Hallo zusammen,
danke Smaragd für die Hinweise. Ich finde zu einem Report gehören auch Kommentare, daher finde ichs gut, wenn du deine hierher postest.
Ich habe versucht sie zu berücksichtigen.
Ich schreibe zu jedem Abschnitt, was ich dafür gekauft habe im "Einkaufszettel".
Los geht es nun endlich, mit dem:
1. Seiten- und Rückwandbau
Einkaufszettel
- Acryl Fugendichtmasse (Lösemittelfrei) zum Spritzen, ca. 8,00 €
- Acryl Haftgrund (oder "Primer", ebenfalls Lösemittelfrei) für Innen und Außen, ca. 12,00 € / Liter
- Lackpinsel, ca. 3,00 €
- Fugenspachtel, ca. 6,00 € (für das Päckchen mit 4 Spachteln)
(- Fugenspritze. Hatte ich noch. Kostet circa. 15,00 €)
- Flüssige Teichfolie, ca. 25,00 €
Werkzeug
- Retsche oder Schraubenzieher
- Holzbohrer
- Stichsäge
- Meter
- Bleistift
- Hammer
Die Einzelteile hatte ich schnell mit einer Retsche und den beiliegenden Schrauben zusammen geschraubt. Hierbei ist es hilfreich, wenn man jmd hat, der einem hilft das Terra zu drehen und anzuheben. Da mein Mitbewohner grade nicht da war, musste ich es alleine machen, was mühseelig aber letztlich doch machbar war.
Die Schrauben muss man mit Gefühl anziehen, da sonst der Pressspan platzt/reißt; es empfiehlt sich daher auf einen Bohrer zu verzichten.
Nachdem ich alles, bis auf das obere Frontseitenteil angeschraubt hatte, habe ich die Fugen ausgespritzt. Das Acryl ist in etwa 15min getrocknet, sodass ich die zweite Schicht zeitnah auftragen und mit dem Fugenspachtel und etwas Wasser glattziehen konnte, wodurch man recht ebene Fugen erhält (ganz eben wird es wohl nie, da das Pressspan an sich ja teilweise erhaben ist).
So erhält man dieses Bild:
Nachdem auch die zweite Schicht der Fugenmasse getrocknet ist, habe ich nach etwa einer halben Stunde begonnen in die Decke mit einem Meter und einem Bleistift Markierungen im gleichmäßigen Abstand aufzuzeichnen und die Linien dann zu verbinden. So kann man sich helfen, wenn man keine Wasserwage zur Hand hat. In die Ecken der so entstandenen Rechtecke habe ich dann mit einem Bohrer (Holz) Löcher gebohrt um mit der Stichsäge sauber arbeiten zu können (damit habe ich den Einwand von Smaragd teilweise umgesetzt, s.o.). Ich habe aufgrund der Stabilität darauf verzichtet die komplette Decke großflächig auszusägen (die Kaminwirkung und die beiden "Schlitze" sollten genügen).
Dummerweise bin ich einmal am Stromkabel hängen geblieben, sodass ich krumm gesägt habe. Nicht schön, aber selten:
Nachdem ich den Staub und die herausgefallenen Teile entfernt und alles mit einem angefeuchteten Lappen ausgewischt hatte (damit der Haftgrund nicht "verkrümelt"), habe ich begonnen den Primer in der ersten Schicht aufzutragen. Die erste Schicht habe ich bewusst dünn gehalten, damit ich am nächsten morgen mit der zweiten (dickeren) Schicht weiter machen konnte.
Hier der Eindruck des Erstanstriches:
Beim zweiten Anstrich darauf achten, dass (wie bei einer Rauhfasertapete), dass alle Erhebungen und Täler mit dem Primer bestrichen und alle "Löcher" geschlossen sind.
Leider warte ich noch auf die flüssige Teichfolie, die ich mangels lokalem Anbieter ebenfalls bei Ebay bestelle. Fortsetzung folgt also...