich schon Absenden gedrückt habe :D

    Dumme Angewohnheit ..

  • Ist denke ich doch eher schwer dies zu differenzieren

    Eigentlich nicht, aber das hängt natürlich davon ab, wie jeder einzelne das betrachtet. Beispiele gab es schon in meinem ersten Beitrag. Kommen Kletteräste von irgendwelchen Bäumen, oder nur von welchen die es auch im Verbreitunsgebiet gibt. Ebenso die Bepflanzung, oder der Bodengrund. Ist eine schicke Rückwand aus Styropor und Fliesenkleber nun natur- oder habitatsnah? Ich denke weder noch.


    Das Hauptproblem ist bei meiner Sichtweise in vielen Fällen die Umsetzung. Woher nimmt man z.B. Materialien aus der australischen Natur, für ein ursprünglich aus Australien stammendes Reptil wie Pogona vitticeps?

  • Bzw... mir fällt gerade ein. Weiß ein Tier das es in einem Kasten lebt?

    Wenn man ein Reptil von 10cm hat aber ein 2m Terra was auch 1m Hoch und 1m Breit ist mal ganz übertrieben...


    Viele haben doch auch Reviere und gehen eh nie aus dem Revier wenn es genug zum fressen hat.

    Ist das Tier dann nicht eher froh viel Platz zu haben wo es immer was zu fressen hat und keine Angst vor Feinden haben muss?


    Aber trotzdem sollte man der Natur nah kommen bzw dem Habitat..


    Ist eine schicke Rückwand aus Styropor und Fliesenkleber nun natur- oder habitatsnah? Ich denke weder noch.

    Naja, ich denke schon, naja das Material nicht aber man kann damit es so nah wie möglich einrichten nach dem Habitat. Anstatt nur ein Poster dran zu klatschen und etwas Material Lieblos rein zu werfen. Da sie dann noch was zum Klettern bekommen, verstecke, höhen und tiefen usw.


    Woher nimmt man z.B. Materialien aus der australischen Natur

    Und klar bekommt man nicht alles, bzw aus dem Habitat direkt. Aber dann sollte man das nehmen was am Natürlichsten ist und kein Plastik ;)

  • Bzw... mir fällt gerade ein. Weiß ein Tier das es in einem Kasten lebt?

    Ein Reptil hat natürlich Sinne, mit dem es seine Umgebung wahrnimmt. Wände und Scheiben nimmt es wahr. Ob es versteht, daß es an einer Scheibe nicht weitergeht, wer weiß, sowas sollte jeder Halter anhand seiner Tiere selbst beobachten. In Stresssituationen klatscht so manches Reptil recht unkoordiniert an die Grenzen jedes Terrariums.


    Es gibt standorttreue Reptilien, das trifft aber nicht auf alle zu. Es gibt ebenso sehr kleine Reptilien, die in der Natur ein verhältnismäßig kleines Revier bilden. In einem unverhältnismäßig großen Terrarium wäre es sicher möglich, diesbezüglich die natürlichen Gegebenheiten nachzuempfinden.


    Was mir in dem Zusammenhang einfällt, ist die immer wiederkehrende und sehr lästige Diskussion Mindestmaße betreffend. Dieses wird leider oft mit Idealmaß gleichgesetzt, und das beruht i.d.R. auf schlecht informierten Haltern, oder rein auf persönlichen Schwerpunkten und geht tendentiell zu Lasten der Tiere. Große Terrarien sind zwar nicht automatisch besser, für die spricht aber im Sinne der Tiere sehr viel mehr, als für kleine oder eben für Mindestmaße. Auch eine Folge des Trends - man sieht irgendwelche Terrarien in Zoohandlungen, schaut Clips bei Youtube, und geht dann davon aus, daß alle schon wissen was sie da tun, und daß das so völlig ok ist.

  • zu 2. Warum?

    weil man es ja nicht weiß ob ein Tier was kennt oder vermisst.... aber es nun mal zur Natur gehört. Das Tier ist Natur.. irgendwie... und davon holt man sich ein Stück ins Haus/Wohnung. möchte man das Optische dann nicht auch mit anpassen? Und villt kennt das Tier das ja, weil es Instinkt ist bzw das Klettern, die Wärme/Kälte, Buddeln.. Ok das aussehen villt nicht (kommt auch drauf an ob WF oder NZ) aber trotzdem ist es doch schöner als ein schäbigen "Plastikhaufen" im Zimmer zu stehen zu haben oder? ;) Ich kann mir das nicht selbst erklären, bzw niemanden warum ich so denke, aber für mich hat das nicht nur mit Ästhetik zu tun, sondern auch mit Verantwortung.... für mich ist das richtig dem Tier das Habitat zu geben wo es normal auch lebt, dem wir reißen es auch oft dort raus! Ich denke dann immer wir sind ihnen das Schuldig, WENN wir schon ein Tier in einem Kasten halten wollen.

  • Zitat

    Dieses wird leider oft mit Idealmaß gleichgesetzt, und das beruht i.d.R. auf schlecht informierten Haltern

    Ich finde sogar noch häufiger tauchen Behauptungen auf, dass diese und jene Maße eines zukünftigen Terrariums von anderen grundsätzlich als zu klein eingestuft werden. Unser Tierschutzgesetz zur Grundlage genommen befindet sich jeder, der über diesem absoluten Minimum steht, auch im Recht. Dennoch müssen sich nicht wenige Leute oft anhören, dass sie schlecht informiert seien oder verantwortungslos mit Lebewesen umgehen.

