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Atzler Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 2. Oktober 2005

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Landstuhl

Status: Halter

1

Montag, 22. Januar 2007, 18:35

Powersun UV oder Ultra Vitalux

welche von beiden strahlern würdet ihr nehmen für ein terra 1m L *50cmT*1mH

Powersun UV oder Ultra Vitalux

oder welche beleuchtung habt ihr in eurem terra

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Atzler« (22. Januar 2007, 18:45)


Cerastes

unregistriert

2

Montag, 22. Januar 2007, 19:08

RE: Powersun UV oder Ultra Vitalux

Hallo,

das ist reine Geschmacksache, wobei ich persönlich eher zur Vitalux tendieren würde.

Um aber eines noch klarzustellen, die Powersun und die Vitalux sowieso, sind nicht als Beleuchtung geeignet sondern dienen der UV-Versorgung. Als Belechtung(für die Helligkeit) kommen nur HQI/HCI und Leuchtstoffröhren(T5, T8) in Frage, die Powesun hat nur schlappe 1600 Lumen und die Vitalux ist nur für 30-60 Minuten Betrieb pro Tag vorgesehen.

MfG Cerastes

MareikeW Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 6. Dezember 2006

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Holzminden

Status: Halter

3

Montag, 22. Januar 2007, 19:58

Halllo

Auf jedenfall brauchst du eiine T5 Röhre. Für die extra Portion Sonne kann ich dir eine Ultra-Vita-Lux empfehlen. Hinzu kommen noch mindestens eine Wärmelampe für den Sonnenplatz.
sag mal hast du in dem angegebenden Terra deine Bartis sitzen?
Wenn ja würde ich mir nicht nur über die beleuchtung gedanken machen, sondern auch über ein größeres Terri.
Gruß MareikeW

Registrierungsdatum: 18. November 2006

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Köln

Status: Halter

4

Montag, 22. Januar 2007, 21:16

RE: Powersun UV oder Ultra Vitalux

Hi,

hab´ gerade den Thread gesehn und möchte mich mal kurz zu Wort melden!

Es hat absolut nichts mit Geschmachssache zu tun sondern vielmehr mit dem Wirkungsgrad. Wenn ich eine UV-Quelle brauche, führt bei grösseren Terra´s nichts an einer Ultra-Vitalux o. Sanolux (günstigere Variante) vorbei. Die Power-Sun von Zoomed, ist weder als Licht- noch als UV-Quelle geeignet (Uv Strahlung zu gering), egal was der Hersteller o. der Zoohändler sagt.
In dem hier angegebenen Terra würde ich die Vitalux aber nicht fest einbauen, da ich bezweifele, dass der Mindestabstand von 60cm (mehr wäre besser) eingehalten werden kann.
Sollte also eine andere Variante als die Vitalux in Frage kommen, geht nur noch eine T-Rex UV-Heat!!!
Hier hat man auf jedenfall eine Uv-Versorgung, eine gute Lichausbeute und eine gute Wärmeabgabe. Diese Lampe dient der ganztägigen Bestrahlung und wäre, wenn überhaupt, die einzige Alternative zu der Vitalux.
Bei der T-Rex wäre der Mindestabstand bei einem Flood mit 160w 30cm, bei einem Spot 45cm. So ungefähr sind die Abstände, kann aber, bei Interesse, noch mal nachschauen und genauere Angaben machen.

Habe zwar vor kurzem mal gelesen, dass die Power-Sun verbessert worden sei (Powersun Vollspektrum) aber das waren Angaben vom Hersteller und das konnte ich leider bisher nirgendwo bestätigt finden.

Die Vitalux dient aber auf keinen Fall als Lichtquelle, die muss zusätzlich rein

Gruss,

Reinhold

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »wolkenspringer« (22. Januar 2007, 21:21)


Cerastes

unregistriert

5

Montag, 22. Januar 2007, 23:12

RE: Powersun UV oder Ultra Vitalux

@wolkenspringer:

