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Murmeltier Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 11. Januar 2011

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Ludwigshafen/Rhein

Status: Halter

1

Sonntag, 24. April 2011, 20:41

Geschlechtsspezifische Färbung bei 2 Monate alten Trapelus savignii?????

Hallo,

Ich habe jetzt meine zwei Monate alte Trapelus (Meine zwei Trapelus savingii?) genau einen Monat lang. Sie haben sich gut eingewöhnt und haben bereits das komplette Terrarium erobert.
Schon vom ersten Tag an hat sich eines dem anderen übergeordnet was von dem anderen so hingenommen wurde (es gab keine Machtkämpfe wenn das eine gedroht hat, kuscht das andere…)
Das „Ranghöhere“ ist innerhalb von einem Monat erheblich gewachsen, das andere nicht.
Das Größere verhält sich auch irgendwie wacher… es läuft durch das Terrarium und beobachtet genau. Das kleinere ist ruhiger und sonnt sich viel sucht aber auch die Nähe des anderen (sitzen häufig, trotz zweierlei Sonnenplätze, die sie beide auch nutzen, beieinander)

Am Freitag hat sich der Große gehäutet und hat seither einen blauen Hals





Und wenn ich nicht ganz blöd bin sehe ich auch einen Schimmer von gräulichem Blau an der Seite (???)



Heißt das jetzt ich kann bei den Zweimonate (!) altem Trapelus savignii schon von einem Männchen ausgehen oder sehe ich Gespenster und muss wie alle anderen auch noch etwas warten?
Heute habe ich etwas sehr seltsames beobachtet:



So rötlich habe ich dieses Tier noch nie gesehen hier zum Vergleich ein Bild mit „normaler“ Färbung



Also meine Theorie ist ja, dass das kleinere, nun vermeintliche Weibchen die blaue Färbung erkannte und sich rötlich färbt.
Stimmt das? Ist das gut? Wenn sie wirklich schon ihre Geschlechter preisgeben, kommt es dann zu verfrühten Paarung?
Oder bin ich zu übereilig und es hat rein gar nichts zu bedeuten.

Liebe Grüße
Melissa

Trex Weiblich

Mitglied

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2

Montag, 25. April 2011, 13:49

Hallo,

ich denke, es wäre schon möglich, dass einige wenige Tiere nach 2 Monaten schon eine Blaufärbung zeigen. Dass das andere Tier sich weibchentypisch rot färbt, halte ich eher für unwahrscheinlich (Vermutung!), da ich das nur in Verbindung mit Trächtigkeit und Paarungsbereitschaft kenne und das im Alter von etwa einem Jahr passiert. Ich lasse mich da aber sehr gerne eines Besseren belehren, wenn sonst jemand dazu mehr sagen kann?

Das sind jetzt nur Vermutungen, aber ich habe damals welche im Alter von ca. 3 Monaten geholt und damals waren schon einige, besonders der Größeren Tiere dabei, die bereits diese blaue Färbung gezeigt hatten, ich denke übermäßig ungewöhnlich wäre das nicht, wenn das erste Tier anfängt, sich blau zu färben. Wobei auch Weibchen eine dunklere, blaugraue Kehle bekommen können, wenn sie Stress haben, also sicher daran festmachen würde ich es nicht. Genau so wie andere Männchen diese blaue Kehle erst später zeigen. Mehr Gedanken mache ich mir um das Tier, das nicht wächst. Letztendlich habe ich das glücklicherweise nur einmal erlebt und da hat sich das kleinere Tier recht spät als unterdrücktes Männchen zu erkennen gegeben.

Je nach dem, wie groß die beiden jetzt sind bzw. wie gravierend dieser Größenunterschied ist würde ich zusehen, dass ich die beiden vorerst trenne, damit das Kleinere ordentlich aufwachsen kann und bis du dir mit den Geschlechtern sicher bist.