    Nicht selten kommen solche Aussagen von Haltern, die ein wohlgestaltetes und großzügiges Terrarium für die entsprechenden Arten besitzen, dieses dann aber auch als den absoluten Vergleich zu den Vorstellungen anderer ansehen.


    "Alles was unterhalb meiner Haltungsparameter liegt, geht da mal gar nicht" - Das ist dann der Unterton, der in vielen Aussagen mitschwingt und bei dem jeglicher Sinn für die realistische Tierhaltung verloren geht.

  • Unser Tierschutzgesetz zur Grundlage genommen befindet sich jeder, der über diesem absoluten Minimum steht, auch im Recht. Dennoch müssen sich nicht wenige Leute oft anhören, dass sie schlecht informiert seien oder verantwortungslos mit Lebewesen umgehen.

    Stimmt, ich finde es ok wenn man wenigstens das Mindestmaß einhält, So lange es dem Tier gut geht. Das heißt ja nicht das man sich schlecht Informiert hat. In Foren, Facebook oder anderen Seiten steht eh immer was anderes. Ich denke auch das man nie sagen kann was nun richtig oder falsch ist bei der Größe. Klar sollte man Realistisch sein und dem Tier schon was bieten können, müssen es aber für ein 20 cm Gecko gleich fast 2m sein? Mal grob gesagt. Nur weil es andere für angebrachter und besser hält. Es gibt genug arten die bewegen sich kaum da reicht es villt auch kleiner. Es kommt glaub ich eher aufs Tier an, wie Aktiv es ist und nicht wie groß es ist, oder was andere für besser halten. Es gibt bestimmt Tiere die bewegen sich nur zum fressen und nutzen nie das ganze Terrarium. Aber wie gesagt das hat nichts mit schlechter Haltung zu tun! Schlechte Haltung ist das was ich schon erwähnte ;) Schlechte Einrichtung oder Handhabung des Tieres. Da kann das Terra 4m sein. Wenn man es nicht sauber macht, Füttert oder mit Respekt behandelt. Da ist mir jemand der die letzten Punkte beachtet mit kleinerem Terra doch lieber.

  • Benji_017

    Es gibt in Deutschland keine gesetzliche Grundlage für Terrarienmaße, also kann auch niemand laut Tierschutzgesetz im Recht sein, nur weil er die Mindestanforderungen befolgt. Diese beruhen auf einem Gutachten, das ist nur eine Richtlinie, mehr nicht. Schon klar, das Veterinäramt oder im worst case ein Gericht wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit auf dieses Gutachten berufen, weil es in diesem Land keine andere Basis gibt.


    Verstehe ich Deine Worte so, daß Du die Haltung gemäß dieses Gutachtens als OK empfindest, und den Hinweis auf größere Terrarien eher nicht?


    Jeder hat Maßstäbe, und beim Erfahrungsaustausch in einem Forum ist es ziemlich naheliegend, die eigenen Erfahrungen und Maßstäbe als Grundlage zu nehmen. Wozu fragt man nach Terrariengrößen, wenn man bestimmte Antworten pauschal ausblendet und sich stattdessen mit dem Mindestmaß im "Recht" fühlt?

    Ausserdem heist es aus gutem Grund Mindestmaß, oder Mindestanforderung. Wer sich daran hält um kein schlechtes Gewissen zu haben, soll das gern so machen. Solange ich in Terraristikforen aktiv bin, werde ich jedenfalls aus Überzeugung in den meisten Fällen zu größeren Behältern raten, und die Orientierung am absolut untersten Limit, besonders bei den meisten Echsen, nie nachvollziehen können.

    Um das mal zu verdeutlichen, das Beispiel Varanus acanthurus. Nimmt man das Gutachten (5x2x2) und die maximal mögliche KRL (laut Eidenmüller 25cm), ergibt das stolze 125x50x50cm für ein adultes Paar. Gibt es daran irgendwas schönzureden, ist das genug um das Gewissen zu beruhigen? Oder besser noch, ist DAS die von Dir angesprochene realistische Tierhaltung?


    Ergänzung: bei Schlangen kann das Gutachten zudem noch um 10% unterschritten werden, mit welcher Begründung auch immer. Ich bin mir nicht sicher ob das auch für Echsen so darin steht. Sollte das so sein, kann sicher jeder selbst diese 10% von 125x50x50 abziehen.

  • weil man es ja nicht weiß ob ein Tier was kennt oder vermisst.... aber es nun mal zur Natur gehört. Das Tier ist Natur.. irgendwie... und davon holt man sich ein Stück ins Haus/Wohnung. möchte man das Optische dann nicht auch mit anpassen? Und villt kennt das Tier das ja, weil es Instinkt ist bzw das Klettern, die Wärme/Kälte, Buddeln.. Ok das aussehen villt nicht (kommt auch drauf an ob WF oder NZ) aber trotzdem ist es doch schöner als ein schäbigen "Plastikhaufen" im Zimmer zu stehen zu haben oder? ;) Ich kann mir das nicht selbst erklären, bzw niemanden warum ich so denke, aber für mich hat das nicht nur mit Ästhetik zu tun, sondern auch mit Verantwortung.... für mich ist das richtig dem Tier das Habitat zu geben wo es normal auch lebt, dem wir reißen es auch oft dort raus! Ich denke dann immer wir sind ihnen das Schuldig, WENN wir schon ein Tier in einem Kasten halten wollen.

    Ist das denn nicht eine rein anthropozentriche Sicht?