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Linai Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 23. März 2009

Geschlecht: Weiblich

Status: Halter

1

Sonntag, 23. August 2009, 20:30

Kinder als Terrianer

Hallo in die Runde,
vor kurzem fragte mich meine Freundin ob es gut wäre einem Kind (10J) Reptilien (Leopardgeckos) als Haustier zu geben.
Nun, ich kenne mich mit Leos nicht aus, ich gab ihr den Rat sich mal in Foren umzuhören. Da meine Kidis erst 2 1/2J und 9M sind und irgendwann auch mal in dem Alterkommen ein Haustier haben zu wollen, interessiert mich mal eure Meinung und ich möchte euch folgendes fragen:


1. Wie steht ihr zu dem Thema das Kinder Reptilien jeglicher Art halten?

2. Und wenn es hier Eltern gibt, deren Kinder Reptilien halten, würde mich mal interessieren welche Tiere eure Kinder halten?

3. Und ob diese auch im Kinderzimmer stehen?



LG Linai

phoenixx Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 17. Juli 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Hameln

Status: Halter

2

Sonntag, 23. August 2009, 20:58

Halli-Hallo -

hier meldet sich mal ein nicht soo altes ex-Kind zu Wort :)

Soo genau weiß ich es auch nicht mehr - ich muss zwischen 12 und 13 gewesen sein..
Da hat mein Vater sein Aquarium aufgegeben, und es mit mir gemeinsam
zu einem Terrarium für Phelsuma laticauda (Taggecko) umgebaut.

Ich muss sagen, dass es nicht unbedingt schlecht war. Angelegenheiten wie
Füttern u.s.w. habe ich mit meinem Vater zusammen unternommen,
allerdings habe ich das irgendwann auch ganz gut alleine hinbekommen.

Das Terrarium stand tatsächlich in meinem Zimmer. Es kommt halt auf den
Charakter des Kindes an - dauer-beschallung mit lauter Musik z.B. ist sicherlich
keine soo gute Idee.

Also ich kann für mich sprechen, dass ich einen ziemlich großen Lerneffekt aus
dem Reptil gezogen habe. Wichtig finde ich aber, dass auch die Eltern, falls das
Kind dann doch die Lust verlieren sollte, bereit sind, das doch recht alt werdende
Tier "aufzunehmen".

My two cents.

Grüße,
Frederik

Lorry&Norry Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 8. April 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kassel

Status: Halter

3

Sonntag, 23. August 2009, 21:59

Hey

ich wollte früher schon immer Reptilien haben, doch das haben meine Eltern damals nicht zugelassen. Heute bin ich 17 Jahre alt und kann behaupten, dass ich (vorallem im Bezug auf Lebewesen, die in meiner Obhut leben) verantwortungsbewusst bin. Im Nachhinein kann ich nachvollziehen, warum meine Eltern es nicht gestattet haben.

Ich würde keinem zehnjährigen Kind erlauben (sofern ich mich selbst nicht für Reptilien interessieren würde), sich einen Leopardgecko oder irgendein anderes Reptil zu kaufen, denn für die Terraristik benötigt man in meinen Augen viel Wissen, viel Interesse und vorallem viel Geld. So ein Leopardgecko wird bei guter Haltung gern mal 25 Jahre alt. Ein Kind bedenkt da noch nicht, dass es vielleicht mal irgendwo studieren will, wo es den Leopardgecko nicht mitnehmen kann. Zudem benötigt ein Leopardgecko Lebendfutter. Ist das Kind bereit, dieses zu verfüttern?

Vor dem 16. Lebensjahr würde ich keinem empfehlen, in die Terraristik einzusteigen, sofern die Eltern nicht eh schon voll dabei sind und sich im Falle eines Falles (Studium, Auslandsaufenthalt, Beruf usw.) um das Tier kümmern könnten.

So, das wars von mir.


Liebe Grüße

Niklas

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

4

Montag, 24. August 2009, 08:17

Guten Morgen!

