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Nimbe Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 9. November 2008

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Oberfranken

1

Montag, 10. November 2008, 10:40

ratlos

mir ist schon ganz schwindelig von den (zum teil sehr unterschiedlichen!) aussagen im internet...

deshalb mache ich es mir jetzt mal einfach und frage euch, wozu ihr mir raten würdet. vielen dank schon im voraus!!!


also: meine terri-kenntnisse beziehen sich leider bis jetzt nur auf meine achtbeinigen freunde (allesamt tropenklima), sowie ein rudel fauchschaben xD

ich würde mir nun gerne ein großes (hohes) terri bauen, das soll ins schlafzimmer, also sollten es bitte keine nachtaktiven tiere sein (sonst killt mich mein mann - der noch nichts von seinem "glück" ahnt...)

außerdem möchte ich gerne ein wüstenterrarium (oder zumindest "was gemäßigtes"), damit der bau nicht so arg aufwändig wird, von wegen versiegelung etc...
naja lange rede kurzer sinn:
suche nach besetzungsvorschlägen, rein von der optik gefallen mir u.a. stirnlappenbasilisken, aber sooo ein riesiges terri soll es auch nicht werden... und nach der optik will ich ja auch gar nicht gehen (zumindest nicht ausschließlich)...

die tiere sollten
- tag(dämmerungs?-)aktiv
- "trockengeeignet"
- einigermaßen pflegeleicht sein - also nicht unbedingt im kühlschrank überwintern müssen und solche scherze xD
naja, und gefallen sollten sie mir schon auch ein bisschen, aber das ist nicht schwer :-)

wie gesagt, die basilisken habens mir angetan... aber die werden ziemlich groß...
auch einige frösche finde ich sehr hübsch, aber da bin ich mir nicht sicher ob wir in dem raum ungestört schlafen können. außerdem wieder sehr feuchtes klima...

was fällt euch dazu ein?

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

2

Montag, 10. November 2008, 10:57

RE: ratlos

Wie groß soll den das Terrarium ungefähr werden?
Basilisken werden dann schon mal wegfallen, die brauchen es feucht.
Hochterrarien sind ja eher was für Tiere aus feuchten Gegenden mit viel Bepflanzung. Aber es gibt unter den Geckos, Agamen und Leguanen auch Felsenbewohner aus trockenen Habitaten wo das Terrarium auch etwas höher sein darf.

Nimbe Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 9. November 2008

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Oberfranken

3

Montag, 10. November 2008, 11:33

RE: ratlos

das terri soll in eine freie ecke kommen, die grundfläche also dreieckig oder eher gesagt - wie nennt man das? diamantenförmig?! also nich ganz flach an der vorderseite... hoffe du verstehst was ich meine :-)

ich habe noch keinen unterbau, bin auf der suche nach einem günstigen eck-schränkchen. aber von der schenkellänge kann ich jeweils bis maximal 120 cm gehen, die höhe, je nach dem wie hoch der unterbau wird, etwa 150 bis 200...

es darf natürlich auch kleiner ausfallen^^
es muss auch nicht gezwungenermaßen so hoch werden, was wegen der wärme wohl eher ungünstig ist...
aber diesen platz hätte ich theoretisch zur verfügung.

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

4

Montag, 10. November 2008, 12:35

RE: ratlos

Spontan fallen mir da jetzt Stachelleguane (Sceloporus) ein.
Z.B. der Sceloporus cyanogenys. Der bekommt eine Gesamtlänge bis maximal 36 cm. Ist tagaktiv, lebendgebährend und ein Felsenbewohner. Diese Art hält sich überwiegend an der Rückwand auf, die mit einigen Vorsprüngen in Felsenoptik gestalltet werden sollte.
Eine Höhe von 120-150 cm ist ausreichend für diese Art. Wichtig ist eine gute Beleuchtung durch Osram HCI (Helligkeit). Osram Vitalux, T-Rex oder Brightsun (UV). Und Spotstrahler für Sonnenplätze.
Diese Art braucht man nicht kalt überwintern. Es reicht eine Pseudowinterruhe für 2 Monate bei 18-20°C.

Ansonsten kannst Du mal nach diesen Arten googlen:

Acanthocercus atricollis
Agama aculeata
Cophosaurus texanus
Sceloporus jarrovii
Sceloporus magister
Sceloporus poinsettii
Sceloporus variabilis olloporus
Sceloporus clarki

jaybee Weiblich

Moderatorin

Registrierungsdatum: 5. Juni 2007

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Berlin

Status: Halter

5

Montag, 10. November 2008, 13:14

RE: ratlos

bergagamen (japalura splendida) wären evtl. auch geeignet. allerdings mögen die es auch feucht...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »jaybee« (10. November 2008, 13:20)


Cerastes

unregistriert

6

Montag, 10. November 2008, 13:20

RE: ratlos

Hallo Nimbe,

das passt bei dir leider alles noch nicht so recht zusammen. z.B. Basilisken und Wüstenterrarium, Überwinterungsmethode und pflegeleicht?

Wenn dir Basilisken gut gefallen kannst auch mal nach dem Streifenbasilisken(Basiliscus vittatus) schauen. Diese Art bleibt kleiner und scheint auch pflegeleichter zu sein als die größeren Vertreter, zumindest ist sie in ihrer Heimat an vielen Stellen ein Kulturfolger. Aber ein Dreieck mit 120cm Schenkellänge wird denke ich doch etwas zu klein dimensioniert sein.

