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Geckofresh Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 20. Februar 2009

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Dinklage

Status: Halter

1

Samstag, 4. Juli 2009, 22:11

lygodactylus williamsi

was haltet ihr von einem terrarium mit den massen in cm 120 länge, 100cm tiefe, 150cm höhe für lygodactylus williamsi?
es sollen 1.3 einziehen.

bislang bin ich nur am überlegen... was denkt ihr... ist es zu gross, warum??
wahrscheinlich wegen dem einfangen und finden der jungtiere, bzw. eier?! das dürfte hinzubekommen sein...

sagt was ihr denkt...

jula1998 Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 14. Februar 2008

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: niedersachsen

Status: Halter

2

Sonntag, 5. Juli 2009, 11:39

Ich denke,für die Tiere ist es nie zu groß!Da können die sich richtig austoben*lol*.Ich halte zwar keine L.williamsi,sondern L.capensis,und die haben die Angewohnheit,ihre Eier immer an denselben Platz zu legen.Wenn du so ein großes Terra schön dicht bepflanzt,kannst du auch Glück haben,daß die Jungtiere so gute Versteckmöglichkeiten haben,daß sie von den Großen nicht gefressen werden.Allerdings siehst du dann auch nicht mehr sooo viel von denen.

Kann aber auch sein,daß sie den Platz gar nicht nutzen.Von den capensis weiß ich,daß die Pärchen mit evtl.einigen Jungtieren einen einzelnen Baum bewohnen.Ist das bei den L.williamsi auch so?

Der Grosse Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 18. Dezember 2005

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Oberhausen

Status: Halter

3

Montag, 6. Juli 2009, 11:56

Die Maße sind viel zu groß, weil gerade bei solchen Maßen die klimatischen Bedingungen nur schwer zu erreichen und zu halten sind.
Zudem wirst du die Tiere nie zugesicht bekommen, ist zwar gut gemeint mit der Größe aber aus meiner sicht kompl. überzogen.
Lieber kleiner dafür richtig strukturiert. Nenne jetzt mal das maß von 50x50x80

Damokles Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 21. Dezember 2006

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kaiserslautern

Status: Halter

4

Montag, 6. Juli 2009, 12:58

Hi,

generell halte ich keine Maße für zu groß. Jedoch sind, wie Der_Grosse schon meinte, die Haltungsparameter schwerer zu realisieren. Das "Schwer" bezieht sich hier auf die Beleuchtungsstärke, die du dann eher einem P. Grandis-Terrarium anpassen solltest, als einem vergrößerten L. Williamsi-Becken. 2x 150W HQI + Bright Sun + eventuell kleine Splotplätze und T5-Röhren. Natürlicher ist diese Art von Haltung in einem großen Becken sicherlich, denn in der Natur sitzt kein Tier auf dem Präsentierteller und wartet entdeckt zu werden :).

Gruß

Rauscher Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 2. März 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Homberg Efze (34576)

Status: Halter

5

Samstag, 8. August 2009, 20:34

Warum sollten denn die klimatischen Bedingungen in größeren Terrarien schwerer zu erreichen bzw. zu halten sein?
Ist denn nicht eher ein kleines System das instabilere? Es neigt zu schnellerer Überhitzung, hat geringere Wasserreserven, da weniger Bodengrund, kann also auch eher austrocknen.
Man betrachte mal die Chamäleonhaltung. Die Haltungsparameter sind teils noch deutlich verzwickter. Die Terrarien sind wesentlich größer und zusätzlich erschwert der immense Frischluftbedarf die Sache.
Es lässt sich aber alles realisieren.
Ich finde auch, man sollte Tiere, die über 20cm weit springen, nicht in 40x40x60er Kästen halten... aber ich will hier keine Grundsatzdiskussion entfachen.
Die angegebenen Maße finde ich aber sehr schön :)
und nach dem was ich bisher über L.Williamsi gelesen habe, scheinen sie auch jeden Platz der ihnen geboten wird auszunutzen.
Du müsstest halt die Beleuchtung anpassen, also HCI/HQI in angemessener Wattstärke.
Wobei ich der Meinung bin, dass die oben genannten Angaben das Terrarium zu sehr aufheizen würden. Aber soetwas muss sowieso auf die Umgebung abgestimmt werden (Dachgeschoss, Keller, etc.).
Bzgl. der Lf kann ja auch problemlos eine Beregnungsanlage installiert werden. Wobei 50-60% rLf durch ein regelmäßiges Gießen der Pflanzen erreicht werden dürften und eine nächtliche Steigerung auf 70-80% durch das Abkühlen der Luft und zusätzliches Sprühen zu realisieren wäre.
Wenn man sein Tier zwar nicht so oft, aber in natürlichem Verhalten beobachten kann, ist das dann nicht lohnenswert?
Du wirst halt ein wenig suchen müssen. Zum Glück gilt der Gecko ja als wenig scheu und eher am Menschen interessiert.
Lieber das Tier vor Stress bewahren und ein wenig mehr Rückzug auf Kosten der Sichtbarkeit gewähren. Zumindest ist das meine Meinung :)
Meine L. Williamsi werden auch kein 40x40x60 Kästchen bekommen...
Gruß!
Jan

Geckofresh Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 20. Februar 2009

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Dinklage

Status: Halter

6

Samstag, 8. August 2009, 22:41

danke...

ich verstehe die sorgen vom "grossen" und "damokles" aber sofern man kein absoluter neuling in der haltung ist, finde ich auch keine masse übertrieben.

entschuldigt, dass ich kein sZ schreiben kann, habe meinen pc aus spanien, da gibts das net...

gruss

geckofresh... :-) ich weiss lustiger name... :-)