Lg

Murmeltier Weiblich

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3

Montag, 25. April 2011, 20:11

huhu also der größenunterschied beträgt insgesamt geschätzt 1 cm das kleinere sieht so aus als würde es sich bald häuten, so lange würde ich noch abwarten und mal sehn ob es dann wächst... das andere Terrarium werden wir trotzdem mal "warmlaufen" lassen da waren ja die ganze zeit die lampen aus
lg
melissa

Trex Weiblich

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4

Dienstag, 26. April 2011, 19:30

Hi,
okay. Wenn sich beim Größenunterschied nicht viel tut würde ich trennen und abwarten. Sollte das andere dann wirklich ein Weibchen sein, kannst du die beiden ja wieder zusammen führen, denk dann aber daran, das Terrarium etwas "neutral" zu gestalten, sonst kanns schnell passieren, dass das Tier mit Heimvorteil den Boss markiert. Es kann sein, dass ich das jetzt nicht ganz objektiv betrachte, da ich das Problem eben schon einmal hatte, aber lieber etwas vorsichtiger sein als hinterher ein etwas zu klein geratenes Männchen da sitzen zu haben, denk ich mir.

Lg

Murmeltier Weiblich

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5

Mittwoch, 27. April 2011, 10:17

Hallo,
mir war das Ganze doch zu heikel, ich möchte nicht auf Kosten eines Lebewesens abwarten... Wir haben die beiden gestern getrennt, der "Große" sitzt jetzt auch im großem Terrarium. Ganz wohl scheint er sich aber noch nicht zu fühlen, die Nacht hat er an der Wand direkt unter der Decke verbracht und er macht sich auch ganz klein. Ich nehme aber an, und hoffe, dass sich das nach einer Eingewöhnungzeit gibt. Bin ja da und kann ihn beobachten^^ wenn das nicht klappt müssen wir eine weitere Alternative finden...

liebe, besorgte Grüße

Melissa

dark_beauty_ Weiblich

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6

Donnerstag, 28. April 2011, 11:17

Hallo Melissa,

Patricia hat dich hierbei sicherlich gut beraten. Eine Eingewöhnung kann mehrere Tage andauern und während diesen Tagen eine eventuell kurze Nahrungsverweigerung nach sich ziehen.
Da wir gerade bei dem Thema sind würden mich die Langzeitfolgen und Beobachtungen durch Stress bei der Gattung Trapelus interessieren.
Patricia hast du hierbei bereits etwas gemerkt? Liegen Berichte vor oder reagieren die Tiere nicht sonderlich sensibel auf Unterdrückung und Stress durch Artgenossen nach der Trennung?

Liebe Grüße
Melina

Trex Weiblich

Mitglied

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7

Donnerstag, 28. April 2011, 12:07

Hi,
Berichte sind mir keine bekannt. Aus persönlicher Erfahrung hatte ich bisher keine Probleme nach der Trennung, im Fall des erwähnten Männchens, das etwas kleiner blieb, hat sich eigentlich kaum etwas geäußert. Es hat sich eigentlich recht normal verhalten, außer dass es eben weniger gewachsen ist und etwas ruhiger war bzw. öfter mal auswich, auch nach der Trennung hat es sich super schnell eingelebt und sofort gefressen, war aktiv und neugierig. Zumindest bisher habe ich den Eindruck, dass sie sich allgemein nicht sonderlich schnell stressen lassen, wobei ich natürlich nicht allzu viele Vergleichwerte habe und da deshalb auch keine wirkliche Aussage treffen kann.

Zum Stress allgemein kenne ich beispielsweise das Thema "Augenschließen" nur von einer längeren Behandlung im sterilen Quarantäneterrarium und täglicher Medikamentengabe, sonst könnte ich mich nicht daran erinnern, das mal gesehen zu haben, egal ob ich sie nun wiege oder umquartiere oder sonstwas stürmen sie sofort neugierig los. Auch neu in den Bestand gekommene Tiere (auch Wildfänge) erkundeten sofort das Terrarium, fraßen und scherten sich nicht groß um mich oder sonstwas, sprangen beim Reinigen auch mal über meine Hand, wenn sie grad im Weg war. Ein Tier habe ich, das anfangs panisch losstürmte, als eine Hand oder sonstwas in ihre Nähe kam. Ich habe sie aber schon ausgewachsen bekommen und weiß auch nicht sicher, wie sie zuvor gehalten wurde, so hatte ich das jedenfalls zuvor nie erlebt. Dann musste sie auch direkt noch eine Behandlung über sich ergehen lassen und verweigerte teilweise das Futter. Bei der Medikamentengabe, wenn ich sie festhalten musste, versuchte sie sich sogar zu wehren, reagierte wirklich sehr panisch. Davon hat sie sich danach aber recht schnell erholt und sofort wieder gefressen. Mittlerweile ist sie auch relaxter, lässt sich problemlos anfassen und frisst wie ein Scheunendrescher. Also ich könnte jetzt nicht sagen, dass sie mir stressanfällig vorkämen, aber das ist mein Eindruck anhand der wenigen Beispiele, die ich hier sitzen habe und ohne wirklich andere Arten zu kennen, mit denen ich sie vergleichen könnte. Zumindest lassen sie sich nichts anmerken.