also mit der Empfehlunh von Zoofachhändlern oder Herstellern hat meine Antwort wirklich nichts zu tun, eher mit eigenen(auch schon ein bißchen längerfristigen) Erfahrungen und ich bleibe dabei, es ist Geschmacksache.
Im Terrarium der genannten Größe sind beide Strahler einsetzbar, wobei ich noch etwas anmerken möchte: Das Thema UV-B wird immer überschätzt und weder die Vitalux noch die Powersun, noch irgend eine andere UV-Leuchte, können eine angemessene Vitamin und Mineralversorgung ersetzen, der durch UV-B max. erzeugte Anteil an Vit. D3 liegt allerhöchstens bei 20%. Nur bei einer leichten Unterversorgung im Futter und co kann ein Vit. D3 mangel durch UV-Bestrahlung überhaupt kompensiert werden.Andersrum: Es geht prinzipiell auch locker ohne UV-B Strahler, das fabriziere ich jetzt auch schon seit nem Jahr mit einem Uromastyxjungtier, nur muss dann eben angemessen Vit. D3 dosiert werden.
Bei heliophilen Tieren würde ich grundsätzlich immer zur Vitaluxbestrahlung raten, und halte sie auch für die geeignetste UV-B Quelle, nur würde mich mal interessieren, woher du dein Wissen beziehst, eigene Misserfolge mit Powersun oder nur das gerede irgendwelcher anderer Halter? Noch etwas zu den Abständen zum Tier, hier musst du sowieso den Herstellerangaben vertauen und zur Vitalux gibt es da gar keine(zumindest nicht für Reptilien), wenn du also alles von Hersteller sofort über den Berg wirfst, wieso hälst du dann andererseits die Herstellerangaben bei der T-Rex wider ein?
Versteh dies jetzt bitte nicht falsch, es soll keine Provokation oder so sein, nur sollte man mit dem Abstempeln von UV-Strahlern als ungeeinget vorsichtiger sein, wer weiß denn überhaupt, welche Strahlendosis ein Tier nun benötigt. Meines Achtens nach gar keiner.

MfG Cerastes

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Cerastes« (22. Januar 2007, 23:19)


Longi Männlich

Anwärter

Registrierungsdatum: 9. Oktober 2005

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Unterfranken

Status: Züchter

6

Dienstag, 23. Januar 2007, 07:49

Hi Cerastes,

Zitat

prinzipiell auch locker ohne UV-B Strahler, das fabriziere ich jetzt auch schon seit nem Jahr mit einem Uromastyxjungtier, nur muss dann eben angemessen Vit. D3 dosiert werden


Viele Phelsumenhalter praktizieren das schon seit einiger Zeit erfolgreich (wg. der doch empfindlichen Haut der Tiere).

Zitat

der durch UV-B max. erzeugte Anteil an Vit. D3 liegt allerhöchstens bei 20%


Hast du da eine Quelle? Würde mich jetzt echt mal interessieren, ist ja ein sehr "delikates" Thema und viel und oft diskutiert.

Zitat

das fabriziere ich jetzt auch schon seit nem Jahr mit einem Uromastyxjungtier, nur muss dann eben angemessen Vit. D3 dosiert werden


Wie stellst du die Vitaminversorgung sicher und welche Präparate verwendest du? Korvimin und zusätzlich Calcium erschien mir immer eine gute Wahl. Gibt´s Alternativen, evtl. ein "Komplettpaket" in dem bereits alles enthalten ist? Wie dosierst du, kannst du mal ein Beispiel aufzeigen anhand der bestäubten Menge an Futtertieren? Ohne eine Briefwaage (die ja nicht jeder hat, die aber zur Gewichtsbestimmung des Tieres notwendig ist) ziemlich problematisch, soll doch eine Vitamin-Unterversorgung durch zusätzliche Gaben leichter auszugleichen sein als eine Überversorgung. Habe das schon öfter gelesen, allerdings diesbezüglich keine Erfahrungswerte vorzuweisen. Wie äußert sich eine Überversorgung?

Gruß Bernd

Cerastes

unregistriert

7

Dienstag, 23. Januar 2007, 09:14

Hallo Longi,

mit der Quelle für diese Angabe sieht es schwieirig aus, es handelt sich dabei um einen Richtwert, den mir meine (reptilienerfahrene) Tierärztin mal genannt hat. Man kann allerdings davon ausgehen, dass die durch UV-B Strahlung katalysierte Synthese von Provitamin D3 in der Haut nur als Notbehelf zu verstehen ist, falls es in der Nahrung einen Mangel gibt. Es kann wohl bei Provitamin D3 oder bei Vit. D3 Mangel in der Nahrung ein gewisser Teil durch diese Absicherung ausgeglivhen werden, wobei viele Halter immer vergessen, dass UV-B eben nur als Katalysator für die Isomerisierung von 7-Dehydrocholesterin in Provitamin D3 und keineswegs für diessen Weiterisomerisierung in Vit. D3(Cocalciferol) förderlich ist. Daraus resultiert dann, dass man durch die Gabe von porvitamin D3 0der fertigem D3 eben auch ohne UV-B Bestrahlung auskommt, während die anderen Vorstufen erst durch UV-B wirksam werden. Man muss also bei reiner Vitamin-D3 Versorgung übers Futter, Wasser usw. erst mal genau auf den Inhalt achten. Wer sich mit diesem thema etwas genauer beschäftigen möchte, dem sein das Lehrbuch von L. Stryer "Biochemie" empfohlen.