Damokles Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 21. Dezember 2006

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kaiserslautern

Status: Halter

7

Donnerstag, 13. August 2009, 21:49

Hallo Geckofresh und Rauscher,

wie gesagt, bei einem großen Terrarium im Bereich Taggeckos sollte die richtige Beleuchtung auch ein vorwiegender Haltungsparameter sein. Je größer das Terrarium, desto stärker die Beleuchtung und daher die Stromkosten. Viele werden von sowas dann schnell abgeschreckt. Aber wenn die nötige Wärme und das Licht fehlt -und das muss auch weiter unten erreicht werden- desto weniger nutzen die Tiere das gesamte Becken. Meine Erfahrungen mit einem solchen Becken und der Größe reichen, um zu sagen, dass die Beleuchtung nicht das Terrarium überhitzt. Sollte dies aber wegen einer sehr warmen Umgebung trotzdem sein, muss so ein Terrarium natürlich gut durchlüftet werden....wie schon geschrieben: Der Ansatz für so ein großes Terrarium ist toll, aber bei der Planung alles andere als trivial. Vor allem, wenn es sich um kleine Sonnenanbeter handelt.
Mir haben einige erfahrene Geckohalter bei der Planung meines Großterrariums geholfen, Auch Ratschläge von 3x 150 + 3x 80 Watt Par 38 + 70 Watt BS + T5 waren dabei....
wobei ich bei 130 erst mal nur 2x 70 Watt verwende.


Gruß

Benjamin

a.c.-freak Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. März 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: bei Kassel

Status: Halter

8

Freitag, 14. August 2009, 15:55

Warum sollten denn die klimatischen Bedingungen in größeren Terrarien schwerer zu erreichen bzw. zu halten sein?
Ist denn nicht eher ein kleines System das instabilere? Es neigt zu schnellerer Überhitzung, hat geringere Wasserreserven, da weniger Bodengrund, kann also auch eher austrocknen.
Man betrachte mal die Chamäleonhaltung. Die Haltungsparameter sind teils noch deutlich verzwickter. Die Terrarien sind wesentlich größer und zusätzlich erschwert der immense Frischluftbedarf die Sache.
Es lässt sich aber alles realisieren.
Ich finde auch, man sollte Tiere, die über 20cm weit springen, nicht in 40x40x60er Kästen halten... aber ich will hier keine Grundsatzdiskussion entfachen.
Die angegebenen Maße finde ich aber sehr schön :)
und nach dem was ich bisher über L.Williamsi gelesen habe, scheinen sie auch jeden Platz der ihnen geboten wird auszunutzen.
Du müsstest halt die Beleuchtung anpassen, also HCI/HQI in angemessener Wattstärke.
Wobei ich der Meinung bin, dass die oben genannten Angaben das Terrarium zu sehr aufheizen würden. Aber soetwas muss sowieso auf die Umgebung abgestimmt werden (Dachgeschoss, Keller, etc.).
Bzgl. der Lf kann ja auch problemlos eine Beregnungsanlage installiert werden. Wobei 50-60% rLf durch ein regelmäßiges Gießen der Pflanzen erreicht werden dürften und eine nächtliche Steigerung auf 70-80% durch das Abkühlen der Luft und zusätzliches Sprühen zu realisieren wäre.
Wenn man sein Tier zwar nicht so oft, aber in natürlichem Verhalten beobachten kann, ist das dann nicht lohnenswert?
Du wirst halt ein wenig suchen müssen. Zum Glück gilt der Gecko ja als wenig scheu und eher am Menschen interessiert.
Lieber das Tier vor Stress bewahren und ein wenig mehr Rückzug auf Kosten der Sichtbarkeit gewähren. Zumindest ist das meine Meinung :)
Meine L. Williamsi werden auch kein 40x40x60 Kästchen bekommen...
Gruß!
Jan

Ich melde mich auch mal wieder zurück.



Ich halte selber Lygodactylus williamsi und kann diesem Beitrag ohne Einschränkungen zustimmen. Es wird jeder Platz genutzt in meinem 50x50x80cm Becken. Übrigens ist es genau falsch herum erklärt wurden, in größeren Terrarien lassen sich sie klimatischen Bedingungen besser herstellen.

MfG

Dennis

Strafca Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 8. Januar 2007

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Schwäbische Alb

Status: Halter

9

Donnerstag, 20. August 2009, 16:13

Hey,

so nun geb ich auch mal meinen Senf dazu ab....

Wieso sollen die klimatischen bediengungen in einem größeren Terra nicht erreicht werden können ???

Je größer das Terra umso besser ist es für das Tier, klar umso größer das Terra ist umso weniger sieht man sein/e Schützlinge. Doch schonmal drauf geachtet wie die Werte (Luftfeuchtigkeit/Wärme') Oben, 'Mitte, Unten sind ??? Luftfecuhtigkeit wird zum Boden hin größer, Die Wärme steigt nach oben, logischerweiße ist es oben wärmer als unten... Fazit: Das Tier kann sich sein Klima selbst herraus suchen so wie der Schützling es gerade haben will.

z.B. 40*40*40, Würfel Spot drüber, UVB/UVA Lampe drüber, 40 grad celsius im ganzen Terra und nu ???? gekochtes Ei??

Habe meine Williamsi selber in einem Terra von 40*40*40 und kann es darum selbst bezeugen wie schwer es war bis ich mit den klimatischen Bedingungen zufrieden war.



Meiner Meinung nach ;-)



grüßle



Ps: bevor wieder jemand rumnörgelt, Terra der Williamsi wird noch größer, ist nur ein quarantäne Becken. Für die nächsten 2Mon.

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