Baba


  • Huhu,


    hier bin ich: Al Bahah. Aber Freunde und nette Menschen dürfen mich "Baba" nennen.

    Bin vor kurzem bei meinem Frauchen eingezogen, nachdem ich wochenjahrhundertelang in der Zoohandlung tausendmillionen von neugierigen Menschen zugewunken hab'.

    Aber Heidi hat sich dann meiner erbarmt. Hab' meine Ärmchen nach ihr ausgestreckt und mit den Händchen an der Scheibe herumgewischt und gewunken, was das Zeug hielt.


    Eigentlich komme ich aus einer Zoohandlung aus dem Ruhrgebiet und bin dort fast ein Jahr geblieben, aber dann wurde ich an eine Zoohandlung in OWL (Nähe Paderborn) verkauft. Habe also schon eine kleine Deutschlandreise hinter mir. Und kurz nach meinem einjährigem Geburtstag bin ich dann endlich bei meiner Familie angekommen. Gut dass Frauchen das Herrchen zu einem Reptil "rumgekriegt" hat, hihi.


    Bin mit der Erziehung von den beiden schon sehr weit, sie schleppen die verschiedensten Viecher zum fressen an und die Regenanlage die ich übers Internet bestellt habe, haben sie bereitwillig eingebaut. Auch wenn das Terrarium unheimlich viele Klettermöglichkeiten bietet, so gehe ich doch am allerliebsten raus auf Entdeckungstour.

    Menschen find' ich prima, sobald der Typ mittags von der Arbeit kommt, mache ich mich bemerkbar, dass er die Scheibe aufmacht und dann stürme raus auf den Arm und auf die Schulter. Dann laß' ich mich herumschleppen, in die Küche, in den Flur, einfach überall hin. Manchmal tut der Menschenmann Martin so als ob er nicht mitbekommt, dass ich raus will, dann mach ich mich einfach stressdunkel, kriege viele Punkte und wische hingebungsvoll an der Scheibe. Das klappt meistens. Er brummelt dann oft was von "...kein Kuscheltier..." und so, aber das is' mir gleich. Dann bin ich halt etwas anders gestrickt. Ich will Menschen! Ich will auf ihnen herumturnen und mich an sie schmiegen. Und Hände und Arme sind zum beklettern da!

    Wenn ich zu kalt werde, oder wieder rein will, wende ich mich einfach in Richtung Terrarium. Das Zeichen haben meine Menschchen bereits gut gelernt, so komm ich prompt wieder rein.


    Mein Frauchen kommt leider erst abends von der Arbeit. Aber dann kümmert sie sich ganz doll um mich und lässt mich sogar auf ihren Kopf. Dann hat sie die Hände frei und ich kann was sehen. Leider werde ich kurz darauf oft müde. Am liebsten schlafe ich auf meinem Frauchen ein, ins Halstuch eingekuschelt oder halt gleich auf dem Kopf.


    Soweit zu meiner Vorstellung hier im Forum.

    Ich denk' ich meld mich bald mal wieder bzw. meine Menschchen.

    Euer Baba (Händchenwischwinke mit dünnen Ärmchen)



    Verflixt, bin schon wieder eingeschlafen...

























  • Auch wenn ich hier vermutlich auf Unverständnis stoßen werde: Reptilien sind keine Kuscheltiere und gehören ausschließlich ins Terrarium.

    Alles andere ist purer Stress!

    Wenn das Tier raus will liegt es vermutlich an falschen Parametern im Terrarium aber nicht an Liebe zum Menschen.

  • Hallo Baba und Heidi, herzlich willkommen im Forum. Schön, dass du - baba - ein neues zu hause gefunden hast. So eine zoohandlung kann schon nervig sein.


    Ich denke, der beitrag von max liest sich beim ersten mal etwas abweisend, aber wahrscheinlich ist er nur um dich besorgt. Eigentlich meint er ja nur, dass wenn du aus deinem Terrarium willst, es einen grund dafür geben muss.


    Schreib uns doch nochmal, wie warm und feucht es in deiner neuen bleibe ist und wieviel platz dein neues domizil bietet. Evtl. finden wir ja den grund, warum du so gerne rauskommst.


    Vg martin

  • Hi

    interessant wären ausserdem die Terrariengröße und die vorhandene Belüftung, ein Bild des gesamten Terrariums wäre auch noch interessant.


    Das Problem ist einfach, wenn ihr das Tier rausnehmt und es schläft bei euch ein, müsst ihr es wieder aufwecken um es zurück ins (am abend vermutlich) dunkle Terrarium zu setzen. Das bedeutet unheimlichen Streß für das Tier!


