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Michael Kluge

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 10. Juni 2010

Wohnort: Weinböhla

Status: Züchter

1

Dienstag, 24. Januar 2012, 19:18

Vergesellschaftung Chelus fimbriatus und Basiliscus plumifrons im Aquaterrarium

Liebes Forum,

ich möchte Stirnlappenbasilisken und Mata Mata in einem Gehege halten.

Hat jemand vielleicht Erfahrungen damit?

Was spricht dafür oder dagegen....?

Beste Grüße Micha

Harte Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 25. Juli 2009

Geschlecht: Männlich

2

Dienstag, 24. Januar 2012, 20:27

RE: Vergesellschaftung Chelus fimbriatus und Basiliscus plumifrons im Aquaterrarium

Liebes Forum,

ich möchte Stirnlappenbasilisken und Mata Mata in einem Gehege halten.

Hat jemand vielleicht Erfahrungen damit?

Was spricht dafür oder dagegen....?

Beste Grüße Micha


Hallo Tierarzt!
Ohne genaue Angaben zur Gehegegröße und Gehegestruktur wird das ein Risikospiel. Aufgrund des Jagdverhaltens der Mata mata sind schwimmende Basilisken als Beute anzusehen.
Ich gehe davon aus, das Thema Amöben und die Wirkung auf Echsen ist bekannt?
B b Harte

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Harte« (24. Januar 2012, 20:33)


Michael Kluge

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 10. Juni 2010

Wohnort: Weinböhla

Status: Züchter

3

Mittwoch, 25. Januar 2012, 18:37

Nachdem ich nun einige mit meiner Frage wahrscheinlich geschockt habe und es ihnen glatt die Sprache verschlagen hat, möchte ich mein Anliegen nochmal konkretisieren.

Ich weiß sicher um die Probleme bei der Vergesellschaftung unterschiedlicher Arten.
Dauerstress, Übertragung von Krankheiten...

Andererseits gibt es auch Großanlagen z.B. in Zoos, Tiergärten, Vereinen, Schulzoos oder ähnlichem

Ich möchte meine Frage somit auch nochmal erweitern, welche Arten von Echsen und Schildkröten in Vergesellschaftung werden bereits erfolgreich zusammen gehalten?
Kennt ihr positive wie negative Beispiele?
Ich möchte nicht das dieser Thread zum Glaubenskrieg ausartet...

Aber ich denke in diesem Auditorium ist durchaus ein riesiger Erfahrungspool vorhanden, von dem wir alle profitieren können.
Wer sich nicht öffentlich outen möchte , gerne auch per PN.

Ich bin wirklich gespannt, vielleicht lassen sich vorgefasste alte Zöpfe auch mal zerschneiden oder es erhärten sich doch die Tatsachen , dass nicht alles funktioniert, was man sich so vorstellt.

Beste Grüße
Micha

nero97 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 19. Juli 2011

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Rheinland-Pfalz

Status: Halter

4

Mittwoch, 25. Januar 2012, 21:08

Hey,

also als erstes würde ich mal fragen: Hast Du dich lange genug über diese Arten informiert und dich auch schon mit ihrer Haltung befasst? Selbst wenn ja, würde ich diese Arten trotzdem nicht zusammen in einem Terrarium pflegen!

Wasserschildkröten brauchen im Wasser Salmonellen (Keine Ahnung wie´s geschrieben wird ;D), die für die Echsen als Krankheit gelten. Ein Bekannter von mir hatte mal Rotkehlanolise mit Gelbwangenschildkröten gepflegt und zuerst hatte eine der Echsen den Schwanz ab und sie wurden im Wasser gejagt. Es bedeutet Stress und Schmerzen, nicht selten auch Tod für die Tiere! Von einer Vergesellschaftung würde ich absehen, in einem Zimmerterrarium vielleicht, aber trotzdem. Entweder-oder!

sauromalix Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 11. Januar 2012

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Berlin

5

Mittwoch, 25. Januar 2012, 21:27

... Peter Borchert (DGHT-Chef)
... Peter Buchert ...

Harte Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 25. Juli 2009

Geschlecht: Männlich

6

Mittwoch, 25. Januar 2012, 21:31

... Peter Borchert (DGHT-Chef)
... Peter Buchert ...



