ende Feb, anfang März haben wir einen dritten Leguan dazu bekommen. Ihre Besitzerin hatte keine Lust mehr auf sie - das hört sich jetzt hart an, aber die Tatsache sieht SCHLIMMER aus!
Ein guter Freund hat uns das Tier (Gaia, jetzt 21 Monate alt) vermittelt - seine Bekannte hatte den Leguan
allein in einem Glasterrarium ohne Licht, ohne Heizung mit einem Ast als Deko gehalten!!! Sie hatte eine kleine Schüssel als Badewanne und eine Futterschale, und Zeitungspapier auf dem Boden, das war's!
Aber nicht alles von ihrer Leidensgeschichte! Das Terrarium stand auf dem Boden
IM DURCHGANG DES ZIMMERS !!!!!!!!!!
Die Besitzerin hat bei sich oft Partys veranstaltet und da liefen alle STÄNDIG an dem Tier vorbei, laute Musik lief und AAAAAAAAAAHH
ich werde wütend, wenn ich daran denke :motz: aber WIE!
Seit letztem JAhr Sommer hatte sie keine Lust mehr auf den LEguan - zuviel Arbeit mit jeden Tag füttern usw. und entsprechend verwahrlost war das schöne Tier

ca. 2/3 vom Schwanz fehlen und eine Zehe war wohl gebrochen und nun nutzt sich diese Kralle nicht ab :motz:
tja, nun sitzt das verstorte aber wunderbare Tier mit unseren 2 jüngeren Leguanen in einem RICHTIGEN Terrarium und taut langsam auf. Anfangs hat sie nach uns geschlagen und sich aufgebläht (auch wenn wir nur vor dem Terrarium gestanden haben).
Mit viel
Liebe, Geduld und Ruhe haben wir sie heruasgenommen, gehutsam gehalten, untersucht, ihr gut zugesprochen und zwischen durch immer abgewartet, dass sie zur Ruhe kommt, bevor wir sie bewegt haben (sie hat um sich geschlagen, das Maul aufgerissen und sogar gefaucht!). Dann haben wir sie von Hand mit Löwenzahn Blättern und Blüten gefüttert, am 2. Tag verlief die fütterung bereits ohne schlagen, am 3. Tag konnte man sie sogar BEIM füttern leicht mit dem Finger am Kopf berühren.
zahm haben wir sie zwar noch nicht, ich denke aber, dass wir auf dem richtigen weg sind. sie verbindet uns mit futter und futter ist gut
und natürlich haben wir nix mit dem chaos gemeinsam, in dem sie bisher gelebt hat. das merkt sie auch!
ich denke nicht, dass es unmöglich ist, sogar einen verstörten leguan zu zähmen