Grüß Euch,
gut, dann löse ich mal auf, bevor hier noch mehr missverstanden wird. Esther ich habe Dir dazu im Interna noch was geschrieben.
Du hast mich hier nämlich von Grund auf komplett mißverstanden. Daher verstehst Du offenbar auch nicht den Hintergrund meines Themenstarts.
Ich weiß schon, das Thema war vielleicht ein wenig plakativ gewählt. Aber manchmal darf ein Thema auch ein bissi provozieren um die Menschen aufmerksam zu machen, dass etwas getan werden muss.
Ich habe dieses Thema auch in einem öst. Forum eingestellt. Es ging mir einfach darum (nur wollte ich das Thema nicht dadurch in eine einzige Richtung lenken), mit vielen Usern über ein Problemthema - welches wie Steph und Eddi richtig sagten, von unsren "Kollegen" hausgemacht ist, diskutieren.
Ich wollte darüber reden und ich bin der Meinung, dass man auch über diese Mißstände reden darf und muss, wie wir in Zukunft mit solchen Mißständen umgehen sollen.
Dass man sie melden kann bei der Seite/den Behörden wissen wir (wird auch getan - leider wird vielerorts nichts unternommen). Wobei ich auch der Meinung bin, dass es mitunter auch kontraproduktiv wäre, solche Inserate ins Nirvana zu schicken. Denn so haben die Viecherln noch ne Möglichkeit doch an gute Plätze zu kommen.
Und genau um solche Punkte ging es mir.
Was denken sich die Menschen dazu? Wie sollte in Zukunft damit umgegangen werden?
Bringt es etwas, die Leute anzuschreiben? Behörden einschalten? Tierschutzvereine drauf hetzen? Zusammenhelfen und gute Plätze suchen? etc etc etc
Es ging mir aber ganz bestimmt nicht drum, meine eh schon knappe Zeit damit aufzubringen, stundenlang (das dauerte genau 20min - denn ich brauchte nicht lange suchen - was ja das traurige an der Sache ist) nach falschen Haltungsbedingungen zu suchen um mich dann im Internet darüber zu echauffieren. VIelleicht nicht so extrem, das finde ich in Foren (wie leider auch diesem) genauso.
Das war noch nie meine Art, so weit solltest mich kennen, Esther.
Klar, wir sind Menschen - die das Thema wissenschaftlich angehen. Selber Arbeiten schreiben, versuchen das beste zu machen. Nachzüchten, beobachten, studieren. Dann gibt es die Menschen, die versuchen ihre Tiere gut zu halten, mehr aber auch nicht.
Aber leider gibt es auch diejenigen, die ich aufgezeigt habe. Und es wäre schön, wenn man hier vielleicht vernünftig darüber sprechen könnte und Lösungsansätze finden kann.
Und Steph, ich habe auch zwei Hunde - wie schon erwähnt.
Hatten beide ne Blasenenzündung. Da sie seit Baby an mit im Bett schlafen, wurde das Bett eben jeden Tag überzogen. Sie können nichts dafür und würden die Welt nicht verstehen, warum sie plötzlich am Boden nächtigen müssen.
Als mein Chamäleon krank war, fuhr ich dreimal die Woche je 200km zum Tierarzt. Benötigte 1-2h Pflege.
Als mein Hund operiert wurde, nächtigte ich auch am Boden.
Klar, man kann Tierliebe auch übertreiben, wenn man sie vermenschlicht. Das tun wir nicht. Wir kümmern uns nur um unsere Pfleglinge, weil wir lebenslang die Verantwortung übernommen haben, als wir sie holten (Notfälle natürlich ausgenommen) und sie nicht abgeben, wenn sie uns lästig geworden sind, (was Tiere bei mir nicht wirklich können), auch wenn kranke TIere viel, viel Arbeit bedeuten.
Und Steph, ich habe Dich schon richtig verstanden - Du hast Dich nicht falsch ausgedrückt
Lieben Gruß,
Irina