Zur Dosierung möchte ich jetzt mal keine Angaben machen, da dies bei unsachgemäßer Anwendung bei irgendwelchen Nachahmern dann am Ende noch zu Schäden führen kann.
Als Präparat verwende ich Multibionta-Tropfen, in entsprechender Verdünnung und an der Formel für die Dosierung fettlöslicher Vitamine aus Thomas Wilms Buch "Dornschwanzagamen" angelehnt und dort dann immer an der unteren Dosierungsempfehlung bleiben. Das Präparat darf/sollte ein Vit. A/Vit. D3 Verhältnis von 1:5 bis 1:10 haben, damit man bei der Versorgung mit dem einen fettlöslichen Vitamin nicht automatisch das andere überdosiert, wobei ich hier einzig auf das D3 achte, da im Multibionta, das Vit. A dann nicht überdosiert wird.

Auf die Frage: Womit Verdünnen? gibt es leider auch keine Standartantwort, da diese vom Präparat abhängt.

Korvimin und co setzte ich bei diesem Tier gar nicht mehr ein und auch kein anderes Vitamin- Pülverchen, lediglich geriebene Sepiaschale und die ich etwas ProMineral(Mineralpräparat) untermenge und eben eine hochwertige und ausgewogene Ernährung. Die Gabe über Futterinsekten halte ich für viel zu ungenau(da es viel zu viele Unbekannte gibt: z.B: Haftung auf dem Insekt, werden alle Insekten gefressen usw..). Ich gebe den verdünnten Tropfen über auf eine Löwenzahnblüte, diese wird dann sofort gefressen und ich kann mir sicher sein, dass alles drin ist und auch ohne irgendwelchen längeren Aufenthalt an der Luft bereits gealtert ist.
Im Sommer allerdings gibt es dann schon mal den ein oder anderen, teils auch mehrwöchigen, Freilandaufenthalt.
Zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass es sich bei besagtem Tier, um ein Uromastyx Jungiter(halbwüchsig) handelt und Dornschwanzagamen eben ein relativ langsames Wachstum haben, und somit auf ne kurzzeitige Unterdosierung, vermutlich nie so empfindlich reagieren würden, wie ein schnellwüchsiger Stachelleguan oder eine Bartagame, die dann doch relativ schnell unter dem Mangel leiden würde.
Hoffe es war halbwegs informativ,
Gruß Cerastes

Longi Männlich

Anwärter

Registrierungsdatum: 9. Oktober 2005

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Unterfranken

Status: Züchter

8

Dienstag, 23. Januar 2007, 12:13

Hallo Cerastes,

Zitat

Hoffe es war halbwegs informativ,


Yepp, war es. Danke!

Gruß Bernd

Cerastes

unregistriert

9

Dienstag, 23. Januar 2007, 12:36

Zitat

Yepp, war es. Danke!


Dann freuts mich.


Hab mich oben auf die Schnelle verschrieben, sinnvoll ist ein Vit.A /Vit.D3 Verhältnis von 10 zu 1 bis 5 zu 1 und nicht von 1/10 bzw. 1/5.

Noch als Ergänzung und so zur Info:
Die fettlöslichen Vitamine K und E braucht man zumindest bie omnivoren Tieren, eingentlich nicht zuzufüttern, (Multibionta enthält auch kein Vit. K). Wie dies bei rein insektivoren Echsen aussieht weiß ich allerdings nicht, da ich mit diesen Tieren bislang keinerlei Erfahrungen gesammelt habe, also bitte nicht auf alle Echsen verallgemeinern.

Gruß Andi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Cerastes« (23. Januar 2007, 12:40)


Atzler Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 2. Oktober 2005

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Landstuhl

Status: Halter

10

Dienstag, 23. Januar 2007, 18:22

so das es ja net heisst es terra were zu klein da es ja aus holz is hab ichs jetzt 1,50 lang gemacht

Erika Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 18. Dezember 2005

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Hessen,DA

Status: Halter

11

Dienstag, 23. Januar 2007, 19:22

Schon besser, aber noch nicht genug für 2 Bartagamen!
Meine Meinung [big:D]
Erika

david.98

Mitglied

Registrierungsdatum: 19. November 2006

Wohnort: 99334

Status: Neuling

12

Dienstag, 23. Januar 2007, 21:08

Hallo!

Kann mir bitte die ganze Sache nochmal auf Deutsch und für Ideoten erklären?

Ich hab ejetzt ein Reptilspot 60 W (UVA) von JBL im terra und noch einen für UVB als Neonröhre (keine ahnung wiviel watt und grad zu heiß zum an machen) und noch einen normalen Spot für die Helligkeit.

das Terrarium wird jetzt auf 135 x 65 x 65 erweitert. Helligkeit muss noch rein - klar - was ist aber mit UVA und UVB - reicht das so?

Danke!

KMU Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 2. Juli 2005

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Berlin

Status: Halter

13

Dienstag, 23. Januar 2007, 21:12

Nein, reicht nicht. Neonröhren verteilen die Wattzahl auf die gesamte Länge der Röhre (um die 20 Watt), damit haben sie nur einen Abstrahlwinkel von ca. 30cm! Damit wirst du niemals auch nur annähernd die nötige Intensität erreichen! Deswegen brauchst du einen Spot mit UVB Strahlung!

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