... da sieht man mal, wie unbekannt der DGHT Chef ist. :D

sauromalix Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 11. Januar 2012

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Berlin

7

Donnerstag, 26. Januar 2012, 10:46


... da sieht man mal, wie unbekannt der DGHT Chef ist. :D
B:D

Helena89 Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 16. März 2009

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: saarland

Status: Züchter

8

Donnerstag, 26. Januar 2012, 16:57

@TS ich weiß dass das Reptilium Landau sehr viele Vergesellschaftungen betreibt, aber (!!!!!) die haben den Platz dafür! Schildkröten würde ich allein schon wegen Salmonellenübertragung nicht mit andren Reptilien vergesellschaften. Dann die von dir angestrebte Vergesellschaftung, ich weiß nicht ob so ein Basilisk nicht sogar in eine Matamata rein passt. Ich hatte schon ein Jungtier gehalten, die habe ich mit 8cm langen Goldfischen ernährt, die Schildkröte selbst hatte nur eine Panzerlänge von knapp 10cm (kleinere Fische hat sie ignoriert).
Zum Thema wie was bei wem geklappt hatte. Ich hab mal ein paar Monate lang, einen Königspython und einen meiner Feuerskinke zusammen sitzen (ein Buch hat gesagt es geht ;) ), das ende vom Lied war, dass ich den Feuerskink aus dem Maul von dem Python ziehen konnte. Ich glaub, dass ist der erste Königspython der sich an Echsen vergreifen wollte :-D . Also, Skink raus und wieder zurück in sein eigenes Terrarium.
Lass es lieber sein! allein die Mata wird ja schon riesengroß, wo willst du denn später hin mit der? Das war einer der Gründe, weswegen ich meine (bekam ich Notfall!) später weitervermittelt habe, in einen Zoo!
Lg Helena

Michael Kluge

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 10. Juni 2010

Wohnort: Weinböhla

Status: Züchter

9

Donnerstag, 26. Januar 2012, 20:58

Dank für eure Beiträge ...

Die allgemein bekannten Vorurteile hatte ich schon vorher bedacht...
Nicht alle aquatilen Schildkröten scheiden Salmonellen aus.
Platzbedingungen von 4 m² Wasserfläche sollten doch ausreichen oder"?
Ich habe das Becken so geplant, dass die Basilisken nicht in den Bereich der Mata Mata gelangen können.
Räumlich aber nicht optisch getrennt

Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Fransenschildkröten gut einschätzen können , welche Beute sie bewältigen können.

Ein amerikanischer Kurator sagte mir mal: im Endeffekt musst du es ausprobieren...

Genauso werde ich es tun... Und dann kann ich erzählen. Ich habe auch kein Problem von meinen Rückschlägen zu berichten.

Fast Eddi

unregistriert

10

Donnerstag, 26. Januar 2012, 21:25

Ich habe auch kein Problem von meinen Rückschlägen zu berichten.


Eine seltene Ausnahme, genau das macht Threads wie diesen so gefährlich. Wenn Erfahrungsberichte zum besten gegeben werden, dann doch für gewöhnlich immer nur die positiven. Alles negative wird gar nicht erst erwähnt, wer will schon öffentlich machen, daß er zig Tiere bei Vergesellschaftungsversuchen gekillt hat, es Beissereien, Verstümmelungen, Erkrankungen usw. gab?!
So sind dann im www grundsätzlich nur die positiven Aspekte zu lesen, was andere animiert es ohne viel nachzudenken gleichzutun. Negatives wird wiederum nicht publik gemacht, was einen Teufelskreis in Gang setzt.

Die wenigen publizierten "Rückschläge" verschwinden leider viel zu schnell im virtuellen Nirvana.

Ich persönlich würde weder diese Vergesellschaftung gutheissen oder ausprobieren wollen, noch irgendeine andere. Die Nachteile überwiegen, wenn es Vorteile gibt, dann doch nur für den Halter.
Zufällig habe ich kürzlich auch ein Gehege von 4qm² zusammengezimmert, und muß sagen, sooo groß ist das gar nicht. Es wirkt lediglich im Vergleich zu den Standard-Terrarien gewaltig, und ich kann mir einfach nicht vorstellen, auf der Fläche zwei (oder gar mehr) recht groß werdende Arten zusammen zu halten. Aber lassen wir die Grundsatzfragen, die führen eh zu nichts, ausser bösem Blut.

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