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Terraristra Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 2. April 2008

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Braunschweig

Status: Interessent

1

Donnerstag, 3. April 2008, 13:40

Terrarium meines Freundes, bitte Tipps!

Hallo,

darf ich mich vorstellen? Birgitt aus Braunschweig, ich bin recht neu hier. Habe schon einiges von euren Beiträgen gelesen und war begeistert von der Hilfsbereitschaft, den Fachkenntnissen und den wertvollen Tipps!
Ich selbst habe keine Maskenleguane, aber mein Freund hat seit einigen Wochen (wieder) ein Pärchen (personatus).
Und da ich diese selbst liebend gerne beobachte und etliche Fragen hatte und vor allem immer möchte, dass es allen Tieren gut geht, habe ich auch schon einiges gelesen. Das hat auch schon zu Veränderungen im Terrarium beigetragen :-).
Nun ist es so, dass ich der Ansicht bin, dass die Beleuchtung im Terrarium (100cm*50cm*50cm) nicht ausreicht. Mein Freund beschreibt die Lichtverhältnisse dort wie folgt:

"Das o.g. Behältnis verfügt neben einer erkletterbaren Rückwand aus dkl. Kork, eine markante Baumwurzel u. div. Versteckmöglichkeiten aus Kalksteinen. Der Grund des Terrariums besteht aus feinem Kies/Sand (ein abendliches Eingraben wir häufig beobachtet).
Eine passend geschnittene u. mittels Silikon verklebte Glassscheibe verhindert, das die Echsen dem 100 Watt Heizstrahler zu Nahe kommen, der den linken „besonnten“ Teil des Terrariums zw. 9.00 u. 19.00 Uhr auf zw. 35 u. 40 Grad Celsius erwärmt. Die Echsen können in kühlere Bereiche ausweichen (bis 25 Grad Celsius). Stauende Wärme wird durch Lochleisten (im oberen hinteren u. vorderen unteren Bereich) verhindert.

Die Lichtzufuhr wird erzielt durch den Einsatz von 3 x 20 Watt-Neonröhren („Repti-Glo“ 2.0, Anteil v. 2 % UV-B-Strahlen innerh. des Lichtspektrums, wichtig f. Vitamin D3 Anreicherung), wobei zwei Röhren außerh. u. eine Röhre innerh. des Terrariums installiert sind (zeitl. mit dem Heizstrahler gleichgeschaltet). 2 Dämmerungslichter überbrücken die Zeit von 19.00 Uhr – 22.00 Uhr."

Ich bin der Ansicht, dass das Licht nicht ausreicht, sonden eine 70-Watt-HQI-Lampe nötig wäre?
Diese http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd=1&item=160224648325&ssPageName=STRK:MEWA:IT&ih=006 wäre vermutlich zu groß und zu heiß, oder? Vermutlich reichen wohl 70 Watt, zumal das Terrarium ja auch nur Mindestgröße hat....?

Damit ihr euch ein Bild von dem Terrarium machen könnt, füge ich noch Bilder an (auf 10% verkleinert, evtl. zu sehr?) und würde mich sehr freuen, wenn euch noch Verbesserungswürdiges auffällt, damit es den Personatus auch wirklich gut geht.
Seit gestern sind auf meinen Wunsch schon Kakteen durch andere Pflanzen ersetzt worden, weil ich Angst hatte, dass die Leguane sich verletzen könnten (und noch viel wichtiger: es wurde das zweite Maskenleguan-Weibchen zurück gebracht.....) (es waren ursprünglich sogar ein Männchen und drei Weibchen und deren nachvollziehbar seltsam anmutendes Verhalten hat mich dann zum Lesen und anschließende Bitte um baldige Veränderung verleitet....).

Wie sieht es nun in erster Linie mit eventuellen weiteren Verbeserungen bei den Lichtverhältnissen aus? Was würdet ihr sagen?