Liebe Grüße
Patricia

Murmeltier Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 11. Januar 2011

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Ludwigshafen/Rhein

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8

Donnerstag, 28. April 2011, 12:42

Hallo Patricia und Melina,
mittlerweile gehts den Keinen auch gut. Das große Tier erkundet das Terrarium, jedesmal wenn ich hinschaue sitzt er woanders. Ich dennke auch dass er einfach eine Weile für die Eingewöhnung gebraucht hat. Das kleinere Tier sieht auch sehr entspannt aus und hat gestern gefressen wie noch nie. Ich werd mal abwarten bis ich die Geschlechter bestimmen kann.
Von Nahrungsverweigerung kann ich nicht sprechen ^^ im Gegenteil, ich finde sie fressen sehr viel :)
Unser Großer ist ein richtiger Jäger geworden und fängt die Heuschrecken aus der Luft wenn es sein muss.
liebe Grüße

Melissa

dark_beauty_ Weiblich

Teamleiterin

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Status: Halter

9

Donnerstag, 28. April 2011, 13:01

Hallöchen ihr zwei :)

@ Melissa, das freut mich zu hören! Du hast die richtige Entscheidung getroffen und schnell gehandelt.

Patricia, vielen dank für den ausführlichen Bericht!
Da ich keine Art der Gattung halte und man auch so recht wenig ausführliche Haltungsberichte bzw. etwas über das Verhalten und typische situationsbedingte Verhaltensmuster liest war das sehr aufschlussreich und hat mich persönlich einfach einmal interessiert. Vielleicht auch aufgrund der Problematik bei den Taubagamen die Stresssituationen alles andere als gut verkraften.

Liebe Grüße
Melina

Trex Weiblich

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Geschlecht: Weiblich

Wohnort: bei Landau

Status: Halter

10

Donnerstag, 28. April 2011, 13:13

Hi,
das würde mich jetzt aber auch mal näher interessieren, reagieren die Taubagamen da so viel empfindlicher? (Sorry, ich weiß, passt jetzt nicht ganz zum Thema ^^).
Ich finde das Ganze auch hoch interessant, vor allem wenn ich lese, wie ein Chamäleon oder so so extrem auf kleinste Stresssituationen reagiert und meine Trapelus könntest du quasi von einer Ecke in die andere schuppsen, die würden einfach wieder zurückrennen und dich kurz blöd anschauen. Ein blödes Beispiel, ich hoffe du weißt, was ich meine. :)

²Melissa: Schön, dass es so gut geklappt hat. Jetzt heißt es: Geduld haben, bis der Kleine zeigen mag, was er ist. ;) Hat der Große seit der Trennung nochmal blau gezeigt?

Liebe Grüße
Patricia

Murmeltier Weiblich

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11

Freitag, 29. April 2011, 14:10

Hallo ihr beiden,

Patricia: Ja das große wird bei jeder Fütterung an der Kehle knallblau. Heute morgen hat er gefallen daran gefunden seinen Platz zwischen Scheibe und Stein im sekundenschnelle zu wechseln. Er ist von dem Stein zur Scheibe gesprungen, versuchte da hinauf zu klettern, was ihm nicht gelang und setzt sich wieder auf den Stein. Und dann von Vorne... Das bestimmt eine Stunde lang. Bei dieser Aktion wurde er auch ganz blau.

