Original von Jam-A
kann ich nur empfehlen
Salut,
wobei bei diesem gepressten "Humus", der nix anderes ist als fein gemahlene Kokosfaser, darauf zu achten ist, dass da nicht zuviel Feuchtigkeit dran kommt. Das Zeugs hält nämlich im Gegensatz zu Torf die Feuchtigkeit fest, was nach einiger Zeit leicht zu Schimmel bzw. Fäulnis führen kann. In halbfeuchten bzw. Feuchtterrarien rät man daher eher zu Torf. Im Trockenterrarium mit Sand gemischt sicher gut fürs Bodenklima - halt nur zuviel Nässe vermeiden.
So long

Thomas
P.S.: Das an verschiedenen Stellen immer wieder empfohlene "Desinfizieren" des Bodengrunds oder sonstiger Gegenstände bei Neueinrichtung halte ich persönlich für unnötig, wenn nicht unsinnig.
Gut - wenn teure Korkrückwände o.ä. im Becken sind, empfiehlt es sich, Wurzeln aus dem Wald im Backofen zu parken, damit ungebetene Gäste wie Asseln, Schnurfüsser oder Schädlingskäfer nicht ins Becken gelangen und sich in Rückwand o.ä. einnisten (machen Heimchen ja auch). Aber nur der Keime wegen ist das m.E. völlig überflüssig. In Terrarien bildet sich auch bei noch so penibler Hygiene ohnehin rasch eine Keimdichte, die die in der natürlichen Umgebung weit übertrifft (Kotkonzentration, fehlende Luftzirkulation in Verbindung mit Feuchtigkeit etc.) - dies trifft insbesondere für wüstenhafte Gebiete zu.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Thomas« (28. September 2008, 14:07)