Schon mal ganz vielen Dank für's Lesen,
Birgitt
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jaybee Weiblich

Moderatorin

Registrierungsdatum: 5. Juni 2007

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Berlin

Status: Halter

2

Donnerstag, 3. April 2008, 13:50

RE: Terrarium meines Freundes, bitte Tipps!

hi birgitt,

so siehts eigentlich recht hell aus, wobei ein 70-w-hqi-strahler sicher das beste in sachen helligkeit wäre...

den keramikstrahler bitte rausschmeißen und durch einen gleichstarken, einfachen baumarkt-spot ersetzen, dann wirds gleich noch ein bisschen heller...

lg jana

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

3

Donnerstag, 3. April 2008, 14:02

RE: Terrarium meines Freundes, bitte Tipps!

Ja der Keramikstrahler sollte besser schnell raus , da diese sonnenhungrigen Echsen Wärme mit Licht verbinden . Leider ist es nicht ganz einfach in kleineren Terrarien eine gute Beleuchtung zu Installieren . Ich finde das Becken ist auch etwas zu klein für den Personatus . du könntest statt dem Keramikstrahler diese Lampe hier reindrehen
http://www.leuchtmittelmarkt.com/themes/…180453&source=2
dafür braucht ihr dann noch ein Vorschaltgerät. Diese Lampe hat einen Vorteil . sie erzeugt viel Helligkeit und man kann sie gleichzeitig als Sonnenplatz verwenden.

Terraristra Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 2. April 2008

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Braunschweig

Status: Interessent

4

Donnerstag, 3. April 2008, 16:00

RE: Terrarium meines Freundes, bitte Tipps!

Danke jaybee, danke Brane!

OK, der Keramikstrahler soll also raus und am besten durch einen Metalldampfstrahler ersetzet werden! Gut zu wissen und ich werd versuchen, das in die Wege zu leiten.

Brane, ja wäre schön, wenn das Pärchen etwas mehr Platz hätte. Das war auch mein spontaner Gedanke, als ich das Terrrarium sah und besonders als ich las, dass Maskenleguane blitzschnell ihre Lebendnahrung fangen.
Ich hab ja immer noch Angst, dass sie beim Gefüttertwerden in voller Geschwindigkeit einem Heimchen nachflitzen, dass sich auf den Kaktus gesetzt hat.... Aber vielleicht sind sie ja klüger?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Terraristra« (3. April 2008, 16:03)


Thomas

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. August 2005

Wohnort: Aachen NRW

5

Donnerstag, 3. April 2008, 20:52

RE: Terrarium meines Freundes, bitte Tipps!

Hallo Birgitt,

toll, dass Du Dich so gründlich und gewissenhaft über die Tiere und ihre Bedürfnisse informieren möchtest - schönen Gruß an dieser Stelle an Deinen Freund ;)

Die Beleuchtungsfrage ist ja schon geklärt - klares Voting für Metalldampfstrahler 8).

Was die Einrichtung angeht: ich gebe wieder zu bedenken, dass Maskenleguane keine klassischen Wüstenbewohner sind. Sie leben in der DomRep (!), dort am Rande von Trockenwäldern, teilweise in Gärten als Kulturfolger und in Buschlandschaften. Die kryptische Jugendzeichnung von L.personatus legt nahe, dass sich die Jungtiere häufig auf trockenem Laub aufhalten. Nackter Sandboden und stachelige Kakteen haben m.E. in einem Terrarium für L. personatus nichts verloren. Lieber eine "Laubecke" anlegen, andere Sukkulentenpflanzen einbringen und noch mehr Wurzeln/Steine.

Viel Erfolg weiterhin wünscht Dir
Thomas

P.S.: Leben jetzt 1,2 oder 1,1 im Terrarium ? Für 1,1 ist das Maß bei guter (!) Strukturierung so gerade noch vertretbar. 1,2 geht ohnehin nicht auf Dauer gut.

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Terraristra Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 2. April 2008

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Braunschweig

Status: Interessent

6

Donnerstag, 3. April 2008, 21:28

RE: Terrarium meines Freundes, bitte Tipps!

