Ich habe Gestern so über Gott und die Welt nachgedacht und bin dann bei dem Jungferngecko Lepidodactylus lugubris gelandet. Die Weibchen dieser Art sind, wie ihr sicher wisst, in der Lage sich ohne Männchen parthenogenetisch fortzupflanzen, sie legen also unbefruchtete Eier aus denen Klone der Mutter schlüpfen.
In der Haltung gibt es nur noch Weibchen, da sie sich eben immer und immer wieder kopieren und nie wirklich Bedarf an Männchen da war. (Behaupte ich mal)
Aber wie sieht es aus, wenn der Mensch nicht eingreift? Nehmen wir eine in der Natur völlig abgeschottete Population von Tieren, in der es Männchen und Weibchen gibt und lassen wir diese mal für den Zeitraum x oder mehrere Generationen völlig ungestört leben.
Was passiert mit den Männchen? Bleibt die Zahl der Männchen gleich oder nimmt sie mit der Zeit ab?
Oder nimmt die Zahl der Weibchen durch "Replikation" immer weiter zu, sodass es weniger zur Fortpflanzung zwischen Männchen und Weibchen kommt und die Zahl der Männchen dadurch sinkt?
Da stellt sich natürlich auch die Frage, ob die Natur für ein Weibchen eher den Drang vorsieht sich mit einem Männchen fortzupflanzen oder besser den einfach Weg zu gehen sich der Parthenogenese zu bedienen, was will die Natur?
Finde das eine ziemlich interessante Frage, wenn jemand etwas weiß oder vielleicht auch Argumente pro/kontra zur Entwicklung der Zahl männlicher Individuen hat immer her damit

lg
), dass dort ja Männchen quasi als "Blutauffrischer" dienen, die gegen Inzuchtdepressionen wirken sollen. Ist aber noch weniger mein Gebiet, zuuuuuu viele Beine