GENAU DESHALB bin ich kein Fan von solchen Schutzkörben oder sonstwie Draht um heiße Lampen. Das Metall wird nämlich sehr heiß UND lädt außerdem leider zum Klettern ein, wie in diesem Fall.
Das Tierchen hat halt nur mal eben die neue Klettergelegenheit entdeckt.
Dass die Tiere "rumspinnen" wenns Licht ausgeht ist auch sehr einfach zu erklären und nachzuvollziehen: wird die künstliche Beleuchtung am Stück ausgeknipst wird es schlagartig dunkel im Terrarium. Hat das Tier sich zufällig bis eben noch gesonnt, ist es völlig perplex und irritiert weil es gar nicht darauf vorbereitet war und keine Zeit hatte, sich in Ruhe eine schöne und bequeme Schlafposition zu suchen.
Deshalb solte man versuchen, so gut wie möglich einen Sonnenuntergang (ebenso Sonnenaufgang) zu simulieren.
Also erst Spot aus, dann HQI, nach 15 Minuten dann die Leuchtstoffröhre. Sind alle Lampen im Becken aus, dann ist ja meist noch für ein Weilchen die Zimmerbeleuchtung an. So dürfte keine Chamhysterie entstehen

Jetzt in der helleren Jahreszeit geht bei mir die letzte Lampe so in etwa aus, kurz bevor die Sonne draußen untergeht, dann wird es ganz von alleine langsam dunkel im Becken/Zimmer.
Das mit dem offenen Maul zur Kühlung ist an sich nicht weiter beunruhigend, das passiert schon mal, wenn die Tiere sehr warm sitzen. Allerdings darf es, wie schon gesagt, nicht ZU warm sein. Kannst du mit einem Infrarotthermometer oder ähnlichem die genaue Temperatur direkt am Sonnenplatz messen?
Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Uii« (18. April 2006, 22:20)