Im Moment sitzt er schon eine Weile am gleichen Ort. Sonst scheint es mir so als hätte er das Terrarium komplett angenommen er scheint sich nach seinen Bedürfnissen in die verschiedenen Temperaturzonen zurückzuziehen. Auch die Rückwand stellt für ihn kein Hindernis dar.... Das an der Scheibe kratzen/klettern wollen ist mir heute zum ersten Mal aufgefallen und ich weiß nicht was das zu bedeuten hat. Vielleicht liegt es daran dass er in diesem Terrarium praktisch das komplette Zimmer beobachten kann? Er schaut häufig aus dem Terrarium raus... Ich persönlich würde auch an einem unsichtbaren Hindernis kratzen...

Die Haut des Kleinen wirft regelrecht Falten. Da die Färbung des Großen nach der Häutung einsetzte, bin ich sehr gespannt, was sich unter der Haut des Kleinen verbirgt. :)

Ich persönlich finde es auch immer sehr interessant Etwas über das Verhalten andere Tiere dieser und anderer Arten zu erfahren da man Haltungsberichte über Trapelus bzw Taubagamen an der Hand abzählen kann.

Liebe Grüße

Melissa

dark_beauty_ Weiblich

Teamleiterin

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Wohnort: Österreich/Kärnten

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12

Mittwoch, 4. Mai 2011, 12:50

Hallöchen,

oh ich dachte ich hätte hier schon geantwortet, na langsam werd ich wirklich senil :huh:

Wie auch bei anderen Agamenarten kommt es bei Taubagamen durchaus einmal zur Unterdrückung. Ich kann es nur anhand meiner Tiere und auch aufgrund der Aussagen von Thomas A. bestätigen.
Die Tiere vertragen in der Regel Stress recht schlecht, auch nach der Trennung und Einzelhaltung können im schlimmsten Fall immer noch Probleme auftreten.

Das einzige Tier welches mir verstarb, war eben aufgrund jener Situation. Trotz schneller Trennung und langer Einzelhaltung gab es immer wieder Probleme mit der Futteraufnahme bis es verendete. Zuerst wurde keine Nahrung mehr aufgenommen, dann wurde wieder ausreichend gefressen, dann wieder stopp.

Zum Thema Scheibenkratzen kann ich nur von anderen Agamenarten erzählen.
Bei meinen Bartagamen stellte sich dieses Verhalten abrupt ein, nachdem sie ein größeres Terrarium erhielten und ein Sichtschutz (Front unter den Glasscheiben) etwas erhöht wurde. Sie saßen auf ihren Aussichtspunkten und überblickten das Zimmer, ein Scheibenkratzen konnte nicht mehr beobachtet werden.
Die Taubagamen kratzen nicht an den Scheiben, dennoch hüpfen sie auf den Sichtschutz und krallen sich an den Führungsprofilen der Scheiben fest und sehen ihren gegenüberliegenden Nachbarn zu. Oder wenn ich die Futtertiere aus den Futterboxen hole reihen sie sich in Reihe und Glied auf und lugen aus dem Terrarium.

Das Scheibenkratzen stammt meist entweder aufgrund falscher Haltungsbedingungen im oder Reizung außerhalb des Terrariums, zu kleine Terrarien,... Oft hilft es bereits wenn ein Sichtschutz (die unteren 20-30 cm) angebracht wird. Natürlich sollte man zuerst überprüfen ob es an den Haltungsbedingungen - in deinem Fall wohl eher nicht - oder anhand einer Reizung außerhalb des Terrariums oder an einer Spiegelung der Scheiben liegt. Letzteres kann man mittels Sichtschutz beheben, bei einer Reizung durch Personen, Gegenständen... entfernt man entweder jene oder auch hier kann ein Sichtschutz helfen.