Ich würde dir empfehlen, dich erstmal ausgiebig umzuschauen, statt dich vorschnell für irgendeine Art zu entscheiden.
Nur ein Tip an dich: Von der oben genannten Gattung Agama lass besser als Anfänger die Finger weg, denn das sind häufig Todeskandidaten, was du auch an fehlenden Nachzucht und Haltungsberichten merken wirst.

Es wäre insgesamt schon sehr sinnvoll, wenn du dich zumindest mal für eine Familie, wie z.B. Agamen oder Leguane festlegen würdest, wenn man dir hier effektiv weiterhelfen soll. Wenn du gerne ein Hoch terrarium bauen möchtest, dann sind Agamen nicht unbedingt die erste Wahl, außer dir gefallen Wirtelschanzagamen(Laudakia) gut. Falls nicht musst du dir überlegen, ob so eine Höhe überhaupt sinnvoll ist, denn für vorwiegend bodenbewohnende Arten bringt ein 150-200cm hohes Becken eingeltich nur Nachteile bei der Beleuchtung, Erwärmung usw mit sich.
Schlangen kannst du wohl ausschließen, oder?

Sieh dich einfach im Forum um und google mal ein wenig oder noch besser, kauf dir mal ein gutes Terraristikbuch, wie z.B. das von Rogner.

Gruß Andreas

Nimbe Weiblich

Mitglied

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Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Oberfranken

7

Montag, 10. November 2008, 13:21

RE: ratlos

danke ihr drei, das hilft mir schon sehr weiter :-)

@ jaybee: nee, da krieg ich dann doch frostbeulen...
aber thx für den vorschlag!

ja, schlangen, spinnen und skorpione muss ich leider ausschließen, wegen meinem mann
;(

die verwirklichung liegt in seeehr weiter ferne, keine angst, ich kauf mir jetzt nix unüberlegt :-) erstmal schlau machen und planen und alles nochmal durch den kopf gehen lassen... und meinem mann erzählen^^

wieso gibt es mit agamen solche probleme? dachte eigentlich dass die relativ einfach zu halten sind, weil weit verbreitet?! zumindest die bartagamen werden doch sehr häufig gehalten - oder verwechsel ich das jetzt total?


cya

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nimbe« (10. November 2008, 13:31)


jaybee Weiblich

Moderatorin

Registrierungsdatum: 5. Juni 2007

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Berlin

Status: Halter

8

Montag, 10. November 2008, 13:58

RE: ratlos

er meinte die von mir angesprochenen bergagamen... davon gibt es kaum nachzuchten und für anfänger sind wildfänge nicht geeignet, da sie schwieriger in der haltung sind, oftmals parasitenträger sind und die behandlung für viele tiere den tod bedeuten kann (stress, schwächung durch transport etc.)

Nimbe Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 9. November 2008

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Oberfranken

9

Montag, 10. November 2008, 14:23

RE: ratlos

ach so, sorry... wer lesen kann ist klar im vorteil
B:D

werd mich mal richtung stachelleguane belesen.

danke schonmal @ all

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

10

Montag, 10. November 2008, 17:04

RE: ratlos

Da kann ich dir diese Bücher empfehlen

http://www.amazon.de/Stachelleguane-Lebe…s/dp/3980621499

http://www.amazon.de/Stachelleguane-Heik…g/dp/3931587134

wenn dann noch weitere Fragen auftauchen helfe ich gerne weiter

Cerastes

unregistriert

11

Montag, 10. November 2008, 17:47

RE: ratlos

@Jana: Ja die Japalura meinte ich unter anderem auch, zumindest als Wildfänge sind die auch oft hinfällig. Primär bezoges sich aber auf die ganze Gattung Agama (nicht Familie Agamidae), da hier oft alles nach wenigen Tagen Wochen im Terrarium des enttäuschten Endverbrauchers umkippt.
Genau so würde ich generell jedem Einsteiger von sämtlichen baumbewohnenden Arten aus tropischen Regionen, also Acanthosaura(geht mit Einschränkung und guter Vorbereitung noch, aber wenn man daneben greift bei einem Wildfang, dann geht der auch ein), Calotes, Gonocephalus usw. abraten. Einfach weil hier erstens kaum/keine Nachzuchten verfügbar sind, Wildfänge in der Quarantäne gewaltige Probleme bereiten können und teils auch sehr empfindlich gegen Klimaveränderungen im Terrarium sind. Daher sind z.B. Winkelkopfagamen auch so empfindlich während der Quarantäne, denn sie haben eine sehr geringe Stresstoleranz. Das endet selbst bei erfahreneren Haltern häufig im Tod der Tiere, ein Einsteiger aber wird damit so dermaßen überfordert sein, dass man besser gleich die Finger weglässt.

Gruß Andreas

Nimbe Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 9. November 2008

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Oberfranken

12

Dienstag, 11. November 2008, 10:37

RE: ratlos

hab mir gestern erstmal ein allgemeines terraristik-buch gekauft, hat nen ganz schönen (aber leider auch sehr kleinen) artenteil...
mal sehen ob ich mich entscheiden kann
:509:

auf die basilisken kam ich eigentlich, weil es hier in der nähe nen züchter gibt. bin kein fan von postversand und ewig fahren ist auch schwierig... trotzdem sind die viecher wohl leider eher nix für mich.

mal sehen...

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