Hallo Thomas,

freue mich gerade über dein ausführliches Statement, ganz vielen Dank dafür an dich!

Ja, jetzt leben nur noch 1,1 Maskenleguane in dem Terrarium.
Ich wollte es nicht verschweigen, mag es immer noch kaum sagen, aber es waren mal 1,3...
Eins ward einfach "irgendwann nicht mehr gesehen"...
Ich hab ja daraufhin mit Lesen hier angefangen und mein Freund hat nun auch schnell reagiert und eine der beiden verbliebenen Leguaninnen zurück gebracht. Sie kam dann wohl erstmal beim Händler in ein Quarantänebecken.
Mein Freund (wohnt 30 km entfernt, einiges kann ich daher nur so wiedergeben, wie es mir geschildert wurde) hat auch sofort schon Kakteen entfernt, nachdem ich darum bat. Die anderen Pflanzen, die man sieht, sind auch neu. Noch mehr Kletterpflanzen und weitere Versteckmöglichkeiten fänd ich aber auch gut! Er hat nun auch geplant, diese 70-Watt-HQI-Lampe zu besorgen. Es tut sich also was!
Der Boden ist eher "kiesig", kein Sand.
Ich habe ihm auch empfohlen, sich ebenfalls hier anzumelden, auch für den Fall, dass sich in Zukunft weitere Fragen ergeben sollten.
Das Terrarium hätte ich auch am liebsten in der dreifachen empfohlenen Mindestgröße und hab das vorhin nochmal angesprochen. Da zögerte er noch. Aber mal schauen.... ;-)
Mir gefallen die Leguane unglaublich; am liebsten hätte ich jetzt schon selber welche :]. Aber wenn ich hier lese, was alles passieren könnte (Legenot, Verstopfung durch verschluckten Sand, Bindehautentzündung, Häutungsprobleme 8o), dann lasse ich sie doch lieber in der Dominikanischen Republik, wo sie hingehören.. ;) und bewundere euch, dass ihr ihre optimalen Bedingungen oft so erfolgreich zu imitieren versteht.
Hier ist noch mal ein Foto, das ich selbst gemacht habe Ende Februar (während der Häutung, gut zu sehen!), die anderen Fotos waren bisher von meinem Freund.
Und nun schaue ich noch mal schnell nach, was "Sukkulentenpflanzen" sind ;)

Liebe Grüße,
Birgitt
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Terraristra Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 2. April 2008

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Braunschweig

Status: Interessent

7

Donnerstag, 3. April 2008, 22:50

RE: Terrarium meines Freundes, bitte Tipps!

... und noch eins *HALLO*
»Terraristra« hat folgendes Bild angehängt:
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Terraristra Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 2. April 2008

Geschlecht: Weiblich

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Status: Interessent

8

Donnerstag, 3. April 2008, 23:03

RE: Terrarium meines Freundes, bitte Tipps!

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Jam-A Männlich

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Geschlecht: Männlich

Wohnort: Gütersloh

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9

Donnerstag, 3. April 2008, 23:30

RE: Terrarium meines Freundes, bitte Tipps!

hallo!!

ist das ein und die selbe echse auf jedem foto?

ein hübsches tier muss ich sagen(oder halt tiere B:D)
sehn aber noch relativ jung aus,. wie alt sind sie, weißt du das?

übrigens find ich das auch echt klasse das ihr das terrarium nun so umgestaltet und aufrüstet wie die tiere es brauchen!

wollt ich mal sagen B:D


MfG

Jannik

Terraristra Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 2. April 2008

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Braunschweig

Status: Interessent

10

Freitag, 4. April 2008, 15:56

RE: Terrarium meines Freundes, bitte Tipps!

Danke, Jam-A, freut mich, dass dir die Leguane auch gefallen!