Liebe Grüße
Melina

Trex Weiblich

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13

Mittwoch, 4. Mai 2011, 17:22

Hi,
Melina, du bist nicht alleine. Ich dachte vorhin, uh neue Beiträge, doch als ich den von Melissa las, kam er mir irgendwie bekannt vor. Den muss ich wohl auch gelesen und vergessen haben darauf zu antworten. Immer diesen Sieb im Hirn... :D
Hm okay. Das ist wirklich interessant, also ich wüsste nichts von solchen Fällen bzw. habe sie noch nicht erlebt, was aber nicht viel zu sagen hat. Ich werde das mal im Hinterkopf behalten, sollte ich noch einmal eine Unterdrückung haben - was ich ja nicht hoffe.

Melissa, ich glaube beim Großen kannst du davon ausgehen, dass es ein Männchen ist. Ich sage das nicht zu 100%, da es blau auch schon bei Weibchen gab und ich mir nicht den Mund verbrennen möchte, sollte ich doch falsch liegen, aber ich glaube man darf zumindest davon ausgehen. ;)
Hat sich der Kleine schon gehäutet? Ich bin auch gespannt, es wäre natürlich ärgerlich, wenn es auch ein Männchen ist, aber in dem Fall hättest du zumindest mit der Trennung schon mal super reagiert.

Das mit dem Scheibenkratzen kenne ich, ein Abkleben der Scheiben half bei mir leider nicht, weil sie dann versucht haben, über das Hindernis zu klettern, was ja ebenso wenig geht. Allerdings streunen sie bei mir ganz normal durchs Terrarium und irgendwann haben sie ihre fünf Minuten, wo sie an der Scheibe entlangdüsen, danach ist wieder gut. Ich hätte die Blende allgemein höher bauen sollen, das habe ich beim Bau leider verpennt.

Liebe Grüße
Patricia

Murmeltier Weiblich

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14

Samstag, 7. Mai 2011, 15:39

Hallo ihr beiden.
Also über die Stressresistenz der Tiere kann ich etwas neues berichten. Ich bin am Mittwoch mit dem kleinem Tier zum Tierarzt gefahren, weil es seeehr dünn aussah (trotz dass es sehr viel sehr gierig fraß) und hat sehr schnell geathmet und ein wenig gezittert. der hat Wurmeier im mitgebrachtem Kot des Kleinen gefrunden. Nach einer Wurmkur die der Arzt vor Ort verabreichte gab er mir ein Medikament (Biovimin oder so) angereichert mit Vitamin B mit. Heute und bereits gestern abend geht es meinem Sorgenkind schon erheblich besser, sieht fitter und gesünder aus und ist auch aktiver. Kot vom Großen habe ich, obwohl er sehr gesund aussieht, zum Tierarzt geschickt um die Strecke von insgesammt 3 Stunden nicht nochmals fahren zu müssen. Ein Ergebnis dürfte ich heute bekommen... Ich bin froh dass ich so schnell reagiert habe, hätte ich noch ein wenig gewartet wäre es für das noch sehr kleine Tier bestimmt nicht so harmlos abgelaufen. Die Frage stellt sich jetzt mir, woher die Würmer kamen, da ich ja vor nicht allzu langer Zeit erst eine negative Kotprobe beim Arzt abgegeben habe. Kann es sein, dass ein gesundes stressfreies Tier eine kleine Menge an Parasiten verträgt so dass der große auch mit den Würmern konfrontiert aber nicht "infiziert" wurde und es den Kleinen einfach "umgehauen" hat aufgrund von mehr Stress??? Beziehungsweiße, kann ein Wurmbefall bei einem gesunden Tier erst sehr spät auffallen?

Gehäutet hat sich der Kleine jetzt aufgrund des Wurmbefalles nicht. Aber ich hoffe, er/sie wird dies bald nachholen.

Liebe Grüße
Melissa

Murmeltier Weiblich

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15

Mittwoch, 11. Mai 2011, 18:36

Kleines Update:
der Große hat Gott sei Dank, KEINEN Wurmbefall :thumbsup:
dem Kleinen geht es besser, gestern hat es sich gehäutet, begonnen beim Schwanz, nun der Körper bis zum Hals. Ich denke dass morgen der Kopf und die restlichen Hautfetzen komplett weg sind, sodass ich sehen kann, ob es sich genauso wie der Große verhält.
Hübsch sieht das neue Schuppenkleid jetzt schon aus :love:

liebe Grüße
Melissa

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