Sehr wichtig finde ich die Aussagen von Phoenixx und Smaragd:

"Es kommt halt auf den Charakter des Kindes an"

"Sie lernen schnell, diese zu achten und nicht zu kuscheln"

Es gibt Kinder die verlieren sehr schnell das Interesse an das Tier. Darum ist es sehr wichtig lange vor dem Kauf mit dem Kind darüber zu sprechen, Bücher zu lesen und zu erklären das es Tiere nur zum beobachten sind. Leider wird auf vielen Shows und von vielen Haltern den Kindern beigebracht das man die Tiere anfassen darf. Ich steuer immer dagegen und kläre Kinder auf das es Wildtiere sind für die ein Anfassen nur Stress bedeutet.

Generell zu sagen das Kinder keine Reptilien halten sollten finde ich nicht gut.
Meine Tochter ist mit Reptilien aufgewachsen und mit 6 Jahren hat sie ihre Geckos bekommen. In dem Alter hatte sie schon wesentlich mehr Wissen über Echsen wie manch ein User im Forum.
Es ist natürlich sehr wichtig das die Eltern das Kind unterstützen, denn ohne die Unterstützung klappt es nicht.
Für das Kind ist es auf jeden Fall sehr positiv da es lernt Verantwortung zu übernehmen und es sind auch Erfolgserlebnisse dabei wenn das Kind die Eier im Inkubator überführt und irgendwann die Nachzuchten schlüpfen (Bitte nicht bei Leopardgeckos nachmachen).

Wie gesagt, am besten erst herausfinden ob der Wunsch nach Reptilien wirklich vorhanden ist. Sich mit dem Kind oft hinsetzen darüber reden und zusammen belesen. Man wird es dann sehen ob das Kind schon in der Informationsphase das Interesse verliert.

Gruß

cosma Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 26. Februar 2008

5

Montag, 24. August 2009, 09:45

Von mir nur kurz dazu: Ich habe viele Kinder gesehen, die mit 10-12 Jahren Verantwortungsbewusster sind, als so manch
Erwachsener, und die vom Kopf her auch viel weiter sind.

Mein Sohn ist 5 und hat in seinem Zimmer Mäuse und einheimische Spinnen (Argiope)stehen. Er kümmert sich um sie, natürlich helfe ich ihm dabei, meißtens will er das aber gar nicht. Er kommt von allein drauf, dass die Tiere hunger haben und geht auch selbstständig mit der Faunabox los und sammelt für die Spinnen Grashüpfer. Von daher teile ich Niklas Meinung überhaupt nicht. Warum soll man in dem Alter nicht anfangen, verantwortungsbewusst zu werden. Ich denke, Verantwortung zu übernehmen kann gar nicht früh genug losgehen.


Gruß
Jenny

Lorry&Norry Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 8. April 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kassel

Status: Halter

6

Montag, 24. August 2009, 14:18

Hey

aber ihr müsst bedenken, dass ihr im Falle des Falles die Tiere übernehmen könnt, da ihr selbst Terrarianer seid. Was ist denn, wenn das Kind unbedingt ein halbes Jahr nach Australien will (Auslandsaufenthalt), aber zuhause ein riesiges Terrarium mit Echsen/Schlangen oder sonst irgendwas hat? An sowas denken kleine Kinder noch nicht.

Zudem könnt ihr den Kindern bei manchen Dingen wie Füttern, Reinigen etc. helfen, wenn es Probleme gibt, da ihr das Fachwissen habt, nur was machen Eltern, die sich damit kein Stück auskennen?


Liebe Grüße

Niklas

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

7

Montag, 24. August 2009, 14:30

Darum habe ich ja geschrieben das es ohne die Unterstützung von den Eltern nicht geht. Die Eltern sollten das Kind bei der Sache nicht nur finanziell unterstützen sondern sich zusammen mit dem Kind informieren und alles planen.
Natürlich kann später immer mal was dazwischen kommen wie Studium, Auslandsaufenthalt etc., da müßen sich die Eltern schon im klaren sein das sie im Notfall mal einspringen und vieleicht sind sie dann ja ebenso von der Terraristik infiziert wie das Kind ;)

