Meinung zur Terraristika Hamm ?

  • Hallo an Alle :-)

    Ich hoffe ich hab das Thema nicht verfehlt (?)

    Hier im Forum hab ich von der Terraristika (ich hoffe das ist richtig geschrieben) in Hamm erfahren und das diese sogar die größte Messe in diesen Gebiet ganz Europas sein soll .

    Das hat mich direkt neugierig gemacht und ich hab mit den Gedanken gespielt bei der nächsten dabei zu sein .

    Also wollt ich mich schlau machen und das erste was ich gesehen hab war ein "Horror" Streifen auf YouTube , natürlich von PETA .. Ich denk mal die meisten von euch kennen das bestimmt ..

    Nun wollt ich fragen was ihr von der Messe hält oder wie ihr sie erlebt habt .

    Kann man da ohne Schlechtem Gewissen hin gehen ?


    Vorab möchte ich noch klarstellen ,

    ich möchte nicht mit den Ziel dorthin um mir Tierchen zu kaufen oder so ,

    sondern weil mich das einfach interessiert :-)

  • Hallo,

    Hamm ist für viele das Mekka des Hobbys und für andere das Sodom und Gomorrha. Ich besuche diese Veranstaltung schon seit vielen Jahren und nutze diese um Bekannte und Freunde aus dem In - und Ausland zu treffen, in neuen Büchern zu stöbern und um Tiere abzuholen. Das Angebot und die Qualität der Tiere ist abhängig von der Jahreszeit und von den Anbietern. Zubehör wird angeboten und manches Mal auch als Messesonderangebot verkauft.

    Die Gegner (auch aus den eigenen Reihen) kritisieren das Verramschen von Wildfängen und den damit verbundenen Preisverfall ihrer eigenen Nachzuchten. Lustig ist aber dann, das solche Kritiker Hamm nutzen um ihre eigenen Tierübergaben durchzuführen.

    Bilde dir am besten deine eigene Meinung und fahre hin ...

    B b Harte

    Wahrheit tut weh!


    ... manche Signaturen sind größer als die Antworten :D:P

  • Ich persönlich hasse diese sch... Reptilien-/Exotenbörsen. Folglich fahre ich weder nach Hamm, nach Karlsruhe, noch zu irgendwelchen anderen Veranstaltungen dieser Art! Eine relativ gute (.. und neutrale ...) Auflistung „Exotenbörsen: Pro und Contra“ findest du hier: Klick mich

    Ansonsten gilt dass, was auch Harte schon schrieb: Mach‘ dir am besten dein eigenes Bild und fahre mal hin …

  • Ich finde das Prinzip Exotenbörse auf jeden Fall gut und erstrebenswert, weil man den Leuten dort die Möglichkeit bietet an ihr Wunschtier zu kommen, ohne dabei im Netz bestellen zu müssen. Jeder hat die Möglichkeit sich sein Wunschtier vor Ort anzuschauen.

    Natürlich hängt im Endeffekt alles vom einzelen Anbieter/Züchter ab, so wie überall sonst auch. Ich würde jedoch nicht alle Negativargumente, die die PETA mal über die Terraristika aufgestellt hatte , jedem einzelnen Anbieter dort unterstellen.


    Im Endeffekt kommt es darauf an, dass man sich als Kunde die Zeit nimmt, mit dem jeweiligen Verkäufer dort ins Gespräch zu kommen. Auf diese Weise kann man in Erfahrung bringen, wie die Tiere erhalten/ aufgezogen wurden, wie sie ernährt werden (visueller Abgleich mit dem Tier vor Ort möglich) unter welchen Bedingungen sie transportiert wurden usw. Natürlich kann einem da der Verkäufer auch Mist erzählen, aber ich unterstelle jedem ein gesundes Maß an Menschenkenntnis, um solche Hochstapler zu entlarven und diese im Anschluss zu meiden.

    All das ist kein Garant für ein 100% gesundes Tier, aber es ist auf jeden Fall besser, als der Tierversand, bei dem man sich bestenfalls auf Fotos verlassen muss.


    Und auch wenn ich ein Tier nach Möglichkeit nicht bewusst stressen möchte, so ist doch vor Allem gesunden Nachzuchten ein einzelner stressiger Tag auf der Börse zuzumuten. Ich bin mir bewusst, dass viele Tiere eine längere Anfahrt haben, und das viele Tiere dort tatsächlich verenden. Dafür das Börsenprinzip selbst zu verurteilen, ist aber m.M.n. an der Wurzel des Übels sauber vorbeigeschlagen, denn damit ein TIer unter diesen Umständen tatsächlich verstirbt, ist weit mehr nötig als ein Tag in einer zu klein bemessenen Plastikbox. Solche Vorfälle sind auf unsachgemäße Haltung der Anbieter, sowie falsche Transportbedingungen zurückzuführen, und sollten dementsprechend nicht in der Verantwortung der Börse selbst, sondern jedem einzelnen Anbieter unterliegen.


    Fazit: Ein großes Portal der Möglichkeiten, aber auch hier gilt: Augen und Ohren auf!

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  • Im großen und ganzen sehe ich das ähnlich wie Du, obwohl ich selbst keine Reptilienbörsen mag und auch schon lange keine mehr besuche.

    Im Endeffekt kommt es darauf an, dass man sich als Kunde die Zeit nimmt, mit dem jeweiligen Verkäufer dort ins Gespräch zu kommen. Auf diese Weise kann man in Erfahrung bringen, wie die Tiere erhalten/ aufgezogen wurden, wie sie ernährt werden (visueller Abgleich mit dem Tier vor Ort möglich) unter welchen Bedingungen sie transportiert wurden usw. Natürlich kann einem da der Verkäufer auch Mist erzählen, aber ich unterstelle jedem ein gesundes Maß an Menschenkenntnis, um solche Hochstapler zu entlarven und diese im Anschluss zu meiden.

