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Varanus Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 11. April 2005

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Bremen

Status: Halter

1

Sonntag, 15. Mai 2005, 14:18

Beleuchtungstechnik für Bartagamen -BITTE LESEN-

Da viele User immer noch erhebliche Probleme mit der Beleuchtungstechnik von Bartagamen-Terrarien haben, habe ich mal einen Leitfaden verfasst, den ihr bitte aufmerksam lest, bevor ihr weitere Fragen über Beleuchtungsarten und Techniken stellt.

Denn niemanden hilft es weiter wenn Tag für Tag die gleichen Fragen gestellt werden. Denn auch die anderen User und wir Moderatoren möchten uns nicht immer die Finger wund schreiben, um x-mal das Selbe zu antworten.
Ich hoffe ihr habt dafür Verständnis. Selbstverständlich beantworten wir alle eure Fragen, die nicht mit Hilfe des Leitfadens geklärt werden können.


  • Bartagamen benötigen ein Temperaturgefälle von ca. 25°C bis ca. 30°C.
  • An den lokalen Wärmestellen, die durch sog. Spots hergestellt werden ist eine Temp. von ca. 40-45°C empfehlenswert, da die Tiere diese Stellen zum Aufwärmen aufsuchen.
  • Es ebenfalls schattige Flächen oder Stellen vorhanden sein.


Wieviele Spot's etc. ihr nun wirklich benötigt, können wir euch auch nur aus eigenen Erfahrungen mitteilen, da jeder Terrarien-Standort unterschiedlich. Die Gegebenheiten wo euer Terrarium steht (im Zimmer, wo ständig Heizung läuft, im Keller wo es kühl ist oder im Wintergarten) können wir schlecht einkalkulieren.

Bartagamen benötigen eine sehr hohe Lichtintensität mit einem sehr hohen UVA/UVB-Anteil. Es gibt meiner Meinung nach 2 Lampen, die den Anforderungen von Bartagamen "gewachsen" sind.
  • Osram Vitalux 300W (bitte beachten, dass diese Lampe sehr stark ist und sehr heiß wird. Um Schäden an den Tieren zu vermeiden ist ein Mindestabstand von 80cm zum Tier zu beachten. Auch die Dauer der Bestrahlung sollte 20-35min am Tag nicht übersteigen.
  • PowerSun 100W der Firma ZooMed, ist eine gute Lampe mit einem hohen UV-Anteil, die für den ganztägigen Einsatz geeignet
  • PowerSun 160W der Firma ZooMed, ist der größere "Bruder" der 100W-Variante und kann ebenfalls den ganzen Tag betrieben werden.


Welchen Spot ihr nun expliziet einsetzen möchtet, liegt wie bereits zuvor genannt an dem Standort des Terrariums und natürlich der der Größe des Terrariums. Eine Kombination aus einem PowerSun-Strahler sowie "normale" Spots mit weniger W erweisen sich als praktisch, da man so das Temp.-Gefälle besser steuern kann.

Als "Grundbeleuchtung" dienen HQI-Strahler die mit ihrer hohen Lichtintensität dem natürlichen Sonnenlicht am nächsten kommen. Auch hier hängt die W-Zahl von dem Standort und der Größe des Beckens ab. Leuchtstoffröhren (LSR) können zwar in Terrarien eingebaut werden, sind aber auf Grund ihrer niedrigen Intensität nicht zu empfehlen. Auch die teuren LSR von ZooMed & Exoterra (mit UV-Anteil) erfüllen ihren Zweck nicht, da die UV-Strahlung der LSR eine max. Reichweite von ca. 30cm hat nützen die euren Tier herzlich wenig, da die Strahlung bei einem Becken mit einer 60er Höhe nicht beim Tier ankommt wenn es z.B. auf dem Boden sitzt.

Meine jetzt geschilderten Erfahrungen basieren auf einem Becken mit der Größe 150x60x60 (Standort: Zimmer ohne Beheizung - Südseite)
Folgende Beleuchtung setze ich ein...
  • 1x PowerSun-Spot mit 160W
  • 1x "normaler" Spot mit 75W

So habe ich das o.g. Temp.-Gefälle erreicht. Eine Bestrahlung mit der Osram Vitalux findet alle 2 Tage für je 20-25min statt.

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