dark_beauty_ Weiblich

Teamleiterin

Registrierungsdatum: 3. Juni 2006

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Österreich/Kärnten

Status: Halter

8

Montag, 24. August 2009, 19:48

Hallöchen,

meine ersten Terrarientiere waren Anolis carolinensis, die ich mit 10 Jahren erhalten habe. Mein Vater war nicht vorhanden um mich einzuweißen und so machte ich mich daran seine Terrarienbücher zu lesen und mir neue Literatur zu besorgen. Das Pärchen lebt heute noch.
Meine erste Begegnung mit Reptilien war mit ca. 5 Jahren.
Mit der Aquaristik hatte ich seit meiner Geburt zu tun, rund 11 Aquarien mit gut 120x60x70 cm (immer Terrarienmaße, nie in Liter :)) 5 Aufzuchtaquarien und ein großes mit 350x100x100 cm im Wohnzimmer.
Ich konnte nur den großen Welsen Liebe entgegenbringen... wirkliches Interesse aber nie.

Brane und Smaragd sprechen mir hier aus der Seele.
Meine Mutter hat mir damals jeden Regenwurm, Stinkwanze - zu ihrem Leid musste ich auch alles anfassen und bei letzeren gab es 3 Tage rote Finger :D - wie auch Reptilien und Amphibien erklärt. Meine kindlichen Highlights waren immer Äskulapnattern mit über einem m in unserem Garten zu entdecken.

Verwandte von mir haben auch einen Jungen mit derzeit gut 10 Jahren.
Mit 6 Jahren kam er das erste mal zu mir und wollte meine Agamen sehen. Ohjeh, hatte ich angst, mein eingeprägtes Bild von kleinen Kindern stellt meist schreiende, unruhige und nicht stillsitzende Kinder da. Ganz zu meiner Überraschung war er sehr beherrscht und auch als ich ihm die Fütterung und den Umgang mit den Tieren erklärte lauschte er ruhig und fasziniert. Sein Highlight war natürlich die Agamen aus dem Terrarium zu nehmen, sie in die Transportbox zu setzten und dann in das Freigehege zu überführen. Mit welcher Geduld, Vorsicht und Behutsamkeit er dies erledigt hat, sieht man sogar unter uns selten.

Kinder sollen nicht den Bezug zu Wildtieren verlieren. Sie sollen sie respektieren und auch den fachgerechten Umgang damit erlernen. Nur wie können sie das, wenn es ihnen verboten wird, sie von all dem ferngehalten werden? Auch können solche Tiere für die Eltern ein neues wunderbares Hobby werden, welches man mit voller Hingabe ausführt und sich bereits an täglichen Kleinigkeiten erfreut.

Gerade heute habe ich wieder eine junge Schlingnatter und Blindschleiche - leider hat sich die Blindschleichendame wieder in meinem Außengehege einquartiert und mit ihren Jungtieren in Beschlag genommen - in meinem Garten gefunden. Es ist/wäre wunderbar wenn man Kinder hat und solche Erlebnisse mit ihnen Teilen kann.
Meine werden in dieser Beziehung sehr Reptilien-vorbelastet sein :P

cosma Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 26. Februar 2008

9

Montag, 24. August 2009, 20:58

Zitat

Kinder sollen nicht den Bezug zu Wildtieren verlieren. Sie sollen sie
respektieren und auch den fachgerechten Umgang damit erlernen.
Das ist der beste Satz im ganzen Thread. Leider sehen das die Eltern nicht so, weil vielleicht nicht die Zeit, oder eben auch nicht das Wissen.
Aber es fängt bei Kleinigkeiten schon an. Was meint ihr, wieviele Kinder keinen Marienkäfer kennen........
Ich mache mit einem Biologen hier in Hamburg regelmäßig Anschauungsunterricht für Kinder der Vorschule, bis zur 4ten Klasse, und es ist einfach erschreckend, dass sie nichts wissen und Angst vor sämtlichem Getier haben, auch Käfer und Wanzen. Da lobe ich mir mein Kind, was, auch wenn ich kein Terrarianer wäre, von mir lernt, welcher Käfer und welches andere Gekrabble er da grad sieht. Berührungsängste hat er ebenfalls nicht, hatte er noch nie.
Ich lass ihn aber auch alles anfassen, was er anfassen möchte. Raupen werden eingesammelt und mitgenommen, großgezogen und als Falter wieder freigelassen, Schnecken schleimen auch mal hier rum, einheimische Spinnen bevölkern einen Teil der Terrarien, und was weiß ich nicht noch alles.

