Registrierungsdatum: 17. September 2009
Registrierungsdatum: 30. Dezember 2006
Geschlecht: Männlich
Wohnort: Landkreis Osnabrück
Status: Züchter
Zitat
ich denke die Temperaturen sind vermutlich insgesamt zu hoch und damit die Power raus, so das "nur" noch die "interessanteren" Futtertiere ziehen. Ich würde an Deiner Stelle die allgemeine Grundtemperatur auf ca. 24/25 Grad reduzieren und die des Sonnenplatzes auf rund 35/36 Grad, bei einer nächtlichen Abkühlung auf rund 15 Grad (zwischen 10 und 18 Grad).
Registrierungsdatum: 12. Juli 2009
Geschlecht: Männlich
Wohnort: Spanien
Status: Züchter
Registrierungsdatum: 30. Dezember 2006
Geschlecht: Männlich
Wohnort: Landkreis Osnabrück
Status: Züchter
Registrierungsdatum: 12. Juli 2009
Geschlecht: Männlich
Wohnort: Spanien
Status: Züchter
Zunächst: Super, daß sich ein Vollprofi hier von uns Grünschnäbeln befragen läßt, danke!Meine Temperaturvorschläge beziehen sich auf eigene und umfassende Freilandmessungen zu allen Jahreszeiten und Erfahrungswerte aus insgesamt 30 Jahren Haltung und Zucht von Pogona henrylawsoni und viticeps. Und das sowohl in normalen Terrarien, als auch in Freilandanlagen in Deutschland und im sonnigen Süden.
Registrierungsdatum: 30. Dezember 2006
Geschlecht: Männlich
Wohnort: Landkreis Osnabrück
Status: Züchter
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Outback« (28. September 2009, 16:41)
Super, danke! So versteh ich das auch. Das stimmt wohl, daß generell sehr viele Wüstentiere im Terrarium buchstäblich geröstet werden, immerhin ists ja ein Wüstentier, das muß regelmäßig braten ......
natürlich gibt es im natürlichen Habitat kurzfristig Spitzentemperaturen von mehr als 40 Grad in der vollen Sonne. Die Krux ist, wenn jemand in einem Beitrag/ Buch etc. schreibt - 50 Grad in der Spitze - sind möglich, dann nehmen viele an, dies sei die Normaltemperatur am Sonnenplatz und ballern diese Werte in der Saison von Morgens bis Abends in ihren Terrarien und damit sind die Tiere einfach überfordert. Und - Bartagamen sind nicht festgenagelt, sondern ziehen sich bei mittäglichen Spitzen in der Regel bei Temperaturen über 40 Grad vom Sonnenplatz zurück und kommen erst bei Temperaturen um die 40 Grad wieder zurück
...
Trotz dieser "niedrigen" Temperaturen müssen dennoch enorme Lichtmengen ab 40.000 Lux (besser zwischen 55.000 und 65.000 Lux zur Verfügung stehen und das gleichzeitig zu bewerkstelligen ist tatsächlich eine große Herausforderung.
Na drum frag ich ja: wenn die 50°C eine Halbwahrheit sind (s.o.) und nix mit dem physiologischen Optimum zu tun haben, dann braucht man immer noch sehr viel Lux bei deutlich verringerter Wärme. Da war der erste Gedanke "Energiesparlampen" ... da gibts ja auch welche, die recht ansprechend Tageslicht simulieren. Ich meine damit natürlich nicht ausschließlich Energiesparer, sondern ergänzend (um die fehlenden Lux aufzustocken). Aber das ist ja noch keine Aussage, sondern eine Frage. Und falls es Quatsch ist, interessiert mich auch, warum.Es geht hier nach wie vor um Pogona? Seit wann sind Energiesparlampen dann eine Alternative für deren Terrarien?das ist doch mit Energiesparlampen recht einfach zu bewerkstelligen, oder versteh ich da was falsch?
Fast Eddi
unregistriert
wenn die 50°C eine Halbwahrheit sind (s.o.)
"Energiesparlampen" ... da gibts ja auch welche, die recht ansprechend Tageslicht simulieren.
Und falls es Quatsch ist
Ich unterschreibs! In der Natur kommen Tiere in ihrem "ökologischen Optimum" vor. Das ist dort, wo sich alle ökologischen und physiologischen Faktoren die Waage halten und deswegen die Art überleben kann. Das "physiologische Optimum" andererseits ist die Zusammenfassung all jener Werte, die für den Körper am Günstigsten sind (unabhängig von äußeren Faktoren). Meist sind diese beiden Optima nicht ident! Die Tiere leben in der Natur nicht dort, wo es für ihre Physiologie am Besten ist (zB weil dort die Konkurrenz anderer Arte zu groß ist oder es zu viele Predatoren gibt ect). Anders ausgedrückt: viele Arten sind in ihrer Entwicklung in eigentlich ungünstige Habitate ausgewichen und haben sich (so gut es ging) angepaßt. Daraus folgt wiederum, daß es eigentlich nicht zulässig ist, die Terrarienparameter NUR nach den ökologischen Freilandparametern festzulegen. Richtiger wäre es, im Terrarium das physiologische Optimum zu bieten, und das kann ganz anders aussehen als im Freiland ...ich wünsche mir sehr, dass auch mit Werners Hilfe ein Umdenken einsetzt. Umdenken speziell zu Pogona und womöglich noch zu weiteren Tieren aus Wüste und Steppe. [...]
(a) Wenn da einer nach jahrelanger Feldforschung sagt, daß die ab 40°C eher den Rückzug antreten ... wozu dann die 55°C?(a)wenn die 50°C eine Halbwahrheit sind (s.o.)
Ist das so? Fraglich ist doch, was man aus Angaben in Haltungsberichten a la "Sonnenplatz bis 55"" in der Praxix macht. Wer der Meinung ist, es müssen in einem Teil des Terrariums 14 Stunden täglich kuschelige 55° herrschen, bitte. Aber was spricht gegen solche Höchsttemperaturen, für bestimmte Zeit und lokal begrenzt?
(b)
Klimatabellen aus dem Habitat sind gut und es ist richtig, sich daran zu orientieren. Dabei darf man aber nicht vergessen, daß wir hier Terrarienhaltung betreiben und nicht die Natur kopieren können. Wir müssen das ganze Spektrum dessen, was unsere Pfleglinge benötigen auf minimalstem Raum realisieren... oder es zumindest versuchen. ...
Welche? Messwerte? [...] Mir ist jedenfalls keine Energiesparlampe bekannt, die HQI/HCI/CDM ersetzen kann [...]"Energiesparlampen" ... da gibts ja auch welche, die recht ansprechend Tageslicht simulieren.
Herzlich willkommen im Terraristik Forum
Unser Forum soll Interessenten und Neueinsteigern eine kostenlose Plattform bieten, um sich informieren und austauschen zu können.