Das genaue Alter wissen wir nicht, aber es sollen wohl Jungtiere gewesen sein, als mein Freund sie sich Ende Sept./Anfang Okt. zugelegt hat.
Leider sehe ich sie ja nur so alle 2 Wochen.
Heute mittag sind wohl schon wieder neue Pflanzen dazugekommen :]
Wenn ich ein neues Foto vom Terrarium habe, stelle ich es hier rein mit der Bitte um Überprüfung und weitere Anregungen.

Irgendwie beschäftigt mich noch, das ich las, dass man Echsen nicht ansieht, wenn sie sich nicht wohl fühlen. Umso genaueres Beobachten und Wissen um die optimalen Bedingungen ist dann ja wohl vonnöten.
Dass die Weibchen sich gegenseitig unterdrücken oder die Männchen untereinander aggressiv werden, liest man ja oft. Aggressionen kann man sicher auch oft beobachten. Aber wie macht sich denn Unterdrückung bemerkbar? Buddeln sich unterdrückte Weibchen ein, fressen nichts mehr, werden apathisch? Werden sie nur auf Abstand gehalten und verscheucht oder auch gebissen? Nur als Drohgebärde oder kann so was auch tödlich enden?
Und mal andersrum gefragt: Mein Freund behauptet, die Weibchen hätten gemeinsam auf dem Stein am Sonnenplatz gelegen. Daraus schliesst er nun rückblickend, dass sie sich vertrügen und dass es solche Einzelfälle wohl doch geben könne. (Keine Sorge, mir ist schon klar, dass man so was aber auf keinen Fall ausprobieren solle). Aber die Frage stellt sich schon, ob es sein kann, dass zwei Weibchen sich eine zeitlang durchaus mal vertragen. Oder vertragen sie sich grundsätzlich nie und das kommt einem nur manchmal so vor? Würden unterdrückte Weibchen wirklich neben einem anderen Weibchen, das sie unterdrückt, in der Sonne liegen? Weil es vielleicht keinen anderen Sonnenplatz gibt?
Weiß auch nicht, warum ich ständig darüber nachdenken muss. Wahrscheinlich würde ich am liebsten hören, dass die Leidenszeit des nun abgegebenen und auch des verbliebenen Weibchens ausnahmsweise nicht so ausgeprägt war, dass es eine - wenn auch nur geringe - Wahrscheinlichkeit gibt, dass der Zustand des Angefeindetwerdens vielleicht noch nicht begonnen hatte... ?
Wie untersucht man all so was überhaupt? Woher kann man wissen, dass Echsen leiden, wenn man es ihnen nicht ansieht? Nimmt man einfach an, dass es so sein muss, wenn ihre natürlichen Lebensbedingungen nicht perfekt imitiert werden oder gibt es wissenschaftliche Untersuchungen, um sich dieser Behauptungen sicher sein zu können?
Denkt jetzt bitte nicht, dass ich Zweifel an irgend welchen Aussagen hätte, ganz und gar nicht! Ich möchte es nur einfach noch besser verstehen können.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünscht
Birgitt

Thomas

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. August 2005

Wohnort: Aachen NRW

11

Freitag, 4. April 2008, 16:52

RE: Terrarium meines Freundes, bitte Tipps!

Hallo Birgit,

Du hast im Grunde alle Deine Fragen immer abschliessend selbst beantwortet bzw. die richtigen Erklärungen vermutet :D