Nur so kann ein Kind auch lernen, verantwortungsbewusst mit dem Leben eines Tieres umzugehen. Natürlich mit Hilfe der Eltern, von denen erwarte ich aber, dass, wenn sie schon ein Tier erlauben, sie sich ebenfalls informieren. Das ist ihre Aufgabe, ja sogar ihre Pflicht.
Ich selbst bin übrigens mit keinem Tier aufgewachsen, ich durfte keines. Nicht mal ein Meerschweinchen oder so. Ab und zu habe ich aber kranke und verletzte Tiere mit nach Hause gebracht, die ich auch gesund pflegen durfte.

Gruß
jenny

Florian H.

unregistriert

10

Montag, 24. August 2009, 23:33

Nun, bei der Haltung zu Hause kann es mit einer Interessenverschiebung in der Tat dazu kommen, dass die Tiere im schlimmsten Fall nicht mehr adäquat versorgt werden - man kann das keinem sich entwickelndem Kind vorwerfen. Hier sind die Eltern gefragt.

Ich stimme aber vollkommen zu:

Zitat

Kinder sollen nicht den Bezug zu Wildtieren verlieren. Sie sollen sie
respektieren und auch den fachgerechten Umgang damit erlernen.
und

Zitat

Nur so kann ein Kind auch lernen, verantwortungsbewusst mit dem Leben eines Tieres umzugehen.
Hinzu kommt, dass Kinder hier auch soziale Fertigkeiten im Umgang mit den Tieren lernen. Ich arbeite seit Jahren mit Tieren im Unterricht und das sehr erfolgreich. Ein Beispiel ist unser Schulvivarium .

Gruß
Florian

schatten Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 1. Mai 2009

Geschlecht: Männlich

Status: Halter

11

Dienstag, 25. August 2009, 01:14

unsere Kleinen leben aktiv mit Terrarien. Der Jüngste hat mit 7 jetzt eine Ameisenfarm bekommen und ist total begeistert.

Ansonsten gehen alle Zwerge mit, wenn Blätter und anderes Futter für die Terrarienbewohner in der Natur besorgt wird.

Verantwortung haben aber noch die Alten.:)

@ Flori, schön das du Kroko hier gelandet bist

Schatten

Florian H.

unregistriert

12

Dienstag, 25. August 2009, 01:18

unsere Kleinen leben aktiv mit Terrarien. Der Jüngste hat mit 7 jetzt eine Ameisenfarm bekommen und ist total begeistert.

Ansonsten gehen alle Zwerge mit, wenn Blätter und anderes Futter für die Terrarienbewohner in der Natur besorgt wird.

Verantwortung haben aber noch die Alten.:)

@ Flori, schön das du Kroko hier gelandet bist

Schatten
Und das ist eben wichtig, dass die "Alten" das oft zitierte Auge darauf haben.

Schatten, freut mich auch! Hoffe sehr, dass wir uns bald mal wieder sehen!

Linai Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 23. März 2009

Geschlecht: Weiblich

Status: Halter

13

Dienstag, 25. August 2009, 09:38

Hm, ist schon sehr interessant was ihr so schreibt.
Aber wäre es nicht besser einem Kind ein "Kuscheltier" anstatt ein Reptil zu geben? Nix gegen das sie lernen sollen mit Wildtieren umzugehen und zu reespektieren und das auch Kinder Verantwortungs bewust sein können. Ich denke nur das Kinder dennoch lieber etwas zum Anfassen haben sollten, denn eine freunsdschaftliche Beziehung können sie doch eher z.B. zum Hund als zum Reptil entwickeln oder?

Ich bin damals mit einem Hund, diversen Vögeln, später dann Kaninchen und Meerschweinchen aufgewachsen, ach ja und Fischen. Fische fand ich toll aber ich sagte damals als Kind immer:

Fische zum anschauen, ein Vogel zum reden, ein Hund zum liebhaben und kuscheln und ein Pferd (was ich nie bekam aber Reitbeteiluigung hatte) zum Freund.