    Das allerdings sehe ich ziemlich skeptisch. Warst Du mal bei der Terraristika in Hamm? Da hat kaum jemand die Zeit, geschweige denn die Möglichkeit für ein ausführliches Gespräch, dank der Störfaktoren in Festivallautstärke im Hintergrund. Als Anbieter kann man Interessenten grundsätzlich ALLES erzählen, und man hat keine Möglichkeit etwas davon zu prüfen. Menschenkenntnis hin oder her, wer lügen will und hundert mal am Tag die selbe Lüge erzählt, der wird kaum entlarvt werden, und ganz gewiss nicht von einem Einsteiger in die Terraristik, der gerade seine erste -große- Börse besucht.


    Ich kann Dir gewerbliche Anbieter nennen, die grundsätzlich JEDEM sagen, daß JEDES ihrer sehr, sehr zahlreich angebotenen Tiere sechs Monate in Quarantäne gehalten und tierärztlich versorgt wurde. Der Preis bleibt erstaunlicherweise der eines frischen Wildfanges. Sicher auch nur Zufall, daß z.B. im Bereich echsenfressender Schlangen jedes Tier besagter Anbieter selbstverständlich Frostmäuse frisst.

    I am already wearing the cheese helmet...

  • Ich besuche die Terraristika jedes Mal. Hauptsächlich zum quatschen und treffen mit internationalen Freunden, die meist zu dieser Börse anreisen.

    Ich kaufe eigentlich nie was "vom Tisch" sondern habe immer die Tiere reserviert, die ich mitnehmen möchte. Das kläre ich vorher meist online. In Hamm ist dann Übergabe, Plausch und Kaffee trinken und dann gehts wieder ab heim. Ich denke man sollte es als Terrarianer mal gesehen haben, ich persönlich muss aber z.B. nicht mehr rein und verbringe zur Frühjahrs und Sommerbörse den Tag meistens im Café zum Frühstück, erledigte alles und das wars.

  • Ich denke das kommt ganz auf die persönliche Wahrnehmung drauf an.:S Mich interessieren Terraristikmessen sehr, aber da ich es nicht gut finde, lebende Tiere in enge Behälter zu quetschen und sie ohne Rückzugsmöglichkeiten tagelang dem dort herrschenden Trubel auszusetzen würde ich glaube ich nicht hingehen. Wenn du gern einen Einblick in das Reich verschiedenster Reptilien und Amphibien gewinnen willst, dann besuche doch ZB. das Reptilium in Landau oder das Exotarium im frankfurter Zoo. Da kannst du deinem Interesse mit gutem Gewissen nachgehen und erfährst bestimmt mehr über die Lebensweise der verschiedenen Arten als auf einer Messe. in München gibt es auch eine Auffangstation für Reptilien. Bin mir nicht sicher aber meine gehört zu haben, dass die auch Führungen machen...:/. Wie gesagt, ich denke dass das eine reine Gewissensentscheidung ist, die einem keiner abnehmen kann. Aber wenn du kein Tier kaufen willst, gibt es auf jeden Fall auch Alternativen.:) Liebe Grüße

  • da ich es nicht gut finde, lebende Tiere in enge Behälter zu quetschen und sie ohne Rückzugsmöglichkeiten tagelang dem dort herrschenden Trubel auszusetzen würde ich glaube ich nicht hingehen.

    Das ist natürlich Deine ganz persönliche Entscheidung. Allerdings finde ich, solltest Du derartige Vorurteile nochmal überdenken, bevor Du etwas verurteilst. Die Größe der Verkaufsbehälter hat schon seine Berechtigung, klick mal den oben geposteten Link an und lies, oder schau in die Börsenordnungen der jeweiligen Veranstalter. Eine Versteck-/Rückzugsmöglichkeit im Behälter ist gemäß jeder mir bekannten Börsenordnung Vorschrift, das wird gewöhnlich vor Beginn durch das Veterinäramt und den Veranstalter kontrolliert, oft gibt es zusätzlich Stichprobenkontrollen während der Veranstaltung.


    Tagelang? Welche Reptilienbörse meinst Du damit?

    I am already wearing the cheese helmet...

  • Ich glaub um mir eine eigene Meinung zu machen muss ich das auch mit meinen eigenen Augen sehen :-)

    Seh' ich genauso! Ich warte noch auf eine passende Mitfahrgelegenheit, da Hamm ca. 5h entfernt von hier liegt. ^^

    Aber ich war auch noch nie auf einer solchen Börse. Ich würde mir auch gern ein Bild davon machen.
    Weiß wer, ob es noch andere Börsen in der "Größenordnung" der Terraristika Hamm gibt?

    Ich habe hier zwar diesen Link gefunden, aber wie groß diese Messen sind, weiß ich natürlich nicht.

    https://www.messeninfo.de/Terraristikmessen-Y334-S1.html :-)

    Auch im Orchester des Lebens dringt das Blech am meisten durch.

  • Aha ... klar ...

    Auch ansonsten ist dein Statement voll am Thema vorbei, ich glaub die Abgrenzung zu zoologischen Einrichtungen dürfte der Threaderstellerin bekannt sein.

    Oder wolltest Du einfach nur auch etwas schreiben?

    kopfschüttelnd,

    Peter

    Da jediglich nach den Meinungen und /oder Erfahrungen der Forenmitglieder zur Messe gefragt wurde, hab ich eben meine Meinung dazu freundlich preisgegeben. Wenn dir meine Meinung nicht gefällt, ignoriere sie doch einfach oder schreibe deine eigene Meinung in die Kommentare. Danke...?(