Gleichgeschlechtliche Leiocephalus sehen sich grundsätzlich als Konkurrenten an (ist instinktiv programmiert und bei vitalen, artgerecht gehaltenen Exemplaren immer ausgeprägt). Unterdrückung bedeutet nicht immer gleich sichtbare Aggressionshandlung. Allein die Präsenz reicht zur Unterdrückung aus. Die unterdrückten Tiere kümmern langfristig, ziehen sich mehr zurück und erkranken auf kurz oder lang. Die Sache mit dem scheinbar friedlichen Gelage unterm Sonnenplatz hast Du richtig erklärt: es gibt ja keine andere Möglichkeit für die Tiere - sie MÜSSEN sich aufwärmen, um verdauen zu können usw. ..das heisst im Umkehrschluss aber nicht, dass ein zweiter Sonnenplatz die Problematik beseitigt. Im Zooladen hocken oft zehn oder mehr Tiere "friedlich" im Verkaufsbecken. Logisch, da bei diesem Sozialdruck erst gar keine Territorialität gezielt entstehen kann. Im Biotop hat jedes Exemplar sein eigenes Territorium, das wesentlich größer als ein Standardterrarium ist...worin wir auch noch mehrere Tiere halten. Paarweise herrscht meist Frieden, aber auch nicht ausnahmslos - die Tiere arrangieren sich nur miteinander, was bei gleichgeschlechtlichen Exemplaren nicht auf Dauer funktioniert. Man bedenke eine Lebensspanne der meisten Leiocephalusarten von 6-10 Jahren, die jedoch nur allzu selten im Terrarium erreicht wird. Ein Alarmzeichen, dass die Haltungsbedingungen meist unzureichend sind. Knackpunkte sind häufig Beleuchtung, einseitige (unausgewogene) Ernährung und Sozialdruck, gefolgt von Einrichtungs-/Klimatisierungsfehlern. Die meisten Leiocephalus werden im Terrarium nicht länger als 1-3 Jahre gepflegt - eine traurige Bilanz.

Wenn Du / Dein Freund knapp 10 Euro investieren möchtest, empfehle ich Dir das Buch aus der "Art für Art"-Reihe des NTV-Verlags (siehe auch hier im Forum weiter unten). Es handelt zwar über L.schreibersii, die meisten Empfehlungen lassen sich aber auf L.personatus übertragen. Die meisten grundlegenden Fragen dürften sich dadurch hoffentlich beantworten.

Weiterhin viel Erfolg
Thomas

Terraristra Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 2. April 2008

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Braunschweig

Status: Interessent

12

Samstag, 5. April 2008, 19:19

RE: Terrarium meines Freundes, bitte Tipps!

Zitat

Original von Thomas
Hallo Birgit,

Du hast im Grunde alle Deine Fragen immer abschliessend selbst beantwortet bzw. die richtigen Erklärungen vermutet :D


Oh, klasse! Ich fange an, aus Echsensicht zu denken B:D

Danke, Thomas, auch für den letzten Beitrag. Man merkt, dass du seit 20 Jahren in der Materie drin steckst. Ich bin froh, hierher gefunden zu haben!