    Das Problem ist einfach, dass es einen Grund hat, warum wir die Tiere in Terrarien halten und nicht frei in der Wohnung! Wir können in einer Wohnung einfach nicht die Parameter herstellen die die Tiere benötigen! Sprich meistens ist es zu kalt und zu trocken in unseren Wohnungen! Selbst bei mir Frostbeule herrschen grad mal 22°C in der Wohnung!


    Überdenke bitte grundlegend dein Umgang mit dem Tier!


    Grüße

    Suche:

    0,1 Rhacodactylus leachianus henkeli Bayonnaise max NZ 13 min. NZ 14.

  • Im Winter sind 22 Grad kein Problem, dass ist um diese Zeit sogar erwünscht. Allerdings ist das wegen der Ruhephase und es sollte eine RUHEphase sein.

  • Hallo Martin,


    Baba mag es schlichtweg nicht, eingesperrt zu sein.

    Daher hat er ab ca. Mittags i.d.R. die freie Wahl, sein Terrarium nach Gutdünken per Astbrücke zu verlassen.

    Zum Aufwärmen geht er selbstständig wieder zurück und unter die Wärmelampe.

    Jetzt wo es wärmer wird, setzt er sich aber auch gerne ans Fenster und tankt echte Sonnenwärme.

    Er läuft gerne horizontal herum, hat aber auch seine Lieblingsstellen zum niederlassen und beobachten.




    * * *

    Baba ist eindeutig und absolut an Menschen gewöhnt. Das herumklettern auf "uns" ist für ihn keine erwähnenswerte Sache.

    Neulich beim Computer spielen war es ungünstig die Hände von der Tastatur zu nehmen. Meine Hand war laufend mit "wasd" beschäftigt, als ihm einfiel sich vom Kletterast an der Monitorseite herunterzulassen, übers Telefon zu latschen um dann über meinen Handrücken und den Arm zu laufen und auf meine Schulter zu klettern. Ich fühlte mich etwas übergangen, so ein Frechdachs, konnte ich schließlich die Hand grade nicht von der Tastatur nehmen ohne online instand zu "sterben".


    Auch Tiere haben ein unterschiedliches Wesen/Charakter/Veranlagung. Wie auch immer man es nennen möchte. Wir sind uns sicher, nicht jedes Jemen möchte den ganzen Tag absolut in Ruhe gelassen + im perfekten Terrarium eingesperrt sein.

    Wir als Familie sind froh und dankbar, dass wir ein zutrauliches Jemen haben. Er bereitet uns soviel Freude im grauen Alltag und wir denken, dass auch wir ihm ein gutes zu Hause und Leben ermöglichen.



    Kletterast zur rechten Seite hin:













  • Ich halte zwar selber keine Chamäleons, aber sieht das Tier nicht ziemlich schmächtig, fast dünn aus?

    Und der Freigang in der Wohnung ist nach wie vor nicht gut. Oder kannst du ihnen der Wohnung von den Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit die selben Bedingungen bieten wie im Terrarium? Das glaube ich kaum. Reptilien haben ihre Gründe, warum sie nicht im Terrarium bleiben wollen. Das hat nichts mit Zuwendung gegenüber dem Menschen Zutun, sondern viel mehr mit falscher Haltung. Daher würde ich mich der Frage von Helena bezüglich der Haltungsparameter anschließen. Dazu kommt der Stress für das Tier, wenn es außerhalb des Terrariums ist und vom Menschen gehändelt wird.

    Liebe Grüße, Lisa


    1.0 Pogona vitticeps
    1.0 Correlophus ciliatus

  • Nicht nur dass das Tier einen sehr dünnen Eindruck macht, es wirkt auch sehr blass von den Farben her.

    Selbst an geschlossenen Fenstern herscht immer ein wenig Zugluft ----> Tier kann krank werden wenn es sich da zu lange aufhält.


    Snow White schrieb es schon, wenn es aus seinem Terrarium raus möchte, hat das immer mit falsche Haltung zu tun. Hier handelt es sich um ein Wildtier und nicht um eine domestizierte Katze oder einen Hund. Reptilien bauen eher weniger eine Beziehung zu ihrem Halter auf, warum auf? Was hat das Tier davon?


    Ich sage weiterhin, überdenke bitte grundlegend deine Haltung! Auf das Thema mit dem ausserhalb einschlafen wird auch nicht eingegangen!

    Suche:

    0,1 Rhacodactylus leachianus henkeli Bayonnaise max NZ 13 min. NZ 14.

  • Aus seiner Sicht wohnt er wohl nicht in unserem Hobbyraum - sondern wir in seinem Terrarium-Zimmer.

    Er ist sehr aktiv und liebt seinen Freigang. Von jeher.


  • Über Freigang bzw. Zimmerhaltung von Chamäleons kann man streiten, das möchte ich hier jedoch gern vermeiden. Was die letzten Bilder jedoch, von ein paar Ästen abgesehen, noch mit Reptilienhaltung zu tun haben soll, verstehe ich leider nicht.