mein ca. 4-5 Monate altes Lateralis lateralis Weibchen ist eigentlich immer knallgrün gefärbt. Je ein rein-weißer Streifen auf dem Rücken und dem Bauch. Den Lateralisstreifen sehe ich nur selten und dann dunkel oder auch -noch seltenener- hell. Die "Teppichkreise" bekommt sie bei der Jagd, aber auch nur dezent.
Heute morgen war sie beinahe schwarz und die Streifen auf dem Rücken und dem Bauch leuchteten gelb. Ich nehme an, dass sie sich über meinen Sohn erschrocken hat, der mit rotem Pullover und vermutlich schnellen Bewegungen die Futterpinzette unter dem Terrarium geholt hatte.
Wir liessen sie erstmal ganz in Ruhe und sie wurde dunkel-grün. Als ich dann mit lauwarmen Wasser gesprüht habe, nahm sie eine Dusche und färbte sich fast normalfarbend. Vielleicht war ihr vorher kalt? Das Licht war erst ganz kurz an.
Sie futterte dann und färbte sich währendessen wieder deutlich dunkler, aber nicht schwarz. Auch die Zeichnung am Rücken sah schön aus. Ein bisschen wie Tyrannosaurus-Rex

Nun meine Fragen:
Wie lange dauert es in etwa, bis sich ein Chamäleon wieder beruhigt? Also dauerhaft eine "entspannte Farbe" hat?
Ist es üblich, dass ich den weißen Lateralstreifen so selten sehe? Müsste die Zeichnung nicht schon deutlicher zu sehen sein, oder habe ich ein Nachkommen der eher grünen Lateralis aus dem (öhm...ich glaube) Südwesten Madagaskars?
Oder ist aber auch alles ganz anders und ihr könnt mich aufklären?
Auf dem Foto seht ihr übrigens eine Phooka in Alltagsfärbung.
Die Haltungsparameter sind unverändert und Fotos vom scharzen Tier habe ich nicht gemacht , um weiteren Stress zu vermeiden. Sie hat Angst vor der kamera.
Vielen Dank und liebe Grüße,
Alexandra