Der Keramikstrahler ist nun raus und die Repti-Glo-Neon-Röhren sind erneuert worden. Der HQI-Metalldampfstrahler wird demnächst ersteigert werden ;-) bzw. wenn das nicht klappt, regulär neu gekauft, was ich kaum abwarten kann.
Einige kleine Pflanzen sind dazu gekommen und ein größerer Stein. Ich hätte gern noch viel größere Pflanzen und viel mehr Steine und mehr Äste, mehr Wurzeln und Laub, insgesamt also mehr Strukturierung an den meiner Meinung nach noch freieren Terrariumstellen. Außerdem frage ich mich, ob der Boden so ok ist? Das sind so eine Art kleinere Kieselsteine (kein Sand), sieht man auf dem zweiten Foto, wo das Weibchen sich auf dem Männchen abstützt.
Demnächst soll auch eine Stelle mit einer feuchteren Boden-Ecke, aber selbes Material, dazukommen. Ich plädiere für ein Erde-Sand-Lehmpulver-Gemisch (hab ich das irgendwo gelesen?), wird aber (noch) abgelehnt.
Ich konnte die Echsen nun mal länger beobachten. Das Weibchen war durchweg reger als das Männchen - aber ich nehme mal nicht an, dass in der Natur ein Männchen sich von einem Weibchen unterdrücken lässt? :2845: :) Schaut euch das dritte Foto an; so was war öfter zu sehen. Auf dem ersten Foto läuft das Weibchen dem Männchen auch schon wieder hinterher. Vielleicht sucht es ja einfach nur Gesellschaft. Morgens hatte es meiner Meinung nach versucht, das Männchen zu wecken, das mindestens noch eine halbe Stunde länger eingebuddelt war als das Weibchen :). Vielleicht wartet das Männchen, bis das Licht so lange an war, dass die Steine schon warm sind? Das Weibchen saust auch sofort nach rechts an die Scheibe, wenn mein Freund mit einer Pinzette dort (üblicherweise) ein Heimchen anbietet. Wenn man das Heimchen laufen lässt, ist es immer das Weibchen, das es sich holt. Ich habe das Männchen daher direkt per Pinzette gefüttert :] , sonst hätte es ja gar nichts abbekommen.
Ein Weibchen wurde ja neulich abgegeben; das war ja vielleicht das unterdrückte. Und dieses Weibchen, das ich jetzt beobachtete, war dasjenige, das die Obhand hatte, hat sich vielleicht ans Regieren gewöhnt und versucht seine alte Herrscherposition nun auch auf das Männchen anzuwenden? Jaaaa, neee...., nun denke ich sicherlich eher menschlich als echsen-artig, oder? B:D
Apropos abgegebenes Weibchen, da muss ich noch was klarstellen. Mein Freund, ich nenne ihn jetzt einfach mal D., hat hier ja mitgelesen. Er stellte nun klar, dass ich da was falsch aufgefasst hätte: Das eine Weibchen sei seinerzeit schon weg gewesen, als er ein weiteres stattdessen besorgt hatte, so dass also immer "nur" maximal 1,2 L.personatus von ihm beherbergt wurden. D. meint nun, ihr haltet ihn für den Oberdeppen und will sich hier nicht mehr anmelden :D. Na ja... mitlesen tut er sicherlich weiterhin ;)
Ich bin echt froh, dass jetzt nur noch genau ein Pärchen vorhanden ist. Besonders nach Thomas' letztem Text oben. Meiner Meinung nach habe ich die Tiere auch nie so aktiv erlebt. Aber da das Licht im Terrarium ja ab 19 Uhr abgedunkelt wird, oft zeitgleich nach meinem Erscheinen, kann es natürlich auch daran gelegen haben (meint D.). Ich habe schon überlegt - solange die HQI-Lampe noch nicht da ist - , ob es eine Alternative wäre, das Licht einfach morgens und abends jeweils eine halbe Stunde länger an zu lassen sozusagen als Lichtmangel-Ausgleich? Mir kommt der "lichte" Zeitraum von 9 Uhr bis 19 Uhr sowieso so kurz vor!? Aber vielleicht reagieren die Leguane ja zu empfindlich auf eine derartige Rhytmusstörung? Man müsste abschätzen, welcher Nachteil der gravierendere wäre - zu wenig Licht oder zu kurze Ruhezeit und Rhytmusstörung?
Ich merke schon... ich sollte schnellstens den Buch-Tipp umsetzen und dort solche Fragen nachschlagen, danke übrigens dafür!
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Terraristra Weiblich

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Geschlecht: Weiblich

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13

Sonntag, 6. April 2008, 16:26

Aktualisierung

Heute morgen sind wohl bei einem einstündigen Spaziergang durch den Wald Äste, Zweige und Kleingetier zum Abtransport ins Terrarium gesammelt woren ::|:
Bin gespannt wie es aussieht, wenn ich das Terrarium das nächste Mal sehe :]

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Jam-A Männlich

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Geschlecht: Männlich

Wohnort: Gütersloh

Status: Halter

14

Sonntag, 6. April 2008, 17:41

RE: Aktualisierung

wird bestimmt gut, aber denkt bitte an das desinfizieren der äste etc. ;)

naja bin auch gespannt wie es nachher aussieht :)

Terraristra Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 2. April 2008

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Braunschweig

Status: Interessent

15

Sonntag, 6. April 2008, 17:48

RE: Aktualisierung

Hi Jam-A,

ja, die Äste werden wohl gerade in der Badewanne mehrfach mit kochend heißem Wasser übergossen - hoffentlich reicht das.

Liebe Grüße,
Birgitt

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