Und ich finde das das stimmt. Klar sind Reptilien schöne "Haustiere" mit denen man auch viel lernen kann und alles das was hier schon geschrieben wurde. Nur wenn ich damals traurig war, hab ich mit meinem Hund gekuschelt und in sein Fell geweint, ich bezweifle das das mit einem Reptil gehen würde.

Deshalb denke ich nachdem ich eure Meinungen gelesen habe, das wenn unsere Kidis später mal ein Reptil haben möchte ist das ok, aber sie sollten dann auch noch eines haben, mit dem sie "kuscheln" (bitte nicht super wörtlich nehmen) können.

Unser Kleiner ist zwar erst 2 1/2J aber er freut sich auch immer wenn er für die Bartagamen Grünfutter sammeln darf. Und nebenbei ist er so ziehmlich der Einzige in seiner Kindergartengruppe, der weiß wie z.B. Löwenzah, Klee etc aussehen. Lernefekt ist da auch schon vorhanden. Aber ich merke und sehe auch das er gerne mit unserem Hund spielt. Ist halt doch was anderes als ein Reptil.

LG

jaybee Weiblich

Moderatorin

Registrierungsdatum: 5. Juni 2007

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Berlin

Status: Halter

14

Dienstag, 25. August 2009, 09:54

Hi Florian,

schön, dass Du auch hier bist ;)

Mein großer Sohn (knapp 17 J.) wollte auch immer Tiere haben, aber da ich ihn kenne und weiß, dass er sehr "wankelmütig" und unzuverlässig ist, hat er "unter Vorbehalt" Mantis bekommen... Und wie ich es mir dachte, war nach wenigen Wochen die Luft raus und ich hab die Tiere in meine Obhut genommen (wusste ich aber vorher, wollte ihm nur den Spiegel vorhalten)... Jetzt will er am liebsten eine Natter haben... aber nee, dat jibbet nisch!!!

Dagegen ist mein 3-jähriger Sohn so von den Tieren in den Bann gezogen worden, dass er mir regelmäßig hilft, die Chamäleonterrarien zu beregnen, zu füttern, sauber zu machen etc., dass er nun seit einiger Zeit die Heuschreckenzucht in seinem Zimmer betreibt und das mit wachsender Begeisterung und mit Erfolg! Er sammelt Grünzeug, füttert und hilft beim Einsammeln der entsprungenen Heuschrecken... Das einzige, was ich übernehme ist die Reinigung des Zuchtbehälters und selbst da will er mich unterstützen...

Ich denke, wenn er sich weiterhin so engagiert wird er auch irgendwann sein erstes Wirbeltier bekommen...

Es liegt tatsächlich immer an der Zuverlässigkeit und dem Charakter des Kindes...

LG Jana

blacky64 Männlich

Teamleiter

Registrierungsdatum: 8. Januar 2005

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Bremen

Status: Züchter

15

Dienstag, 25. August 2009, 10:34

Hallo,
auch ich finde es gut wenn Kinder in frühem Alter eigene Tiere haben, ob es aber unbedingt Reptilien sein müssen... wenn dann sage ich mal müssen die Eltern auch den Virus haben.
In unserem Haushalt gibt es insgesamt 8 Zweibeiner und zur Zeit knapp 40 Reptilien ohne Nachzuchten, es gab auch schon Mäuse und Meerschweinchen in den Kinderzimmern.
Leider war es bei unseren Kindern mit dem Interesse schnell vorbei so das diese relativ schnell wegen fehlender Pflege zu Futter geworden sind.

Ich finde bei Kindern und Jugendlichen finden noch zu viele Veränderungen im Leben statt um sie mit Tieren allein zu lassen.
Mal müssen die Schlangen weg weil die neue Freundin sonst geht, in der ersten Wohnung will der Vermieter keine Reptilien oder wie schon geschrieben Ausbildung, Auslandsaufenthalte...
Da müssen schon mal die Eltern herhalten.

Klar, auch ich kann morgen schon tot sein und meine Partnerin wäre dann alleine wohl auch total überfordert mit unseren Tieren, man kann eben nicht alle Eventualitäten ausschließen.

Grüße
Kai

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