Dendrobaten! Aber welche?

  • Also hast Du nun bereits Tiere und das Terrarium wurde besetzt, oder nicht? Hast Du nun Dendrobates (tinctorius) azureus?


    Was stört Dich an den Maßen aus dem Buch? Die Grundfläche Deines Terrariums ist 45x45cm, also geringer als das, was in diesem Buch steht. Terrarienmaße sind nicht in Stein gemeisselt. Es gibt bestenfalls Empfehlungen und Erfahrungswerte, aber keine gesetzliche Grundlage oder etwas vergleichbares in Deutschland. Es geht immerhin um Wildtiere in Gefangenschaft, es zählt also jeder Zentimeter. Kleines Tier = kleines Terrarium? Vergiss es! Ich lehne mich vielleicht etwas zu weit aus dem Fenster, behaupte es aber dennoch: zu große Terrarien kann es nicht geben. Zu kleine gibt es reichlich.

    I am already wearing the cheese helmet...

  • Da muss ich dir leider widersprechen Erbähr. Ich hatte vor ca 5 Jahren ein Terrarium gebaut. Damals habe ich noch bei meinen Eltern gewohnt. Das Terrarium hatte die Maße 150x150x20. Das Terrarium war ausreichend bepflanzt mit allen möglichen nicht giftigen Pflanzen. Das Terrarium hatte die die richtige Temperatur und auch die Luftfeuchtigkeit hat gepasst. Dennoch sind mir in dem dauffolgenden Jahr 2 Teppichchamäleon eingegangen. Und nein es lag nicht an der Futterdichte odet an den Vitaminen. Die Tiere waren TipTop gesund. Dies habe ich mir sogar von einem Labor bestätigen lassen. Da ich beide verstorbenen Tiere eingeschickt habe. Mir konnte damals aber niemand sagen woran die Tiere gestorben sind. Als ich anfang diesen Jahres auf einer Messe bei mir in der Gegend war habe ich mich mit einem Züchter unterhalten. Und siehe da Teppichchamäleon neigen dazu zu sterben wenn das Terrarium in dem sie gehalten werden zu groß ist. Es weiß niemand warum das so ist fackt ist aber dass Terrarien durchaus zu groß sein können.

  • Aha. Chamäleons sind Reptilien. Dendrobaten sind Amphibien. Schon etwas an den Haaren herbeigezogen, da Vergleiche ziehen zu wollen. Auch für Chamäleons bin ich kein Experte, aber die Behauptung, Furcifer lateralis würde in zu großen Terrarien grundlos sterben, halte ich für vollkommenen Unsinn. Gründe für das auf den ersten Blick unerklärliche Versterben von Reptilien gibt es viele, auch eine Sektion kann nicht immer ein befriedigendes Ergebnis liefern. Ich vermute in so einem Fall eher mangelhafte Haltungsparameter und/oder ein gänzlich ungeeignetes Terrarium, oder Störfaktoren drumherum. Aber bitte, wenn so ein Quatsch für Dich Grund genug ist einen "fackt" daraus zu machen, und nun für Deine Frösche -meiner Frage ob Du bereits welche hast weichst Du immer noch aus- nur ein möglichst kleines Terrarium zu bieten, dann mach was Du für richtig hältst. Auf so einer Basis solltest Du aber keine allzu große Hilfsbereitschaft mehr erwarten.


    Ach ja, ist 20 die Höhe oder Tiefe Deines damaligen Terrariums? So oder so wäre das vollkommen ungeeignet. Oder Du hast Dich vertippt.

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  • Da muss ich dir leider widersprechen Erbähr. Ich hatte vor ca 5 Jahren ein Terrarium gebaut. Damals habe ich noch bei meinen Eltern gewohnt. Das Terrarium hatte die Maße 150x150x20. Das Terrarium war ausreichend bepflanzt mit allen möglichen nicht giftigen Pflanzen. Das Terrarium hatte die die richtige Temperatur und auch die Luftfeuchtigkeit hat gepasst. Dennoch sind mir in dem dauffolgenden Jahr 2 Teppichchamäleon eingegangen. Und nein es lag nicht an der Futterdichte odet an den Vitaminen. Die Tiere waren TipTop gesund. Dies habe ich mir sogar von einem Labor bestätigen lassen. Da ich beide verstorbenen Tiere eingeschickt habe. Mir konnte damals aber niemand sagen woran die Tiere gestorben sind. Als ich anfang diesen Jahres auf einer Messe bei mir in der Gegend war habe ich mich mit einem Züchter unterhalten. Und siehe da Teppichchamäleon neigen dazu zu sterben wenn das Terrarium in dem sie gehalten werden zu groß ist. Es weiß niemand warum das so ist fackt ist aber dass Terrarien durchaus zu groß sein können.

    Ja, wer kennt dieses Phänomen nicht aus der Natur, wo die Tiere reihenweise sterben, weil sie zu viel Platz haben...

    1.1 Varanus macraei (Blauer Baumwaran), 0.1 Hydrosaurus amboinensis (Segelechse), 1.1 Gonatodes ocellatus (Neotropische Taggeckos)

  • Und für euch habe von einem befreundeten Züchter 4 Dendrobtes Auratus bekommen. Warte nun bis sich daraus ein Paar ergibt und kann dann die anderen 2 Frösche wieder zurück geben.

    Er hat bereits 4 D. auratus. Das schrieb er auf der ersten Seite.


    Nicht alle Bücher sind gut. Das ist nun mal leider so. Welches Buch war es denn genau?


    Paarweise Haltung ist für Dendrobates die beste Haltungsform. Das ist ein "fackt". Auch wenn es mal klappt, ist das keine Bestätigung, dass es immer klappt.

  • Er hat bereits 4 D. auratus. Das schrieb er auf der ersten Seite.

    Stimmt, mein Fehler, habe ich schlicht überlesen. Entschuldigung.


    Wie auch immer, der Ablauf dieser Geschichte ist insgesamt fern von einem Idealzustand. Nun eine kurze Einschätzung zum Terrarium: sehr, sehr viel ungenutzter Raum. Der sollte für die Tiere nutzbar gemacht werden, da ja leider mit wirrer Begründung auf ein eher zu kleines Terrarium bestanden wird.

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